kynologe
Lieutenant
- Registriert
- Okt. 2005
- Beiträge
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Hallo Foristen, ich brauche Hilfe bei einem Bastelprojekt. Ich wusste nicht so recht, in welches Unterforum, hoffe, hier passt es. Es geht zwar um PC Komponenten, die ich verbasteln will, aber nicht in einem PC.
Ich möchte mir Heizkraftverstärker selber bauen. Für alle, die nicht wissen, was das ist: das sind Lüfterleisten, die man auf Konvektionshekzkörper legt oder direkt darunter hängt. Kurzer Exkurs: es gibt die alten Rippenheizkörper, die man typischerweise aus den 70ern kennt, mit den großen, offenen Rippen. Die arbeiten hauptsächlich mit Strahlungswärme. Dann gibt es Konvektionsheizkörper, die haben meistens eine glatte Außenfläche und die feinen Rippen liegen innen. Sie funktionieren so, dass die Luft in den Kanälen zwischen diesen Rippen erwärmt wird, nach oben ausströmt und von unten kalte Luft nachströmt. So soll eine Zirkulation entstehen, die den Raum erwärmt. In der Theorie ist das super, in der Praxis sind viele dieser Heizkörper aber so verbaut, dass dieses Prinzip sich nicht voll bis gar nicht entfalten kann, weil zum Beispiel direkt darüber eine Fensterbank montiert ist, die der Zirkulation im Weg steht, oder weil Vorhänge die Zirkulation behindern. Vor 20 Jahren war das nicht das große Thema, da waren Heizkosten noch nicht das große Thema ...
Ich hab nun leider den Fall, dass ich eine ungedämmte Mietwohnung aus den 60ern habe. Die Heizörper sitzen zum einen in einer Wandnische und sind dazu mit den Fensterbänken oben komplett abgedeckt. Zwischen Fensterbank und Heizkörper sind gute 10cm Luft. Zirkulation findet so kaum statt und die Erwärmung erfolgt fast ausschließlich über Strahlungswärme, wofür dieser Heizkörper nicht gebaut ist. Heißt: so ist er extrem ineffizient und verursacht extrem hohe Heizkosten.
Diese Effizienz kann man nun verbessern, indem man sog. Heizkörperverstärker installiert. Das sind nichts anderes als Leisten mit 3 bis 5 kleinen Lüftern, die die Luft durch die Konvektionsrippen ziehen oder drücken jnd nach oben bzw vorne ausblasen. Die Teile kann man kaufen, sind in der Regel aber nicht sonderlich leise und auch relativ teuer. Also möchte ich mir die selber bauen.
Das ist die Vorgeschichte. Die habe jch so ausführlich erklärt, weil sich andere vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden, und das hilfreich finden könnten.
Die grundsätzliche Konstruktion steht, ich werde 80mm Arctic P8 PC Lüfter (3 poliger Anschluß) verwenden. Damit sie im unteren Drehzahlbereich arbeiten können, möchte ich zwischen 5 und 10 Lüftern pro Heizkörper verbauen. Was mir ein wenig Kopfzerbrechen macht, ist der Anschluß. Wie betreibe ich PC Lüfter direkt an einem Netzteil, so dass sie steuerbar bleiben und das ganze aber trotzdem kompakt bleibt? Ich bin kein Elektroniker, kann aber mit einem Lötkolben umgehen, solange es darum geht, Kabel irgendwo anzulöten, aber nicht, wenn Bauteile eingelötet werden müssen. Die Verstärker, die man kaufen kann, haben oft auch noch Temperaturfühler verbaut, so dass sie sich automatisch einschalten, wenn der Heizkörper sich einschaltet. Darauf werde ich verzichten, weil es den Bau für mich komplizierter macht, und meine Heizkörperthermostate zeitgesteuert sind. Ich werde die Heizkraftverstärker dann einfach eine smarte Steckdose hängen, die sich gemeinsam mit den Thermostaten einschaltet.
Wie gehe ich das an, und welche Komponenten verwende ich idealerweise? Ein PC Netzteil fällt wegen der Größe logischerweise raus. Bin für jede konkrete Hilfe dankbar. Es sollte ein kompaktes Netzteil sein, und wie regel ich die Lüfter dann?
Ich möchte mir Heizkraftverstärker selber bauen. Für alle, die nicht wissen, was das ist: das sind Lüfterleisten, die man auf Konvektionshekzkörper legt oder direkt darunter hängt. Kurzer Exkurs: es gibt die alten Rippenheizkörper, die man typischerweise aus den 70ern kennt, mit den großen, offenen Rippen. Die arbeiten hauptsächlich mit Strahlungswärme. Dann gibt es Konvektionsheizkörper, die haben meistens eine glatte Außenfläche und die feinen Rippen liegen innen. Sie funktionieren so, dass die Luft in den Kanälen zwischen diesen Rippen erwärmt wird, nach oben ausströmt und von unten kalte Luft nachströmt. So soll eine Zirkulation entstehen, die den Raum erwärmt. In der Theorie ist das super, in der Praxis sind viele dieser Heizkörper aber so verbaut, dass dieses Prinzip sich nicht voll bis gar nicht entfalten kann, weil zum Beispiel direkt darüber eine Fensterbank montiert ist, die der Zirkulation im Weg steht, oder weil Vorhänge die Zirkulation behindern. Vor 20 Jahren war das nicht das große Thema, da waren Heizkosten noch nicht das große Thema ...
Ich hab nun leider den Fall, dass ich eine ungedämmte Mietwohnung aus den 60ern habe. Die Heizörper sitzen zum einen in einer Wandnische und sind dazu mit den Fensterbänken oben komplett abgedeckt. Zwischen Fensterbank und Heizkörper sind gute 10cm Luft. Zirkulation findet so kaum statt und die Erwärmung erfolgt fast ausschließlich über Strahlungswärme, wofür dieser Heizkörper nicht gebaut ist. Heißt: so ist er extrem ineffizient und verursacht extrem hohe Heizkosten.
Diese Effizienz kann man nun verbessern, indem man sog. Heizkörperverstärker installiert. Das sind nichts anderes als Leisten mit 3 bis 5 kleinen Lüftern, die die Luft durch die Konvektionsrippen ziehen oder drücken jnd nach oben bzw vorne ausblasen. Die Teile kann man kaufen, sind in der Regel aber nicht sonderlich leise und auch relativ teuer. Also möchte ich mir die selber bauen.
Das ist die Vorgeschichte. Die habe jch so ausführlich erklärt, weil sich andere vielleicht in einer ähnlichen Situation befinden, und das hilfreich finden könnten.
Die grundsätzliche Konstruktion steht, ich werde 80mm Arctic P8 PC Lüfter (3 poliger Anschluß) verwenden. Damit sie im unteren Drehzahlbereich arbeiten können, möchte ich zwischen 5 und 10 Lüftern pro Heizkörper verbauen. Was mir ein wenig Kopfzerbrechen macht, ist der Anschluß. Wie betreibe ich PC Lüfter direkt an einem Netzteil, so dass sie steuerbar bleiben und das ganze aber trotzdem kompakt bleibt? Ich bin kein Elektroniker, kann aber mit einem Lötkolben umgehen, solange es darum geht, Kabel irgendwo anzulöten, aber nicht, wenn Bauteile eingelötet werden müssen. Die Verstärker, die man kaufen kann, haben oft auch noch Temperaturfühler verbaut, so dass sie sich automatisch einschalten, wenn der Heizkörper sich einschaltet. Darauf werde ich verzichten, weil es den Bau für mich komplizierter macht, und meine Heizkörperthermostate zeitgesteuert sind. Ich werde die Heizkraftverstärker dann einfach eine smarte Steckdose hängen, die sich gemeinsam mit den Thermostaten einschaltet.
Wie gehe ich das an, und welche Komponenten verwende ich idealerweise? Ein PC Netzteil fällt wegen der Größe logischerweise raus. Bin für jede konkrete Hilfe dankbar. Es sollte ein kompaktes Netzteil sein, und wie regel ich die Lüfter dann?