.avi mit mehreren untertitelspuren?

mit 300mb? dann nehmen die ja bei nem 1,4gb rip fast die hälfte ein...
 
powerfx schrieb:
Lohnt sich nicht, lass die Audiospuren wie sie sind.
Sehr viel stärker komprimieren lassen sie sich auch nicht mehr.
Doch... in AAC komprimiert, kriegt man so eine 5.1 AC3 schon deutlich kleiner, ohne merklich hörbaren Qualitätsverlust. Schließlich liegt die Bitrate einer 5.1 AC3 meist bei konstanten 448kbps... mit AAC 5.1 bei Qualitätsfaktor 0,35 hat man hingegen eine variable Bitrate um die 300kbps.

@NemesisFS
Probier es mal ohne den Umweg über WAV... mit eac3to per folgender Kommandozeile:

Code:
"X:\Pfad\zu\eac3to.exe" "X:\Pfad\zu\Quelldatei.ac3" "X:\Pfad\zu\Zieldatei.mp4" -quality=0.35

Da auch hier der Nero-AAC-Encoder benutzt wird, muss sich dafür die aktuelle neroAacEnc.exe im selben Verzeichnis wie die eac3to.exe befinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tom Keller schrieb:
Schließlich liegt die Bitrate einer 5.1 AC3 meist bei konstanten 448kbps... mit AAC 5.1 bei Qualitätsfaktor 0,35 hat man hingegen eine variable Bitrate um die 300kbps.
Genau das meine ich. 448:300 (1,5:1) und auch noch mit Qualitätsverlust.
Wenn der Track - wie NemesisFS schreibt - 300 MByte groß ist, wird er eben nach dem recodieren 200 MByte groß sein.
 
Da die Bitrate variabel ist (ohne festen Durchschnittswert) kann das Ergebnis - je nach Quelle - auch deutlich kleiner (oder größer ;) ) als die grob zu prognostizierenden 200MB ausfallen.

Mit 0,35 ist man auf der sicheren Seite, weil in dieser Qualitätsstufe für jede Person mit Normalgehör Transparenz zum Quellmaterial geboten wird. Man kann aber auch mit der Qualität weiter runtergehen und dadurch die Dateigröße natürlich weiter senken. Pauschal lässt sich aber kaum sagen, ab welcher Qualitätsstufe deutliche Qualitätseinbußen zu bemerken sind (da das vom Quellmaterial und vom Zuhörer abhängig ist) - daher ist ein wenig Rumexperimentieren angesagt. Aber einen Platzgewinn von 100-150MB ist nicht zu unterschätzen und tut gerade bei einer (relativ) geringen Zieldateigröße der Videoqualität ziemlich gut (erst recht, wenn man bedenkt dass Menschen eher visuell veranlagt sind und daher bei Bild- und Tonqualitätsfragen eher schlechte Bildqualität als unangenehm betrachten).
 
vielen dank, werde ich ausprobieren, bin erst morgen wieder an meinem rechner
 
habe jetzt die audiospuren verwurstet gekriegt, hänge beim video stream :D
das tutorial ist nicht mehr aktuell, das sieht alles anders aus... außerdem ist das ja ne benutzeroberfläche für alles, gibt es nicht ein interface für avisynth, wo ich einfach nur mpeg2 --> h264 machen kann?
 
NemesisFS schrieb:
habe jetzt die audiospuren verwurstet gekriegt, hänge beim video stream :D
das tutorial ist nicht mehr aktuell, das sieht alles anders aus...
WAS GENAU sieht denn wesentlich anders aus :confused_alt: ? DGIndex hat sich von der Oberfläche her seit 2007 nicht verändert... von ChapterXtractor gibt es gar keine neueren Versionen... einzig MeGUI hat sich ein wenig verändert (allerdings findet man fast alle nötigen Einstellungen immernoch an der selben Stelle - nur ein paar Sachen wurden umbenannt... sind aber trotzdem noch an der selben Stelle zu finden).

NemesisFS schrieb:
außerdem ist das ja ne benutzeroberfläche für alles, gibt es nicht ein interface für avisynth, wo ich einfach nur mpeg2 --> h264 machen kann?
AviSynth selbst kann kein komprimiertes Video erzeugen, denn es ist ja nur ein Frameserver und kein Encoder. Daher wird immer nur unkomprimiertes Video ausgespuckt.

Ansonsten: es gibt ein paar Editoren für AviSynth (z.B. AVE Visual Editor, AVSEdit oder auch AvsP). Allerdings werden die meisten nicht mehr weiterentwickelt. Das wundert auch nicht... denn AviSynth ist inzwischen so umfangreich und komplex hinsichtlich seiner Funktionen, dass ein Editor mit ALLEN wesentlichen Optionen schon extrem überladen wäre.
 
ich habe es jetzt doch geschafft, habe aber den Punkt im Tutorial über das Videoprofil und die Aspect Ratio ausgelassen, da ich die einstellung zum Videoprofil nicht gefunden habe. Im Nachhinein ist es natürlich wenig intelligent, den 2ten punkt auch auszulassen...

auf jedenfall habe ich dass video transformiert gekriegt und mit mkvmerge gemuxt. das ergebnis ist wenig ansehnlich, es ist verzerrt (vertikal gestreckt) am rechten Bildrand ist ein großer schwarzer Streifen, obwohl ich ordentlich gecropt habe, die erste Untertitelspur ist zwar auswählbar, wird aber nicht angezeigt (leer ist sie nicht) und außerdem habe ich glaube ich das audiodelay vergessen :D

werde ich wohl alles nochmal machen müssen, liegt wahrscheinlich am aspect ratio, habe nur keine erklärung für die untertitelspur...
 
NemesisFS schrieb:
ich habe es jetzt doch geschafft, habe aber den Punkt im Tutorial über das Videoprofil und die Aspect Ratio ausgelassen, da ich die einstellung zum Videoprofil nicht gefunden habe.
Die Videoprofile heißen ein wenig anders (die Bezeichnungen haben sich im Laufe der Versionen immer weiter verändert... und sind zahlreicher geworden). Ich würde eins der HQ-DXVA-Profile vorschlagen, wenn das Ergebnis vorzugsweise am PC per GPU-DXVA-Videobeschleunigung laufen soll.

Die x264-Optionen sind ebenfalls zahlreicher geworden und haben sich auch von der Anordnung am stärksten verändert. Die Ergänzungen zur Kommandozeile (z.B. für's bei dir notwendige "Aspect Ratio") werden nun im Reiter "Misc" vorgenommen. Damit der sichtbar wird, muss im x264-Reiter "Main" ein Haken bei "Show Advanced Settings" gesetzt werden. Danach kannst du unter "Misc" im Feld "Custom Command Line" den Eintrag --sar 16:11 (oder welcher auch immer bei dir notwendig wird) ergänzen.


Falls du ein wenig mehr Hintergrundwissen zu den meisten x264-Kommandozeilenoptionen haben möchtest - hier gibt es eine deutschsprachige Erklärung zu den wichtigsten Optionen und deren Bedeutung:

http://www.flaskmpeg.info/board/thread.php?threadid=5571

Ist allerdings teilweise recht technisch. Ein wenig Grundlagenwissen von z.B. hier kann daher vor dem Lesen nicht schaden.
 
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