Angst vor dem Gerichtsvollzieher

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FutureAttack

Gast
Wir haben von unserem CS-Clan ne Homepage bei Strato gehabt. Lief auch am Anfang ganz gut. Bis ich auf die Idee kam als Downloadserver für CS-Updates zu fungieren. Dadurch kamen wir auf ziemlich viel Traffic in einem Monat. Ich habe dann erfahren, dass der Traffic ziemlich was kostet. Ich muss dazu sagen, dass auf der Seite auf der man den Traffic kontrollieren kann, der Traffic in Bits angegeben war, ziemlich unübersichtlich.
Das hat sich im 4.Monat der Homepage ereignet. Seit dem 5.Monat hat die Homepage überhaupt nicht mehr funktioniert. Ich konnte mich nirgends mehr einloggen, die Homepage wurde nicht mehr angezeigt. Ich habe gedacht die hätten uns fristlos gekündigt, aber nach dem 6. Monat kam plötzlich wieder ne Rechnung(per Bankeinzug eingezogen) für die nächsten 6 Monate. Aber die Homepage funktionierte immer noch nicht. Also habe ich Widerruf eingelegt und das Geld zurückbekommen. Ich habe dann auch gekündigt. Die Firma Strato fand das mit dem Widerruf nicht so toll und hat mir dann ne Mahnung geschickt. Ich habe dann ne E-Mail zurückgeschickt, in der ich sie daraufhingewiesen habe, dass sie Vertragsbruch begangen haben und ich somit nicht zahlen werde. Nach dieser E-Mail passierte nichts mehr. Habe dann noch die Kündigungsbestätigung erhalten. Aber jetzt plötzlich nach 4 Monaten kommt wieder ein Brief mit noch mehr Mahngebühren und der Androhung gerichtlicher Schritte.
Soll ich es drauf ankommen lassen? Oder soll ich lieber bezahlen?
 
Da würde ich an Deiner Stelle nen Anwalt fragen...
Kommt auch drauf an wieviel sie haben wollen. Wenns "nur" um 100€ oder sowas geht dann würd ich zahlen, bei mehr würde ich nen Anwalt konsultieren.
 
Hast Du bisher, wo die Seite gegangen ist, die Rechnungen bezahlt? Hast Du ordnungsgemäß gekündigt, per Einschreiben mit Rückschein und die Kündigungszeiten eingehalten? Wurde die Seite vom Netz genommen?
Wenn Du alles mit ja beantworten kannst, solltest Du, Widerspruch einlegen, wenn ein Mahnbescheid kommt. Erst aber solltest Du versuchen per Einschreiben die Sache schriftlich zu erörtern, Begründung warum gekündigt wurde, Du die Seite nicht mehr nutzt (Kündigung wurde akzeptiert) und Du nicht bereit bist die Nutzung zu zahlen, da keine Nutzung mehr besteht. Wenn Du eine Rechtschutz hast oder noch Schüler bist, kannst Du entweder einen Anwalt konsultieren oder Prozesshilfe beantragen, damit Dir ein Anwalt gestellt wird. Wenn Du noch nicht volljährig bist, kann es auch sein, dass der Vertrag rechtswidrig war/ist. Dann sind Deine Eltern evtl die Dummen, weil Du von Ihrem Anschluß aus die Freischaltung der Seite beantragt hast. Damit kenne ich mich aber nicht so gut aus, evtl ist ja einr auf dem Board der weiterhelfen kann, bei diesen Fragen.
Wenn ein Mahnbescheid kommt, auf jeden Fall Widerspruch einlegen, wenn Du im Recht bist. Wenn Du im Unrecht bist, zahlst Du auch die Kosten, für eine evtl Gerichtsverhandlung.
 
also, laut dem vertrag hätte ich die 6monatsgebühr noch zahlen müssen
ich habe eigentlich 1 monat zu spät gekündigt
aber mir geht es darum, dass die Homepage während dieser Zeit nicht ging

zur verdeutlichung nochmals der zeitliche Ablauf:
Ich habe die erste Rate gleich am Anfang zahlen müssen für 6 monate im voraus (habe ich auch)
ab dem 5. Monat ging gar nix mehr
im 7. wurde für das nächste halbe Jahr abgebucht
dann habe ich gekündigt
 
Dann schreib es denen, aber wenn Du zu spät gekündigt hast, ist die Gebühr noch fällig. Auch wenn Du auf die Seite keinen Zugriff mehr hast, kann es sein dass Du noch zahlen mußt, frage einen Anwalt.
 
Ich habe es denen schon ein paarmal geschrieben, aber keine Reaktion.
Ist das nicht ein Vertragsbruch?
 
Das hängt wohl davon ab, wie es im Vertrag festgelegt ist. Eine Mindestzuverlässigkeit/-erreichbarkeit des Servers ist dort meist geregelt.
 
Im Vertrag habe ich darüber nichts gelesen. Aber ich meine 2 Monate am Stück ist schon ziemlich lange.
 
Original erstellt von FutureAttack
Ich habe es denen schon ein paarmal geschrieben, aber keine Reaktion.
Ist das nicht ein Vertragsbruch?

Machs per Einschreiben mit Rückschein, dann ist der Brief auf jeden Fall angenommen worden, dann muss im Zweifelsfall der angeschriebene beweisen, was drin stand.
Wieviel €uro sind es denn gewesen, die Frage hat schon einer gestellt, Du hast noch nicht darauf geantwortet?
 

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