News Bee-Übernahme: Amazon kauft Hersteller von KI-Gadget, das das Leben zusammen­fasst

Seven2758 schrieb:
@aid0nex
Ich beziehe mich darauf, dass sich generell ein Nutzer nicht anders verhalten wird, wie es die Testerin getan hat. Bei der Nutzung wird das Teil vergessen, dass es ständig aufnimmt.

Ja, stimmt. Und ich glaube dass es genau deshalb früher oder später vom Markt verbannt wird - zumindest in der EU.
Ergänzung ()

TeaShirt schrieb:
Die leute kaufen das freiwillig und stimmen den AGBs zu.

Das ist ja das kranke. Die Leute wissen es und machen es trotzdem, es ist ihnen einfach egal welche konsequenzen das evtl hat.

Können sie ja machen, sofern es dabei nur um sich selbst geht.
Das Problem fängt da an, wo die Daten Dritter ungefragt erhoben und verarbeitet werden.
 
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aid0nex schrieb:
Ähm bitte was? Das Teil nimmt 24/7 über das Mikrofon sämtliche Gespräche auf und verarbeitet diese??
Krass! Damit verletzt man die Rechte Dritter (mit denen man Gespräche geführt hat).
Mit einer Dashcam darf ich auch nicht 24/7 Videoaufzeichnungen erstellen, sondern nur während der Fahrt und ggf. wenige Sekunden vor bestimmten "Trigger-Events" (der Rest muss gelöscht werden oder darf gar nicht erst aufgezeichnet werden).
 
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@Weyoun Meine Dashcam zeichnet immer nur 5 Minuten Clips auf eine SD Karte auf (hochgeladen wird da gar nichts, verarbeitet ebenso wenig!) und überschreibt diese rollierend. Auf Tastendruck wird ein 5 Minuten Clip dauerhaft gespeichert. Außerdem wird nur der öffentliche Gesamtkontext gefilmt und keine Einzelpersonen. So ist das ganze auch DSGVO konform.
 
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SANDTIGER schrieb:
Da steht im Gesetzes Text: wer unbefugt ....

Ich wette im Installation der App erklärst du dich einverstanden. :)

Somit ist es nicht unbefugt
Nein, "unbefugt" ist auch, wenn man seinem Gesprächspartner verschweigt, dass das Gespräch aufgezeichnet wird. Er kann dich daraufhin bis auf dein letztes Unterhemd verklagen.
 
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aid0nex schrieb:
Ja, stimmt. Und ich glaube dass es genau deshalb früher oder später vom Markt verbannt wird - zumindest in der EU.
Ergänzung ()



Können sie ja machen, sofern es dabei nur um sich selbst geht.
Das Problem fängt da an, wo die Daten Dritter ungefragt erhoben und verarbeitet werden.
oder da wo sie nicht richtig gesichert sind weil die leute keine ahnung haben. also quasi überall.
 
Was unterscheidet dieses "orwelleske" Armband von einem Smartphone?

Man kann die enthaltene Wanzenfunktion aktiv nutzen.
 
Alter ist das pervers. Die Black Mirror Folge wo der Mensch als wandelnde Werbung fungiert lässt grüßen.

Chesterfield schrieb:
Egal. Hauptsache: „KI-ready“ und potenziell verwertbar.
Kannst du dich nicht mehr an die „HD-ready“-Zeiten erinnern? War genau derselbe Stuss. :D
 
Ich verstehe nicht, warum sich viele aufregen und nach Datenschutz schreien. Die Smartphones zeichnen mit Mikrofonen, Lagesensoren und GPS sowieso schon alles auf was nur geht und gibt die Daten weiter. Warum also nicht auch selber nutzen?
 
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