Bachelor oder Diplom(FH)

Ja, stimmt schon. Es gibt Module, die gleich geblieben sind (oder zumindest vergleichbar) und es gibt auch wenige Module, die ohne vergleichbaren Ersatz weggefallen sind. Dann hat man einfach schlechte Karten.

snow1 schrieb:
Also davon habe ich ja noch nie gehört. Wo gibts denn sowas?
An einer deutschen Universität. Genaueres behalte ich lieber für mich, sonst werde ich auch noch exmatrikuliert (ist schon mal vorgekommen). ;)
 
Hört sich für mich auch nach wünsch dir was an.
Gibt drei Versuche und wers nicht packt muss dann halt zur FH oder was machen wo man das Fach nicht braucht (schlecht bei HöMa :-) ). Aber ich weiß gar nicht ob das mit dem Bachelor jetzt noch geht.
Verbesserungsmöglichkeiten usw gibts bei uns deshalb schon nicht, weil dann einige ewig studieren. Genauso ist es mit den Wahlfächern, da kann man auch nicht dreie machen und das beste nehm ich dann. Die ersten die man gemacht hat zählen, weitere kann man als Zusatzfächer eintragen lassen, zählen aber nicht in die Gesamtnote mit rein.
 
powerfx schrieb:
An einer deutschen Universität. Genaueres behalte ich lieber für mich, sonst werde ich auch noch exmatrikuliert (ist schon mal vorgekommen). ;)

Sehr realistisch :p
 
Das ist kein Scherz. Ich weiß zwar nichts genaueres, aber irgendjemand hat was schlechtes über die Uni von seiner Arbeitsstelle (also Nebenjob) geschrieben (dummerweise auf irgendwelchen Uni-internen Seiten). Die Uni hat seine IP nachverfolgt, verglichen, wer bei dem entsprechenden Unternehmen von den eigenen Studenten arbeitet und diesen im weiteren Prozess exmatrikuliert (auch weil er sich angeblich nicht entschuldigen wollte).

Wie gesagt, genauere Umstände sind mir nicht bekannt, aber ich möchte trotzdem meinen Studienplatz nicht auf's Spiel setzten. :)
 
Dann ist es vielleicht nicht dein Scherz. Aber höchstwahrscheinlich der eines anderen ;)
 
Ich sehe das auch eher in der Kategorie Urban Legends ;)
 
toxn schrieb:
Hallo,
Nun, kurz vor Schluss, wurde uns wieder angeboten, 2 Semster laenger zu studieren und dafuer statt Bachelor ein Diplom(FH) einzukassieren.
Ich bin der Meinung, dass so eine Zwischenstufe wie FH-Diplom suboptimal ist. Um einen Master zu machen muss du dann nochmal 3-4 Semester (ausser es wird vom Diplom was für den Master anerkannt) dranhägen (falls Interesse an Forschung oder Dr. folgen soll) oder du hast ein Jahr Berufserfahrung weniger als nur mit dem Bachelor.

Ich habe selbst ein FH-Diplom. An die intessanten Stellen im öD/ in der Forschung komme ich damit nicht ran und auf der anderen Seite habe 1-2 Semester länger gebraucht als ein Bachelor (war aber so wie so Krise). 2-semestrige Masterstudiengänge gibt es in Dtl. nicht und daher müsste ich nochmal min. 3-4 Semester dranhängen. Ich habe auch nicht den Eindruck gemacht, dass im Ing.-Bereich Bachlor bei der Stellensuche, ausser einem etwas niedrigerem Einstiegsgehalt, Nachteile haben.
 
snow1 schrieb:
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Also davon habe ich ja noch nie gehört. Wo gibts denn sowas?
Gibt es ja auch nicht. Das was powerfx wahrscheinlich meint ist, dass wenn man bis zu einem gewissen Semester nicht genug CP aufweisen kann, dass man zum Dekan vorgeladen wird, der ein Gespräch mit einem führt um die Motivation herauszufinden. Ist diese nach dem Dekan nicht mehr vorhanden, wird man exmatrikuliert.

Im Großen und Ganzen war es beim Diplom so, dass du jede Prüfung 1x wiederholen durftest und noch eine Handvoll Drittversuche hattest. Danach war Schicht im Schacht. Im Bachelor/Master-System hast du stattdessen ECTS-Hürden, die du erfüllen musst. Ich finde, dass sich unterm Strich nicht so viel geändert hat.
Im Ba/Ma-System scheiden aber nicht viele daran, sondern weil sie es innerhalb der drei Versuche nicht geschafft haben.;)

Das wurde bei uns (noch nicht) umgestellt. Es gibt zwar ECTS, die sind aber bedeutungslos für das Studium selbst.

Wenn du Diplomer ohne ECTS bist, hast du afaik an vielen Hochschulen die Arschkarte, wenn man einen Master dranhängen will. (für die entscheidend die promovieren wollen, obwohl es auch direkt mit Diplom geht ).
 
Zuletzt bearbeitet:
also ich hab jetzt mir viele Beiträge von euch durchgelesen und dabei kamen mir immer mehr die ? hoch. Ich soll also mit einem Bachelor (FH) bessere Chancen auf einen Einstieg in die Berufswelt als der Master (FH) haben? Wie sieht das dann mit duale studierenden Bachelor (FH) aus? Die müssten dann ja rechnerisch die zweifache Einstiegschance gegenüber ihren Artgenossen aus der herkömmlichen Studienrichtung haben.

So oder so ein Master kann sicherlich nicht schaden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Bachelor (FH) genauso viel Fachwissen wie ein Master (FH) haben soll. Da sind nicht umsonst 2-4 Semester mehr verplant. Außerdem, und das solltet ihr dem lieben TE mal sagen, hat er nur mit einem Master die Chance auf eine Promotion und mehr und damit auch eine Prof.-Stelle. Weiterhin kann der FH Bachelor dann noch durch Uni Master wissenschaftlich sich unter Beweis stellen.

Was spricht eigentlich so stark gegen Masterstudiengänge innerhalb einer Firma? Ich glaub das wäre eine sehr gute Ergänzung für den dualen Bachelor (FH).
 
Robin. schrieb:
Ich soll also mit einem Bachelor (FH) bessere Chancen auf einen Einstieg in die Berufswelt als der Master (FH) haben?
Ich glaube nicht, dass das hier so irgendwo im Thread steht. Muss ein Missverständnis sein.
Bei zwei Bewerbern mit ansonsten gleichen Voraussetzungen auf die gleiche Bachelor-Stelle wird sehr wahrscheinlich der Master-Absolvent bevorzugt. Auf der anderen Seite müsste man sich natürlich überlegen, wozu man überhaupt den Master gemacht hat, wenn man sich als Bachelor bewirbt.

Robin. schrieb:
Wie sieht das dann mit duale studierenden Bachelor (FH) aus? Die müssten dann ja rechnerisch die zweifache Einstiegschance gegenüber ihren Artgenossen aus der herkömmlichen Studienrichtung haben.
Das kommt wohl wie vieles andere auch ganz auf die Position an. Wenn diese Praxisnähe als nützlich betrachtet wird, dann vielleicht schon.

Robin. schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Bachelor (FH) genauso viel Fachwissen wie ein Master (FH) haben soll. Da sind nicht umsonst 2-4 Semester mehr verplant.
Da wird auch sicher niemand das Gegenteil behaupten, bzw. hat es auch nicht.
 
Ich persönlich würd nur einfach keinen Master mehr machen weil der neben der Arbeit "unendlich" lange dauert, und ein Bachelor mit Berufserfahrung oft angesehener ist.

Der Grund liegt aber eher daran, dass kaum ein Unternehmen den Mehrwert eines Masters überhaupt nutzen kann/möchte. Deswegen sollte auch klar sein, dass sie keine teureren Arbeitskräfte als nötig einstellen.

klingt eben schon ein wenig danach. Wie auch immer, du hast es ja erklärt.
 
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