Atomkatastrophe -Auswirkungen auf uns hier in Deutschland - Erste Symptome erkennbar?

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El Präsidente

Lt. Commander
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Hallo liebe Forumbesucher,
da mich die Frage seit Tagen quält und ich darauf keine wirkliche Antwort finde, möchte ich diese zur Diskussion hier freigeben.

Seit Tagen habe ich und auch etwa 20 weitere aus meinem Bekanntenkreis starke Kopfschmerzen. Seit jenem Tag als es gehießen habe in Fukushima seien die Truppen abgezogen worden, also auch seit jenem Tage als Green peace von Kernschmelze sprach.


Wunderlich ist es, dass das Thema in den Nachrichten immer mehr zurückschwimmt, immer weniger Informationen dringen zu uns hindurch. Als ob alles geklärt sei. In ersten Zeitungen wird die Nachricht immer unauffälliger platziert, so als man wolle dass es aus den Köpfen der Menschen verdrängt werden würde.

Wenn man mich fragt, wäre ich mir garnicht so sicher, dass dort nicht nur ein Reaktor zerstört ist. Was ist wenn in Japan alle 4 hochgegangen sind oder gar mehr im Hinterland ?

In der Uni meinte unser Professor, dass wenn 6 Kernkraftwerke egal wo auf der Welt hochgehen würden, die gesamte Welt unbewohnbar werden würde.

Doch nun zurück zu meinem Thema und einer Frage. Könnte es sein, dass die Strahlung Deutschland erreicht hat und unsere Kopfschmerzen damit einen Zusammenhang haben ?



freue mich auf eine angeregte Diskussion und hoffe auf baldige Erkenntnis.


mfg
 
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Bad Mo-Fo

Rear Admiral
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Ich habe sehr sehr selten mal Kopfschmerzen aber gebe zu auch seit einigen Tagen mal hin und wieder bisl was davon zu verspüren.
Bevor ich aber die AKWs in Japan verdächtige schiebe ich es auf den Wetterumschwung der ja sichtlich und spürbar stattgefunden hat.

22 Probanden reichen nicht für eine zuverlässige Studie :D
 
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_Systemfehler_

Commander
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Also langsam artet das in Paranoia aus, finde ich. Das sieht man auch daran, dass die Leute hier wie blöde Geigerzähler etc kaufen. Es fehlt nur noch, dass sich jeder einen Strahlenschutzbunker in den Garten baut. Man kann es auch übertreiben.
Ich glaube kaum, dass die Kopfschmerzen mit irgendwelchen erhöhten Strahlenwerten zusammenhängen.

So schlimm das Ganze auch ist, aber wir müssen uns hier wohl zumindest kurzfristig keine Sorgen machen.

Manche tun ja geradewegs so, als wenn jetzt die ganze Menschheit untergeht.
Selbst wenn es so wäre, dann könnte man sowieso nichts dagegen tun.
 

Tonntonno

Commander
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Zur eigentlichen Frage mit den Kopfschmerzen: Nein. Für solche Symptome reicht die Dosis, die zu uns herübergeschwappt ist, einfach nicht aus. Außerdem habe ich noch nie gehört, das erhöhte Strahlung sich zuerst durch Kopfschmerzen äußert. Ganz Japan und Russland müsste ja dann mit Kopfschmerzen rumlaufen.

Zwischen 'Undicht sein' und 'Hochgehen' (explodieren á la Tchernobyl) liegt noch mal ein himmelweiter Unterschied. U.a. erreichen die Partikel da höhere Luftschichten in einem sehr viel größeren Ausmaß.
 

Mike Lowrey

Commodore
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Uns hat hier Strahlung erreicht.
Erfasst von Sensoren die dazu dienen illegale Atomwaffentests die im Untergrund stattfinden zu detektieren.
Die Dinger messen alles... soll heißen unbedenklich. Deine Kopfschmerzen kommen eher durch Wetterumschwung oder Zeitumstellung oder oder oder.
 

lufkin

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Richtig,
Hab da die Tage auch n schönen Kommentar zu gelesen.
Ja, wir haben hier Strahlung gemessen, aber wir können auch feststellen, wenn n Stück Würfelzucker im Bodensee aufgelöst wurde... deswegen schmeckt das Wasser aber nicht süß.

Das was gemessen wurde liegt letztlich nur daran, dass wir heute über so dermaßen hochempfindliche Messsysteme verfügen, das selbst minimalste Erhöhungen festgestellt werden können, die aber noch Lichtbare von einer auch nur minimalem Gefährdung entfernt sind.
Nur mal so als Zusatzinfo, seit etlichen Jahren holt man immer mal wieder Stahlschrott von Schiffen hoch, die vor dem zweiten Weltkrieg versenkt wurden, weil der ganze Stahl der heute produziert wird, durch Atomwaffentests, Tschernobyl etc., zu stark belastet ist um daraus die sensiblen Messgeräte zu bauen.
 
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phil.

búho retirado
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Bei allem Interesse für dieses Thema, man muß nicht für jede Befindlichkeit oder Anomalie den Unfall in den Atomkraftwerken von Japan zum Anlaß für einen eigenständigen Thread nehmen.
Die globale Strahlenbelastung in den 1950er und 1960er durch oberirdische Atomtest lagen weitaus höher als jetzt in Deutschland gemessen wird. Damit möchte ich nicht das Unglück schön reden. Keiner weiß wie viele Opfer es gibt, da kein direkter Zusammenhang gezeigt wird. Zur Zeit ist die Belastung durch ein Kontinentalflug immer noch höher als von den japanischen Kraftwerken.
Deswegen sollte man sich, wenn einem dieses Thema am Herzen liegt, auch vorher Informieren und nicht nur auf Kommentare aus dem Forum warten.
Das Probleme werden noch Jahre akut sein, die Nachrichten werden jedoch immer wieder neue Interessenspunkte finden. Dieses ist leider normal (menschlich).
 
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