Aufruf zu FB Party : so kan es gehen

Matze89 schrieb:
Diese Facebook-Party war also kein "Versehen", wie sonst, sondern es wurde mit purer Absicht soviele Gäste wie möglich eingeladen. Sehe ich das richtig?

Ja, das siehst du richtig. Er hat ja noch selbst getönt dass er dachte, er könne es besser machen.

Matze89 schrieb:
@ daniel_m
Die Strafe war meines Wissens ein Bußgeld i. H. v. 5000 €.

Na dann isser doch noch richtig günstig weggekommen. Ich weiß gar nicht, warum sich dann noch jemand wegen der Rechnung beschwert. :D
 
Mir ist unklar wie man so blöd sein kann um sowas zu organisieren. Und dann auch noch seinen Namen dabei preisgeben. Dämlicher gehts ja nun wirklich nicht mehr. Jeder mit ein wenig Verstand weiß, dass sowas teuer werden kann.
Ob es jetzt 200000 blechen muss oder ob der Polizeieinsatz zu übertrieben war und es weniger wird ist wohl relativ egal. Unter 100k wird er wohl kaum davon kommen. Sehr hohes Lehrgeld, aber für so eine Dummheit gerechtfertigt.
Bei sowas greift auch die Haftpflichtversicherung nicht, da es eine mutwillige Aktion war.
Der wird da noch viele viele Jahre abbezahlen müssen, oder alternativ Hartz4 und Privatinsolvenz.
So leicht kann man sich sein Leben kaputt machen, Gratulation.
 
Das würde mich interessieren:

angenommen ich veranstalte z.B. ein Konzert, melde das ordnungsgemäß an etc. Nun kommen da ein paar Idioten und fangen Streiterein aus die in weiterer Folge in einem Raufhandel enden und die Polizei muss einschreiten.
Muss ich nun als Veranstalter den Einsatz bezahlen? Warum nicht die Verursacher?
 
Das ist jetzt absolutes Laienwissen, aber ich würde mal sagen: Wenn die Verursacher festgenommen werden können und nachgewiesen werden kann, dass genau diese Personen für den Einsatz verantwortlich sind, dann dürfen diese auch den Einsatz zahlen.
Ansonsten haftet der Veranstalter, da er in der Verantwortung steht für die entsprechende Sicherheit zu sorgen (Sicherheitsdienst engagieren z.b.).

Ich lass mich aber gerne korrigieren wenn das nicht stimmt ;)

MfG Tim
 
Das einzig traurige ;) über die Jahre H4 Leistungen kostet der gute Herr der Gemeinschaft noch einiges mehr.

50 Jahre x 12 Monate x 800€ im Monat= fail
Also ich würde mir bei 200.000€ Schulden überlegen ob ich überhaupt arbeite, effektive liegt man damit bei Vollzeitbeschäftigte bei H4 Niveau.

Grundsätzlich halte ich es aber für fraglich den Einsatz der Polizei zahlen zu müssen, sollen sie lieber eine Strafe verhängen die sehr schmerzt aber nicht zur totalen Aufgabe führt 20.000-30.000€
 
Zuletzt bearbeitet:
Ziemlich erschütternd, was mancher hier schreibt. Aber das ist eben Meinungsfreiheit. Wenn es euch mal trifft mit irgendeinem Blödsinn, hat sich das Inet vielleicht bereits weiterentwickelt...also die Menschen, die es nutzen. Lest euch die comments mal durch. Eiskalt. Emotionale Intelligenz beinahe 0. Erschreckend imo.

Bei 200.000€ Schulden Privatinsolvenz. Ich denke aber, man möchte hier nur ein Exempel statuieren. Letztlich setzt man sich aber doch zusammen, um sich auf 10.000€ Strafe zu einigen. Aber darüber berichtet man dann nichts. Der Verursacher lernt dazu und wird sich bessern. Niemand kann ernsthaft wollen, dass ein Mensch in den Jahren bereits so viele Schulden hat - auch Deutschland 2012 nicht.
 
Privatinsolvenz ... Problem! Schulden beim Staat (was anderes sind die 200.000€ ja nicht) kann man damit nicht los werden. Hört sich doof an, aber Firmen müssen damit leben nichts zu bekommen, der Staat selbst aber verzichtet auf nichts.
 
200.000,00€ ist in der Tat schon ein Batzen.

Aber wenn man ueberlegt, dass es 2.500 Zusagen gab, und ich sag mal das ist jetzt nicht das "normale" Partyvolk, sondern vielleicht eher welche, die doch nichts gute im Sinn haben, die muss man erstmal aufhalten. Und das wuerde nur mit massig Polizeipraesenz funktionieren.

Auf jeden Fall ein Exempel fuer die Nachwelt, hoffe einige haben daraus gelernt!
 
Schade, mit was für Menschen man sich diesen Planeten teilen muss.

Damit ist nicht nur der Veranstalter gemeint, sondern auch diese ganzen Ochsen die Zusagen und dort erscheinen um zu randalieren.

Ich glaube es gibt noch zu wenig Orte, an denen man seine negativen Emotionen rauslassen kann, ergo wird da ein wenig rumgepöbelt.

Ab in die Wuthöhle!
 
1632 Beiträge in der Heise-Kommentarfunktion, da müssen wohl alle Trolle aus ihren Höhlen kommen, das ist ja noch besser als die Apple/Android- oder Intel/AMD-Themen im CB-Forum (vor der Moderation) :lol:
 
was fürn trottel, denkt er wird nicht gepackt und zur rechenschaft gezogen.

auch allgemein diese facebook partys, ist schon richtig das sowas verboten ist.
 
mp4-18 schrieb:
Das würde mich interessieren:

angenommen ich veranstalte z.B. ein Konzert, melde das ordnungsgemäß an etc. Nun kommen da ein paar Idioten und fangen Streiterein aus die in weiterer Folge in einem Raufhandel enden und die Polizei muss einschreiten.
Muss ich nun als Veranstalter den Einsatz bezahlen? Warum nicht die Verursacher?
Wenn man eine öffentliche Party/Konzert/sonstwas veranstalten will, braucht man eine Genehmigung. Die bekommt man nicht ohne weiteres. Natürlich muss man entsprechend der erwarteten Besucherzahl auch Securitykräfte einstellen, sonst wird es nichts mit der Genehmigung.
Auch werden solche Veranstalter für Sachschäden auch Versicherungen haben. Teilweise wird auch Kaution für den gemieteten Platz bezahlt.
Die Facebookparty war aber nicht genehmigt. Der Veranstalter kann dadurch als Verursacher des ganzen in Anspruch für Sachschäden genommen werden, wenn die wirklichen Täter nicht erwischt werden.

Ich denke aber, man möchte hier nur ein Exempel statuieren. Letztlich setzt man sich aber doch zusammen, um sich auf 10.000€ Strafe zu einigen.
Das würde ich bezweifeln. Die Strafe selbst wird sich sicher um 5000-10000€ drehen (hier wurden ja bereits 5000€ genannt). Aber es bleibt ja noch der Sachschaden und Polizeieinsatz.
Die Kosten des Einsatzes lassen sich womöglich um einiges drücken (besonders wenn es nachweislich zu hoher Personaleinsatz war). Der Sachschaden bleibt natürlich trotzdem und muss bezahlt werden.
Unter 100000€ wird der bestimmt nicht weg kommen. Haftpflicht zahlt nicht, da mutwillig gehandelt.

Ob er das ganze irgendwie abzahlt oder Privatinsolvenz und H4 wird sich zeigen. Das ist aber sein Problem.
 
und wieder eine Privatinsolvenz mehr in Deutschland.
 
Naja, also an mal an alle die hier schreiben dass es ans unmenschliche grenzt und "was aus unserer Welt geworden ist" wenn die Leute hier schreiben dass sie die "Strafe" (es geht um die Kostenübernahme, keine Strafe) angemessen finden:

Ich denke nicht dass er tatsächlich alle Kosten übernehmen müssen wird. Ich denke mal der Kläger und er werden sich auf einen gewissen Satz einigen den er dann eben abstottern muss, je nach aktuellem Verdienst bzw. Vermögen. Klar, wehtun wird es ihm, aber das finde ich auch richtig so.
Ob er dadurch in die Privatinsolvenz getrieben wird wage ich mal zu bezweifeln. Allerdings bin ich kein Rechtsexperte, also falls mal züfällig ein derartiger in den Thread hier guckt, wäre schön zu erfahren wie normalerweise bei so etwas verfahren wird.

MfG Tim
 
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