Asus P8z68-v und Vertex2 - Keine Win7 Installation möglich

michi_z1981

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Hallo Community,

ich hab hier einen Rechner mit dem MB Asus P8Z68-V und einer Vertex2 von OCZ.
Bei der win7-64 HP Installation wird keine verfügbares Laufwerk angezeigt.

Auch das Laden von USB Stick für die Treiber des Marvell und JMicron JMB36X Controllers und des Intel Treibers in der Version IRST_V10601002_XPVistaWin7 (erkanntes Gerät, das angeblich kompatibel ist hießt "Intel(R) Desktop/Workstation/Server Express Chipset SATA AHCI Controller" und brachte keinen Erfolg.

An einem anderen Win7 Rechner konnte mit dem Laufwerk ein Firmwareupdate auf 1.35 durchgeführt werden. Auch das Speichern von daten war möglich.
Im Bios wird die Vertex2 auch angezeigt. als Bootmedium ist sie ausgewählt.

Hat jemand noch eine Idee an was das liegen könnte? Gibts da ein Problem mit dem Controller und der SSD?

Die SSD hängt am Port 4 vom Intel Z68 (blauer Steckplatz)
Firmware auf der OCZ Vertex2 ist 1.35
Kabel schon getauscht. Ports auch am grauen schon alle durchprobiert.

Vielen Dank für eure Hilfe.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler gefunden)
Auf dem Board war bis vorhin noch 0606 drauf. Jetzt ist 0706 drauf. Aber gleiches Ergebnis
 
Nein. Ich bin mit meinem Latein echt am Ende....
Ergänzung ()

Nachdem ich dann doch meine SSD Vertex2 (FW 1.35) aus meinem Rechner ausgebaut und an das fragliche Mainboard angeschlossen habe, steht fest das es die SSD ist die nicht geht. Auch bei meinem P5Q wurde sie in der Windowsinstallation nicht angezeigt. Keine Ahnung was da defekt ist... Als normaler Datenträger wird sie aber erkannt.
Gibts irgendein Tool, womit ich die komplett zurücksetzen kann?
Ergänzung ()

Das Zurücksezten mit SecureErase im Enhanced Modus hat die SSD anscheinend wieder zum richtigen Leben erweckt. Sie wird jetzt im Auswahlmenü im Win7 Setup angezeigt. Und auch richtig erkannt. Jetzt schauen wir mal, ob die Installation einwandfrei durchläuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus,

das liegt daran, wie die Partitionen auf den Platten zuvor erstellt wurden: Im IDE- oder AHCI-Modus.

Hatte das gleiche. Im alten PC SSD-Platte im IDE-Modus betrieben, dann auf neuen PC umgestiegen. Platte gesichert, dann einfach rüber, Windows-Install wird schon alles platt machen. Ja scheiße, Platte nicht erkannt.

Nach einigem hin und her dann mit Standard-Einstellungen gebootet, da gings. OK, also direkt Warmstart und AHCI-Modus wieder aktiviert, man will ja nicht im Nachhinein mit Treibern fummeln. Und schwupps war die Platte wieder weg!

Bei mir hats gereicht, alle Partitionen im Win7-Setup im IDE-Modus zu löschen, dann Neustart, AHCI an und siehe da, die Platte wurde erkannt.

Dein Secure Erase-Gedöns wird nix anderes gemacht haben, das hier nur zu Erklärung, falls jemand mal keine Tools zur Hand hat.

Grüße
 
geisterfahrer18 schrieb:
das liegt daran, wie die Partitionen auf den Platten zuvor erstellt wurden: Im IDE- oder AHCI-Modus
Das halte ich für, mit Verlaub gesagt, absoluten Blödsinn. Egal, ob die SSD/HDD mal an einem Port im IDE oder AHCI Modus hing, davon steht nichts in der Partitionstabelle oder im MBR. Einzige Ausnahme sind Laufwerke, die mal Teil eines Raid verbunds waren, da steht die Raid Signatur in der Partitionstabelle und häufig auch im MBR, die Signatur ist je nach Kontroller nur schwer wieder loszuwerden. Am besten geht das unter Linux.
Wahrscheinlicher ist, daß die SSD nicht leer war (Rückläufer beim Versender?). Der Windows Vista Installer hat in solchen Fällen nur bemerkt, daß Windows auf dem betreffenden Laufwerk nicht installiert werden kann. Der Windows 7 Installer geht einen Schritt weiter und blendet solche Laufwerke ganz aus. Denkbar wäre, daß dies u.A. dem Selbstschutz für DAUs dient, das geheule "Hilfe, habe versehentlich meine Platte gelöscht" ist ja nicht unbekannt.
Für die Theorie spricht auch, daß die SSD von Anfang an im UEFI erkannt wurde und nach dem Secure Erase auch die Installation darauf möglich war.
 
OK, hätte besser schreiben sollen: bei mir wars so.

Hatte vorher wie beschrieben WinXP im IDE-Modus drauf, non-RAID.

Bei RAID-Laufwerken kenne ich das auch. Habe ähnliche Probleme mit den Partitionsstrukturen auch bei der Install von BSD erlebt, letzten Endes wie von Dir beschrieben erst mit parted unter linux alles wegbekommen, dass ich BSD installieren konnte.

Dass es immer am besten ist eine jungfräuliche oder so gemachte Platte zur Install zu verwenden liegt auf der Hand.

Bei mir jedenfalls kam ich nur mit dem von mir beschriebenen Weg (alternativ hätte auch der Weg über parted geklappt) zum Ziel.
 
Das Problem bei den RAID Signaturen ist, daß die häufig nicht mal mit Partitionstools entfernbar sind, da hilft nur noch Secure Erase/Low level Format oder mdadm. Kommt auf den Kontroller an.
 
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