Belichtungszeit für Mond

NemesisFS

Lt. Commander
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Hi,
wg dem "Blutmond" heute abend wollte ich mal versuchen den zu Fotografieren, mit meiner Sony a55 und dem 18-55mm Kitobjektiv. Ich habe schonmal den Vollmond versucht zu fotografieren, leider waren die Ergebnisse hoffnungslos überbelichtet. Welche Belichtungszeit wähle ich in etwa am besten?

gruß nemesis
 
Das 18-55 halte ich für ungeeignet, hast du ein Teleobjektiv (250, 300 mm?).
Dann auf F8 gehen und entsprechend kurze Belichtungszeit nehmen. Der Mond ist recht hell, da reichen teils 1/125 oder weniger. Evtl noch Bildstabi deaktivieren (jaha, Stativ nötig).

Aber ich denke, das Hauptproblem liegt bei deiner Brennweite.
 
Stativ habe ich, leider noch kein Teleobjektiv, wollte mir aber ohnehin schon länger eins zu legen, evtl kauf ich mir gleich in der Stadt eins... da mein Budget begrenzt ist das Tamron 55-200mm oder 70-300mm...
 
Hallo NemesisFS,

wenn Dein Fotoapparat Spotmessung beherrscht, darauf einstellen, und mit dem entsprechenden Messfeld den Mond anvisieren. Damit könnte es hinhauen!

Gruß
Horst
 
Hat Deine Cam keinen mittenbetonten Mess-Mechanismus wenn Du nicht mit M fotografieren kannst?

Ansonsten hast Du Du die volle Kontrolle. Kurz nach dem Foto aufs Histogramm geschaut. Wenn da ein Berg rechts überm Anschlag ist: Überbelichtet. Abblenden oder kürzer belichten.
 
NemesisFS schrieb:
Stativ habe ich, leider noch kein Teleobjektiv, wollte mir aber ohnehin schon länger eins zu legen, evtl kauf ich mir gleich in der Stadt eins... da mein Budget begrenzt ist das Tamron 55-200mm oder 70-300mm...

Von der optischen Leistung her, ist das 55-200 vermutlich ein stück weiter vorn, 300mm sind allein für den Mond aber besser :P
Im Prinzip sollte man sogar NOCH mehr haben (400-500mm) aber das sind ja meist sündhaft teure linsen :P

Das hier ist ein sehr schönes Video über das Thema:
Klick
 
Zuletzt bearbeitet:
eigtl habe ich auch einen vixen refraktor, nur leider grade nicht hier :D

Dieses hier meinst du, nur um Missverständnissen vorzubeugen...

Das mit der Spotmessung werde ich probieren, so weit ich weiß beherrscht die Kamera das.
 
Nemesis, wie bereits gesagt: Stativ ist Pflicht.
Meiner Meinung nach solltest du - sofern du die Möglichkeit und Lust dazu hast - die Fotos weit von der Stadt entfernt machen.
Und bitte nachher die Fotos hier verlinken, komme leider selber net zum Fotos machen.
 
Weit raus komme ich heute leider nicht, ich weiß auch nicht wie das mit den Wolken wird, mal schauen, Ergebnisse werde ich dann posten, danke an euch =)
 
Panromir schrieb:
Das hier ist ein sehr schönes Video über das Thema:
Klick
Soll das extrem überbelichtete Foto am Anfang und Ende des Videos ein misslungenes Beispiel zeigen? Aber wenn er schon sagt "When it's all said and done, you gonna be able to get great shots of the moon" und dann das Foto einblendet, nehme ich an, dass er es fälschlicherweise für ein gutes Bild hält...
Was der da schwatzt, lässt sich sowieso in 2 Sätzen wiedergeben.


Die Frage ist offenbar immer noch nicht geklärt. Mal ein Beispiel von mir:
https://www.computerbase.de/forum/threads/sammelthread-top-photos-der-forumbasler-1-post-beachten.317001/page-77#post-10076803

Ist geschossen mit 1/100s bei f16 und ISO400. Entspricht also 1/200s bei f8 und ISO200. Da du aber die Mondfinsternis fotografieren möchtest, müsste die Belichtungszeit etwas länger gewählt werden. Ich habe da keine konkreten Erfahrungen und auch keine Ahnung wie dunkel so eine Mondfinsternis ist, aber ich würde so 1/100s - 1/60s bei f8 und ISO200 schätzen... kann total daneben liegen, aber einfach mal testen und im Notfall nochmal mit anderer Belichtungszeit testen.

Das wichtigste ist, dass
- der Fokus exakt sitzt
- das Objektiv bzw. die Kamera ausreichend abgestützt ist; ich habe einen Fensterrahmen als Stütze benutzt, weil der Boden und somit das Stativ hier in der Wohnung durch Kühlschrank, Gefrierschrank, rumlaufende Nachbarn oder sonstiges ständig am vibrieren ist.
- nichts vor der Linse ist: kein Filter, keine Fensterscheibe oder sonstiges
 
Habe nun das 55-200m Tamron Objektiv, werde draußen mit Stativ ohne jegliche Filter fotografieren, sowohl jpg als auch raw und nehme meinen Laptop mit, damit ich schauen kann wie die Bilder sind und korrigieren kann, wenn nötig.
Werde die Ergebnisse dann hier posten, danke an euch für die Hilfe =)
 
Täuscht euch da mal nicht, bei der Mondfinsternis 2007 waren auch Belichtungszeiten von einigen Sekunden notwendig um etwas zu erkennen.
 
EAV schrieb:
Ist geschossen mit 1/100s bei f16 und ISO400. Entspricht also 1/200s bei f8 und ISO200.
1/100 f8 200
1/50 f16 200
Die 1/200 bekäme er bei f8 und ISO 400.
Ich bin zwar recht betrunken aber dennoch ziemlich überzeugt von meinen Zahlen.


Gruß
 
Also ich komm auf 1/200 bei f8 und ISO200...:

1/200 f8 ISO200
1/100 f11 ISO200
1/50 f16 ISO200
-> 1/100 f16 ISO400

Es kommt ja noch die 11 zwischen 8 und 16 :p
 
Du warst einfach nur nicht betrunken genug.

Hattest bestimmt weniger als
ef5590434a387b3c4427e09d5b08baaf.png
Promille ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei meiner D90 mit Nikon 70-300mm und einer Vollen Blendenkorrektur um -5 und einer Auslössungszeit von ca. 1/200 bei ISO 200 war das kein Problem.
 
? ? ?

Warst du in Moskau das du / ihr den Blutmond sehen konntet ? xD ^^
 
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