Backupsoftware (vlt. rsync?) für Linux

Klokopf

Lt. Junior Grade
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Hallo Leute!
Ich bin gerade dabei mir eine Art Backupspeicher im Netzwerk zu bauen, da ich mir ZFS aufgrund des enormen Arbeitsspeicherbedarfs wieder aus dem Kopf geschlagen hab suche ich jetzt ein (oder mehrere) Tool(s) welches in der Lage ist Backups von meinem Windows PC auf das Linuxsystem zu machen (verbunden sind die beiden Systeme über Gigabit LAN), und das vorzugsweise mit mehreren Dateiversionen, Prüfsummen und dem vollem Programm an Datenschutzmaßnahmen. Ich bin leider noch recht neu was Linux angeht, daher kenn ich leider kaum software die das könnte. Kann man rsync irgendwie in Linux integrieren? Welchen Windowsclient würdet ihr verwenden?

Danke schonmal!
 

DaZpoon

Commander
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RSync gibt es für Windows in Form von "DeltaCopy", basierend auf cygwin. Aber Versionierung übernimmt RSync nicht. Leider sieht es da unter Windows düster aus, unter Linux selbst hast du etliche Lösungen (rsync-backup, duplicity, obnam ... )

Ich selbst lasse meine Daten vom Windows PC aus einfach immer mal mittels FreeFilesync-Batch auf einen normalen Samba-Share auf dem Linux Server synchronisieren, der Linux Server selbst macht versionierte Backups mittels Obnam.

Falls es was gescheiteres gibt von Windows zu Linux, ich bin auch daran interessiert :-)
 

Klokopf

Lt. Junior Grade
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Also hast du die Daten praktisch 3 mal? Am PC auf dem Samba-Server und dan nochmal das Backup?
Ich werde versuchen Backups mit der Paragon Backupsoftware zu machen, die unterstützt auch Ziele wie FTP server oder personal Clouds, allerdings prüft der jedes mal alle Daten, wodurch ein Backup jedes mal 2-3 Tage dauern würde...

Unterstützt Linux bzw ext4 Snapshots? Bei ZFS hat man dadurch die Möglichkeit den Speicherpool auf die Zeitpunkte an denen man Snapshots erstellt hat zurückzusetzten, das würde das Versionsproblem denk ich mal Lösen.

Hat möglicherweise jemand erfahrungen mit dem dateisystem Btrfs, welches laut wiki auch ein Teil des linux-kernels ist? Wen ich mich nicht verlesen habe dan ist das wegen der internen verwendung von prüfsummen verlässlicher als ext4...
 
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Klokopf

Lt. Junior Grade
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Also Linux läuft jetzt entlich, software hab ich immer noch keine Gefunden. Bei Deltacopy scheint keiner durchzusteigen (ich finde auch im Internet nichts das mir sagt wie um alles in der Welt ich das zeug zu bedienen hab).

Giebt es auch andere Software für Windows die ähnlich sicher ist wie auf rsync basierende Programme? (Also inkrementel mit Dateiprüfung)

Ich hab gerade hier einen Thread gefunden der genau mein Problem behandelt, allerdings ist das leider alles sehr unpräzise formuliert http://superuser.com/questions/300263/how-to-use-rsync-from-windows-pc-to-remote-linux-server
 
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DaZpoon

Commander
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Ich habe das mit DeltaCopy mal zum laufen bekommen, aber irgendwie empfand ich das auch nur als Bastellösung.

Probieren könnte man mal "Bacula", was vielversprechend klingt.
 

Klokopf

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Ich hab mir bacula mal runtergeladen, allerdings sind die Links auf der Seite von bacula welche zu einem installations/konfiguraionsguid führen defekt...
 

Klokopf

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Hmm interessant, auf der deutschen version der seite sind die Links nicht erreichbar, auf der englischen schon. danke für den tip!
 

Daaron

Fleet Admiral
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Du kannst auch einen Blick auf http://www.dirvish.org/ werfen. Ist deutlich schlanker als Bacula. Im Prinzip brauchst du da nur ne Master-Konfiguration und für jedes "Vault" noch ne Vault-Konfiguration, das sind jeweils vielleicht 10 kurze Zeilen. Den Rest macht der Cronjob.
 

Klokopf

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Ich hab mir dirvish mal angeschaut und das sieht auf den ersten Blick tatsächlichneinfacher aus. Unterstützt das programm den auch alle neueren rsync features? den aktuellsten eintrag den ixh auf der Seite gefunden hab war von 2009... Mir gehts hier vor allem um die inkrementellen backups...
 

Daaron

Fleet Admiral
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Inkrementelle Backups per rsync sind keine Erfindung der 2010er Jahre *G*
Ich verwende Dirvish, um bei uns im Büro einige der (wirklcih umfangreichen) Backups zu regeln. Das ist wunderbar inkrementell, ohne dabei Platz für nicht geänderte Dateien zu verschwenden. Hier läufts einfach auf Hardlinking heraus.
 

Klokopf

Lt. Junior Grade
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Könnte mir vlt jemand erklären wie ich ein Backup von nur einem Laufwerk in einen Bacula-Job definieren kann?
Das muss man ja so wie ich das verstanden hab in der bacula-dir.conf machen, genauer in der Job Section.
Allerdings ist dieser Teil der conf datei für mich in sich nicht schlüssig... Ich füge als anhang mal die entsprechende datei ein, vlt kann mir einer von euch ja sagen wie ich das einstellen kann...

Hier der Teil der conf datei:

JobDefs {
Name = "DefaultJob"
Type = Backup
Level = Incremental
Client = otrta-pc-fd
FileSet = "Full Set"
Schedule = "WeeklyCycle"
Storage = File
Messages = Standard
Pool = File
Priority = 10
Write Bootstrap = "/var/lib/bacula/%c.bsr"
}


#
# Define the main nightly save backup job
# By default, this job will back up to disk in /nonexistant/path/to/file/archive/dir
Job {
Name = "BackupClient1"
JobDefs = "DefaultJob"
}

#Job {
# Name = "BackupClient2"
# Client = Fileserver2-fd
# JobDefs = "DefaultJob"
#}

# Backup the catalog database (after the nightly save)
Job {
Name = "BackupCatalog"
JobDefs = "DefaultJob"
Level = Full
FileSet="Catalog"
Schedule = "WeeklyCycleAfterBackup"
# This creates an ASCII copy of the catalog
# Arguments to make_catalog_backup.pl are:
# make_catalog_backup.pl <catalog-name>
RunBeforeJob = "/etc/bacula/scripts/make_catalog_backup.pl MyCatalog"
# This deletes the copy of the catalog
RunAfterJob = "/etc/bacula/scripts/delete_catalog_backup"
Write Bootstrap = "/var/lib/bacula/%n.bsr"
Priority = 11 # run after main backup
}

#
# Standard Restore template, to be changed by Console program
# Only one such job is needed for all Jobs/Clients/Storage ...
#
Job {
Name = "RestoreFiles"
Type = Restore
Client=Fileserver-fd
FileSet="Full Set"
Storage = File
Pool = Default
Messages = Standard
Where = /nonexistant/path/to/file/archive/dir/bacula-restores
}


# List of files to be backed up
FileSet {
Name = "Full Set"
Include {
Options {
signature = MD5
}
#
# Put your list of files here, preceded by 'File =', one per line
# or include an external list with:
#
# File = <file-name
#
# Note: / backs up everything on the root partition.
# if you have other partitions such as /usr or /home
# you will probably want to add them too.
#
# By default this is defined to point to the Bacula binary
# directory to give a reasonable FileSet to backup to
# disk storage during initial testing.
#
#File = /usr/sbin
File = C:/programm Files/bacula
}

#
# If you backup the root directory, the following two excluded
# files can be useful
#
Exclude {
File = /var/lib/bacula
File = /nonexistant/path/to/file/archive/dir
File = /proc
File = /tmp
File = /.journal
File = /.fsck
}
}

#
# When to do the backups, full backup on first sunday of the month,
# differential (i.e. incremental since full) every other sunday,
# and incremental backups other days
Ergänzung ()

Also ich glaube jezt eine Funktionierende Config datei zu haben, allerdings bekomme ich immer den Fehler "Error: dev.c:120 Unable to stat device ... ERR=keine Berechtigung"

Unter Rechtklick -> Eigenschaften -> Zugriffsrechte hab ich bei dem Laufwerk allerdings die Lese UND Schreibrechte an den ausführenden benutzer übergeben.

Hat jemand eine Idee wie ich das beheben kann?
 
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Klokopf

Lt. Junior Grade
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Das mit bacula scheint nichts zu werden. Jeden Fehler den ich behebe bringt mir mind einen neuen...

Bei meiner Suche wurde ich auf Syncrify aufmerksam, kennt das jemand? Ich lass gerade ein Probebackup laufen und bis jetzt scheint das recht potent zu sein. Wie überprüft das den die Intigrität der Daten am Zielspeicher? Tut es das überhaupt?

Ergänzung:
Also Syncrify funktioniert sehr gut, ist aber etwas langsamer als andere Programme. Auch das wiederherstellen der Datein ist kein Problem. Das einrichten ist auch relativ einfach, allerdings empfiehlt es sich wen man sich mit Verknüpfungen in Linux vertraut macht, da Syncrify ein recht seltsames Dateiverwaltungssystem hat.
 
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