Beim Asus Rampage Formula wurde das Bios in seinen Einstellungsmöglichkeiten leicht modifiziert bzw. mitunter beträchtlich erweitert:
Der wichtigste Unterschied markiert dabei die Einstellung des Performance Levels (s.o.) des Chipsatzes. Während beim Maximus über den "Transaction Booster" jeweils der PL nur indirekt mithilfe von Relax- bzw. Boost-Leveln beeinflusst werden konnte, kann dieser nun direkt eingestellt werden, was nun deutlich komfortabler erscheint. Dazu muss der Transaction Booster lediglich auf "manual" gestellt werden. Wie beim Maximus gilt es hier, mit Fingerspitzengefühl zu arbeiten. Wer vorsichtig vorgehen will bzw. etwa zu allererst das CPU-Maximum austarieren möchte, testet zunächst etwa 9 oder 10. Geht es um die abschließende Optimierung, kann man je nach FSB bis auf 7, 6 oder auch 5 hinabgehen. Hinzugekommen sind ferner etliche Subtiming-Optionen sowie eine Verfeinerung des AI Clock Twister (möglich sind nun "lighter", light", "moderate", "strong", "stronger") und weitere GTL-Teiler (sowohl für die CPU als auch für den Chipsatz). Der Eindruck täuscht nicht: mit dem Rampage-Bios befindet sich Asus in Bezug auf die Komplexität fast schon auf DFI-Niveau.