Bauen Hersteller absichtlich fehlerhafte Produkte?

@Kausalat
Du hast meinen Post genau gar nicht verstanden!!
Natürlich versucht der Hersteller die Kosten zu drücken. Dies geschieht manchmal/meist zu Lasten der Qualität.
Aber das absichtliche Beschneiden der Lebenszeit, obwohl mit selben Aufwand mehr drin wäre, kommt nur sehr selten vor. (siehe HP Drucker)

Waschmaschinen: unzureichend bemessene Stoßdämpfer
Qualitativ hochwertige Elastomerlager sind wesentlich teurer.
Geräte mit Motor: vorzeitiger Kohlebürstenverschleiß (Waschmaschinen, Mixer, Staubsauger etc.)
Hochwertige E-Motoren sind um ein Vielfaches teurer als das Wickelautomat-Klump.
diverse Baugruppen, vornehmlich Netzteile: Einbau minderwertiger Kondensatoren, die wegen schlechter Kenndaten und/oder unzureichender Kühlung relativ pünktlich nach Garantieablauf zum kompletten Geräteausfall führen
Na sieh dir mal die Einkaufspreise an. Ein guter Kondensator kann das x-fache eines schlechten Kosten.
 
Im Privaten Sektor kann das schon scho sein, das Produkte angeblich so gebaut werden, das Sie nicht lange halten.

Ich habe ein paar Jahre lange hochwertige Drucksysteme und Inline Druckmodule repariert.
Bestehen im Prinzip aus Mechanik und sehr wenig Elektronik. Es gibt und gab wirklich jedes kleine Kabel und jeden Sensor usw als Ersatzteil.

Richtig kaputt waren immer nur die Verschleißteile, die aber relativ günsitg waren.
Beispielsweise ist auch der dickste Zahnriemen irgendwann am Ende.

Bei Geräten eines amerkanischen Herstellern war es dann schon Klassenabhängig. Je teuerer das Gerät, desto besser war es. Gleich blieb die Ersatzteilpolitik, das ich wenn ich einen Motor tauschen möchte, gleich Kabel und Steuerboard dazu kaufen muss weil es das alles nicht einzeln gibt.
 
Sherman123, korrekt. Wer langlebige Produkte will kauft was höherpreisiges mit besseren Bauteilen, das war auch früher so. Es gab auch in den 50er und 60er billigen Schrott zu kaufen, schlechte Motoren usw, das ist heute eine Preisfrage und war vor fünfzig oder hundert Jahren eine Preisfrage.

Was früher anders/besser war ist, das die Möglichkeiten einer Reparatur einfacher waren, aufgrund der "primitiveren" Bauweise. Früher konnte ein Elektrofachmann einen Motor austauschen oder anderes, heute sind es aber integrierte Bauweisen, die schlecht vor Ort zu reparieren sind und die die eigentlichen Reparaturkosten erhöhen. Im Gegensatz dazu sind die Konsumentenpreise gefallen, man kauft eher ein neues Gut als ein altes reparieren zu lassen - aber die Haltbarkeit ist nicht künstlich herabgesetzt, sie ergibt sich aus der Bauweise und der Qualität - und die gab es früher und die gibt es heute auch.
 
Vor allem war Weißware früher richtig teuer. Der einfach Arbeiter musste in den 70er Jahren schon ein paar Monate für einen mittelguten Kühlschrank sparen. Heute gehst du zum MM und kaufst dir für ein paar Hunderter ein Top Gerät. (dasselbe gilt für Waschmaschine, Fernseher, Küchengeräte und Konsorten)

Einen Handmixer bekommst du ab 10€. Ein guter Mixer von Braun kostet das 4-fache. (und vermutlich hält der nicht 4 mal so lange.;))
 
Kausalat schrieb:
* Drucker: Druckaufträge zählende Chips; schlecht wartbarer Tintenauffangschwamm, der, wenn er einmal vollgesogen ist, zu einem Totalausfall führt;

Die Gewinne bei Tintenstrahldruckern werden mit den Tintenpatronen gemacht. Da wäre es aus Herstellersicht völlig bescheuert, wenn sie in Tintenstrahldrucker "Sollbruchstellen" einbauen würden, damit die Kunden neue Geräte kaufen.


Das Schlimme an dieser "Geplanten Obsoleszenz"-Theorie ist, dass sie mit einer Geringschätzung der Arbeit von Entwicklungsingenieuren einhergeht.
In der ganzen Diskussion wird völlig unter den Teppich gekehrt, dass Entwicklung heute bedeutet ein Produkt mit bestimmten Eigenschaften zu bestimmten Kosten so zu entwickeln, dass es eine vom Unternehmen definierte Mindestlebensdauer erreicht. In der "Geplanten Obsolzeszenz"-Theorie schwingt mit, dass die ersten beiden Punkte eigentlich kein Problem sind und man irgendwie versucht, eine Maximallebensdauer zu erreichen.
 
Und wo wird da jetzt die Arbeit der Ingenieure geringgeschätzt, es ist doch eher das Gegenteil da eine Zusätzliche Eigenschaft, eben die Maximallebensdauer in der Entwicklung hinzukommt.

bastis schrieb:
Da wäre es aus Herstellersicht völlig bescheuert, wenn sie in Tintenstrahldrucker "Sollbruchstellen" einbauen würden, damit die Kunden neue Geräte kaufen.

Dann erklär mir bitte mal warum bei diversen Markendruckern in der Firmware Counter nachgewiesen wurden, die nach X Druckvorgängen für bestimmte Fehler sorgten die praktisch den Ersatz des Gerätes nach sich zogen.

Genau so Plastikscharniere an Metallgeräten etc, wenn die Gerätekosten im einstelligen Prozentbereich des Verkaufspreises liegen ist es vom Hersteller durchaus einkalkuliert das ein gewisser Prozentsatz der Geräte vor Ablauf der Garantie kaputt geht und eben getauscht wird...
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Zuletzt bearbeitet:
Pandora schrieb:
... wenn die Gerätekosten im einstelligen Prozentbereich des Verkaufspreises liegen... .

Welche Geräte, welche Hersteller? Zeige doch bitte Quellen oder saugst du dir die "Argumente" aus den Fingern?
 
Beim Tintenstrahldrucker könnte man vermutlich für die gewünschte Funktion, nämlich das Ding abzuschalten, wenn der Tintenauffangschwamm voll ist (um damit eine Sauerei beim Kunden zu verhindern) genauso gut einen Sensor verwenden. Nur der kostet halt. Da nimmt man halt einen Zähler, der das Gerät dann abschaltet, wenn der Schwamm wahrscheinlich kurz vor voll ist.


In den meisten Fällen geht es einfach nur um Kosten. Und selbst wenn es nur um Centbeträge geht: bei entsprechenden Stückzahlen macht Kleinvieh auch Mist.
Der Verbraucher bekommt hier lediglich die Quittung dafür, dass ihn vor allem ein billiger Einkaufspreis interessiert. Wenn er nur billig will und ihn beispielsweise die Lebensdauer nicht interessiert, bekommt er halt auch entsprechende Produkte verkauft. Beispielsweise bei den Haushaltsgeräten gibt es durchaus ehrliche, langlebige Alternativen (ESGE, Miele, einige Kenwood), die halt auch ihren Preis haben. Aber es wäre mir neu, dass die sich viel besser verkaufen würden als beispielsweise Bomann oder Haier am anderen Ende der Preisskala.
 
bastis schrieb:
... Der Verbraucher bekommt hier lediglich die Quittung dafür, dass ihn vor allem ein billiger Einkaufspreis interessiert. ...

Und das ist kein neues Prinzip und gab es auch bereits früher.

Was hier von einigen unterstellt wird ist, das die Hersteller sich aber extra darum bemühen, eine Produktlebenszeit künstlich zu verkürzen, indem sie Defekte planen.

Es gibt die künstliche Verkürzung von Lebenszeiten durchaus, indem in kurzen Zeitabständen neue Produkte und Nachfolger präsentiert und diese tatsächlich von Kunden erworben werden oder das Ersatzteile und Zubehör nicht mehr erhältlich sind. Und es passiert tatsächlich, das die Vorgängergeräte auf dem Müll landen.

Was ich aber nicht in systematischer Form erlebe ist, dass die Produkte nach bestimmten Laufzeiten automatisch kaputt gehen.

Gehen billige Produkte eher kaputt als teure? Dem würde ich durchaus zustimmen. Liegt es an den eingesetzten Materialen und der Verarbeitung? Auch dem würde ich zustimmen. Aber sind es geplante Defekte und mutwillige Fehler? Nein! Es ist der Qualitätsanspruch des Kunden, der die Hersteller zwingt, so billiges, kurzlebiges Zeug zu bauen. Es liegt von Anfang an in der Eigenschaft des Produktes nicht so lange zu leben wie ein anderes.

- Plastikgehäuse gegen Magnesiumgehäuse (Notebooks)
- dünner Kondensator gegen dicken Kondensator (andere Elektronik, Weiße Ware)

Der Kunde kauft von Anfang an eine Lebenszeit in Form billiger Bauteile, in deren Natur es liegt, im Vergleich zu teureren eher auszufallen. Das ist aber kein mutwilliger Fehler der Hersteller in Form geplanter Defekte.

Es wundert mich eher wie gut die Qualität trotz der niedrigen Preise manchmal ist. Das Gegenteil ist eigentlich eher der Fall. Trotz der billigstens Bauweise sind viele Produkte im täglichen Einsatz recht langlebig.
 
Beim Thema geplante Obsoleszenz fällt mir als allererstes die Problematik mit den festverbauten Akkus ein.

Ich nutze zwar selbst ein HTC One X, aber je länger man sich mit dem Thema beschäftigt, desto klarer wird es das es der falsche Weg ist auf Geräte mit festverbauten Akkus zu setzen. Mir selbst fallen da direkt 5 Beispiele ein:

- 5 Jahre alter Sony Vaio, Akku hielt nur mehr 20 Minuten, neuer Akku gekauft und schon wieder ist die volle Leistung verfügbar.
- Nokia 3510 meiner Großmutter. Seit 10 Jahren im Einsatz, 2x ein neues Cover gekauft und 2x einen neuen Akku. Funktioniert noch wie am ersten Tag. Bei aktuellen Telefonen wohl unvorstellbar.
- Nokia 6230i meines Vaters, seit 7 Jahren im beruflichen Dauereinsatz. Ebenfalls bisher 2x Akku und 1x Cover getauscht.
- Nokia 7650 in der Schublade. Aus dem Jahre 2002. Funktioniert nach 10 Jahren noch einwandfrei. Einzig den Akku musste ich mal ersetzen.
- Nintendo DS Lite des Cousins. Hat sich beklagt dass der Akku kaum mehr eine Stunde hält. Neuen bei Nintendo bestellt = fast 5 Stunden Spielzeit.

Gerade Navis, Tablets und Ultrabooks sind mehr oder weniger nach ein paar Jahren Wegwerfgeräte da bei der großen Mehrheit der Geräte der Akkuwechsel nicht mehr vorgesehen ist. Ich nutze zwar selbst Geräte mit fixverbauten Akkus, aber das liegt eher daran das es kaum Alternativen gibt, speziell im hochpreisigen Segment.

So nett sich die EU ja auch bei der Glühbirnendiskussion und bei der USB-Ladegeräte Diskussion einmischen musste, frage ich mich schon warum man hier keinen Handlungsbedarf sieht?
 
Google dir mal "geplante Obsoleszenz". ;)
 
Tronix schrieb:
Beim Thema geplante Obsoleszenz fällt mir als allererstes die Problematik mit den festverbauten Akkus ein.

Ich nutze zwar selbst ein HTC One X, aber je länger man sich mit dem Thema beschäftigt, desto klarer wird es das es der falsche Weg ist auf Geräte mit festverbauten Akkus zu setzen. Mir selbst fallen da direkt 5 Beispiele ein:

Auch da hat der Endverbraucher die Wahl!
Wenn der Endverbraucher sich gegen festverbauten Akkus einsetzen würde zum Beispiel durch Boykott des Kaufes von festverbauten Smartphone, da kann der Hersteller auch nicht weiterhin diese anbieten.

Üblich bestimmen nicht die Hersteller die Märkte, sondern der Endverbraucher
Wenn aber eine Mehrzahl von Endverbraucher lieber Plastik Notebooks haben möchte aufgrund des Preises, anstatt ein Notebook mit höherwertigen Bauteilen, dann muss man auch damit rechnen, dass die Lebensdauer unter Umständen kürzer ist, als man erwartet, aber dies gleichzusetzen, als würden die Hersteller extra Defekte programmieren halte ich doch für sehr wage.

Schließlich hat ein Hersteller immer das Risiko seinen Ruf zu verlieren!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
FreeZer_ schrieb:
Google dir mal "geplante Obsoleszenz". ;)

Ribery88 schrieb:
aber dies gleichzusetzen, als würden die Hersteller extra Defekte programmieren halte ich doch für sehr wage.

Dazu:

Durch festverbaute Akkus wird die Nutzungsdauer eines Produktes eindeutig an die deutlich kürzere Nutzungsdauer des eingebauten Akkus gebunden. Dies ist ein eindeutiger Fall von geplanter Obsoleszenz.

Und daher fällt die Akkuproblematik auch für mich in die selbe Kategorie...
 
Vor allem wäre das doch sehr sehr auffällig wenn nach 2 Jahren auf einmal die hälfte der Geräte ausfallen würde. Man stelle sich das mal bei einem Millionenfach verkauften Gerät vor, dieser Hersteller könnte einpacken. Oder wird das alles von den gekauften Medien vertuscht?
 
Fu Manchu schrieb:
Die Produkte früher hielten auch nicht länger, auch diese wurden entsorgt und ersetzt.

Dies halte ich wiederum für eine unbelegte Behauptung deinerseits. Ein Hersteller, der in den damaligen Zeiten, also sagen wir 40 bis 50 Jahre her, Produkte hergestellt hat, die nur so lange gehalten haben wie viele heutige Geräte, wurde von den Kunden boykottiert und wäre heute längst von der Bildfläche verschwunden.


Sherman123 schrieb:
Ein guter Kondensator kann das x-fache eines schlechten Kosten.

Einen "x-fachen" Kostenunterschied gibt es vielleicht zwischen einem 85-°C-China-Spielzeugkondensator, 1000 h, und einem hochwertigen 105-°C-Modell, > 2000 h, eines renommierten Herstellers. Bleibt man realistisch und würde zu einem Modell desselben Herstellers mit der nächsthöheren Qualitätsstufe greifen, wären dies Peanuts.


bastis schrieb:
Beim Tintenstrahldrucker könnte man vermutlich für die gewünschte Funktion, nämlich das Ding abzuschalten, wenn der Tintenauffangschwamm voll ist (um damit eine Sauerei beim Kunden zu verhindern) genauso gut einen Sensor verwenden. Nur der kostet halt. Da nimmt man halt einen Zähler, der das Gerät dann abschaltet, wenn der Schwamm wahrscheinlich kurz vor voll ist.

Den Schwamm für den Kunden wartungsfreundlich einzubauen, wäre keine Idee für dich? Warum sollte ein dummer Schwamm bestimmten sollen, wie lange ich den Drucker nutzen soll? Einen teuren Teppich, der mit der Zeit schmutzig geworden ist, schmeißt man für gewöhnlich auch nicht einfach weg.


Fu Manchu schrieb:
Es gibt die künstliche Verkürzung von Lebenszeiten durchaus, indem in kurzen Zeitabständen neue Produkte und Nachfolger präsentiert und diese tatsächlich von Kunden erworben werden oder das Ersatzteile und Zubehör nicht mehr erhältlich sind. Und es passiert tatsächlich, das die Vorgängergeräte auf dem Müll landen.

Da ist natürlich etwas dran. Jegliche profitorientierte Unternehmen bringen im Halbjahreszyklus neue Modelle heraus, die sich — mit Ausnahme von z. B. Gehäuse oder Modellnamen — unter genauer Betrachtung gar nicht oder nur in einem kleinen Punkt voneinander unterscheiden. Trotzdem weckt das ganze Geschrei das Begehren der Kunden, sich möglichst "aktuelle" Ware zu kaufen, da die alte ja "total aus der Mode" geraten ist. Schneller als man denkt, landet die "alte", noch vollkommen unversehrte Ware auf dem Müll. Aber das ist wiederum ein Thema für sich, nämlich die psychische Obsoleszenz :).
 
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Also bei den fest verbauten Akkus muss man aber noch unterscheiden, bei 99% der Handys ist es z.b. trotzdem möglich den Akku innerhalb von 5 min zu wechseln. Anders sieht es da dann bei Tablets oder diversen Notebooks aus, die man schon kaum noch öffnen kann ohne irgendwas zu zerstören und selbst wenn man dies schafft, die Akkus auch komplett verklebt und verlötet sind.


Das der Kunde keine langlebigen oder Produkte von hoher Qualität will würde ich auch mal ganz stark bezweifeln, viel mehr ist es hier m.M.n der Fall das überhaupt kein Bewusstsein für sowas vorhanden ist bzw der Verbraucher die Langlebigkeit/Qualität eines Produktes ganz einfach und nicht zuletzt durch Marketing, annimmt.
Stellt euch mal in den MediaMarkt und fragt die Leute ob sie wissen das ihr neuer Drucker/TV so konstruiert ist das nach X Druckvorgängen bzw Betriebsstunden das Gerät seinen Dienst einstellt bzw durchknallt ... Da kommt dann auch nur "Nein aber doch nicht der, das ist ja ein Markengerät von Firma XY, die liefern Qualität"


Und nochmal für alle die es nicht verstanden haben, die Geräte sind natürlich nicht so gebaut das sie alle am 731 Tag kaputt gehen, das wäre viel zu auffällig und auch so nicht möglich. Aber sie sind so ausgelegt, bei durchschnittlicher Nutzung, eben nach einer gewissen Zeit nach Garantieende den Geist auf zu geben. Und das dann nicht alle Geräte gleichzeitig durchknallen ist auch klar, spielen hier ja auch neben der Qualitätsschwankungen auch die Umstände der Nutzung eine Rolle.
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Pandora schrieb:
Stellt euch mal in den MediaMarkt und fragt die Leute ob sie wissen das ihr neuer Drucker/TV so konstruiert ist das nach X Druckvorgängen bzw Betriebsstunden das Gerät seinen Dienst einstellt bzw durchknallt ... Da kommt dann auch nur "Nein aber doch nicht der, das ist ja ein Markengerät von Firma XY, die liefern Qualität"

Das kann doch keiner wissen?! Ob das Gerät nach so vielen Stunden kaputt geht oder nicht.
Schließlich kann kein Verkäufer in das Gerät hineinschauen oder kannst du das?

Jeder halbwegs denkender Mensch muss sich doch die Frage stellen, wenn ein Einsteiger- Notebook damals ab 799€ aufwärts gekostet hat und heute die Notebooks ab 350€ anfangen, dass da unter Umständen die Qualität darunter gelitten haben könnte.

Pandora schrieb:
Und nochmal für alle die es nicht verstanden haben, die Geräte sind natürlich nicht so gebaut das sie alle am 731 Tag kaputt gehen, das wäre viel zu auffällig und auch so nicht möglich. Aber sie sind so ausgelegt, bei durchschnittlicher Nutzung, eben nach einer gewissen Zeit nach Garantieende den Geist auf zu geben. Und das dann nicht alle Geräte gleichzeitig durchknallen ist auch klar, spielen hier ja auch neben der Qualitätsschwankungen auch die Umstände der Nutzung eine Rolle.

Die Nutzung ist eine Variabel die ein Hersteller bei seiner Berechnung "beim Bau von fehlerhaften Produkten" nicht mit einberechnen kann, somit kann man schon nicht mal von bewusster Manipulation sprechen.
Nochmal der Endverbraucher hat so viele Möglichkeiten das alles selber zu beeinflussen.
 
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