Anruf von Netcologne - Neuer Router - Ja oder Nein?

Fr_Krueger

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Hallo zusammen,
ich bekam soeben ein Anruf von meinem ISP NetCologne und teilte mir mit, dass AVM die Fritz 6360 Cable nicht mehr supporten würde. Man bot mir an die Box (vorerst) kostenlos gegen die bereits vorkonfigurierte Fritz 7530 auszutauschen. Ich könne entweder kaufen oder 2 Jahre lang kostenlos mieten. Danach dann 2,99 €. Als Schmankl obendrauf würde ich dann in den ersten beiden Jahren keine 45,-/mt. zahlen, sondern nur 40,-/mtl.. Nach 2 Jahren dann wider 45,- plus 2,99 Miete. Das hört sich ja schon recht gut an. Nur, auf meine Frage hin, ob denn meine gesicherten Einstellungen der Fritz 6360 Cable exportierbar auf die 7530 sind, konnte man mir dies nicht beantworten.

Weiß hier jemand, ob das geht? Kann ich meine alten Einstellungen der 6360 auf die 7530 exportieren?

Sollte ich überhaupt zu dieser Box, bzw. zu diesem Angebot zugreifen?
 
der Haken ist...das die 7530 nicht für Kabelnetze ist
 
Die Fritzbox 7530 ist im Gegensatz zur 6360 nicht für Kabel geeignet. Die Boxen für Cable sind fangen vorne mit einer 6 an. Das heißt, sie muss in Verbindung mit einem weiteren Kabelmodem genutzt werden.

Was das übernehmen von Einstellungen angeht, würde ich vermuten, dass das wegen der unterschiedlichen Modelle nicht geht, aber das weiß ich nicht genau.

Was den Support angeht: Das ist Kappes! Da es keinen Routerzwang mehr gibt, sollte, wenn es deine ist, diese FB auch weiter funktionieren. Auch DOCSIS 3.1 Netze sind abwärtskompatibel. Es sei denn die 6360 erfüllt irgendwelche anderen Mindestanforderungen nicht, das müssten die dir aber dann erklären. Aktuell habe ich den Eindruck, dass sie dir einfach was verkaufen wollen. Wenn AVM hier selbst den Support beendet, heißt das "nur" keine Sicherheitsupdates mehr.
 
Man kann die Einstellung einer Fritbox recht simpel exportieren und dann auch auf ein anderes Modell wieder einspielen.
Nicht unterstütze Funktionen werden dann halt ausgelassen beim Import.
Was mir aber ins Auge springt.
Deine 6360 ist eine fritzbox für Kabel, die 7530 für DSL.
 
Beide Fritzboxen stehen für unterschiedliche Anschlusskonzepte, also Kabel (6000er) oder VDSL (7000er) per Telefon-Anschluss. Ist also eine Anschlussumstellung vorgesehen ?
 
Fr_Krueger schrieb:
Kann ich meine alten Einstellungen der 6360 auf die 7530 exportieren?
Und was wären das dann für Einstellungen, die zwingend exportiert werden müssen? Selbst wenn das nicht ginge, ist es eine Sache von 10 Minuten, etwaige Portweiterleitungen zu reproduzieren und ggfs die eine oder andere DHCP-Reservierung einzupflegen. SSID und Schlüssel vom WLAN ist ja auch schnell eingestellt.
 
Ich kann mich nur anschließen. Die 7530 kann nur DSL und kein Kabel.
Vermutlich soll die 7530 hinter der 6360 laufen und die 6360 wird zum "Modem" degradiert. Aber wie schon oben, reine Spekulation.
Auch würde ich bei so einer Konstellation eher Probleme beim Export/Import erwarten und die Fritzbox gleich sauber neu konfigurieren.

Frag nochmal bei Netcologne nach, wie die 7530 als DSL-Router an deinem Kabelanschluss laufen soll.
 
Ich seh das auch gerade. Die 7530 ist ja nur ne DSL-Box. WISI-Anschluss fehlt gänzlich. Such mir jetzt mal die Rufnummer von AVM raus. Mal hören was die sagen. Nicht dass das so ne spezielle, gebrandete Box für Kabelanbieter ist???

Raijin schrieb:
Und was wären das dann für Einstellungen, die zwingend exportiert werden müssen? Selbst wenn das nicht ginge, ist es eine Sache von 10 Minuten, etwaige Portweiterleitungen zu reproduzieren und ggfs die eine oder andere DHCP-Reservierung einzupflegen. SSID und Schlüssel vom WLAN ist ja auch schnell eingestellt.

Von wegen ein paar Portweiterleitungen. Mein Heimnetz fängt bei Überwachungskameras an und geht über zig Multimedia-Geräte (mehrere TVs, Sat-Box, MM-Player, AVR, Handy, Tablets, PC, Speilekonsolen, LED-Beleuchtung) hinweg. Dazu Telfonbucheinträge. Gesperrte Rufnummern und was weiß ich noch alles. Mit 10 Minuten kommst da nicht aus. Schon eher 10 Stunden.
 
Die 6360 kann doch nur acht oder sogar nur vier Downstream-Kanäle. Prinzipiell wird die weiterhin funktionieren, allerdings wird es je nach gebuchter Geschwindigkeit schwer bis unmöglich, die gebuchte Bandbreite zu erreichen.

Prinzipiell gilt: Jemehr Kanäle das Netz bietet und jemehr Kanäle das Kabelmodem untersützt, umso höher ist die mögliche Bandbreite und umso stabiler wird die Bandbreite gehalten.

Vermutlich läuft von der 6360 schlicht der Softwaresupport aus.
 
Gehe auch vom Ende des Software-Supports aus. Habe aber volle Bandbreite. 100.000er Leitung und Download ist 12,5 MB/s bis 13MB/s. Also sogar etwas mehr. Upload 5 MB/s. Funzt alles top.

Also, ich hab da jetzt mal mit NetCologne telefoniert. Der meinte, ich sei da falsch beraten worden.

Mal was anderes. Da meine Fritz ja doch schon ziemlich alt ist, hatte ich in letzter Zeit eh überlegt, mir ne neue zu holen. Nun kann ich ja im freien Handel selber eine Box kaufen. Kann mir hier jemand sagen welche das wären, welche da die beste ist? Und.....wie richte die ein. Zugangsdaten, sprich Einrichtung muss ich ja selber machen. Wo bekomme ich meine Zugangsdaten her? Wie macht man so was?
 
a) FritzBox 6590
b) du richtest gar nichts ein, du meldest die MAC des Routers dem ISP
c) Einrichtung per Kabel über ISP
d) Einstellungen exportieren und in neue Fritze importieren
e) glücklich sein..
 
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Fr_Krueger schrieb:
Mein Heimnetz fängt bei Überwachungskameras an und geht über zig Multimedia-Geräte (mehrere TVs, Sat-Box, MM-Player, AVR, Handy, Tablets, PC, Speilekonsolen, LED-Beleuchtung) hinweg.
Und? Was haben TVs, Sat-Box, MM-Player, AVR, Handy, Tablets und LED-Beleuchtungen mit dem Router zu tun? DHCP-Reservierung sind bei solchen Geräten weitestgehend sinnfrei, weil das reine Clients sind. Portweiterleitungen hast du dafür hoffentlich auch nicht eingerichtet. Und sonst? Etwa ein MAC-Filter aktiv?

Die Spielekonsole ist über Portweiterleitungen erreichbar bzw muss es wegen PSN/xboxlive sogar mehr oder weniger zwingend sein. Mit Kameras sollte man aber sehr sehr vorsichtig sein, weil das einem Angreifer eine unkalkulierbare Angriffsfläche bietet, wenn diese über Portweiterleitungen direkt erreichbar sind.

Telefonbuch und gesperrte Rufnummern kann ich nachvollziehen, aber obigen Geräten ist es ansonsten egal ob da nu ne Fritz x oder ne Fritz y steht oder gar plötzlich ein Asus, TP-Link oder sonstwas.


Zugangsdaten - sofern erforderlich - bekommst du vom Provider. Bei Kabel-Internet wird der Router aber soweit ich weiß über die MAC-Adresse identifiziert, weshalb man dem Provider selbige auch mitteilen muss, wenn man sich einen anderen Router (mit Modem) gekauft hat.
 
Jetzt auch mit AVM telefoniert. Der sagte auch, die Box wäre Quatsch und wenn meine 6360 doch noch einwandfrei läuft, warum dann ne neue kaufen. Fazit, viel Wirbel um Nichts und somit bleibe ich einfach bei der 6360. Danke an alle für Eure Hilfe :schluck:
 
Solltest du irgendwann doch wechseln wollen, nimm lieber die 6591 wegen DOCSIS 3.1, auf das jetzt nach und nach umgestellt wird.
 
Die Provider wollen eben auf Gedeih und Verderb ihre Mietrouter loswerden. Wird leider in immer mehr Branchen zum Standard. Mieten bzw. abonnieren ist eben besser als kaufen - zumindest für den Anbieter...

Office kauft man heute ja auch nicht mehr, sondern abonniert es. Klar, man will ja die vielen neuen und bahnbrechenden Features im nächsten Update nicht verpassen, sowas wie Formatvorl... ach ne, gibt's schon... Schriftgrö... ne... Farbe? ne.. Kursiv!! auch nicht... .. .. .. eine .. neue Schriftart vielleicht?
 
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