Bafög Ausziehen wegen Familärer Probleme

K

Klonky

Gast
Nabend.


Ich habe hier eine Bekannte von mir, die derzeit unter einem großen Problem leidet.

Sie ist 17 Jahre alt, macht nun ihren Realschulabschluss und schafft den mit einem 1,X Schnitt vorraussichtlich. Nun möchte sie danach das Fachabitur (Hessen) nachholen mit der 1-2 Klasse.

Das ist alles kein Problem. Nun möchte sie Bafög dazu beantragen um aus ihrem Elternhaus ausziehen zu können. Dort hält sie es nämlich nicht mehr aus. Ihre Eltern sind sehr Streng und dort passieren "schlimme Dinge", die ich nicht näher ansprechen möchte. Aber sie will unter allen Umständen dort weg.

Leider ist sie zu spät für eine Ausbildungssuche nun noch im Mai. Wie sieht das aus, wenn sie auf die Schule gehen möchte, die ca 2 Kilometer vom Elternhaus entfernt ist? Mit Bafög (Eltern Hausfrau und normal arbeitenden Mittelschichtler) sollte man doch eine 1 Zimmerwohnung hier in Hessen (Keine Großstadt, mehr Ländlich) finanzieren können plus Lebensunterhalt.

Ich möchte ihr da ein paar Fakten geben, ob das so möglich ist, oder ob sie was anderes machen soll, weil sie wirklich verzweifelt ist.


Falls ihr noch Fakten braucht, meldet euch einfach / Am Rande, Jugendamt ist nicht so die Option die dort gewählt werden sollte.
 
Das Jugendamt ist GENAU die Option die gewählt werden sollte.
 
wenn sie ausziehen sollte kann sie ihr Kindergeld direkt an sich auszahlen lassen, ohne umweg über die eltern.

und geht zum Jugendamt.

zum Bafög weis ich nix.
 
1. Ich weiß nicht, ob dieses Thema hier besonders gut aufgehoben ist.

2. Siehe Vorposter.

3. BAföG ist in erster Linie an das Einkommen der Eltern gebunden und das hört sich in diesem Fall "ausreichend" an. Allerdings hat sie in der Tat einen unmittelbaren Anspruch auf das Kindergeld, das wurde wohl aber vorne und hinten nicht reichen.

4. Warum nicht direkt zum Amt, Studentenwerk oder AStA gehen? Die können in jedem Fall besser helfen.

5. Es gibt noch sehr günstige, da geförderte Studentenkredite. Evtl. gibt es darunter etwas interessantes (BAföG ist auch nicht umsonst).
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Das Jugendamt und die Polizei sind die richtigen Ansprechpartner! Davon abgesehen, dass du als Mitwisser selbst handeln solltest, wenn es so schlimm ist wie du es beschreibst...

5. Es gibt noch sehr günstige, da geförderte Studentenkredite.
Schülerbafög muss man afaik nicht zurückzahlen.
 
schülerbafög ist elternabhängig. d.h. wenn ihre eltern gut verdienen, wirste keines bekommen, egal ob sie dann auszieht o.ä. wenn dann eher, wie oben schon gesagt, mal beim jugendamt nachfragen
 
Relativ leicht, sie zeigt wegen der schlimmen Dinge ihre Eltern erstmal an. Dann geht sie zum Jugendamt und schildert die Situation. Das Jugendamt kommt dann mit der Versöhnungspolitik, dann sagst die das sie ihre Eltern angezeigt hat und das Thema ist vom Tisch! Jetzt wird sie in betreutes wohnen gesteckt bis sie 18 ist und das Geld kann sie problemlos bei ihren Eltern einklagen, da diese ihr Kind bis zum 25. Lebensjahr finanzieren müssen. Haben die Eltern nicht genug Geld das gute alte Sozialamt und 450€ Job.
 
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