News Arm Niva: Kommen jetzt die dedizierten CPU-Kerne für den PC?

nlr

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Arm hat seinen Plattformen letzte Woche neue Namen verpasst. Im Smartphone laufen die CPU-Kerne künftig nicht mehr als Cortex, sondern als Lumex. Interessanterweise nannte Arm-CEO Rene Haas mit Niva auch eine Plattform explizit für den PC. Dedizierte PC-CPU-Kerne gibt es bislang nicht von Arm, kommen sie mit Niva jetzt etwa?

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Das wird das Interesse für ARM am Desktop auch nicht steigern.

Ich sehe keine Zielgruppe dafür.
 
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Finde das Zitate Feature im Artikel schön. Es bietet sich vielleicht ein kürzeres an, bzw. ist vor allem bei Interviews für mich von Mehrwert, aber schön zu sehen, dass ihr das auch nutzt / nutzen könnt!

BTT: arm ist ja fast so hoch kapitalisiert wie intel. Wer produziert für arm nochmal (qualcomm ...)?
Möglicherweise hängt daran auch der Erfolg dieser Idee, bzw daran und an der Softwarekompaibilität.
 
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Mehr Vielfalt ist doch immer gut. Nur sollten dann auch die Treiber passen.

Ist es nicht eher so das die Entwickler weg von DirectX gehen und mehr Richtung Vulkan oder bin ich da auf dem Holzweg?
Bei Apple wäre es ja Metal.
 
Was sie einbauen koennten: Ein staerkeres Speicherkonsistenzmodell (mindestens so stark wie AMD64), wie es auch Apple macht, damit AMD64-Software ohne Schwierigkeiten auf diesen ARMs laufen koennen. Mein bisheriger Eindruck ist, dass ARM zu verbohrt dafuer ist.
 
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Ohne Software oder eine One-size-fits-all Lösung wird das nichts.
Und billige x86 Hardware gibt's wie Sand am Meer.

Ich hätte als Casual User oder jemand, der Troubleshooting für Casualnutzer macht, auch Nullkommanull Lust mich reinzulesen, warum ARM jetzt nicht mit xyz Programm nicht richtig funktioniert noch ob und wie ich das Problem lösen könnte. Alles, was auf dann sogar auf eigenes kompilieren, warten auf Community Hacks oder Linux rausläuft ist sofortiges K.O. Kriterium.

Dann lieber gleich auf x86 setzen.
 
Niva finde ich unglücklich gewählt. Da denke ich und vermutlich auch Andere unweigerlich an Lada. Der Niva ist ein toller Offroader aber Lada alles andere als eine Marke die man haben möchte.
 
Innocience schrieb:
Alles, was auf dann sogar auf eigenes kompilieren, warten auf Community Hacks oder Linux rausläuft ist sofortiges K.O. Kriterium.

Im Moment sind die ARM-PCs ja alle Windows-only (wenn man die Macs nicht dazuzaehlt, die sind MacOS-only), das ist fuer mich ein KO-Kriterium.
 
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Zanmatou schrieb:
Wer produziert für arm nochmal (qualcomm ...)?
Seit wann produziert jemand direkt für ARM (Prototypen und Bench-Systeme mal außen vor gelassen)? Die lizensieren Ihre SoC- und anderen Prozessorarchitekturen und dann lassen die zahlreichen Lizenznehmer wiederum andere die Produkte fertigen.
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Innocience schrieb:
Ohne Software oder eine One-size-fits-all Lösung wird das nichts.
Bei Apple funktioniert genau das anscheinend sehr gut mit ihren Mx-SoCs.
 
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Zanmatou schrieb:
arm ist ja fast so hoch kapitalisiert wie intel. Wer produziert für arm nochmal (qualcomm ...)?
Niemand. Arm verkauft den Befehlssatz und die IP-Cores an Mediatek, Samsung, Apple, Quallcomm, NVIDIA und sicher noch weitere.
 
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IBISXI schrieb:
Das wird das Interesse für ARM am Desktop auch nicht steigern.

Ich sehe keine Zielgruppe dafür.
Ja aber sehe generell immer weniger einen Markt für Desktop... Wer braucht denn wirklich noch einen Desktop selbst zum Zocken ist ein Gaming-Notebook oft ausreichend.

Dass ARM auf Windows eher durchschnittlich läuft hilft halt generell nicht gerade auch wenn sich das sicherlich ändert.
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Weyoun schrieb:
Seit wann produziert jemand direkt für ARM (Prototypen und Bench-Systeme mal außen vor gelassen)? Die lizensieren Ihre SoC- und anderen Prozessorarchitekturen und dann lassen die zahlreichen Lizenznehmer wiederum andere die Produkte fertigen.
Ergänzung ()


Bei Apple funktioniert genau das anscheinend sehr gut mit ihren Mx-SoCs.
Apple hat ja auch alles von Software zu Hardware im Griff... Aber ja ARM liefert keine Hardware sondern nur IP
 
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Könnte mir vorstellen, dass diese Kerne auch in Produkten wie AMD's kolportiertem Soundwave landen könnten.

Finde ARM grundsätzlich interessant, zumindest in Einsatzssituationen wo die Software nicht ganz so "flexibel/vollumfänglich" (in Ermangelung eines besseren Wortes) sein muss. Und auch an dieser Front wird ja gearbeitet, wenn auch vielleicht nicht so flott wie man es gerne haben möchte.
 
Da bin ich mal gespannt. x86 wird ja von irgendwelchen Leuten für tot erklärt. Da wäre eine ARM basierte Lösung dann durchaus eine Alternative. Aber auch RISC-V könnte ich mir als Alternative vorstellen. Ich hoffe nur, die Software wird dann auch entsprechend angepasst.
 
@BrollyLSSJ RISC-V wäre langfristig für den Wettbewerb die beste Lösung. Aber sehe da dir nächsten 10 Jahre keine wirkliche Durchdringung...
 
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Raspberrypi verkauft schon lange Desktop-Computer mit ARM Kernen.
Es gibt auch eine Lösung mehrere Compute-Modules zu einem Cluster zu verbinden, und auf einen pi5b mit HAT zu stecken, der dann wohl kein SBC mehr ist.
 
@HITCHER_I Das stellt ja auch niemand in Abrede. Aber selbst beim Pi 5 reden wir auf Architekturseite (Cortex-A76) von 7 Jahre alten mobile Cores.

Mittlerweile gibt es ja durchaus einige Konkurrenten zu den Standard-Broadcom Chips in diesem Segment. Allwinner und Rockchip fallen mir spontan als erstes ein.

Das dem Desktop/Workstation wahrscheinlich "ähnlichste" Produkt ist vermutlich AmpereOne.

Wie schon von anderen erwähnt darf man natürlich die Frage stellen, ob eine Segmentierung in Mobile / Desktop für ARM sinnvoll und/oder nötig ist.
 
Naja technisch gesehen gibt es mit den Security Co Prozessoren bei Intel und AMD doch schon ARM on x86. Könnten Intel oder AMD doch einfach noch einen Smartphone SoC dranhängen und schon Universal kompatibele CPU. Persönlich lässt mich ARM aber irgendwie kalt.
 
HITCHER_I schrieb:
Raspberrypi verkauft schon lange Desktop-Computer mit ARM Kernen.

Das wenigste was der Raspberry ist ,ist ein Desktop Computer.
(Ich weiß was du meinst... Maus, Tastatur, Bildschirme anstecken)

Das ist ein Bastel-Rechner den man auch sinnvoll einsetzen kann, solange das Szenariao die Leistungsfähigkeit nicht übersteigt.

Hauptsächlich ist der eine Spielwiese. Es gibt 10.000 Projekte zum ausprobieren.


Aber zurück zum Topic...

Wo liegen die Stärken von x86 bzw. Desktop PC´s ?
Hauptsächlich im Software Angebot und der Langzeit-Unterstützung.

Wie will der ARM Prototyp hier Punkten und sich von anderem Spielkram unterscheiden?
 
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So lange ARM für die Desktop-CPUs nicht EFI oder dergleichen vorschreibt wird sich da nichts tun. Durch die bescheidenen device-trees sind ARM-CPUs quasi nicht für den Massenmarkt geeignet - außer für unveränderliche Geräte (=Smartphones, Tablets). Man müsste selbst für eine Speichererweiterung einen neuen device-tree anlegen - was für den Endverbraucher nicht zumutbar ist. Das Bios und später EFI ist der Grund warum die PCs so erfolgreich waren und sind.
@nlr
Hat ARM irgendwas in diese Richtung für die Niva CPUs angedeutet?
 
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Matthias B. V. schrieb:
Ja aber sehe generell immer weniger einen Markt für Desktop... Wer braucht denn wirklich noch einen Desktop selbst zum Zocken ist ein Gaming-Notebook oft ausreichend.
Du machst mir Spaß :D.
Warum sollte ich für ausreichend das doppelte und mehr zahlen?
Warum sollte ich nen Winz-Display unter 20 Zoll nehmen?
Warum sollte ich auf Aufrüstbarkeit verzichten?
Warum sollte ich es laut und heiss und mit Stromkabel direkt an der Tastatur haben wollen?

Notebooks, erst Recht Gaming-taugliche, sind gewaltige Kompromisse. Die einzige Antwort auf obige Fragen ist nämlich: Um es mobil zu haben.
Nun, ich brauchs nicht mobil deshalb gehe ich all diese Kompromisse nicht ein und spare Geld.
Ich bin wohl nicht völlig allein damit, nur Zuhause zu zocken (und nur ein Zuhause zu haben).
 
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