Arbeitsspeicher 800MHz und 667MHz mischen?

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Ich habe in meinem Laptop 512MB DDR2-667 CL5 und habe jetzt einen Speicherriegel mit 2GB DDR-800 CL5 dazu eingebaut Es läuft im Grunde problemlos. Nun zu der Frage:

Bremst der niedriger getaktete Speicher irgendwie den schnelleren, sodass ich mit den 2GB allein schneller/leistungsfähiger wäre als mit dieser Mischkonfiguration?
 
Kommt drauf an, wie nah du an Auslastungsgrenze bist. Wenn mehr als genug RAM frei ist, könntest du mit nur dem 2GB DDR-800 Riegel eine minimal bessere Performance haben. Allerdings geht das auf Kosten heftiger Auslagerungszeiten, sofern du für einige Anwendungen mehr als 2GB benötigst. Zu wenig Arbeitsspeicher bremst dein System generell eher aus als zu langsamer Speicher.
 
Der Unterschied ist nicht gravierend, der 800er Ram taktet eben nur mit 667 MHz, das ist aber zu vernachlässigen.
 
Sowieso fraglich ob das Bios des NBs einen Betrieb mit 800MHz zulässt. Das müsstest du mal testen.

Grundsätzlich gilt aber bei RAM: Masse statt Klasse.
 
Athlonscout schrieb:
Grundsätzlich gilt aber bei RAM: Masse statt Klasse.

So kann man es sagen. Sofern eine gewissen Grundqualität vorhanden ist, kann man RAM wohl als eines der wenigen Gegenbeispiele von "Quality over Quantity" nennen. Nur ganz außer Acht lassen, sollte man die Klasse deshalb natürlich trotzdem nicht. Verständnis und Offenheit für neue Informationen ist das wichtigste.
 
Ok, danke für eure Antworten. Da es mich jetzt jedoch irgendwie interessiert, würde ich gerne mal prüfen, ob es wenigstens messbare Leistungsunterschiede gibt. Welcher Benchmark zum Testen der Systemleistung mit beiden Konfigurationen wäre am besten geeignet?
 
Teste doch einfach mit Everest mal die Benchmarks.

Einmal mit Vollbestückung, also **2GB - 800er + 512MB 667er, und einmal mit NUR den 2 GB 800ern.
Dann vergleiche mal die Resultate. Da dürfte dir der Unterschied auffallen oder eben auch nicht und du deine Entscheidung dementsprechend treffen.

**Hier werden dann die 800er als 667er angepasst!

grEEtz
fuzzy
 
Everest hatte eigentlich immer einen integrierten Cache/Speicher Benchmark, ansonsten einfach im CB Downloadbereich umschauen. Da wird schon was Passendes zu finden sein.

Edit: Ah, da war einer schneller :)
 
wie hier schon welche geschrieben haben ist die masse beser als einzelne schnelle.

wenn du nun in dein LT einen 667 drin hast und du nun den weiteren 800 dazu machst, läuft der halt nun mit 667 anstatt mit 800, das ist so im BIOS eingestellt. man kann icht sagen der soll mit 667 MHz laufen und der andere mit 800 MHz, ein umstellen auf 800 MHz ist auch nicht empfehlenswert, da sonst der 667er zu abstürzen führen kann. weil meist eine anhebung des Taktes zu einer Erhöhung der Energiezufuhr zur folge hat, und das ist nicht im Sinne des LT-Erfinders.

Fazit, kein Problem wenn ein schnelleres Speichermodul zusätzlich im System ist. Schon durch die Erhöhung des RAM´s von 0,5 auf 2,5 GB bringt schon eine emense Steigerung beim Arbeiten.
 
Benchmarks sind nur absolut nicht realitätsnah.

Wie gesagt wurde: Masse statt Klasse.
Wurde auch oft genug getestet, die Geschwindigkeit des Speichers hat kaum spürbare Auswirkungen und ist eher interessant wenn man übertakten will und da sollte man das ganze auch auf Board + CPU abstimmen.

Und als Faustregel: Man kann nie genug Ram haben. :D
 
Die Frage des TE ist aber

"""was ist für mich vorteilhafter""" (da schneller/leistungsfähiger),

2GB 800er RAM ODER 2,5 GB 667er RAM?

Das solltet ihr mal beantworten. Dass MEHR immer besser ist, also MASSE statt KLASSE, kann man glaube ich nicht veralgemeinern.

fuzzy
 
Ich würde es auch eher kritisch sehen. Bin zwar kein RAM Experte, aber was ich in diesem Zusammenhang meistens gehört habe, geht eher in die Richtung, dass man bei mehreren Modulen idealster weise identische vom gleichen Hersteller mit gleichen Latenzen nehmen sollte.
Meine Versuche mit gemischten Modulen waren meistens von Instabilität geprägt (z.B. Bluesrceen wenn der Rechner aus dem Ruhezustand wieder hochfährt u.s.w.)
 
Was ist denn das überhaupt für ein Laptop mit welcher CPU ?

Normalweise taktet das Ram sich nach dem FSB der CPU. Wenn dieser nun 533Mhz beträgt,
ist es völlig egal ob du nun einen einzelnen 800Mhz Riegel hast oder mit 667Mhz
Bestückung fährst. Der Ram taktet sich nach dem FSB. Auch ein manuelles hochsteuern
der Taktung wäre hier Sinnlos, weil was bringt es Dir, wenn der Ram schneller arbeitet als die CPU ???
Der Flaschenhals ist nunmal der Hauptprozessor.

Und den FSB bei einem Notebook hochzuziehen ist Sinnlos, im Bios geht das gar nicht und wenn
man das per Softwaretool macht, leidet der Akku und das Gerät wird ziemlich laut.

Fazit: Mischbestückung, ganz Eindeutig. ;)
 
Die Mhz Angabe bezieht sich auf die vom Hersteller angegebene maximale Taktrate.

Welcher Hersteller ist im übrigen egal, wichtig ist eher welcher Typ von Chip verlötet wurde.

@bytefuzzy: Nach aktuellem Stand kann man das absolut. Wie gesagt, schau dir mal Tests in diesem Bereich an. Es gibt zwar je nach CPU Kombinationen bei denen man von einem höheren Ramtakt profitieren kann aber das macht den Geschwindigkeitsvorteil von einem guten Ramausbau noch lange nicht wett und erübrigen sich bei seinen Modulen sowieso.
 
Zum Testen bin ich leider noch nicht gekommen, das werde ich aber noch nachholen. Habe den Laptop gerade nicht zur Hand.

Es geht eigentlich wirklich nur darum, ob ich die 512MB drin lasse und deswegen die kompletten 2,5GB mit 667MHz fahre oder ob 2GB auch vollkommen reichen und ich mit 800MHz schneller unterwegs sind.

Es handelt sich dabei übrigens um einen AMD Turion 64 X2 mit 1,7GHz und das ganze läuft aktuell noch unter Vista Pro, demnächst aber unter Windows 7.

Danke für alle Antworten!
 
schließe mich an... hatte auch 800der und dann einen 667ner eingebaut... kaum leistungsunterscheide feststellen können... genauer gesagt - keine...
 
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