.avi mit mehreren untertitelspuren?

NemesisFS

Lt. Commander
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1.295
Hi,
ich möchte meine DVD Sammlung auf meine Platte bringen und habe dieses Tutorial gefunden. Dann habe ich einige DVDs mit dem DVDdecrypter auf die festplatte geschoben, wobei eine .ifo und mehere .vob dateien rausgekommen sind. das 2te programm lässt allerdings nur eine untertitelspur zu, ich würde allerdings die deutschen und englischen dabei haben... kennt jemand ein programm mit dem ich beide spuren in die .avi kriege?
 
Ich vermute AutoGK kodiert die Untertitel direkt in das Bild mit ein. Das ist denk ich mal nicht das was du möchstest. Der avi Container unterstützt glaub ich keine Untertitel. Eine Möglichkeit wäre eine extra Untertitel Datei zu erstellen (z.B. srt) oder einen anderen Container (z.B. mkv) zu verwenden.
 
was sind denn vor/nachteile von .mkv? und mit welchen programm(en) kann ich dann die dvds rippen?
 
mkv ist flexibler als avi, es unterstützt mehr Codecs und Formate. Unter anderem eben Untertitelspuren. Avis können allerdings häufiger von DVD-Playern abgespielt werden.

Ich empfehle dir meGUI, da hast du alles dabei. Nur für die Erstellung der Untertitel brauchst du noch ein Programm, z.B. SubRip
 
avi können genauso Untertitelspuren enthalten, das ist Blödsinn das das nur für mkv gilt. Einige Player weigern sich allerdings Untertitel zu erkennen, wenn die Dateiendung nicht .divx ist.
 
ich habe jetzt meGUI und bin ein wenig erschlagen, trotz eines tutorials gefunden. er sagt in dem tutorial, dass das material wegen dem deutschen recht schon auf der platte seien muss, in welchem format denn?
 
@nemesisfs
damit ist gemeint, daß das Material per Umwandlung etc. auf die Platte kommen muß. In deinem ersten Post hieß es, du hättest mit dvddecrypter die Datei auf die Platte übernommen. Da hast Du bereits den besagten Schritt gemacht.
Da nach dt. Recht die Verwendung von Software verboten ist, welche Kopierschutzmechanismen überlistet / austrickst / aushebelt hast Du bereits gegen geltendes Recht verstoßen. Glückwunsch.
 
wer sagt, dass es sich um kopiergescützte dvds handelt?
 
ryan_blackdrago schrieb:
Da nach dt. Recht die Verwendung von Software verboten ist, welche Kopierschutzmechanismen überlistet / austrickst / aushebelt hast Du bereits gegen geltendes Recht verstoßen. Glückwunsch.
nach dt recht heißt es aber glaub ich wirksamer kopierschutz. css (der von dvds) ist es aber nicht mehr. kann man natürlich auslegen wie man will.
 
@claw.
Stimmt schon. Ist ja ein Verschlüsselungsverfahren. Trotzdem werden nur noch css-freie Sofware (als Beispiel : Dvd Shrink (normal) <=> DVD Shrink (css-free) ) angeboten.

@NemesisFS
Es gibt Film-DVDs ohne Kopierschutz. Auch selbst erstellte DVDs solls geben.
Aber dann nach deutscher und englischer Untertitelspur fragen?! :D Ich glaub nicht, daß selbstgedrehte Film-DVDs eine Untertitelspur besitzen :D
Bei einer kompletten DVD-Sammlung werden nicht nur DVDs ohne Kopierschutz dabei sein :D

@topic
Per AutoGK werden die Untertitelspuren direkt in die Datei hinzugefügt (nicht direkt ins Bild). DVD-Spieler haben da manchmal ihre Probleme. Ich benutze daher den DVDSubber http://www.dvdsubber.com/about.asp
Hiermit können die Untertitel in eine .srt umgewandelt werden. Diese werden von DVD-Spielern auch erkannt. Filmdatei und Untertiteldatei müssen vom Namen gleich heißen.
 
Zuletzt bearbeitet:
TBMule schrieb:
avi können genauso Untertitelspuren enthalten, das ist Blödsinn das das nur für mkv gilt.
Blödsinn ist das nicht. "Aufgebohrte" AVI-Abarten unterstützen zwar Untertitelstreams... offiziell ist das aber in den Spezifikationen für den AVI-Container NICHT vorgesehen. Und an diese offiziellen Spezifikationen halten sich auch die meisten Hardware-Player:
TBMule schrieb:
Einige Player weigern sich allerdings Untertitel zu erkennen, wenn die Dateiendung nicht .divx ist.
DIVX-Dateien sind eben auch nix weiter als so eine "aufgebohrte" AVI-Variante - allerdings eine mit eigenen Spezifikationen und eigener Dateiendung ;) .
 
*.divx-Dateien sind neuerdings (seit DivXHD glaube ich) nichts weiter als Matroska-Container (mit Spezifikation für Menüs), nur dass damit eben sichergestellt werden soll, dass die Datei einem DivX-Profil entspricht.

Hier ist übrigens eine kurze Übersicht verschiedener Container-Formate mit den unterstützten Features.
 
also eigentlich wollte ich nicht über den kopierschutz diskutieren, sondern die problematik, die hinterher entsteht. wie gesagt, die dvds mit denen ichs probiert habe hatten keinen schutz, geschützte dvds zu kopieren würde mir selbstverständlich nie in den sinn kommen.

ich habe im web diese Website gefunden, die einigermassen ausführlich ist. Ich bin inzwischen auf .mkv umgestiegen, mit h264 und ac3, sowie untertitelspuren.
Der Autor der Seite verwendet zunächst pgcdemux, um die DVD auf die Platte zukriegen. Danach werden per ChapterXtractor die Kapitel gespeichert. Mit DGIndex wird danach eine .d2v datei erstellt, sowie die Audiospuren aus den .vobs extrahiert. Nebenbei habe ich mich noch entschieden, die Untertitel mit Subrip zu speichern. Soweit kein Problem. Danach allerdings funktioniert es nichtmehr: Ich soll per StaxRip einfach alle Komponenten auswählen, die dann in einen .mkv Container gemuxt werden. Heraus kommt aber eine Datei, die mit 700mb VIEL zu klein ist und nicht wirklich abspielbar, angeblich ist sie 6 stunden lang, bei jedem Szenenwechsel verpixelt das bild, es gibt sprünge, sowohl bei ton als auch bild, die nebenbei auch noch asynchron laufen... an den StaxRip eintellungen habe ich nichts geändert, außer der Audiobitrate.

Ansonsten wäre mir es eigentlich auch lieber, alles per Hand zu machen, ich weiß aber leider nicht, wie ich die .vobs in h264 transcodieren kann....
 
Dann nimm statt diesem StaxRip (kenne ich nicht) einfach MKVToolnix.

Ich habe es nie gemacht, aber wenn, würde ich wahrscheinlich folgendermaßen vorgehen:
  1. Mit DVD2AVI ein D2V-Projekt erzeugen sowie die gewünschten Audiospuren demuxen.
  2. Mit ChapterXtractor eine Kapitelliste generieren.
  3. Aus dem D2V-Projekt eine VFAPI-Frameserver-AVI erzeugen.
  4. Das Video aus dem Frameserver mit Spurs (wenn nicht vorhanden: VirtualDub) in AVC codieren.
  5. MKVToolnix nutzen, um alles zu muxen.
Da müssten nur noch die Untertitel irgendwo demuxed werden, hast du aber offensichtlich schon geschafft.
 
powerfx schrieb:
[...]
  1. Mit DVD2AVI ein D2V-Projekt erzeugen sowie die gewünschten Audiospuren demuxen.
  2. [...]
  3. Aus dem D2V-Projekt eine VFAPI-Frameserver-AVI erzeugen.
[...]
DGMPGDec ist die Weiterführung des veralteten DVD2AVI und daher auch empfehlenswerter. AviSynth ist schneller und wird aktueller gehalten als VFAPI - daher ist es ebenfalls empfehlenswerter.

Es gibt noch andere "semi-manuelle" Lösungen für DVD=>H.264 - z.B. diese hier:

http://dvd2h264.kwikphp.com/
 
ich hab ma kurz n schaubild hingestümpert, um das ma ein bisschen auf die reihe zu kriegen :D

dvdrip.jpg


ist das soweit richtig?

ich werde das auf jedenfall mal austesten und rückmeldung geben =)
 
Lol, sieht ganz gut aus.

Ganz oben könnte man höchstens nochmal schauen. Die VOBs bekommst du ja durch simples Kopieren von der DVD (man kann sogar ohne Kopieren direkt mit der DVD arbeiten - ist dann aber alles etwas langsamer).
PgcDemux brauchst du also m.E. nicht.
Ich weiß auch nicht, ob meGUI direkt etwas mit der *.d2v-Datei anfangen kann. Wenn nicht, muss noch AviSynth dazwischen geschaltet werden.
 
MeGUI arbeitet videoseitig nur mit AviSynth... aber es ist ein "AviSynth Script Creator" enthalten, über den man die D2V-Datei wählen und z.B. grundsätzliche Einstellungen zum Deinterlacing und Resizing vornehmen kann - MeGUI erzeugt dann das AviSynth-Script für einen. Wer mehr Einfluss will, kommt natürlich nicht um eine manuelle Ergänzung des Scripts herum (ebenfalls im "Script Creator" möglich)...
 
ich habe grad ein Problem mit den Tonspuren...
Ich habe zunächst die Tonspuren mit BeLight auf 320kbps geschrumpft, was allerdings nicht viel gebracht hat (300mb --> 250mb), deswegen habe ich es mal mit aac versucht, neuste neroaac geladen und per komandozeile aus dem Tutorial, das Tom Keller gepostet hat versucht:
X:\Pfad\zu\BeSweet.exe -core( -input "T02.AC3" -output "T02.wav" -6chwav )
X:\Pfad\zu\neroaacenc.exe -q 0.35 -if "T02.wav" -of "T02.mp4"

Läuft alles durch, mit jeder Menge "Downmix Overflow", ka was das genau heißt... Die Wave Datei die als Zwischenschritt entsteht, ist enorm groß, die mp4 datei die noch rauskommt ist sehr klein (300mb --> 3600mb --> 18mb), ich habe nicht probiert dieses erste ergebnis abzuspielen, weil ich, da es mir zu klein vorkam die qualität von 0,35 auf 0,5 gestellt habe. die datei die dabei rauskam, war noch kleiner (2mb) und konnte von vlc und winamp nicht abgespielt werden... was mache ich falsch?

Edit: grad nochmal ohne was zu ändern durchlaufen lassen: 35mb, nicht abspielbar
 
Zuletzt bearbeitet:
Lohnt sich nicht, lass die Audiospuren wie sie sind.
Sehr viel stärker komprimieren lassen sie sich auch nicht mehr.
 
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