Beim Lernen oft schnelles einsetzen schlechter Laune, was zur Denkblockade führt...

byte_head

Captain
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Jan. 2005
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3.674
Hi,

mein Problem ist, dass wenn ich ein Stoffgebiet nicht schnell verstehe (vorallem wenn ich eh kaum Motivation habe, mich überhaupt damit auseinanderzusetzen) ziemlich schnell sehr übel gelaunt werde.

Nun ist das ja erstmal kein Problem, aber da meine Laune dann nicht besser wird, bin ich verbissen und verrenne mich in Leichtsinnsfehler etc. .

Ich bin sicher, dass ich bin nicht der einzige bin, dem es so ergeht und wollte mal fragen wie ihr aus dieser "Grube" wieder hinausfindet. ;)

MfG, byte
 
Schoko fressen^^.
Regt die Produktion von Glückshormomen an. (glaube Seratonin heißt das)
 
So viel Schokolade hab ich nicht da. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Yo, das kommt wohl durchs falsche Lernen. Schau dir verschiedene Lernstrategien an. Mein Tipp, immer wieder kurze Pausen einlegen und kurz abschalten, dann weiter machen. Hilft bei mir zumindest :)
 
Das Problem hat ich heute auch, sonst eigentlich nicht aber ich hatte absolut keine Lust nur musste ich halt was tun.


Der Schoko Tipp ist nicht schlecht, ich hab mir Pulmoll genommen und immer welche gegessen was das ganze echt erträglich gemacht hat ^^ Also irgendwas womit du dich selbst belohnen kannst dazu essen und es geht viel besser von der Hand :P
 
Die Lernstrategien sind gut, aber du solltest dir auch immer vor Augen halten, warum du eigentlich lernst, welches Motiv du hast, welche Ziele du erreichen willst. Denke an das Ziel, weniger an den Weg. Welche Vorteile hast du für die Zukunft?! Hilft auch oftmals.
 
Welche Vorteil? Besser Chancen bei Studienplatzvergabe oder andere Bewerbungen. Und somit später besseren Chancen auf Job, Geld, Frauen, schicke Autos, nette Wohnung, Urlaub... ;) :D

Bessere Zeugnisse eröffnen mehr Möglichkeiten, diese man später in Bares ummünzen kann.
 
Mir gings so mit Mathe und Steuern...bei mir half es einfach an den "höheren Zweck" zu glauben und nach jeder geglückten Lernrunde ordentlich feiern zu gehen. Man muß ja schauen wo man bleibt. ;)
 
Lernen ist find ich sowieso fürn Po. Wer im Unterricht aufmerksam ist, der steigt gleich durch oder fragt den Lehrer im Unterricht unerlässlich bis es klappt. :o
 
Wintermute schrieb:
Mir gings so mit Mathe und Steuern...

Au ja Steuern, da bin ich auch fast dran verzweifelt. ;)

@topic
Mir half es, den Stoff in Kapitel/Abschnitte einzuteilen, also Zwischenziele zu setzen.
Dann kurze Pausen und ein wenig Zucker!

Das hat es bei mir gebracht.


MFG
 
@Gordon:
Oder man ehm nimmt sich öfters "frei" und lernt dann 3 Tage for der Prüfung wie ein Tier. Das man da schlechte Laune bekommt, kann ich verstehen. Da gibt´s auch keine Tipps wie man das ändern kann. ;) Ich kam dennoch damit klar.
 
also ich schieb das lernen immer so lange heraus bis es garnimmer geht
dann komm ich garnet auf die idee abzuschweifen weil ich so extrem unter zeitdruck stehe :p
 
Der unten angegebene Beitrag "Gute Vorsätze erfolgreich in die Tat umsetzen" ist mit ein wenig Anpassung auch für Lernsituationen zu gebrauchen.

http://www.akademie.de/dateien/kurse/22087_dieses_Jahr_schaff_ich_es.pdf

Die Anleitung enthält Hinweise zur Steigerung der Motivation, legt eine Strategie der kleinen Schritte nahe, hilft bei der Erstellung von "Aktionsplänen", warnt vor der "Jetzt-ist-alles-egal-Falle", regt ein Belohnungssystem an, gibt Hinweise zur Überwindung von Hinternissen und hält Checklisten bereit.
 
gordon88 schrieb:
Lernen ist find ich sowieso fürn Po....der steigt gleich durch oder fragt den Lehrer im Unterricht unerlässlich bis es klappt. :o

Klares Nein. So viele Sachen kann man sich in Ruhe zu Hause erarbeiten mit Büchern und eigenen Aufzeichnungen. Und nicht immer geht es um das pure Verstehen, manchmal muss man einfach auswendig lernen oder die Dinge öfter wiederholen. Mathe z.B. ist reine Übungsasche, vieel Aufgaben erschließen sich durchs mehrmalige rechnen und wiederholen. Verstehen ist eine Sache, Übung eine andere.
Das gilt auch für Sprachen oder Naturwissenschaften, wo man einfach mehrmals lesen muss.

Lernen ist das Wichtigste was man machen kann.

Und wichtig: Struktur in den Lernstoff bringen. Oftmals wird eine Massen an Material deutlich übersichtlicher und handlicher wenn man das zu Lernende unterteilt und ordnet. Jedes Lernen sollte mit einem Überbrlick beginnen, dann ist es meist deutlich einfacher.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gerade für Mathe: Ich hab es oft erlebt, dass ich durch häufigs Rechnen verschiedener Aufgaben Flüchtigkeitsfehler vermieden habe, da diese Routine einen zögern lässt, wenn man schludert. Die Gewohnheit kontrolliert und gibt einem Bescheid, wenn etwas nciht stimmt. Zumindest dann, wenn konzentriert gearbeitet wird.
Belohnungen gebe ich mir zwischendurch auch. Vor dem Erledigen von Aufgaben wird eine Übersicht erstellt (kleiner Zettel). Jede erledigte Aufgabe wird schwarz durchgestrichen. Am Ende hat man dann alles weg und ist glücklich, wenn auch etwas müde.

Wie viel Minuten/Stunden verbringt ihr täglich zu Hause für die Schule/Studium?
Ich brauche für hausaufgaben täglich mindestens 30min. Wenn Referate usw. anstehen locker 2 Stunden täglich.
 
Ich brauch im Durchschnitt 1 Stunde für die Aufgaben.
 
Also so unter der Woche lern ich fast garnix fürs Studium, bin zu faul ;) , aber ich pass halt in allen Vorlesungen 100% auf, und bekomm ja so schon fast alles mit, im Gegensatz zu denen die letzte Reihe sitzen und nur am surfen sind :D
Vor Klausuren sieht das dann schon anders aus, da gehen für eine Klausur mehrere Tage ins Land bis der ganze Stoff nochmal durchgegangen ist!
Referate über 2-3 Wochen Vorbereitungszeit verteilt so 0,5 - 1,5h / Tag, je nach Umfang ( Präsentation + schriftliche Ausarbeitung, oder nur Präsentation, usw ... ).

MfG
 
Struktur in den Lernstoff bringen.

Richtig, ist wirklich die Erleichterung schlechthin.
Und bei komplexeren Gebieten hilft alleine Aufmerksamkeit beim Zuhören nicht mehr. Denn oft werden einfach Themengebiete nur angeschnitten, die man sich nachher selber erschließen muß mit den zusammenhängenden Verknüpfungen. Sonst bleibt man unweigerlich bei Erweiterung des Stoffes außen vor.
 
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