Arbeitgeber (ZEitarbeit) verlangt Ausweiskopie

Na beim Vorstellungsgespräch wurde wohl nicht danach gefragt, die Abwicklung danach erfolgte postalisch da die Firma eben am anderen Ende vom Bundesland ist.
Nun ist es eben so dass der einfachste Weg die Email war mit den wesentlichen Daten ersichtlich und wenn beide Seiten erwachsen und professionell sind sollte es damit doch gut sein?
 
Was genau sollte gut sein? Du sprichst für mich ein wenig nebulös. Die Firma braucht sicherlich die Daten von ihren Mitarbeitern, wenn das bei der Einstellung versäumt wurde, muss das jetzt auf eine für beide Seiten passende Art und entsprechend datenschonend nachgeholt werden.
 
Mir ist das grad alles zu durcheinander.

Es geht um die Abrechnung. Macht die der Arbeitgeber oder der der Deine Bekannte dorthin vermittelt hat?

Ich versteh auch das ganze Problem nicht. Am Ende wäre mir sogar egal wer die Rechnung macht. Da will jemand eine Abrechnung machen bei der es um mein Geld geht. Da ist mir doch wichtig, dass das alles stimmt. Damit sollte mir doch daran gelegen sein, dass der jeweilige Geschäftspartner die nötigen Daten hat.

Wieso nicht Telefon in die Hand und einfach mal anrufen und die Nummer klären? Ich will doch auch selbst, dass die Abrechnung schnell geht.
Der wird einem dann schon sagen wieso er die Daten braucht und man kann dann direkt reagieren und ggf. auch ablehnen die unnötigen Daten rauszugeben.

Aber hier im Forum hat doch keiner genug Daten um einen verbindlichen Ratschlag zu geben.

Die Daten auf Ausweis, Bankkarte und Krankenkarte würden mich persönlich jetzt nicht so krass stören. Die kriegen ja nicht die Krankenkarte inkl. Krankenblatt. Die wollen sehr sicher nur wissen welche Krankenkasse.
 
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Dem Personaler ist es in der Regel vollkommen egal, wie du heißt, welche Bank du hast, welche Krankenkasse etc.

Die Abrechnungsstelle hingegen braucht sowas wie die SV Nummer, Steuer ID Bankverbindung etc um die Abrechnung richtig erstellen zu können. recht häufig kommt es vor, dass Mitarbeiter falsche Kombinationen aus Straße und Postleitzahl hergeben, da blockt dann auch schon mal die Software sowas weg.

Mir sind im Grunde die Daten total egal, und erst recht habe ich kein Bock auf so ein LODAS/DATEV DSGVO Problem 2.0, aber andererseits müssen die Leute ja irgendwie ne richtige Abrechnung bekommen. Und dafür braucht es halt sehr viele persönlichen Daten.
Wenn jemand denkt, "naja einmal angelegt ändert sich daran bei vielen nichts mehr "Geb Datum Kinder etc"", dem sei gesagt, Wenn die Rentenversicherung prüft, muss man sowas auch mal vorlegen und nach 5-6 Jahren solchen Belegen hinterher zu rennen ist die Hölle. Dann lieber vorab kopieren und nach der gesetzlichen Frist schreddern.
 
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Ja hier hat es dann wie gesagt doch gepasst.
Der Radierer hat allles bereinigt was nix zur Sache tut und alles wurde so ohne Rückfraagen zu den Akten genommen.
 
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In manchen Bereichen / unter manchen Umständen sind Unternehmen auch verpflichtet, eine Ausweiskopie anzufertigen, siehe bspw. §8 GwG.
 
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