News Asus ProArt KD300: ROG-Tastatur bekommt schwarzes Edel-Kleid

@Quastenflosser8 In einem anderen Thread fragte jemand nach einem Headset "bis max 400€" und manchmal frage ich mich, ob manche Leute den Bezug zur Realität verloren haben.

Trotzdem liegt die Wahrheit in der Mitte. Wenn (falls!) man nunmal den ganzen Tag einen Gegenstand zum Arbeiten nutzt, dann sollte der auch Qualität haben.

Für mich persönlich kommt nur eine flache TKL in Frage, aber ich bin auch mit einer 50€ Cherry mit Rubberdome zufrieden. F-Tasten sind aber schon zwingend nötig, deswegen stimme ich dem Tenor des Threads zu, dass dieses Teil keine wirkliche Zielgruppe hat.
 
MaverickM schrieb:
Ist halt ein 65% Board. Wenn Du die F-Row willst, halt nach 75% Ausschau. Ansonsten sind die - wenn nicht von Haus aus bereits so programmiert - über die FN-Ebene einwandfrei erreichbar.
Das ist klar. Nur wenn die Hersteller wie in diesem Fall Platz für eine leere Fläche mit einem Schriftzug finden, fällt es mir schwer nachzuvollziehen, warum man diese paar cm nicht für sinnvolle Funktionstasten nutzt.

In der Breite ergibt es Sinn, dass man Platz sparen möchte. So wie die Anatomie des Menschen oder die Armlehnen der Stühle oder der Platzbedarf bei Tischen ist...
MaverickM schrieb:
Wie bei vielen Notebooks auch. Da scheint das immer nie einen zu stören, nur bei Tastaturen wird immer ein Fass aufgemacht. :lol:
Vermutlich weil es da um andere Einsatzzwecke oder Nutzergruppen geht.
Bei einer Tastatur hat man in der Regel Platz auf dem Tisch, meistens ein paar cm mehr Platz in der Tiefe als in der Breite.

Ein Notebook allerdings ist für den mobilen und/oder platzsparenden Einsatzzweck gedacht.
Und richtige produktive Arbeit oder eher Gaming findet eher auf entsprechenden Tischen, meistens auch mit entsprechend größeren Monitoren und mehr Platz in der Tiefe statt.
 
Balikon schrieb:
Man kann ja trotzdem darauf hinweisen, dass die vollkastriert und für produktives Arbeiten vollkommen ungeeignet ist. Was das "Pro Art" Label zu einem Joke macht.
Ansichtssache. Ich behaupte, dass wirkliche Profis, und nicht solche die sich nur selbst gern als solche bezeichnen, ich Werkzeug auf Ergonomie und Effizienz hin optimieren.

Wer das tut, kann vielleicht anatomisch so seltsam ausgestattet sein, das eine Tastatur mit numpad die sinnvoller Lösung wäre, aber in 95% der Fälle wäre ein dediziertes Numpad und/oder zusatz-peripherie speziell zugeschnitten für den Use-Case, sehr viel ergonomischer in Verbindung mit einer 70% Tastatur. alleine schon durch die bessere Positionierung und das allerbeste unreifen von Maus zu Numpad oder eine verkrümmte Haltung wenn die linke Hand die Eingabe dort übernimmt...

Auch die F-Tasten lesen sich theoretisch über eine customisierbare Funktionsleiste lösen, wobei ich das persönlich noch weniger sinnvoll finde diese wegzulassen.

Das Lamentieren über einen fehlenden numblock bei Tastaturen die für diese Kandidaten meist zusätzlich eh auch noch zu weit aus der billo-Preisklasse raus ragen, nervt einfach nur noch.

Ich arbeite täglich 10h mit dem PC, und ein numblock an der Tastatur wäre für mich einfach nur ein ergonomisches Hindernis.

Gleichzeitig hab ich aber eine Zusatztastatur mit 36 programmieren Funktionstasten und spezifischen beleuchteten custom keycaps. Links neben der Tastatur. Dort mit analogen taster und das seit gut 6 Jahren bevor die "cool wurden".
 
MaverickM schrieb:
Persönliche Präferenz sowie Tellerrand und so.
nur dass es in diesem Fall (ProArt Produktpalette, soll eigentlich für Contentschaffende, Bild- und Videobearbeitung gedacht sein, du weißt schon, für die Typen, die sich für viel Geld sich gerne die unterschiedlichsten zusätzliche Kästen mit weiteren Tasten auf den Schreibtisch stellen, oder gar Tastaturen die sich mehrfach angestellt haben, als es darum ging ihre Zuteilung an Tasten abzuholen) keine Frage der persönlichen Präferenz ist, als viel mehr die Frage nach dem richtigen Werkzeug für ein schnelles, unkompliziertes und adäquates Arbeiten
 
Hypothek schrieb:
Nur wenn die Hersteller wie in diesem Fall Platz für eine leere Fläche mit einem Schriftzug finden, fällt es mir schwer nachzuvollziehen, warum man diese paar cm nicht für sinnvolle Funktionstasten nutzt.

Nicht jede Tastatur hat halt Tasten bis einschließlich zum Rand. Ist halt eine Design-Frage. Gibt ja auch ausladende 100% Boards. Wenn Du etwas super-kompaktes willst gibt es da auch Alternativen.

catch 22 schrieb:
ProArt [...] für Contentschaffende, Bild- und Videobearbeitung gedacht [...] keine Frage der persönlichen Präferenz [...] dem richtigen Werkzeug für ein schnelles, unkompliziertes und adäquates Arbeiten

Also ich bin Hauptberuflich Grafiker und komme mit meiner 75% wunderbar zurecht. Wenn es rein um die Grafikanwendungen, die ich verwende geht, käme ich wahrscheinlich sogar ohne F-Row zurecht. Da ich persönlich (Präferenz und so!) aber sowohl für Privat als auch bspw. VSC nicht verzichten will, wurde es halt eine 75%.
 
IIxRaZoRxII schrieb:
Vor allem mancher Kommentar. Als wäre es was Neues das es Tastaturen ohne nun Block gibt
Man muss das im Kontext betrachten, so sieht manche Tastatur in der Zielgruppe aus, wenn es nicht eine klassische mit F-Tasten und Nummernblock ist:
1771793950517.png

Diese 76% Varianten sind in Film-, (Pre-)Press, und Grafikbranche nicht üblich.

ASUS eigene ProArt Mäuse haben sogar nicht weniger Tasten und Räder – sie haben sogar drei Scrollräder.

Das vorgestellte Tastatur-Modell ist, da stimme ich meinem Vorposter voll zu, ein Etikettenschwindel; mutmaßlich um einen höheren Preis aufzurufen.
 
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