Hallo,
ich würde dir intensives googlen raten! Bei Autogas ist einiges zu beachten:
Welche Anlage? Venturitechnik, teil- oder vollsequenzielle Anlagen oder Lpi bzw. JTG Anlagen wären hier die Stichworte.
Lpi (Hersteller
Vialle->Niederländer, nach eigener Aussage Marktführer) oder JTG (Hersteller
Icom-> Italiener, verbreiteter als Vialle finde ich) sind Einspritzanlagen und sind besser als Venturi bzw. teil- oder vollsequenzielle Anlagen. Ich empfehle Lpi oder JTG, außerdem hast du damit noch ne Leistungssteigerung von einigen %

Auf keinen Fall Venturi oder teilsequenzielle Anlagen!
Höhere Verbrennungstemperatur!? Ja, Autogas hat ne hörere Verbrennungstemperatur als Bezin, d. h. ne höhere thermische Beanspruchung für die Auslassventile! Zudem kommt noch, dass LPG (Flüssiggas) sauberer verbrennt als Bezin, eigentlich gut, da keine Ablagerungen im Zylinderraum entstehen, doch das hat auch nen Nachteil
Flash Lube oder nicht? Es wird gesagt, dass durch die höhere Temperatur eher ein Schaden am Auslassventil entsteht, und man deshalb Flash Lube benötigt. Viele sagen dies sei ein Kühlsystem um das Auslassventil zu kühlen, dies ist aber nur zum Teil richtig: Flash Lube heißt übersetzt etwa Schmiergerät und dieses Teil tröpfelt eine Flüssigkeit aufs Ventil. Da ja Autogas so sauber verbrennt, bilden sich keine Ablagerungen am Ventil, diese Abblagerungen (bei Bezin) dienen sozusagen als Schmierung fürs Ventil, man muss also diese Schmierung künstlich mittels Flash Lupe herstellen. Das wirft die nächste Frage auf
Ist mein Motor für Autogas geeignet? duch die höhren Temperaturen und die fehlende Schmierung wird natürlich der Motor stärker belastet hauptsächlich die Ventile. Von daher muss man wissen ob die Ventile (Auslassventile) Autogasverbrennungen vertragen->
gidf. Wenn nicht, dh. die Ventile sind zu "weich" kann man entweder vom Hersteller (nicht von allen) sich neue, Autogas verträgliche Ventile einbauen lassen oder Flash Lube einsetzen um nen Ventilschaden (sehr teuer) zu vermeiden. Aber auch bei Flash Lube existiert ein Restrisiko und man ließt sehr viel über Motorschäden durch Autogas!
so dass sind die wichtigsten technischen Fragen! Die ökonomischen muss sich jeder selber beantworten. Bei dir ist halt die Frage wie lange du das Auto noch fährst bzw. in welchen Zustand es sich befindet....
Grundsätzlich rentiert sich der Umbau auf Autogas, in ca. 4 Jahren (je nach jährlicher km-Fahrleistung) hat man die Umbaukosten drinnen, aber nur wenn Auto nicht nach 40-60T km nach Umbau nen Motorschaden hat, also vorher wirklich gut infomieren.
mfg
Lesenswerter Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Autogas und wie gesagt fleißig googlen wegen dem Motor im A3
