#BigBlueButton World ´26 :: 23. bis 25. Juni: Thema „Das virtuelle Klassenzimmer der Zukunft“ :: Neues aus Entwicklerroadmap, Plugin-Architektur...

tarifa

Lieutenant
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Die BigBlueButton World 2026 findet vom 23. bis 25. Juni statt – Das diesjährige Thema lautet „Das virtuelle Klassenzimmer der Zukunft“. Darüber hinaus - auch interessant: eine neu gestaltete Benutzeroberfläche, eine leistungsstarke neue Plugin-Architektur sowie die Rolle der KI im virtuellen Klassenzimmer. Eintritt - ist frei

hallo liebe Community, :)

BigBlueButton verfügt über einen globalen Marktanteil im einstelligen Prozentbereich (im Gesamtmarkt für Videokonferenzen), dominiert aber stark als Open-Source-Lösung den Bildungssektor. Im E-Learning-Bereich sind Plattformen, die standardmäßig auf BigBlueButton setzen (wie Canvas, Moodle und Schoology), in mehr als 75 % der weltweiten Lernmanagementsysteme (LMS) integriert
Im Gegensatz zu Business-Tools wie Zoom oder Microsoft Teams liegt M.E. der Fokus von BigBlueButton primär auf Online-Lernen und virtuellen Klassenzimmern. Und ja; ich denke dass v.a. in Deutschland BigBlueButton sehr häufig von Universitäten, Schulen und Behörden eingesetzt wird. Dies liegt wohl vor allem an der datenschutzkonformen (DSGVO) und selbst-hostbaren Open-Source-Natur.

Sicher setzen etliche von Euch BBB ein - als Kommunikationstool, in der Lehre oder auch darüber hinaus. Jedenfalls hat sich BBB mittlerweile mehr als nur einen Namen gemacht.... Weils sehr sehr weit verbreitet ist - hier kurz die Nachricht geteilt:

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Bildquelle: Bigbluebutton.org - resp. deren FB-Site:


Die Entwickler: "Das diesjährige Thema lautet „Das virtuelle Klassenzimmer der Zukunft“ – und es gibt viel zu besprechen: eine neu gestaltete Benutzeroberfläche, eine leistungsstarke neue Plugin-Architektur sowie die Rolle der KI im virtuellen Klassenzimmer.
Ganz gleich, ob Ihr BigBlueButton bereits nutzt, den Einsatz für Eure Organisation in Erwägung zieht oder einfach nur neugierig seid, wohin sich das virtuelle Lernen entwickelt: Dies ist die Gelegenheit, aus erster Hand – direkt vom Entwicklungsteam – zu erfahren, was als Nächstes ansteht.

Das erwartet Euch:
→ Detaillierte Einblicke in die Produkt-Roadmap
→ Ein erster Blick auf die neue BigBlueButton-Benutzererfahrung
→ Sessions zur erweiterbaren Plugin-Architektur
→ Die Rolle der KI im virtuellen Klassenzimmer
→ Einblicke von Moodle
→ Praxisnahe Erfolgsgeschichten von Organisationen, die ihre Online-Lehr- und Trainingsmethoden neu gestalten
Die BigBlueButton World ist eine virtuelle Konferenz, die allen offensteht – darunter Pädagogen, Administratoren, Entwickler, Integrationspartner und alle, denen besseres Online-Lernen am Herzen liegt."
Ende des Zitats:

Link: https://bigbluebutton.org/

→ world.bigbluebutton.org
weitere Informationen zu den einzelnen Sessions.
#BBBWorld2026 #BigBlueButton #VirtualClassroom #EdTech #OnlineLearning

Ein Video zu BBB: BigBlueButton 3.0 Overview

mehr Infos:

https://bigbluebutton.org/
https://www.facebook.com/bigbluebutton
 

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Für mich sind ja solche Technologien irgendwie Hit&Miss.

Also natürlich kann die sogenannte Digitalisierung zweifelsohne bei der Schule und beim Lernen helfen. Und da kann man auch definitiv mehr machen als das bisher geschieht.

Was aber auch häufig zu beobachten ist, ist das Digitalisierung mit Modernisierung verwechselt wird und es zudem ein Fix für vorhandene Probleme ist.
Statt mal den Lehrplan gründlich zu reformieren und das Lernen als Solches mit anerkannt guten Methoden zu machen werden halt iPads an die Schüler verteilt und der statt analogem Overhead-Projektor hat man einen Digitalen.
Statt genügend Lehrkräfte zu haben und Klassengrößen auf vernünftige Größen zu schrumpfen, setzen wir KI ein. Statt Schulen zu sanieren kriegen wir virtuelle Klassenzimmer.

Und das hat dann auch eine gewisse Attraktivität. Die Anbieter von Lösungen freuen sich und die Politik kann darauf verweisen und sich feiern lassen, das man endlich was tut um das Schulsystem moderner macht.

Wer so ein bisschen auf der Strecke bleibt sind die Kinder. Die kleben jetzt nicht mehr nur nachmittags vor dem Bildschirm, sondern auch vormittags, wo sie Schule haben.

Eigentlich bieten Computer gute Möglichkeiten im Zusammenhang mit Schule. Aber wie sich das im Augenblick in der Realität anfühlt ist das vornehmlich eine Art Ersatzhandlung, um sich nicht mit den wirklichen Problemen beschäftigten zu müssen.
 
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Hallo Andy_m4 😊


vielen Dank für deine Rückmeldung und deine Gedanken zum Thema.

andy_m4 schrieb:
Statt mal den Lehrplan gründlich zu reformieren und das Lernen als Solches mit anerkannt guten Methoden zu machen werden halt iPads an die Schüler verteilt und der statt analogem Overhead-Projektor hat man einen Digitalen.
Statt genügend Lehrkräfte zu haben und Klassengrößen auf vernünftige Größen zu schrumpfen, setzen wir KI ein. Statt Schulen zu sanieren kriegen wir virtuelle Klassenzimmer.

Der LP er wird mit ziemlicher Regelmässigkeit reformiert, neu geschrieben, überarbeitet und neu aufgelegt - dabei komplett durchgepflügt und das nicht nur einmal (weil Schule Landessache ist) sondern in jedem Bundesland. Da lässt ich imho niemand so leicht in die Suppe reinmischen..

andy_m4 schrieb:
Und das hat dann auch eine gewisse Attraktivität. Die Anbieter von Lösungen freuen sich und die Politik kann darauf verweisen und sich feiern lassen, das man endlich was tut um das Schulsystem moderner macht.

Ja aber dann halt - durch die Kultushoheit kann da nicht einer auftreten und sagen " wir machen alles richtig" - sondern die Schulwelt ist ein Flickerl-Teppich mit

a. allen Vorteilen und
b. vielle auch manchen Nachteilen - je nach Standpunkt

andy_m4 schrieb:
Wer so ein bisschen auf der Strecke bleibt sind die Kinder. Die kleben jetzt nicht mehr nur nachmittags vor dem Bildschirm, sondern auch vormittags, wo sie Schule haben.

Stimme dir zu. 💡 Manche Skandinavischen Länder drehen hier glaub ich auch etwas zurück

andy_m4 schrieb:
Eigentlich bieten Computer gute Möglichkeiten im Zusammenhang mit Schule. Aber wie sich das im Augenblick in der Realität anfühlt ist das vornehmlich eine Art Ersatzhandlung, um sich nicht mit den wirklichen Problemen beschäftigten zu müssen.
Ja - und klar. Ich stimm dir auch da zu. Vielle. muss man die Allgemeinbildung vielle. wieder mal doppelt unterstreichen - u. sich auf ein, sagen wir mal "Humboldsches Bildungsideal" wieder berufen.

Sicher - auch eine echte Erwägung wert.

vg Tarifa 😊


p.s.

weil wir aber auch beim Reden über BBB über die Moeglichkeiten in der Lehre reden (können). - hier noch ein paar DATEN über Moodle - die auch in dieser (Lehre- oder sagen wir "Schul"-Hinsicht) interessant sind.

Noch ein paar Daten: Zu den Ausbreitungsbediunungen u. Bewegungen von hier jetzt mal Moodle:

- vgl. auch die Wikipediaseite: Moodle – Wikipedia [ stat. Daten: Die Zahlen sprechen für sich und sind m.E. sehr sehr deutlich: Im Hochschulsektor wird Moodle an über 265 deutschsprachigen Hochschulen als zentrale Lernplattform genutzt - Tendenz steigend; Auch in Österreich wird jeder einzelnen Schule ein eigener Kursbereich zur Verfügung gestellt und darüber hinaus ist auch eine schulübergreifende Zusammenarbeit möglich.
 
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tarifa schrieb:
Der LP er wird mit ziemlicher Regelmässigkeit reformiert, neu geschrieben, überarbeitet und neu aufgelegt - dabei komplett durchgepflügt und das nicht nur einmal (weil Schule Landessache ist) sondern in jedem Bundesland.
Ja. Das ist mir bekannt. Trotzdem ist es im Wesentlichen noch so wie vor 30 Jahren.
Klar gibts Veränderungen und die sehe ich auch.
Aber so der großen Wurf ist bisher nicht erkennbar. Und die Studienlage deutet ja auch darauf hin, das das Bildungsniveau eher abnimmt.
Und ja. Das liegt nicht nur an Lehrplänen und so. Aber es ist eben ein Teil davon.

tarifa schrieb:
Ja aber dann halt - durch die Kultushoheit kann da nicht einer auftreten und sagen " wir machen alles richtig" - sondern die Schulwelt ist ein Flickerl-Teppich mit
Das ist mir klar. Ich sag ja auch nicht, das man gleich über all alles reformieren muss.
Könnte ja auch ein einzelnes Bundesland mal anfangen und dann Erfahrungswerte einsammeln, wovon alle anderen profitieren.
Teilweise geschieht das auch. Aber aus meiner Beobachtung viel zu wenig.

Worüber sich aber alle einig sind ist, das es mehr Digitalisierung braucht. Und schon allein das ist zu kurz gedacht. Digitalisierung ist ein Werkzeug und keine Lösung. Man müsste primär über Lösungen reden und dann kann man von mir aus auch noch flankierend dazu erläutern, wie da Digitalisierung hilft.

Ich hab zugegebenermaßen nicht den detaillierten Einblick über alle Schulen und Bundesländer in ganz Deutschland. Ich gebe nur wider, was mein Eindruck ist und das was ich halt direkt aus eigener Erfahrung mitbekomme. Und da wirkt das eben so wie von mir beschrieben.

Und selbst wenn man mal rauszoomt wirds ja nicht besser. Für z.B. Militärausgaben ist im Überfluss Geld da aber über Bildung hört man seit Jahrzehnten(!) so gut wie nichts.

tarifa schrieb:
ielle. muss man die Allgemeinbildung vielle. wieder mal doppelt unterstreichen - u. sich auf ein, sagen wir mal "Humboldsches Bildungsideal" wieder berufen.

Sicher - auch eine echte Erwägung wert.
Ja. Da hast Du nicht ganz Unrecht.

PS:
Danke für Deine Antwort und Dein wirklich gutes Eingangsposting!
 
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