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Beschwerde EA-Kundendienst - postalische Adresse

lead341

Lt. Commander
Registriert
Apr. 2005
Beiträge
1.897
Hallo,

an welche Adresse hier in Deutschland sollte man eine postalische Beschwerde richten?
Ich bin mit dem Verbraucherschutz mittlerweile in Kontakt und die haben mir, vor der Einleitung weiterer Schritte, erst einmal geraten, einen Beschwerdebrief an EA zu schicken mit dem Hinweis, dass der Verbraucherschutz informiert ist.

Hintergrund: mein EA-Account ist seit Anfang März gesperrt - auf Grund eines angeblichen Hackversuches in meinen Account. Man hat mir bisher schon zahlreiche Male (sowohl dt. als auch us costumer support) zugesichert, man arbeite mit Prioriät an meinem Problem. Nur habe ich dies schon im März gehört und für mich ist das schlechthin eine Lüge. Ich erhalte stets aufs Neue die gleiche Antwort und werde nur hingehalten. Die Tatsache, dass ich gewissermassen seit Bestehen von EA treuer Kunde bin und eine Menge Geld in Spiele und DLCs gesteckt habe, scheint hier nicht zu interessieren. Ich bin, und dies ohne Übertreibung oder "EA-Bashing" in höchstem Masse, in höchstem Masse verärgert.

Gruss lead
 
Deutschland:
Electronic Arts GmbH
Im Zollhafen 15-17
50678 Köln

Die Servicerufnummer für Kunden aus Deutschland

0221 - 37050193
(Es fallen die üblichen Telefongebühren desTelefonanbieters an)
erreichbar Mo.-Fr. 9-18 Uhr mit persönlicher Betreuung.
 
Und das ganze am besten per Einschreiben/Rückschein verschicken - damit kannst du auch Nachweisen, dass es dort angekommen/angenommen wurde.
 
Das ist so leider falsch, damit kann er nur Nachweisen, dass er einen Briefumschlag verschickt hat. Den Nachweis, was dort angekommen ist, kann er nur führen, wenn ein Zeuge den Brief liest, selber eintütet und bei der Post abgibt. Das wissen nur leider die wenigsten...
 
Wer verschickt denn einen leeren Briefumschlaf für 4€ :D
Den Nachweis, was dort angekommen ist, kann er nur führen, wenn ein Zeuge den Brief liest, selber eintütet und bei der Post abgibt
Klingt logisch, wusste ich auch noch net :)

Gilt das denn auch für diese gelben Briefumschläge, wo der Postbote draufschreibt, dass er ihn eingeworfen hat?
Darüber werden z.B. Driffprüfungen und Mahnschreiben der Gerichtsvollzieher verschickt.
 
eLeSde schrieb:
Und das ganze am besten per Einschreiben/Rückschein verschicken - damit kannst du auch Nachweisen, dass es dort angekommen/angenommen wurde.

stw500 schrieb:
Das ist so leider falsch, damit kann er nur Nachweisen, dass er einen Briefumschlag verschickt hat. Den Nachweis, was dort angekommen ist, kann er nur führen, wenn ein Zeuge den Brief liest, selber eintütet und bei der Post abgibt. Das wissen nur leider die wenigsten...

Davon mal abgesehen, dass er dies genauso geschrieben hat, noch etwas dazu.

Es reicht aus dass der Brief zugegangen ist - dies wird mit der Unterschrift des Empfängers (Einschreiben mit. RS) bestätigt.
Sonst wäre jedes Einschreiben, welche durch öffentliche Ämter verschickt werden, ungültig.
 
udlacio schrieb:
Gilt das denn auch für diese gelben Briefumschläge, wo der Postbote draufschreibt, dass er ihn eingeworfen hat?
Darüber werden z.B. Driffprüfungen und Mahnschreiben der Gerichtsvollzieher verschickt.



Das gilt letztlich für alles...wobei hier zu beachten ist, dass der Beweis natürlich dann möglich ist, wenn der gleiche Mitarbeiter, der das Mahnschreiben, etc. ausgefertigt hat, dieses als Einwurfeinschreiben (das meinst Du mit gelben Briefumschlägen glaub ich ;)) abgibt. Der Mitarbeiter eines Unternehmens gilt als Zeuge.

4 EUR für einen leeren Brief ist natürlich viel. Aber man wundert sich schon, wieviele Leute behaupten, "da war nichts drin" oder ohne Einschreiben "Brief? Hab ich nie bekommen" und ähnliches. Wenn man das alles glauben würde, dann würden - je nach Unternehmen und Schuldner - zwischen 10 und 50% aller Briefe bei der Post verloren gehen. :D
Ergänzung ()

chris193 schrieb:
Davon mal abgesehen, dass er dies genauso geschrieben hat, noch etwas dazu.

Es reicht aus dass der Brief zugegangen ist - dies wird mit der Unterschrift des Empfängers (Einschreiben mit. RS) bestätigt.
Sonst wäre jedes Einschreiben, welche durch öffentliche Ämter verschickt werden, ungültig.

Nein, ihm wurde empfohlen, selber den Brief abzuschicken, etc. Das reicht eben nicht aus. Ein Zeuge muss den Brief gelesen haben und beim Eintüten und Abschicken zumindest anwesend gewesen sein.

Der Zugang des Briefumschlages besagt gar nichts.

Die öffentlichen Einschreiben werden von Mitarbeitern der Behörde verschickt, die wiederum Zeugen sind. Außerdem gibt es für Schreiben von Behörden eine eigene Rechtsprechung, die anhand von besonderen Aktenzeichen/Briefnummern/etc. nicht auf den normalen Briefverkehr angewandt werden kann. Hier hat es die Rechtsprechung dem Staat sehr einfach gemacht, den Nachweis zu führen. Das sieht bei Privatlauten und Privatunternehmen ganz anders aus. Das sieht man z.B. auch im Bereich Zugangsfiktion ím öffentlichen Recht und so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Ergänzung - aber davon ab, im Wortlaut stand nicht explizit, dass er es *selber* abschicken sollte. ;)
Aber wie gesagt, danke für die Konkretisierung.

btw: das mit den gelben Briefumschlägen kam von UdLacio, nicht vom chris193 ... hatte gerade schon gesucht, wo er dieses nachfragte ;)
 
eLeSde schrieb:
Danke für die Ergänzung - aber davon ab, im Wortlaut stand nicht explizit, dass er es *selber* abschicken sollte. ;)
Aber wie gesagt, danke für die Konkretisierung.

btw: das mit den gelben Briefumschlägen kam von UdLacio, nicht vom chris193 ... hatte gerade schon gesucht, wo er dieses nachfragte ;)

Na hauptsache wir sind uns einig. :)

Ja, mit den quotes ist bei mir irgendwas durcheinander geraten, danke für den Hinweis, hab es gefixt.
 
Besten Dank für die Tips und Angaben. Ich werde mit dem Verfassen des Briefes umgehend beginnen und diesen wenn möglich heute noch abschicken.
 
eLeSde schrieb:
Und das ganze am besten per Einschreiben/Rückschein verschicken - damit kannst du auch Nachweisen, dass es dort angekommen/angenommen wurde.

Was nichts bringt wenn sie es trotzdem abstreiten. :rolleyes:
Das Geld sollte man sich lieber sparen.
 
Kurzes Update:

es ist bisher ein gar nichts passiert - auf den Brief keine Antwort. Eine telefonische Nachfrage hat erbracht, dass der Brief angeblich nicht angekommen sei. Unglaublich.

Habe wiederholt versucht, das Problem über den US Costumer Service zu lösen. Im folgenden mein letztes Schreiben und die Antwort von EA:

Dear Sir or Madam,

it has been 4 months now that my EA-Account (Account-E-Mail: .............) has been banned. In all this time I couldn´t play, I couldn´t use DLCs that I paid etc. I am sorry to inform you that I do not anymore believe that anyone is working to solve my problem. As customer of EA - for more than 15 years - I am highly disappointed. Let me enumerate the single points

- In early march nobody even contacted me to tell the reason why my account is banned. I had to make several inquiries until somebody told me that some ominous "hacking attempt" was made.
- in march they promised me they would work on the issue with priority in order to "have you back soon in the game again" (quotation), yet until today absolutely nothing happened
- during all these months I had to call and to write in order to get an answer, nobody informs me what is really going on
- in my opinion it is impossible that after 4 months no solution has been found

I finally have the feeling that I am being treated as negligible client whose necessities can be outright ignored. I don´t believe that anybody is working on my issue.
Herewith I have to inform you that I am already in talks with the german Agency for costumer rights (Deutscher Verbraucherschutz) and we will take the according steps. On thursday we will talk with the german EA costumer service, if this doesn´t work they will get me into contact with the US-american costumer rights protection.

If my account isn´t liberated/un-banned soon, I will take all the necessary steps in order to protect my interest as client. And yet again, what I am most disappointed is how almost decade-long costumers are being treated.

Sincerely,
Dr. rer. pol. Andreas Hahn
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Und jetzt die Antwort - ohne Worte:

Hello ,

Thank you for contacting Electronic Arts support. As of now the investigation on your account has not been resolved. The ban on your account still stands.

Should you require further assistance, you can update your ticket, add more information, screen shots, or other helpful documents, by logging into our support site at http://support.ea.com and clicking on the ‘My Questions’ link on the left-hand side of the page. Your reference number for this ticket is 110709-003496

Sincerely,

Lane A
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Bin jetzt absolut ratlos - so wie ich das sehe, wird wohl aus meiner Vorfreude auf BF 3 dieses Jahr nichts mehr werden.
 
Hummm... Das ist ja schon irgendwie ne Frechheit. Oo
Deutschen Support gibts doch aber auch, oder? Warum hast du nicht den genutzt?
 
Natürlich habe ich den dt. Support schon genutzt - ohne Ergebnis, leider.
 
Kannst ja mal mit Verbraucherschutz drohen und wenn alles andere nichts hilft, diese Drohung auch wahrmachen. Geht ja mal garnicht, so ein Verhalten. :(
 
oder die netten herren mal auf der gamescon besuchen ...

oder nen anwalt einschalten je nachdem wie fett dein account ist.

muss echt mal nachsehn ob meiner noch geht, is aber nur bf bc2 drauf.
 
Wie hattest du den Brief denn geschickt, ohne Nachweis/Sendungsverfolgung?

Wäre natürlich teurer, aber dann weißt du, ob er angekommen ist.
 
Lass dich nicht verarschen und mach weiter! Der eA Support ist echt das letzte...
 
Danke für die Antworten.
Mit Verbraucherschutz habe ich schon gedroht und bin ja sogar in Kontakt mit ihm. Die hatten mir geraten, dass ganze erstmal postalisch zu regeln und den Kontakt mit dem Verbraucherschutz kund zu tun. Hat bisher alles nichts gebracht. Den Brief hatte ich mit Einschreiben geschickt.
 
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