BD Brennprogramm (Freeware?) mit vielen Brenn-Einstellmöglichkeiten? + Fragen zum Dateisystem

Amaoto schrieb:
Das haben alle gewöhnlichen CD/DVD/BD-ROM-Formate aber auch.
Anhand derer kann man aber nicht erkennen, ob die Daten korrekt auf die Disc übertragen wurden - also, ob die Daten auf deinem Datenträger (HDD/SSD) die gleichen sind wie auf der Disc.

Brennt man hingegen ein Archiv, kopiert es von der Disc bzw. entpackt es, und es kommt zu keinem Fehler, weiß man, dass die Daten richtig übertragen wurden.


PS: Ein zusätzliches Backup bietet mehr Sicherheit als PAR-Dateien etc. Wenn aber ohnehin noch Platz auf der Disc hat, ist das natürlich eine gute Idee.
 
Zuletzt bearbeitet:
Banned schrieb:
Brennt man hingegen ein Archiv, kopiert es von der Disc bzw. entpackt es, und es kommt zu keinem Fehler, weiß man, dass die Daten richtig übertragen wurden.
Genau wie beim Brennen können auch Fehler beim Packen der Archive entstehen. Da verlagert man das Problem nur an eine andere Stelle.
In dieser Hinsicht bieten Archive keinen Vorteil.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Purche
@Amaoto

Wenn man schon damit rechnet, dass das System auf seiner "Grund-Ebene" Fehler produziert (hier würde ECC-RAM noch etwas mehr Sicherheit geben), sollte man es vielleicht einfach allgemein ganz lassen und die Daten in Steintafeln gravieren.
Dann müsste man konsequenterweise auch damit rechnen, dass die Daten schon fehlerhaft auf die HDD/SSD übertragen wurden. Möglich ist alles, aber irgendwann muss man auch einfach mal die Kirche im Dorf lassen.

Ich meine auch nicht, dass die Daten an einer Stelle physisch fehlerhaft gebrannt werden (dies könnte die Korrektur des Dateisystems der Disc evtl. noch ausgleichen), sondern dass sie fehlerhaft dort hin übertragen wurden (ist auch nicht besonders wahrscheinlich, aber doch wahrscheinlicher, als dass ein fehlerhaftes Archiv gepackt wird). Außerdem kann man bei den Archiven leicht eine Parität anlegen, weshalb sie sich alleine deshalb schon anbieten.
Ich würde ohnehin jede Disc zweimal brennen (das kann dann ja einmal mit Archiv und einmal ohne sein), sofern sonst kein weiteres Backup vorhanden ist.
 
gymfan schrieb:
Wenn ich mir aber ansehe, dass nachweislich (mit ext. Prüfummen) noch auf keiner meiner einfachen HDDs der letzten 20 Jahre eine Datei durhc bitrot o.Ä. kaputt gegangen ist
Das sagt ja schon viel aus. Ich bin da auch zu paranoid.

Aber das Thema BitRot interessiert mich.
Ich hatte mir deswegen mal ReFS besorgt. Was man darüber las machte nen guten Eindruck, aber es hat sich nie durchgesetzt.
Machen BTRFS/ZFS Datenintegritätsscans? Das ist ja wichtig für Daten die nie angefasst werden.
ReFS sollte da auch tun ich fand aber keine Infos darüber wann es das macht und wohin Fehler reportet werden!
MS antwortete mir nicht auf meine Fragen. Ich gab irgendwann auf und habe ReFS als Mysterium abgetan bzw als Flopp.

Ich sammel Bilder. Hab schon öfter defekte JPGs in Fotos-Sets gefunden die ich wo geladen hatte.
Ein Teil des Bildes war grau, grün oder schwarz. Der Fehler muss sich irgendwann im Laufe des Lebens diese Bildes eingeschlichen haben. Nur wo und wie?
Wahrscheinlich ist das ein Fehler im Header wenn die hälfte des Bildes betroffen ist.
Bzw ist es ein typisches Problem einer komprimierten Datei, denn da sind Bitfehler wohl verherender oder?
Ergänzung ()




gymfan schrieb:
Bei M-Disc sollte das ganze kein Problem sein, wenn man den Tests/Aussagen der Hersteller vertraut. Die Datenschicht soll sich nach dem Beschreiben chemisch nicht mehr ändern können. Und wenn man dann der Versiegelung der Reflexionsschicht traut, sollte auch dort kein Problem auftreten.
Ich vergrabe optische Scheiben mit den wichtigsten Daten immer gern an fernen Orten. Gut verschweist kein Problem. Das macht Spaß! Diebstahlsicher, Feuersicher. Bloß etwas Temperaturschwankung im Gegensatz zum heimischen Zimmer.
Dringt aber doch mal Feuchtigkeit/Wasser ein geben herkömmliche CDs/DVDs schnell auf. Die werden irgendwie zersetzt.
Daher viel meine Wahl auf die M-Disc. Die soll ja sogar Luftfeuchte besser vertragen.
Aber all diese Tests wurden nur mit der DVD gemacht ! Wie gut die BD ist weis ich nicht.

Ich werde Test mit der M-Disc machen - werde sie mal Monatelang draußen bzw gleich unter Wasser lagern.

Die Normalen BDR von Verbatim haben auch ne anorganische Schicht, die sind wohl alle HTL.
LTH Medien gibts wohl nur noch selten.
Damit ist es eine Frage wie viel besser die M-Disc im vergleich zur normalen BD wirklich ist !!
ca 0,70€ die BD und ca3,50€ die M-Disc. Lohnt sich der Aufpreis?
 
Zuletzt bearbeitet:
Jede Datei die geoeffnet kopiert etc wird in ZFS gescannt und ggf korrigiert.

Komplette Scans macht es nur auf Wunsch "scrubs" .... geht ja auch nicht anders viele zfs sind ja hunderte oder tausende TBytes gross und Komplettscans dauern Tage....

Die Datentraegerschicht ist gleich auch da keine Reaktion mit Wasser etc moeglich
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nicht zuhause, weit weg in der Natur (davon habne wir hier viel) wenn ich mal wandern bin.
Ich hab z.B. 2 HDDs zuhause eine bei Freunden und eine vergraben (als Notbackup, und die wird auch nur alle 2 Jahre durch ein aktuelles Backup erneuert). Das klappt gut. Die Datenträger nehmen keinen Schaden sofern man sie richtig verpackt. Vor Jahren als ich noch dumm war, waren mal 3 HDDs (500GBca) feucht geworden und lagen 2,5 JAhre im Boden. Trotz Metallkorosion liefen sie am PC noch einwandfrei. Das war ein Worst Case Szenario.
Und für so eines hab ich auch die M-Disc gewählt. Die soll Feuchtigkeit besser vertragen.
Ich bin halt gern in der Natur. Und man braucht ausgeklügelte Strategien für die Ortwahl (zum Wiederfinden) das kann ich euch sagen!
So und jetzt zurück zum Thema
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass sich die relative Luftfeuchtigkeit mit der Temperatur verändert, ist dir scheinbar nicht bewusst. So können in verschweißten Verpackungen - z.B. bei Bodenfrost - auch mal relative Luftfeuchtigkeiten von 100% entstehen - je nachdem, bei welcher Temperatur und Luftfeuchtigkeit es verpackt wurde. Ist also alles andere als optimal zur Lagerung.


Außerdem frage ich mich halt, warum man legale Daten im Wald vergraben sollte. Davon, dass das Ganze nicht unbedingt umweltfreundlich ist (falls du mal unerwartet den Löffel abgeben solltest oder eine Stelle nicht mehr findest), mal ganz abgesehen.

Ich find's creepy. Aber ist deine Sache.
 
Maitry schrieb:
So und jetzt zurück zum Thema
Das ganze gehört aber zum Thema. Auch, wenn solche Fehler
https://www.macwelt.de/news/Praxis-...Workshop-CDs-und-DVDs-reparieren-3056395.html
oder auch
https://www.vice.com/de/article/mg9...ennst-du-ob-deine-cds-und-dvds-in-gefahr-sind
eher von gepressten CDs/DVDs berichtet wurden, hatte ich schon (zugegeben "billige" DVD-R) die im Innenkranz nicht korrekt versiegelt waren und sicher so etwas auf Dauer auch gezeigt hätten.

Maitry schrieb:
Ich sammel Bilder. Hab schon öfter defekte JPGs in Fotos-Sets gefunden die ich wo geladen hatte.
Ein Teil des Bildes war grau, grün oder schwarz. Der Fehler muss sich irgendwann im Laufe des Lebens diese Bildes eingeschlichen haben. Nur wo und wie?
Bist Du Dir 100% sicher, dass die Bilder nach dem Download durch Dich korrekt waren?

Ich komme bei einigen alten Bildern, die ich aus dem Internet (teils noch NetNews) geladen hatte, auch schonmal auf Fehler. Da bin ich mir aber noch nicht einmal sicher, ob ich diese Bilder jemals angesehen habe oder ob ich gewisse Serien nur einfach automatisch herunter geladen hatte.

Ich weiss nur, dass die Dateien, die jetzt defekt sind, noch die selben Prüfsummen wie vor X Jahren haben, und das auf mehreren Medien. Also gab es entweder vor X Jahren bei mir einen Fehler mit der Originaldatei bevor ich sie erstmalig auf das NAS kopiert habe. Oder ich habe das Bild nie angesehen, was durchaus wahrscheinlich ist.

Bei den >540k Bildern, die ich selber aufgenommen habe, weiss ich, dass sie korrekt waren und mir ist seit 1999 bis heute noch keins aufgefallen, das ich nicht mehr korrekt anzeigen könnte. Die Prüfsummen sagen das selbe. Egal ob die Bilder auf DVD-R, DVD-RAM, bis zu 10 Jahre alten HDDs oder SSDs liegen. Und auch völlig egal, wie oft ich sie mittlerweile kopiert habe. Das BTRFS Scrubbing auf der (aber erst 4 Jahre alten) HDD hat erwartungsgemäß auch keine Fehler gefunden.

fgordon schrieb:
Wieso muss man denn ein Server 24/7 laufen lassen?
Wenn das Dateisystem Deduplikation betreiben soll, dann muss es von allen bisher geschriebenen Sektoren die Prüfsummen performant verfügbar haben.

Die kann das System entweder im RAM puffern oder nach jedem Booten wieder neu von HDD laden.

fgordon schrieb:
Naja ich sage mir einfach wenn ich die Vorteile von Btrfs / ZFS und Co haben kann, wieso sollte ich darauf verzichten?
Das muss halt jeder selber wissen. Mein "Server" ist mein alter PC, der inkl. 2 aktiven HDDs mit 50-60W auskommt. Der hat schlicht kein ECC Ram (der i7-2600k unterstützt es auch nicht). Ich sehe für meine Anwendung dort keinen Vorteil, weder für Snapshots, Kompression oder Deduplikation.

fgordon schrieb:
Snapshots haben den Vorteil Verschlüsslungstrojaner können die Daten des Snapshots nicht verschlüssen - weil nicht mal das Betriebssystem selber die Daten darin ändern kann.
Soweit die Theorie. Da erhält ein Trojaner Root-Rechte und schon kann er auf die Sektoren der HDD auch schreibend zugreifen.
 
HDD Platz kostet 1 Cent pro GByte .... wer macht denn da noch Deduplikation xD
Und man kann auch System mit Deduplikation völlig problemlos ein und ausschalten - die Tabellen werden eh immer dynamisch auf- und abgebaut.

Es ist halt wie beim Schutz gegen Gelegenheitseinbrüche man muss nicht die 100% perfekte Festung haben, es reicht wenn der Aufwand den Einbruchsschutz zu überwinden um das 10-fache höher ist als bei allen Nachbarn :D 99,99999% der Verbrecher suchen bei nicht ganz gezielten Angriffen die einfachen Opfer und gehen den leichtesten Weg.

"Dein" System kann ein Kiddie mit einem zusammengeklickten Trojaner verschlüsseln UND ein IT Profi der extrem viel Aufwand in einen Spezialtrojaner steckt - den "rooten" kann er Dich zusätzlich auch - "meins" dagegen halt nur der IT Profi, der sehr sehr gezielt einen Exploit entwickeln muss.

Bei komplett anorganischem Material ist Wasser wohl kein Problem.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
fgordon schrieb:
Bei komplett anorganischem Material ist Wasser wohl kein Problem.

Du meinst, wie Metall z.B. ? :D

Ohne fundierte Chemiekenntnisse zu haben, würde ich mal behaupten, dass die reine Klassifizierung als anorganisch nichts darüber sagt, ob etwas mit Wasser bzw. Feuchtigkeit reagiert oder nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: fgordon
Heheh hmm ok das stimmt :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mich hat die Kratzfestigkeit der Unterseite der BDR + BDR MDisc beeindruckt. Viel härter als bei DVD/CD (wo schon durch das Wischen mit einem Tuch feine Kratzer entdstehen).
Ritzt man eine DVD mit einer Nadel ist sofort ein Kratzer drin. Bei der BD ist das viel schwerer.
Bzw entsteht da eine Furche, die dann wieder verschwindet, als ob die Oberfläche weich wäre und nachgeben würde. Wischt man drüber verschindet der Kratzer wieder (außer er ist richtig tief).


gymfan schrieb:
Bist Du Dir 100% sicher, dass die Bilder nach dem Download durch Dich korrekt waren?
Nee, die waren nach dem entpacken schon futsch. Das waren zip Archive von irgendwelchen Models (MetArt,Galitsin oder sowas). Mich würd nur interessieren wo, wann und wie das passiert ist.
Ergänzung ()

Banned schrieb:
Dass sich die relative Luftfeuchtigkeit mit der Temperatur verändert, ist dir scheinbar nicht bewusst. So können in verschweißten Verpackungen - z.B. bei Bodenfrost - auch mal relative Luftfeuchtigkeiten von 100% entstehen - je nachdem, bei welcher Temperatur und Luftfeuchtigkeit es verpackt wurde. Ist also alles andere als optimal zur Lagerung.
Nicht wenn man ein Trockenmittel (Beutel) dazugibt. Die ziehen eigentlich alles heraus.
Man kann sowas auch bei der Oma im Keller lagern. Ich weis nur nicht genau ob Furztrockene Luft (wie man sie durch Luftentfeuchtungsbeutel erreicht) optimal ist für solche Scheiben.
Museen haben ja auch immer eine ganz bestimmte Luftfeuchte. Furztrocken ist wohl nicht immer automatisch das beste.

Und im Keller (der Oma) schwankt die Temperatur meist auch weniger.

(Ich hab halt viel Arbeit am PC gemacht, Recherchen z.B. oder eigene Projekte dokumentiert, selbst geschriebene Dokumente über verschiedene Themen, sortierte Bilder usw.... Daher bin ich etwas Datenverlustparanoid)
 
Zuletzt bearbeitet:
Maitry schrieb:
Mich hat die Kratzfestigkeit der Unterseite der BDR + BDR MDisc beeindruckt. Viel härter als bei DVD/CD (wo schon durch das Wischen mit einem Tuch feine Kratzer entdstehen).
Man sollte beachten, dass die Datenträgerschicht an einer ganz anderen Stelle liegt. Während sie sich bei CDs quasi direkt unter dem Label befindet (deswegen sind Kratzer auf der Seite auch viel schlimmer), liegt sie bei BDs gegenüber auf der unteren Seite. Daher muss die Schutzschicht dort auch viel härter sein.

image.jpg
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Maitry und fgordon
Zurück
Oben