BadUSB bei Linux und Windows ohne Adminrechte möglich?

niqlas

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In diesem Artikel auf Heise wird erwähnt, dass BadUSB-Angriffe nicht nur mit Windows, sondern auch mit Linux funktionieren würden.

Wobei dessen Verbreitung keineswegs auf Windows beschränkt ist, sondern mit Linux analog funktionieren würde.

Wenn ich den Angriff richtig verstanden habe, ist doch bei Windows vor allem das Problem, dass viele Nutzer standardmäßig als Admin angemeldet sind und der sich als Tastatur ausgebende USB-Stick über bestimmte Befehle volle Kontrolle über das System erlangen kann.

Dieses Problem könnte man doch schon dadurch erschweren, wenn man sich nicht standardmäßig als Admin anmeldet. Bei Linux ist man normalerweise nur als User nicht als root angemeldet.

Wie kann der BadUSB-Angriff dann trotzdem funktionieren?
 
Ja, dann kommt halt eine Root (sudo) Aufforderung, wo man stutzig werden sollte.
 
niqlas schrieb:
...bei Windows vor allem das Problem, dass viele Nutzer standardmäßig als Admin angemeldet sind und der sich als Tastatur ausgebende USB-Stick über bestimmte Befehle volle Kontrolle über das System erlangen kann.
Steht so nicht in dem Artikel und seit Vista kommt standardmäßig die Benutzerkontensteuerung als Popup. Und wie baizon sagt, kommt bei Linux eben auch eine sudo Anfrage. Der Stick selbst ist ja an Windows und Linux als Tastatur angemeldet und kann so den Rechner bedienen.
 
Da man die Tastatur emuliert kann man UAC umgehen: man hat ja eine Tastatur unter Kontrolle die das Popup blitzschnell wegdrücken kann.
 
Ja man wird danach gefragt, aber weil das USB Gerät eine Tastatur emulieren kann, kann es diese "Frage" sofort wegdrücken, so schnell daß ein Mensch nur ein Flackern sieht.
 
Aber unter Linux kann ich eine sudo-Passwortanfrage ja nicht einfach wegklicken? Da muss ich dann ja auch wirklich das Passwort eingeben.
Bzw unter Windows muss ich das auch tun, wenn ich nicht als Admin arbeite
 
@highks
Doch du kannst?
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