[Anleitung] *buntu auf U/EFI installieren

Lost_Byte

Admiral
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Leider macht U/EFI mit Linux bei der Standardinstallation noch hin und wieder Probleme. Daher eine kleine Anleitung

1.: *buntu runter laden und bootbar auf einen Stick oder CD schreiben
2.1.: GUI installer starten
oder 2.2.: Alternate installer starten
3. HDD manuell partitionieren (mit GPT Tabelle)
4.1.: >=200MB Partition im FAT32 Format erstellen und als Flag bios_grub setzen
oder 4.2.: mittels set 1 bios_grub on eine selbst erstellte >=200MB als Bootpartition setzen (parted zuvor mittels sudo parted starten)
5. *buntu normal weiter installieren
6. mittels sudo mount /dev/sda1 /mnt und sudo grub-install --root-directory=/mnt /dev/sda (sda1 und sda muss ggf angepasst werden. Je nachdem, wo ihr die Partition erstellt habt)

habe ich zumindest bei meinem ASRock E-350 mit der 12.04 er so hinbekommen, bei dem man U/EFI nicht abstellen kann (zumindest habe ich die Option nicht gefunden).
 
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Die Ubuntu Version wäre noch interessant :)
 
Man muss sich den Kram eigentlich nicht antun ( siehe Threadstarter) ,es reicht in der Regel eine /boot Partition anzulegen. Mein Asus F1A75-M Board nutzt UEFI und um die Problematiken die damit verwunden sind zu umgehen einfach die zusätzliche Partition /boot anlegen. Die Größe von 500MB sollte in den meistne Fällen kein Problem darstellen. Bei einem Ubuntu und auch Linux Mint Test (auch ein Linux) war so UEFI problemlos. Bei der Installation kann man schon Partitionen anlegen ,einfach bei der Installation nicht automatisch wählen sondern Manuell. Für die Laien ,Beginner oder, Anfänger reicht es aus die Partitionen /boot ( 500MB) und / ( Betriebsystem Partition) sowie /home ( Partition wo der User seine Daten schreibt und Verwaltet) und /swap ( Auslagerungsbereich) anlegt.

/swap sollte nicht größer sein als das doppelte des Arbeitsspeichers von dem Pc System. Ab 32 GB kann man auch überlegen das Swappen abzuschalten da im Speicher so genug Platz vorhanden ist das Linux (Kernel) komplett in den Speicher zu schreiben.

KLICK
 
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@Nugget100: Eine bootpartition lege ich schon seit Jahren an. Doch normalerweise als ext4(vorher3) und setze nicht manuell die flag. Zudem muss man das normalerweise nicht noch anschließend eintragen.
Wenn ich einfach nur eine ext4 /boot Partition angelegt habe, dann hat der mir (bei 3 verscheidenen Distributionen (*buntu, Mint, Debian)) immer den Fehler raus gehauen, dass die Bootpartition nicht geschrieben werden könne.
 
Lost_Byte schrieb:
@Nugget100: Eine bootpartition lege ich schon seit Jahren an. Doch normalerweise als ext4(vorher3) und setze nicht manuell die flag. Zudem muss man das normalerweise nicht noch anschließend eintragen.

Bei der Installation und Manueller Einrichtung der Partitionen

IST DAS NICHT NOTWENDIG !

(Siehe Post Nr. 1 im Thread)
Bei der Manuellen Verwaltung der Platte ( Partitionierung ) reicht es aus nur anzugeben welche Funktion die Partition hat und im welchen Format Sie eingesetzt wird sowie ob es gewünscht wird Sie zu Formatieren oder nicht.

Ein Beispielbild wie die Partitionierung aussehen kann :

KLICK

Nutze auch Ext heute noch sogar Ext 3 und da musste ich nichts machen im Installationsbereich. Wobei sogar auf einer 2 TB Platte Ext 3 problemlos seinen Dienst verrichtet. Ext 4 würde nur sinn machen bei Platten Größer 4 TB ( Meine Meinung)

Wenn ich einfach nur eine ext4 /boot Partition angelegt habe, dann hat der mir (bei 3 verscheidenen Distributionen (*buntu, Mint, Debian)) immer den Fehler raus gehauen, dass die Bootpartition nicht geschrieben werden könne.

Ist klar wenn Sie nicht Formatiert wurde das er auf einer unformatierten Partition nichts schreiben kann. Setzte Ext 3 ein und lass die Partition Formatieren und siehe da er kann drauf schreiben.

Meine Partitonierung meiner SSD sieht so aus: ( siehe angehängtes Bild)

Und ich verwende auf diesem System Linux Mint 13 (64 Bit) . Der Zweit Pc hat Ubuntu drauf wobei die Unity entfernt wurde und durch Fluxbox ersetzt.

Ausserdem kleine Randinfo Ext 3 ist nichts anderes als Ext 2 mit Jounalfunktion.

KLICK
 

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@Nugget100: Das habe ich sonst ja immer gemacht und es funktionierte bei dem Board unter U/EFI nicht.
Auch bei der automatischen Installation, bei der der alles selbst gemacht hat kam der Fehler bei raus.

Sah bei mir, als es nicht funktionierte, genau so aus wie bei dir, nur dass da dann nicht ext3, sondern ext4 als Format war (natürlich auch zum Formatieren markiert).
 
Lost_Byte schrieb:
@Nugget100: Das habe ich sonst ja immer gemacht und es funktionierte bei dem Board unter U/EFI nicht.
Auch bei der automatischen Installation, bei der der alles selbst gemacht hat kam der Fehler bei raus.
Schonmal bios update durchgezogen ?

Wie ich schon schrieb ich nutze ein Asus F1A75- M MIT UEFI und bei mir treten die Probleme nicht auf.
Anbei ein Screen wie bei mir das Bios aussieht ,also würde man behaupten es hat kein UEFI würde man glatt lügen.

KLICK

Mach bei /boot kein Ext 4 sondern Ext 3
 
@Nugget100: War damals das aktuelleste BIOS. Und dass die Probleme bei dir nicht auftreten heißt nicht, dass die nicht existieren.
Habe ja auch beigeschrieben, dass es sich um ein ASRock E350 handelt. Laut google gibt es mehrere mit dem Problem.
 
Lost_Byte schrieb:
@Nugget100: War damals das aktuelleste BIOS. Und dass die Probleme bei dir nicht auftreten heißt nicht, dass die nicht existieren.
Habe ja auch beigeschrieben, dass es sich um ein ASRock E350 handelt. Laut google gibt es mehrere mit dem Problem.

98% aller Probleme basieren auf PEBKAC

PEBKAC = Problem exist between keyboard and chair

Nur ganze 2% sind echte Hardwareprobleme.

Wer aber aus Fehlern nicht lernen will der ist selbst dran schuld ,klarer Fall. also sicher deine Daten und probier das vorgeschlagene in ruhe aus. Zehe evtl. dir nochmals sauber die aktuellen Linux distris runter und brenn Sie auf ein Medium. Danach teste es. Würdest bei mir in der nähe wohne würde ich auf nen Kaffee vorbeikommen und Beweisen das es funtioniert evtl. sogar nen PC ausleihen wo das auch drauf funtioniert. Damit du Grundlagen hast zu Vergleichen und zu suchen wo das Problem liegt. Angabe der Hardware (Mainboard ,CPU ,etc.) sind auch immer hilfreich und oftmals ein PEBKAC problem wenn man Sie nicht erwähnt.

Nen Kumpel hat die gleiche Hardware wie du beschrieben hast und er hat das Problem auch nicht. Mir sind auch 4 Office PC Systeme bekannt in denen die gleiche Hardware steckt und die haben auch nicht das problem.
 
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ich soll jetzt also meine problemlos funktionierende Lösung runter werfen, weil sie deiner Meinung nach nicht die richtige ist, da einige andere, die den gleichen SOC haben (sonst aber wahrscheinlich eine andere Konfiguration) das Problem nicht haben?
 
kleiner Hinweis : "Es soll für das Ding auch ein freies Bios (coreboot) geben. Wenn ich mal Lust auf eine weitere Baustelle habe, probiere ich das mal."

Quelle : KLICK

Dort ist auch ein Bericht drin wie jemand sich es korrekt eingerichtet und verwendet hat.

Von runterwerfen habe ich nichts geschrieben ,diese Ansicht kam rein von dir . Die Konfig ist bei den anderen nix anderes als die gleiche Platine und entsprechenden Speicher drin sowie eine 80 GB SATA Platte ,da die Geräte rein als Office Lösungen benutzt werden unter einem Ubuntu wo lediglich das Unity runtergeschmissen und durch eine andere Gui ersetzt wurde, dafür reicht es allemal.

Für Coreboot gibts auch ein Howto falls sich wer das antun will.

KLICK


Ist nur ein Hinweis nix weiter.

Entweder man Installiert es einmal und korrekt richtig und hat keine Probleme oder man bastelt eben sich seine Probleme und lebt damit.

Im Leben gibts nur Schwanger oder nicht Schwanger .Ein bisserl "Schwanger" gibt es nicht.

PS: Bedenke im Ubuntu wörkelt ein Debian bzw. Ubuntu setzt auf Debian auf
 
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