Arbeitsspeicher Frage für Ryzen 7 2700 (kein x) Arbeitscomputer

Benzolium

Ensign
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Hallo,

kurz und knapp, ich sitze gerade an einer Zusammenstellung für ein neues System auf Basis von AMD Ryzen 7 2700 auf einem MSI X370 SLI PLUS Motherboard (Eines der wenigen, was nicht wie ein UFO Blinkt…) für mich stehen Stabilität, Stromkosten (Daher kein x Model) und Langlebigkeit (System ist für eine Nutzungsdauer von 4-6 Jahren gedacht) ganz oben und an Overclocking bin ich absolut nicht interessiert. Dasselbe gilt fürs Gaming, denn mir reicht meine Xbox One X vollends aus dafür ;-).

Das System soll hauptsächlich für Virtualisierung und Entwicklung genutzt werden, demzufolge laufen dort am meisten VMware Workstation Pro, Microsoft Visual Studio, IBM Data Studio u. PHPStorm.
Ich benötige in etwa 32 GB Arbeitsspeicher und bitte hiermit nun um Vorschläge, da ich ehrlich gesagt, so langsam bei den Taktungen den überblick verloren habe. Ich sehe das Große OEMs die Systeme meistens mit 2400MHz Modulen anbieten, allerdings auf der anderen Seite höre ich permanent, 2666MHz wäre "Das mindeste"

Daher, bitte ich um Empfehlungen, Hersteller ist relativ egal, solange die Module Stabil und gut laufen.
Ach ja. Ich würde es bevorzugen, wenn die teile nicht wie ein UFO blinken. ;-)

Gruß Benzol
 
Wenn du nen Arbeitsrechner mit Stabilität brauchst bist du beim nem Bastel PC an der falschen Adresse. Da wäre eine fertige Workstation/PC mit Support die erste Wahl.
 
Fujiyama schrieb:
Wenn du nen Arbeitsrechner mit Stabilität brauchst bist du beim nem Bastel PC an der falschen Adresse. Da wäre eine fertige Workstation/PC mit Support die erste Wahl.
Tatsächlich war dies auch meine erste Idee, bin dort aber sehr schnell an unverhältnismäßig hohe Kosten Bzw. mangelnde Flexibilität bei der Möglichkeit zur Konfiguration gestoßen. Abgesehen von den Extrem Teuren Precision, ThinkStation u. Z-Workstations, ist es nahezu unmöglich die für mich benötigte Laufwerks Konfiguration zu erzielen. (1xSSD 512GB M.2 Windows, 1xSSD 512GB Eigene Dateien, 1xSSD 256GB Linux, 1x 256GB VMFiles, 1x4TB Big Files u. 1x6TB Internal Backup)
 
ich hab meinem Threadripper die Ripjaw 3200 cl14 gegönnt. sehr teuer aber funtionalität und stabilität standen im vordergrund. gibts in rot und schwarz.
andere rams als 3200er cl14 würd ich nicht nehmen. ausser sie sind schneller aber das merkt man kaum mehr, da 3200er den sweetspot darstellen wie ich mal gelesen habe.

allerdings bin ich bei einem arbeitsrechner eher der meinung von Fujiyama. besser man kauft eine workstation von einem der systemhäuser.
 
Sicherlich kosteten die etwas mehr, aber kann man nicht sowieso vieles von der Steuer absetzten?
Immerhin bekommst du mit nem Fertig PC meist einen sehr Stabilen Pc, der idr. den Bastel PCs weit überlegen ist.

Kannst du den ein paar Tage ohne PC auskommen wenn die Möhre mal nicht läuft?
Bzw. Probleme lösen?
 
Ja, zumal sich die Frage stellt, ob ECC eine Rolle spielt...
 
Also alles keine Kritik, nur Hinweise.
Man spart doch mit einer etwas schwächeren CPU beim Arbeiten am PC kaum bis garkeinen Strom, jezt den R7 2700 vs. den R7 2700X Im Idle nehmen die eher gleich viel und der langsamere benötigt doch länger, um Aufgabe X abzuschliessen. Nimmt zwar weniger Strom, aber braucht länger. Was irgendwie das gleiche ist. Aber eben nicht als Kritik am R7 2700 gemeint, das ist eine gute Wahl. Ich denke mal mit DDR4 2666 bis DDR4 3000 bist du gut dabei. In vielen Anwendungen bringt der schnellere Speicher eher weniger. Falls es also günstiger ist, würde ich DDR 4 3000 kaufen, gegenüber noch schnellerem. Agressive Timings sind auch eher nicht so wichtig, beim arbeiten. Allerdings kann man ja auch schnellere Module weniger agressiv betreiben, weshalb die oben bereits erwähnten gehen, sofern sie nicht deutlich mehr kosten, als eben langsamere.
 
Fujiyama schrieb:
Sicherlich kosteten die etwas mehr, aber kann man nicht sowieso vieles von der Steuer absetzten?
Immerhin bekommst du mit nem Fertig PC meist einen sehr Stabilen Pc, der idr. den Bastel PCs weit überlegen ist.

Kannst du den ein paar Tage ohne PC auskommen wenn die Möhre mal nicht läuft?
Bzw. Probleme lösen?

Etwas mehr ist dezent untertrieben ;-) Aber Ja, ich könnte überbrücken, wenn auch ungern.
Und wenn ich solche Probleme nicht lösen könnte, würde ich den Flaschen Beruf gewählt haben.

DarkInterceptor schrieb:
ich hab meinem Threadripper die Ripjaw 3200 cl14 gegönnt. sehr teuer aber funtionalität und stabilität standen im vordergrund. gibts in rot und schwarz.
andere rams als 3200er cl14 würd ich nicht nehmen. ausser sie sind schneller aber das merkt man kaum mehr, da 3200er den sweetspot darstellen wie ich mal gelesen habe.

allerdings bin ich bei einem arbeitsrechner eher der meinung von Fujiyama. besser man kauft eine workstation von einem der systemhäuser.

Sind 3200MHz den wirklich notwendig? Ich meine, die Systemhäuser verkaufen die Systeme doch nicht ohne Grund nur mit 2400MHz Modulen.

Wie oben geschrieben, die von mir benötigte Konfiguration ist weder bei Dell, Lenovo, Fujitzu oder HP zu realisieren, ganz besonders nicht mal im Ansatz im Bereich von unter 2500 Euro, was das maximale Budged ist.

Robo32 schrieb:
Ja, zumal sich die Frage stellt, ob ECC eine Rolle spielt...
Nein ECC wird (dort) nicht benötigt.

Der Computer ist in erster Linie eine Private Maschine, welche ich allerdings Berufsunterstützend benutzen möchte. Ich bin nicht selbstständig und der PC wäre nicht mein Primäres o. alleiniges Arbeitsgerät.
Ergänzung ()

https://www.alternate.de/HyperX/DIM...itsspeicher/html/product/1342516?event=search

https://www.alternate.de/Corsair/DI...itsspeicher/html/product/1218101?event=search

Wären die empfehlenswert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Profitieren den die Programme von schnellen Speicher?
32 GB Speicher gibts auch schon ab 250 Euro.
 
Alsoooo, verstehe gar nicht wie oft ich jetzt immer wieder lese, dass zig User hier im Forum die Leute zu sauteuren Systemhäusern schicken wollen. Jaja, support, blabla...
Meiner Meinung nach lohnt sich das nur, wenn
a) Der Nutzer nur über beschränkte Kenntnisse verfügt und der Rechner für den Lebensunterhalt notwendig ist
b) Die Firma zu groß ist (Anzahl Rechner) und es durch eigene IT nicht zu schaffen ist
c) Man zuviel Geld hat und sich um nichts(!) kümmern will

Nun zum Thema Speicher.
Der Hauptgrund, warum Systemhäuser genauso wie OEMs auf langsameren Speicher setzen hat mehrere Gründe.
Einerseits sollen diese Maschinen stabil laufen, andererseits ist schneller Speicher ein Kostenfaktor und außerdem sind die ganzen RAM Module oberhalb 2666 immer noch OC Speicher. Ich glaube nicht (habe es jetzt auch nicht überprüft), dass die RAM Hersteller ihre Chips schon höher verifizieren. Höher taktende Module haben selektierte Chips, die Chips selbst wurden vom Hersteller aber nie für Höheren Takt validiert
Wenn du mit dem Rechner eigentlich wirklich nur arbeiten willst, würde ich dir aber unbedingt zu ECC Speicher raten. Damit kannst dann unter Linux auch andere perfomante und sichere Dateisysteme nutzen wie zfs, ohne risiko von Datenkorruption.

Übrigens sind Bastelrechner nur aufgrund der Bastler häufiger instabil. Wenn man genug davon versteht, kann jeder rockstable Rechner bauen.
 
Fujiyama schrieb:
Profitieren den die Programme von schnellen Speicher?
32 GB Speicher gibts auch schon ab 250 Euro.
Das ist die Frage, welche ich indirekt ja stelle, weil ich nicht weiß, wie sich Ryzen selbst hier verhält.
Derzeit arbeite ich an einem iMac von 2012(Quadcore i7 u. 16GB RAM) , sowie einem PC mit FX-8150 mit 16GB Arbeitsspeicher(Und einer ähnlichen der oben genannten Festplatten Konfiguration). Es ist also schon etwas her, das ich ein Desktopsystem zusammen gestellt habe.
 
Alle Vorteile wirst du nur mit den 4 er Chipsätzen haben .
Des weiteren muss ein Bios Update gemacht werden .
Mindfactory aktuell 14 Euro ,oder CPU von Amd leihen .
Wenn ich das alte Board nehmen würde ,kann man auch den alten 1600 Ryzen nehmen .
 
Um so höher der RAM Takt um so höher der idle-Stromverbrauch
mein 2700x auf 2133 MHz Mem-Takt -> idle-SoC-Power = 2-4W
auf 3200 MHz Mem-Takt idle-SoC-Power = 12-13W, full-load ca. 18-20W SoC-Power
für 2133 hab ich die full-load Werte nicht mehr im Kopf würde aber auf <10W schätzen
Für deine Workload ist der RAM-Takt nicht so relevant, würde nicht mehr als 2666 MHz kaufen und würde Module von Kingston, Micron/Crucial oder Samsung kaufen.
 
>DDR2400 gibt es nicht ohne OC (XMP) - wird sicher laufen, aber ohne zutun meistens mit DDR2133
DDR2400 RAMs gibt es (auch) ohne XMP, da muss man nichts tun da diese nach JEDEC konfiguriert sind.

Der Unterschied 2133<>2666 ist recht gross, 2666<>3200 überschaubar und >3200 kaum vorhanden und das bezieht sich schon auf Programme die von schnellem RAM profitieren (SR RAM).
Mit DDR2400 DualRank (sind alle 16GB Module) bist du schneller wie mit DDR2666 SingleRank.

Da du keine Rekorde brechen und mit dem PC nicht spielen willst, schau auf die passende höhe falls ein anderer Kühler verbaut wird und auf den Preis ab DDR2400 bei 32GB Kits mit zwei Modulen.
 
Robo32 schrieb:
>DDR2400 gibt es nicht ohne OC (XMP) - wird sicher laufen, aber ohne zutun meistens mit DDR2133
DDR2400 RAMs gibt es (auch) ohne XMP, da muss man nichts tun da diese nach JEDEC konfiguriert sind.[...]
das stimmt nicht es gibt JEDEC Spezifikationen für DDR4 bis 3200 MHz, aktuell bietet kein Hersteller Module nach diesen Spezifikationen an, wozu auch?! gab bis zum Marktstart von Raven und Pinnacle Ridge keinen Controller der mehr als 2666 MHz offiziell unterstützt aber 2666 MHz Module gibt es inzwischen
z.B. Samsung DIMM 16GB, DDR4-2666, CL19-19-19 (M378A2K43CB1-CTD)
 
Zuletzt bearbeitet:
msgt schrieb:
das stimmt nicht es gibt JEDEC Spezifikationen für DDR4 bis 3200 MHz, aktuell bietet kein Hersteller...

Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel - gemeint war aber der Ist-Zustand und nicht was die Hersteller irgendwann mal tun, oder auch nicht tun.
Die JEDEC ist bei den Timings übrigens derart Konservativ, dass die Hersteller nie darauf anspringen werden und dann kommt DDR5.
 
lies dir mal folgenden thread durch. https://www.computerbase.de/forum/threads/32-gb-ddr-kit-fuer-ryzen-2700x.1763134/
mit 32 gb 2x16 dual rank modulen wirst du atm mit ryzen 2700 nicht wirklich schnelle taktraten erreichen. Ich würde dir trotzdem zu 3200 cl 14 modulen mit samsung b chips raten da ryzen extrem gut mit speicher skaliert und du in zukunft durchaus davon profitieren wirst/könntest... siehe https://www.computerbase.de/forum/t...mit-ddr4-und-eines-i5-3570k-mit-ddr3.1801901/ ..........

Ist das Mainboard schon vorhanden ? oder warum x370 und nicht 470 ?
 
Zuletzt bearbeitet:
BigB schrieb:
Ist das Mainboard schon vorhanden ? oder warum x370 und nicht 470 ?
Zu hohe preise (sofern ich das bisher gesehen habe) und deutlich zu viel blinke blinke.
Abgesehen davon sind das durch die Bank hinweg, alles Gaming Motherboards, um die ich ganz bewusst einen möglichst großen bogen gehen möchte... Abgesehen von der Bios Problematik, welchen Grund gibt es denn auf diese UFO Ableger zu setzen? i mein, wenn es Vorteile gibt... das Gehäuse wird ganz sicher keine Fensterscheibe haben, da können die Dinger notfalls vor sich hin strahlen wie Tschernobyl wenn's sich nicht vermeiden lässt.
 
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Reaktionen: Muxxer und Fujiyama
Benzolium schrieb:
Abgesehen davon sind das durch die Bank hinweg, alles Gaming Motherboards, um die ich ganz bewusst einen möglichst großen bogen gehen möchte...

Das von dir ausgesuchte MSI X370 SLI PLUS gehört aber auch zu dieser Sorte...
"GAMING CERTIFIED: 24-hour on- and offline game and motherboard testing by eSports Players"

Bei deinen Anforderungen würde ich mir eher eines mit einem Intel-LAN Chip suchen und RGB ignorieren, bzw. abschalten.
 
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