AxCrypt vs Challenger [Verschlüsselung]

shane01

Ensign
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Hallo

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem einfachen und (relativ) sicheren Verschlüsselstool.

TrueCrypt kann Partitionen verschlüsseln und Container anlegen, aber das brauche ich in der Form gar nicht. Wichtig sind mir lokale Datenträger wie ein USB Stick oder auch *.txt Dateien, in der Passwörter gespeichert sind.

Da bin ich auf 2 Programme gestossen, die gut in das Anforderungsprofil passen. Beide sind portable nutzbar und verschlüsseln mit 128 Bit. Das sind grob 25 Zeichen mit Groß und Kleinbuchstaben und Ziffern, laut Passwortgenerator von Keepass . Das müsste ausreichen. Ich arbeite ja schließlich nicht beim Geheimdienst. :D

Dieses ZWEI-Schlüsselverfahren bei Challenger gefällt mir eigentlich ganz gut, aber der zweite Satz von Wikipedia dazu weniger: Dass der Hersteller die theoretische Sicherheit seines Verfahrens hier nicht veröffentlicht, erzeugt Raum für Spekulationen. Das macht mich irgendwie stutzig (ka genau warum) und ist der Grund, warum ich überhaupt einen Thread eröffne. Letzte Aktualisierung von 2007 (lt. CHIP) ist auch schon eine Weile her.

Jetzt meine Frage: Hat jemand diese Programme im Einsatz und kann näheres dazu sagen?

Hier noch die 2 Homepages:

http://www.encryption-software.de/
http://www.axantum.com/AxCrypt/Default.html
 
Truecrypt + Challanger habe ich vor einigen Jahren auch zu dem selben Zweck eingestzt (.rft Dateien mit Passwörtern in TC-Containern mit mehreren Keyfiles) Meine Passwörter zu den Pr0n-Affiliates waren geheimer als die Abschusscodes des Atom Arsenals der Army. Selbst Chuck Norris hätte die Files nicht entschlüsseln können!

Das größte Problem war das ich nach einer Weile selbst verpeilte welche Keyfiles zu welchen Containern bzw. Dateien gehörten, und mein Sicherheitsprotokoll verbot eine Gedankenstütze nach analoger Papier + Graphit Manier. Wenig später kam dann die grafische Verschlüsselung in künstlerischer Weise, doch auch dieses System wäre mir bei einem möglichen späteren Hirnschaden nicht behilflich gewesen. Zudem kompromittierte diese Art des Keyfilesystem-Backups das Norris-sichere Sicherheitsystem erheblich...

Challanger fand ich damals eigendlich ganz gut, vor allem weil es auch ohne Adminrechte lief (wenn ich mich recht erinnere)

Inzwischen bin ich aber weg von dem ganzen Kryptokram, weil es die gefühlte Paranoia nur unnötig verstärkt, ein verschlüsseltes WinRAR-Archiv mit entsprechend starkem Passwort (16-32 Zeichen) erfüllt den selben Zweck fürn Heimgebrauch - sprich verlorener oder geklauter USB-Stick. Zudem ist mir glücklicherweise auch noch nie einen Stick abhanden gekommen.

Das andere Tool kenne ich gar nicht.

Gute Nacht,
Q ;)
 
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