Bestehendes System erweitern von HDD auf SSD

Triztan_69

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Hallo liebes Forum,

ich habe derzeit folgendes System:
CPU: AMD Phenom II X4 965 @3,7GHz
RAM: 4Gb 1333 MHz Cl 7
VGA: ATI HD 5870
MoBo: Asus Crosshair Formula III
SSD: OCZ Vertex 2 E 60 Gb (Für Windows 7 64 Bit und die wichtigsten Treiber, Programme wie Firefox, Winamp)
HDD: WD VelociRaptor WD1500HLFS 150 GB (Auslagerungsdatei, Eigene Datein, für Virtual PC und andere Anwendungen die nicht so oft gebraucht werden)
HDD: WD VelociRaptor WD3000HLFS 300 GB für Spiele
ExtUSB3HDD: für alles andere z.B. Musik, Bilder, etc.


Ich möchte in Zukunft die HDD die derzeit für die Auslagerungsdatei sowie Eigene Datein, etc. zuständig ist, gegen die vorhandene Vertex 2 SSD tauschen.
Ich habe eine Asus U3S6 PCi-E Karte, welche Sata 6Gb unterstützt welches genutzt werden soll.

Daher soll eine neue SSD für Win 7 her.
Bringt es überhaupt einen fühlbaren unterschied wenn ich die HDD gegen eine SSD ersätze, bezogen auf den virtuellen Arbeitsspeicher oder wäre das rausgeschmissenes Geld?

Bis jetzt haben mir die 60 Gb der Vertex 2 gereicht, jedoch lese ich davon, das z.B. die 120 Gb Versionen mancher Hersteller schnellere Schreib Werte bieten.

Ich schwanke derzeit zw. der OCZ Vertex 3 60 Gb und der Crucial RealSSD M4 64Gb SSD.

Doch!!: Lohnt es sich zu einer 120 bzw 128 Gb Version zu greifen?
Möchte doch schon einen gewissen wenn auch geringen Leistungsschub zur alten Vertex 2 erzielen.


Gruß
Triztan
 
Eine Auslagerungsdatei sollte auf der SSD sein, dadurch wird ein weitaus schnelleres System ermöglicht.

Ich denke, die neueren SSDs sind zwar schneller, aber du wirst den Unterschied - wenn überhaupt - nur minimal bemerken. Die Zugriffszeit ist, worauf es ankommt, daher eben auch SSD statt RAID0 bspw.. In der Zugriffszeit sind alle SSDs sehr gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Triztan_69 schrieb:
Bringt es überhaupt einen fühlbaren unterschied wenn ich die HDD gegen eine SSD ersätze, bezogen auf den virtuellen Arbeitsspeicher oder wäre das rausgeschmissenes Geld?
Hängt davon ab wie intensiv diese genutzt wird. Wie sollen wir das von hier aus beurteilen? Wenn sie zu viel genutzt wird, dann solltest Du Dir eher mehr RAM kaufen.

Bis jetzt haben mir die 60 Gb der Vertex 2 gereicht, jedoch lese ich davon, das z.B. die 120 Gb Versionen mancher Hersteller schnellere Schreib Werte bieten.
Was meistens damit zusammenhängt das 8-Kanal-Controller bei 64GB-SSDs nur mit 4 Flash-Chips bestückt werden. Wenn 8 Stück verbaut sind, kann man die Leistung besser verteilen/abrufen.


Lohnt es sich zu einer 120 bzw 128 Gb Version zu greifen?
Möchte doch schon einen gewissen wenn auch geringen Leistungsschub zur alten Vertex 2 erzielen.

Lohnt sich spielt sich zu 99% in Deinem Kopf ab. Schwer von hier aus zu beantworten.

Persönlich: Ich hab schon seit Jahren keine HDD mehr im Rechner. Weiß gar nicht wie ihr das aushaltet^^. Für mich hat es sich schon der Geräuschkulisse wegen gelohnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo soll denn der leistungsschub herkommen? Du tauschst deine System SSD gegen einen andere bei der haubtsächlich die leserate zählen, da du keine großen daten darauf transverierst bringt dir eine höhere schreibrate somit nix.
Deinen Auslagerungsdateien ist es völlig egal wie schnell sie auf der ssd landen oder hdd landen da is es also auch egal.
In meinen Augen völliger unsinn.
 
Ob es sich lohnt, hängt davon ab, was Du mit der SSD machst. Deine Vertex 2 hat vermutlich eher geringe Schreibraten von 30-60 MB/s je nach Modell. Wenn Du also viele Daten schreibst, dann kommt die höhere Schreibrate zum tragen, beim Lesen wirst Du hingenen kaum einen Unterschied merken.

Eine M4 hat schon mal über 90MB/s in der 64GB-Version und noch viel mehr in der 128er. Eine Vertex3 lohnt sich definitiv absolut nicht, denn bei den Schreibraten ist sie der M4 deutlich unterlegen. Wenn Sandforce, dann unbedingt die Variante mit 30nm Chips also eine Vertex3 Max IOPS oder eine XLR8 Express, das sind zudem die schnellsten SSDs überhaupt auf dem Markt. Die Schreiben fast doppelt so schnell wie herkömmliche Sandforce SSDs, da doppelt so viele Speicherchips vorhanden sind als bei den 25nm Varianten.
 
Das mit der Geräuschkulisse hab ich ganz vergessen ^^
Das wäre auch ein Grund des wechsels, weil mich das gerattere der VelociRaptor etwas nervt trotz Dämmung und Gummidämpfern :D

Besonders wenn ich mit nem Virtuellen System arbeite erinnert mich das immer an alte Zeiten :)

Nein im Ernst, probleme mit zu wenig Arbeitsspeicher habe ich eher weniger, vllt. in Zukunft wenn ein Minecraft Server nebenbei laufen wird aber das steht noch in den Sternen..

Mir ging es jetzt mehr um die Auslagerungsdatei, da man dazu die verschiedensten Theorien findet, mancher sagt ganz abschalten ab 4Gb RAM, andere sagen auf der SSD lassen wegen der geringen Latenzen und wiederum andere sagen es soll auf ne HDD verlagert werden um unnötige Schreibzugriffe zu vermeiden um die Lebensdauer der SSD zu erhöhen.

Dazu habe ich auch noch gleich ne Frage, besitzt die Crucial M4 auch das Phänomen nach kurzer Zeit langsamer zu werden wie die Vertex 2?
Oder hat das nur was mit dem Sandforce Chip zu tun?
 
TRIM funktioniert?

Lies dir mal den SSD Link aus meiner Signatur durch, ich denke, das sollte so einiges klarstellen...
 
enzor schrieb:
TRIM funktioniert?

Lies dir mal den SSD Link aus meiner Signatur durch, ich denke, das sollte so einiges klarstellen...

Diese Seite nutze ich seit beginn des Besitzes der SSD =)
Ist soweit alles optimiert wie es soll

So sah es aus nach Neuinstallation
http://imageshack.us/f/62/asssdbenchoczvertex2ata.jpg/

Nach 9 Tagen hat sich noch nicht viel verändert
http://imageshack.us/f/854/asssdbenchoczvertex2ata.jpg/

Nach ca. 2 Monaten bricht dann jedoch die Schreibrate und Leserate stark ein.
Bemerkbar macht sich das finde ich beim Öffnen von Anwendungen auf der SSD.
Firefox z.B. öffnet sich jetzt so ziemlich direkt nach dem Klick auf die Verknüpfung.
Nach der geschätzten Zeit verlangsamt sich das ganze und der Browser startet in gefühlten 5 Sekunden erst.
Gut okay, wenn ich bei meinem Vater am Rechner sitze braucht das System gut 20 sekunden bis da mal was passiert, aber mich stört das einfach das es nicht so bleibt wie am anfang.
Wenn ich das System zumüllen würde, könnte ich das ja verstehen und nachvollziehen, aber so halt nicht :(

Und man merkt keinen Unterschied von Sata 3 Gb zu 6 Gb?! Es kommt doch beim öffnen auf die Latenz und die Lese Rate an oder sehe ich das falsch?! Latenz ist denke mal bei vielen SSD so ziemlich gleich, aber die Crucial M4 macht da doch viel mehr her oder ist das nur ne Benchmark Geschichte?!
 
Zuletzt bearbeitet:
cartridge_case schrieb:
wie oft installierst du denn neu bzw wie alt war das system beim ersten screen?

Neu installationen passieren bei mir eher selten!
Nach ca nem 3/4 Jahr ist es dann mal passiert wegen eigenverschulden :D
Aber zu beginn als ich die SSD bekam habe ich das System 3 - 4 mal neu gemacht von Juni bis Dez 2010! Irgendwann hab ich mich dann mit der Leistungseinbuße abgefunden.

Hab dann per OCZ Software nen Secure Erase durchgeführt.
Neu installiert wurde das System am 30.07.2011, das erste Bild ist vom 01.08.2011 und zweite von Heute!
 
Zuletzt bearbeitet:
Triztan_69 schrieb:
Besonders wenn ich mit nem Virtuellen System arbeite erinnert mich das immer an alte Zeiten :)
Wenn Du viel mit einem Virutellen System arbeitetes, dann sollte die virtuelle Platte auch gerne auf die SSD mit drauf, auch wenn die Virtualisierung natürlich auf die Performance geht. VMPlayer kann z.B. kein NCQ.
Triztan_69 schrieb:
Mir ging es jetzt mehr um die Auslagerungsdatei, da man dazu die verschiedensten Theorien findet, mancher sagt ganz abschalten ab 4Gb RAM, andere sagen auf der SSD lassen wegen der geringen Latenzen
Ganz Aussachalten ist wohl keine gute Idee, da einige Programme diese benötigen und Probleme machen, wenn keine vorhanden ist. Obendrein erkennt man aus den Fehlermeldungen wohl kaum das Fehlen der Auslagerungsdatei als Ursache. MS empfiehlt sie auf die SSD zu machen, denn die Zugriffspattern sind optimal für SSDs: Schreibend überwiegend größere seq. Zugriffe, lesen überwiegend kleine Randomzugriffe, sehr viel mehr Lese- als Schreiboperationen.
Triztan_69 schrieb:
und wiederum andere sagen es soll auf ne HDD verlagert werden um unnötige Schreibzugriffe zu vermeiden um die Lebensdauer der SSD zu erhöhen.
Jede Schreiboperation geht auf die Lebensdauer, aber normalerweise sollte die SSD trotzdem jahrelang halten. Das ist also ehr Ansichtssache: Hat man seine SSD gekauft um sie nur zu schonen und dann an die Enkel zu vererben oder ist die im Rechner um diesen möglichst optimal zu beschleunigen?

Triztan_69 schrieb:
Dazu habe ich auch noch gleich ne Frage, besitzt die Crucial M4 auch das Phänomen nach kurzer Zeit langsamer zu werden wie die Vertex 2?
Oder hat das nur was mit dem Sandforce Chip zu tun?
Nein, das hat nur der SF-Controller. Mit TRIM (bei AMD 700er SB besser den MSAHCI verwenden, der AMDAHCI unterstützt TRIM seid Catalyst 11.2 aber wohl nur für SB 850/950) sollte es bei der m4 keine dauerhaften Einbrüche geben. Man kann zwar jede SSD so quälen, dass die Schreibraten auf dem Zahnfleisch krichen, aber i.d.R. erholen sie alle dank TRIM sehr schnell wieder. Nur die SF SSDs bleiben nach dem erstmaligen Beschreiben der Flashzellen etwa 1/4 bis 1/3 unter dem Neuwert und nur Secure Erease kann das wieder beheben (löscht aber natürlich alle Daten).

Gerade wenn Du auch eine VM hast und diese öfter nutzt, dann solltest Du über 8GB RAM und eine m4 128GB mal nachdenken.
 
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