Ausbildung als Mechatroniker und im Anschluss das Studium?

WhiteExe

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Hi,

bin für Montag zu einem Eignungstest bei der BOGESTRA geladen. Den Infotag habe ich bereits hinter mir und denke der Beruf wäre aufjendefall etwas für mich. Habe auch bereits einen Bekannten, der dort als Mechatroniker tätig ist. Ebenfalls eine Bekannte in der Personalabteilung ( Sie meinte Studium wäre eine gute Abrundung und man wäre dann nahezu perfekt ausgelernt; Wird von der Bogestra auch unterstützt).

Mein Schulabschluss ist Abitur und daher steht einem Studium ja erstmal nichts im Wege. Nun ist nur die Frage welche Vorteile es denn genau mit sich bringen wird.

Jemand eine Ahnung was man dann Verdienen wird? Komme aus NRW.

Ich werde defintiv diesen Test machen und wenn es klappt wohl auch die Ausbildung beginnen. Die BOGESTRA bietet viele Vorteile im Bzg. auf Arbeitsklima, Versicherung und bestimmten Finanzierungen ( Urlaub, Gesundheit usw.) und bietet wohl auch eine sehr gute Ausbildung an.



Was haltet ihr von meiner Idee des Studiums? KLar könnte ich auch direkt Kia-Mechatroniker wählen, allerdings wird es hier bei der Bogestra dieses Jahr nicht angeboten.


Grüße
WhiteExe
 
Du wirst hier eh 100 verschiedene Meinungen hören, also von daher musst du es letztendlich selbst wissen.

Meine Meinung:

Im Moment bist du von den ganzen Vorteilen einer Ausbildung "geblendet". Klar bringt sie dir praxiserfahrung, aber die Frage ist natürlich auch, wieviel dir das hinter wirklich Wert ist. Ob du nach der Ausbildung noch Lust auf ein Studium hast, kannst du jetzt auch noch garnicht beurteilen.
Wenn du gleich mit deinem Studium anfängst, bist du im Idealfall in 5/6 Jahren fertig und verdienst auch ein gutes Gehalt und haste bessere Aufstiegschancen.

Von dem Ausbildungsgehalt kannst du dir anfangs ein paar tolle Sachen kaufen, aber wirklich reich wirst du davon nicht.
 
Ich bin der Meinung dass man nachher immernoch studieren kann.
Was passiert wenn du mit dem Studium anfängst und es wird dir plötzlich zu schwer/ du keine Lust mehr hast etc ?
Dann stehst mit leeren Taschen da, sprich: keine Ausbildung auf die du zurückfallen kannst.
Ich habe den Weg so gewählt (und würde es wieder machen): Abitur --> Ausbildung --> Studium
 
danke für eure Meinungen. In beiden Antworten steckt etwas wahres. Ich sehs persönlich auch eher als besser eine ausbildung in der tasche zu haben und dann zu studieren, da man so eben eine Absicherung hat.
Ob ich das Studium vorher oder nachher mache ist halt die eigentlich nur noch die entscheidende Frage.

Mein Abi hab ich ja bereits fertig.Das Studium wollt ich eigentlich am Ende schon gern gemacht haben.


Gibts hier vllt noch wen der sich dazu äußern kann/möchte?

/ zum sachen kaufen: nunja ich mach ja derzeit schon Zivildienst... Man muss auch zwischenzeitlich Geld beiseite legen. Kaufen ist auch nicht immer nötig. Alles was ich brauche/wollte habe ich eigentlich zurzeit.
 
Absicherung? Finanziell wohl eher nicht.. Also dann ein Standbein. Aber ist das wirklich so schlimm wnen man keins hat? Man kann die Ausbildung dann ja imer noch anfangen und Zeit spielt auch eine Rolle.
Ich meine.
Angenommen man fängt mit 19 an. Ausbildung bis 22. Dann Studium.. bricht man das Studium nach 2 Jahren mit 24 ab.. hat man die Ausbildung und arbeitet ganz normal da weiter.

Nun andersrum.
Man fängt an zu studieren. Und bricht nach 2 Jahren ab. Dann ist man 21 und fängt einfach nun die Ausbildung an und fertig. Hat man das Studium aber geschafft, gehts sofort mit 24 los.. und nicht erst mit 27.

Absolventen mit Mechatronikstudium werden übrigens überall freudenstrahlend aufgenommen. Man hat unglaubliche Karrieremöglichkeiten.. während man "nur" mit einer Ausbildung immer etwas begrenzt ist.
 
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