Aufrüsten von i5 4460 auf i7 4790K ?

GnarkiLL

Ensign
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Hi,

Ich habe bis jetzt auf mein ASRock H97 Pro4 einen I5 4460 3,20Ghz. Lohnt sich ein upgrade auf einen i7 4790K 4,00GHz ? 😕
 
Rein rechnerisch dürfte der 4790K zirka ein Drittel schneller sein.
Mit dem H97 Board verschenkst viel Leistung, weil mit übertakten Essig ist. Dafür brauchst du ein Board mit einem "Z" am Anfang.
Bekommst du die CPU allerdings sehr günstig kann man das durchaus machen.
Wäre aber gut zu wissen, was sonst noch im Rechner ist. Bei einer kleinen Grafikkarte bringt dir das nur was wenn es CPU-lastige Spiele sind.
 
Lohnt für was?
Für welche Games in welcher Auflösung?
Lohnen ist reine empfindungssache
 
Wenn du dein Bios updowngradest, ich glaube zu Version 1.4, dann sollte die non-Z Übertaktung im Bios wieder auftauchen. Sollten irgendwelche Fehler durch spätere Biosupdates gefixed worden sein, müsstest du mit diesen leben.
 
Ich finde, es lohnt sich, da Dir aktuell die Anzahl der verfügbaren Threads knapp werden können.
Die Frage ist, was spielst Du, wie sieht das restliche System aus und für welches Geld bekommst Du einen i7?
Alternativen könnten auch ein i7-4770, i7-4790 oder der i7-4790k sein.
Kommt auf den Preis an.

Auf einem H-Chipsatz kannst Du den All-Core-Turbo aktivieren.
Der 4770 läuft dann auf 3.9 GHz, der 4790 auf 4 GHz und der 4790k auf 4.4 GHz.

RAM übertakten geht auf dem H-Chipsatz auch.

Ob 4,4 oder 4,6 GHz ist egal.
Wenn es bei 4,4 GHz zum CPU-Limit kommt, dann ist die Haswell-Architektur am Ende.
Dann helfen auch keine 200 oder 300 MHz mehr oder weniger.
 
Also der 4790K ist ca 30% schneller.
Würde ihn mir an deiner Stelle gebraucht holen.
 
Naja, ein Ryzen 2600 samt Board kostet auch nicht viel. Würde mir überlegen, obs das noch wert ist. Auch, wenn du dann neuen Ram brauchst.
 
aLca schrieb:
Hättest du ein "Z" Board,
Der 4790K ist doch schon ab Werk mir 4GHz Basis- und 4,4GHz Turbotakt jeweils 400MHz schneller als der 4790 (ohne K) und so viel Luft zum Übertakten hat der nicht mehr, wenn man den Aufwand in Grenzen halten möchte. Der lohnt sich also auch wenn man kein Z Board hat.
Tramizu schrieb:
Mit dem H97 Board verschenkst viel Leistung
Nicht viel, nur ein bisschen, außer man viel Aufwand treiben wie Köpfen und WaKü, was aber für die alte Plattform nicht mehr lohnt.
schallundrauch schrieb:
ein Ryzen 2600 samt Board kostet auch nicht viel.
Dann braucht er ein neuen Board und neue RAMs, da der S.1150 noch DDR3 RAM hat und AM4 DDR4 RAM braucht.
 
Bis auf die 12 Threads hat der R5 2600 auch keine Vorteile im Vergleich zum Haswell i7.
Die Single Core Performance ist in etwa gleich.
Man kann also schon überlegen, ob man einmal rund 150 Euro für einen gebrauchten i7 ausgibt.
Der 4790k ist mit über 200 Euro aber meiner Meinung nach zu teuer.

Ein Broadwell i7 könnte auch interessant sein.
Broadwells gibt es aber irgendwie nicht gebraucht zu kaufen.
Die waren wohl zu kurze Zeit am Markt.

Eventuell wäre ein Xeon E3 12xx-V3 noch interessant.
Meist bekommt man die gebraucht etwas günstiger als einen vergleichbaren i7.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist wirklich schwierig. Der 4790K ist von Preis-Leistungsverhältnis wirklich etwas teuer im vergleich zum AMD Ryzen 5 2600. Vielleicht wäre es wirklich schlauer mir gleich ein neues Board zu kaufen mit DDR 4 RAM.


Ruheliebhaber schrieb:
Bis auf die 12 Threads hat der R5 2600 auch keine Vorteile im Vergleich zum Haswell i7.
Die Single Core Performance ist in etwa gleich.
Man kann also schon überlegen, ob man einmal rund 150 Euro für einen gebrauchten i7 ausgibt.
Der 4790k ist mit über 200 Euro aber meiner Meinung nach zu teuer.

Ein Broadwell i7 könnte auch interessant sein.
Broadwells gibt es aber irgendwie nicht gebraucht zu kaufen.
Die waren wohl zu kurze Zeit am Markt.

Eventuell wäre ein Xeon E3 12xx-V3 noch interessant.
Meist bekommt man die gebraucht etwas günstiger als einen vergleichbaren i7.

Der Xeon E3 3,80Ghz wäre natürlich auch eine Idee. Vielleicht bekomme ich einen ja günstig auf Ebay.
 
Einfach ein bisschen Geduld haben.
Xeons gibt es immer mal wieder von Händlern, die Workstations ausschlachten.
Manchmal bekommt man sogar die ganze Workstation für den Preis der CPU.
Also nicht nur nach CPUs sondern auch nach Komplettrechnern Ausschau halten, wenn Du die Arbeit nicht scheust.
 
Ruheliebhaber schrieb:
Einfach ein bisschen Geduld haben.
Xeons gibt es immer mal wieder von Händlern, die Workstations ausschlachten.
Manchmal bekommt man sogar die ganze Workstation für den Preis der CPU.
Also nicht nur nach CPUs sondern auch nach Komplettrechnern Ausschau halten, wenn Du die Arbeit nicht scheust.
Ok danke :)
 
Der 4790K ist aber mit einen 4,4GHz Turbotakt eben der König der Singlethreadperformance für Rechner mit DDR3 RAM und liegt 400MHz vor jeder anderen CPU für diese Sockel, wenn man kein Z Board hat und daher nicht übertakten kann. Die Singlethreadperformance ist gerade auch bei den meisten Games sehr wichtig. Die Entscheidung ob Du nun eine recht alte CPU für so 200€ kaufst oder 150€ für einen neuen R5 2600 der in der Singlethreadperformance hinter dem 4790K landen dürfte und dazu auch noch Bord und RAM tauscht, kann Dir keiner abnehmen.
 
Willst Du uns erzählen man konnte für ein gebrauchtes H97 Board und gebrauchte DDR3 RAMs ein neues AM4 Board und die gleiche Mange an neuem DDR4 RAM bekommen? Wenn, dann reicht das allenfalls für ein A320 Einsteigerboard und die billigsten RAMs, ob man damit glücklich wird und wirklich mehr Leistung bekommt?
 
Ich glaube, er meinte, dass man vielleicht 70 oder 80 % vom Neupreis durch den Verkauf der alten Hardware rein bekommen könnte.
Dann wäre der Aufpreis für die neue Hardware vergleichsweise gering.

Der Witz ist, dass Mainboards für beliebte Plattformen irgendwann wieder teurer werden.
Mit etwas Mut oder Trägheit, je nachdem, könnte man das Board auch in 2 Jahren verkaufen.
 
Teuer werden aber meist nur die Spitzenmodelle, wenn es ein Z97 Board und eine K CPUs wäre...
 
Oder wenn überhaupt noch ein Mainboard zu bekommen ist.

Alte CPUs sind ja meist sehr günstig.
Aber passende Mainboards sind oft selbst gebraucht sehr teuer.
 
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