Blitzen, reinste Geldabzocke?

Dierk-mit-e schrieb:
2. Ich frage noch einmal: Du hälst Dich also an jede Geschwindigkeitsbegrenzung. Exakt, ohne Ausnahme, ohne wenn und aber ? Du blinkst immer ordnungsgemäß, Du hälst den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand und begehst auch sonst keinerlei Verstöße gegen die StVO ?

ich versuche das, ja. ich bin kein raser, ich hab autos lieber vor als hinter mir und ich hab auch nicht genug geld, um verstöße gegen das stvo regelmäßig zu begleichen.

ich fahr auch jeden tag die gleiche strecke. ich kenne also die geschwindigkeitsbegrenzungen ganz gut. wieso sollte ich sie bewusst überschreiten? wieso schneller als 50 in einer ortschaft oder 70 in der nähe von ampeln. ich heize auch nicht mit 100 durch die gegend, wenn es regnet.

ich war schonmal in einen unfall verwickelt. zum glück war kein anderer beteiligt, ich habe die kontrolle über mein auto verloren und bin in einen wald gefahren. ging alles ohne verletzungen aus zum glück aber das auto hatte nen totalschaden. ich weiß also, wie schnell es gehen kann. es passiert immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

bewusst geschwindigkeitsbegrenzungen zu überschreiten halte ich daher für sehr bedenklich. du bist nicht alleine auf den straßen. und du bist nicht erfahren genug, um angemessen in extremsituationen zu reagieren und unfälle zu vermeiden. in solchen situationen reagiert man reflexartig, man hat garkeine zeit über reaktionen nachzudenken. und je höher das tempo, desto größer die gefahr für ernsthafte verletzungen oder schlimmeres.
 
Zuletzt bearbeitet:
Andererseits hat die Automobilindustrie glaube ich kein Interesse daran, dass älteren Leuten frühzeitig der Führerschein entzogen wird.
Ich kreide es auch der Industrie nicht an sondern dass es sowa snicht gibt ist Schuld unserer Politker.

Der Industrie ist das doch egal wer nen Unfall baut aus eigener Schuld.

An den Fließbändern würde die Industrie auch am liebsten Sklaven beschäftigen, sprich Leute die 0euro kosten wenn es gehen würde denn dann würde das Unternehmen mehr Gewinn machen
 
Geschwindigkeitsbegrenzungen können sinn machen oder auch nicht.
In der Nachbarortschaft ist mal ein betrunkener in der früh bei Glatteis gegen einen Baum gefahren, das Auto begann zu brennen, und er samt seinen Beifahrer sind verbrannt.
Seit dem ist dort eine 50er beschränkung. Natürlich wird auch fleißig geblitzt weil noch immer viele 70 fahren.
Ob die armen Kerle auch bei einer fünfziger Beschränkung gestorben wären zweifle ich stark an.

Natürlich gibt es aus Strecken wo zurecht die Polizei steht.
 
Zornbringer schrieb:
... ich heize auch nicht mit 100 durch die gegend, wenn es regnet...nicht erfahren genug, um angemessen in extremsituationen zu reagieren...
Es gibt keine vernünftigen Gründe für das Verletzen von Tempolimits und natürlich ist es gut und wichtig, Verkehrs- und Witterungsverhältnisse richtig einzuschätzen und sein Fahrverhalten diesen in Abhängigkeit zum eigenen Fahrvermögen (Können und Erfahrung ohne Selbstüberschätzung) anzupassen. Allerdings sollte sich mit der Erfahrung auch ein entspanntes Verhältnis insbesondere zu erlaubten Geschwindigkeiten entwickeln. Sofern man sich nicht auf einer Straße z.B. mit schlechtem Belag bewegt, sind 100 km/h auch bei Regen sehr weit entfernt von jeglichem Heizen, Aquaplaning hat man da i.d.R. längst noch nicht zu befürchten und kann - wenn es doch mal eintritt - durchaus gut beherrscht werden.

Wer sich auch nach Abertausenden von Kilometern noch unsicher hinterm Lenker fühlt, sollte evtl. mal ein Fahrsicherheitstraining absolvieren (siehe z.B. hier).
 
Wolkenheim, ich glaube, du hast noch kein einziges Mal mit Aquaplaning erfahrungen gemacht, wenn du behauptest, dass das bei 100km/h nicht gefährlich sein könnte.
 
Wolkenheim schrieb:
...

Wer sich auch nach Abertausenden von Kilometern noch unsicher hinterm Lenker fühlt, sollte evtl. mal ein Fahrsicherheitstraining absolvieren (siehe z.B. hier).

naja, ich hab was anderes in der fahrschule gelernt. mein fahrlehrer hat immer gesagt, ab 80kmh fängt wasserski an. oder so in der art... und ich halte mich auch stets daran. selbst mit 80 reagiert das auto ja, wenn man durch eine etwas tiefere fütze fährt. da muss ich dann nicht noch 20kmh oben drauf packen.

ich finde, eine gewisse unsicherheit ist gesund. fährt man unsicher, fährt man automatisch vorsichtiger und automatisch auch langsamer. glaubt man, man ist profi autofahrer, überschätzt man sich leichter.

ein fahrsicherheitstraining ist in etwa genau so sinnvoll wie das fahrtraining bei der fahrschule selbst. nur muss sowas sukzessiv durchgeführt werden. um "wirklich" sicherer zu fahren und sein auto in unterschiedlichen (extremen) situationen zu beherschen, bedarf es des dauernden trainings. morgens jeden tag zur arbeit fahren ist so gesehen kein training für potentielle unfälle. wie oft rennt dir denn ein wildschwein vor die motorhaube, damit du das ausweichen trainieren kannst? effektiv nie. ergo...
 
Ilsan schrieb:
du verleitest aber andere dadurch zu gefährlichen Überholmanövern. Und ob der vor dir nun 10-20kmh zu wenig fährt und ne Junge Frau oder alter Opa ist tut nichts zur Sache wer da am Lenker sitzt. Oder bist du für eine Ausnahmeregelung für alte Menschen? Dass man hier öfter mal nen Auge zudrücken sollte?

Hier wird mal wieder mit 2erlei Maß gemessen grade bei den alten Menschen, wie kann man es nur wagen ihnen ihren Führerschein wegnehmen zu wollen.

es wird schon mit zweierlei mass gemessen. die alten und die jungen stellen eine gefahr für die strasse dar. herrliche pauschalisierung. nur ist es eben leichter, die jungen zu schikanieren als die alten. wenn ein senior noch fahrtüchtig ist, dann soll er fahren dürfen. für einen tauglichkeitstest ab einem gewissen alter habe ich ein offenes ohr. aber wenn jetzt einer mal von denen zu langsam fährt, ist das nicht das ende der welt. gibt auch genug leute im mittleren alter, die auch ein bremsklotz sind. deshalb würde ich die fahrtüchtigkeit nicht alleine an der gefahrenen geschwindigkeit messen und ich persönlich bin solchen bremsklötzen, egal ob jung oder alt, selten begegnet, weshalb ich dem eine geringere bedeutung zumesse.
fahrzeuge, die wegen ihrer last ebenfalls nicht zu schnell fahren dürfen oder traktoren können autofahrer ebenfalls zu gefährlichen überholmanövern verleiten. dein argument hat zwar etwas, aber es ist am ende doch nicht so einfach, wie man es gerne hätte.

Ilsan schrieb:
Wir hatten auch mal son Lehrer, der hatte Glasbausteine auf der Nase und war auf einem Ohr taub, konnte also nie orten aus welcher Richtung ein Geräusch kam. Behindertenausweiß hatte er auch, aber dennoch muss so jemand ja weiterhin fahren dürfen. Einmal hat er auf dem Lehrerparkplatz beinahe nen Schüler überfahren. Hat er netmal gemerkt und ist nach Hause.

dieses ereignis allein ist für mich noch lange kein beweis, dass ihm der führerschein entzogen werden darf. er war in dieser situation äusserst unaufmerksam und sowas hätte auch ein "normaler" fahrer verursachen können, der nicht bei der sache war. selbst taube dürfen auto fahren und ich hab bis jetzt noch nicht gehört, dass taube für mehr unfälle verantwortlich sind.

Ilsan schrieb:
Im Luftverkehr gibts sowas doch auch nicht, da muss man auch regelmäßig beweisen dass man noch fähig ist das Vehikel zu steuern.

Und das Argument "Aber nen Pilot befördert auch mehrere Menschen und wenn was passiert sterben gleich mehrere Personen" lass ich auch nicht gelten. Da berufe ich mich aufs Grundgesetz und dass man Menschenleben nicht gegeneinander aufwiegen kann. Wenn ein Unschuldiger stirbt ist das nicht weniger schlimm als bei 200.

ALso wieso haben wir es dann beim Flugverkehr aber im Straßenverkehr nicht? Wie ist das bei Lokführern? Die müssen doch auch bestimmt Regelmäßig sich checken lassen, obwohl son Zug nur auf den Schienen fahren kann und bei die modernen Züge eh automatisch bremsen sollte der Lokführer ein Signal übersehen.

ein flugzeug zu fliegen ist komplexer als ein auto. das ist nicht direkt vergleichbar. deshalb denke ich, dass an piloten ein deutlich höheres anforderungsprofil gestellt wird als an einen autofahrer, weil es nun mal nicht so simpel ist wie im auto. die beförderung von passagieren ist sicher auch ein grund für die höheren anforderungen, aber dass allein ist es sicher nicht. wenn du kapitän eines fliegers werden willst, dann musst du hunderte von flugstunden gesammelt haben im Gegensatz zum Autofahren, wo man mit 20-40h schon selber chef eines autos sein darf. ich denke, dieser vergleich verdeutlich genug, dass das nicht direkt vergleichbar ist. bei lokführern hab ich keine ahnung, aber nach der pension fahren die doch gar nicht mehr züge, also stellt sich dort die frage doch gar nicht.
 
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blitzer sind eh bald unnötig wenn das so weiter geht.
Als ich den Führerschein vor 10 JAhren gemacht hab fuhren die leute auf ner Landstraße wenigstens noch die erlaubten 100 bis 120,130.
Heute fahren sie alle nur noch 70 oder 80 obwohl immernoch 100 erlaubt sind.
Verstehe zwar nicht wieso, aber meiner Erfahrung anch ist das mittlerweile standard.

und das nervt ohne Ende.
 
Liegt halt meistens leider auch am Alter der Leute, die da vor dir rumgurken ;)
 
naja, dann hätt ich aber in den letzten Jahren ehct verdammt viel Pech gehabt..
Ich vermute es liegt, zumindest in Teilen, an den stark gestiegenen Spritpreisen in den letzten Jahren..
Aber ich weiß es auch nciht..
Ist nur meine Beobachtung..
Vielleicht sind die Leute auch ängstlicher geworden, ich weiß es nicht..
 
Naja, Geschwindigkeit ist immer noch die Hauptunfallursache Nummer 1 und das vor allem auch bei schwereren Unfällen, sprich mit Verletzten und Getöteten.

Das ist vielleicht eher dein subjektiver Eindruck, aber das die Verkehrsteilnehmer generell langsamer fahren würden, erkenne ich nicht (kann da auch aus beruflicher Erfahrung sprechen :))
Die Statistiken lassen sich dahingehend ebenfalls nicht interpretieren.

Vielleicht hattest du zumeist ältere Personen vor dir, die ja wirklich meistens etwas vorsichtiger und langsamer fahren. Durch den demografischen Wandel ist das ja gar nicht so unwahrscheinlich. :D
 
ein flugzeug zu fliegen ist komplexer als ein auto

das tut doch nichts zu Sache. Fakt ist dass das Gehör, die Augen, Reaktion alles im Alter nachlässt. Ob auf der Straße oder in der Luft ist unerheblich.

Man kann lediglich so argumentieren dass wir dieses Risiko im Straßenverkehr eben in Kauf nehmen während wir es in der Luftfahrt nicht tun. Jemand der taub ist, hat eben ein gewisses handicap und stellt somit auch eine höhere Gefahr da.

wenn ein senior noch fahrtüchtig ist, dann soll er fahren dürfen. für einen tauglichkeitstest ab einem gewissen alter habe ich ein offenes ohr. aber wenn jetzt einer mal von denen zu langsam fährt, ist das nicht das ende der welt. gibt auch genug leute im mittleren alter, die auch ein bremsklotz sind.

Ich bin ja auch dafür dass es regelmäßige Überprüfung der Fahrer hier gäbe.

Aber wenn es dem Rentner erlaubt sei mit 70 zu fahren da wo 100 ist, so sollte das kein Privileg sein dass jemanden gegönnt wird mit hohem Alter.

Mir geht es darum dass wir nicht bei alten Leuten hier ein Auge zudrücken während wir es bei jungen Leuten nicht tun.

Und wo soll die Grenze sein? Wenn es keine Mindestgeschwidigkeit gibt so ist es mir ja auch erlaubt im Schritttempo über die Landstraße zu fahren mit meinem Auto.

Haben wir auf der Autobahn doch auch.

Daher wäre ich schon für eine fest vorgeschriebene Geschwindigkeit, grade auf Strecken wo man nicht überholen kann und nicht nur für eine Höchstgeschwindigkeit und jeder kann sich aussuchen wie schnell er fährt.

Es ist ja auch die Frage was ist ein trifftiger Grund um langsamer zu fahren. Wenn ich paar Latten auf dem Dach habe trifft das sicherlich zu. Aber weil die Augen schlechter werden kann hier nicht von einem trifftigen Grund gesprochen werden langsamer zu fahren.

An die Autofahrer sollten körperliche Mindestanfoderungen gestellt werden. Und wer diese nicht mehr besitzt muss seinen FÜhrerschein abgeben.
 
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ja, das risiko nehmen wir in gewisser weise in kauf. aber das ist auch der preis für die individuelle freiheit des einzelnen, ungeachtet ob die faktoren physischer oder psychischer natur sind. ein tauber kann ein risiko darstellen, ist aber in meinen augen kein grosses. aufmerksames sehen ist etwas wichtiger als aufmerksames hören. taube sind beim sehen meist konzentrierter, da sie durch geräusche nicht abgelenkt werden.
auf dt. autobahnen sind alle fahrzeuge zugelassen, die 60km/h erreichen. das ist die hälfte zur empfohlenen richtgeschwindigkeit von 120km/h. das kann genauso als gefährlich betrachtet werden, denn 60 ist auf der autobahn recht wenig. selbst einem gefährt mit 80 nähert man sich relativ schnell mit 120. wenn man also auf landstrassen eine mindestgeschwindigkeit einführen würde, so sollte sie etwa 20 unter der maximalen geschwindigkeit liegen und tada, die bremsklötze sind nicht wegzuschaffen.
 
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Du musst aber bedenken dass man auf einer Autobahn gefahrloser Überholen kann da kein Gegenverkehr

ber das ist auch der preis für die individuelle freiheit des einzelnen, ungeachtet ob die faktoren physischer oder psychischer natur sind. ein tauber kann ein risiko darstellen, ist aber in meinen augen kein grosses. aufmerksames sehen ist etwas wichtiger als aufmerksames hören. taube sind beim sehen meist konzentrierter, da sie durch geräusche nicht abgelenkt werden.

und grade deshalb sollte in meinen Augen regelmäßig jeder kontroliert werden. Manche Rentner geben zwar noch zu dass sie sich längst nicht mehr so sicher fühlen wie damals, doch abgeben will den Lappen auch niemand.

Und auch die jungen Leute sagen dann auch wenn sie zu schnell fahren "hab alles im griff, hab ne geringere reaktionszeit als die meisten damit gleich ich das höhere tempo dann wieder aus" etc.

Ich mein sonst können wir uns auch den Fahrprüfer sparen. Dann soll der Fahrlehrer einfach fragen "denkst du du kannst nun alleine fahren?" dann sagt der Schüler "ja" und er bekommt sein führerschein.

Entweder man legt die Verantwortung in die Hände jedes einzelnen oder man kontrolliert halt regelmäßig. Ich wäre fürs kontrollieren.

Das dumme ist nur, sollte sowas eingeführt werden, dann wieder eher damit der Staat dadurch mehr Geld einnimmt und weniger im Sinne der Sicherheit.
 
Ähm, die Richtgeschwindigkeit liegt bei 130?

Wegen der Rentner... meine Oma fährt auch langsam und hat diverse Kratzer an beiden Seiten des Autos(Ford KA) und fährt in die Einfahrt mit einer U/Min zahl, wo unserein schon 2 Gänge höher geschaltet hat. Nen anderer Nachbar kann kaum noch sehen und rast mit 30 oder 40 durch die Verkehrsberuhigte Zone...

Ich bin auch Befüheworter einer Fahreignungskontrolle im Alter.
 
.mojo schrieb:
Ich vermute es liegt, zumindest in Teilen, an den stark gestiegenen Spritpreisen in den letzten Jahren..

jop. nicht nur rentner. ;) ich versuche meistens nicht schneller als 80 zu fahren, um ein bisschen weniger sprit zu verbrauchen. eh schon viel zu teuer und gut für die umwelt ist es auch nicht unbedingt immer vollgas zu geben.
 
Das meinst du nicht ernst oder? Wegen dem Spritpreis 80 statt 100 zu fahren? Was brauchst du denn bitte an Sprit?
 
Also der entsprechende § aus der StVO ist doch schon angeführt worden (§ 3 Abs. 2 StVO). Dort steht nichts, dass sich das "Zulangsamfahren" an der zulässigen Höchstgeschwindigkeit orientiert bzw. bei einem Unterschreiten selbiger sofort tatbestandsmäßig gegeben ist. Zulässige Höchstgeschwindigkeit impliziert ja als Wortkonstrukt schon, dass man auch berechtigt (!) langsamer fahren kann als maximal (!) erlaubt und, dass das Fahren der zulässigen Höchstgeschwindigkeit keinen (überspitzt formuliert) individuellen Rechtsanspruch darstellt.
Der oben verlinkte § ist dann erfüllt, wenn der Verkehrsfluß behindert ist und das ist er m.E. eben nicht, wenn jmd 70 statt 100 fährt. Ab 50 bei erlaubten 100, bei gleichzeitigen Nichtvorhandensein des geforderten "triftigen Grundes" (d.h. zu geringe Motorleistung, Krankheit eines Beifahrers, tech. Defekt o.ä.) kann man mal anfangen darüber zu diskutieren.
Ich kann nachvollziehen, dass es nervig ist hinter jmd herzufahren, wenn man selbst eigentlich gerne schneller fahren würde, könnte und auch dürfte, aber dennoch rate ich jedem der eine (Haupt-)Verantwortlichkeit dem Langsamfahrenden zuschreibt, sich die §§ 1 und 5 der StVO mal anzusehen. Dort ist nirgends erwähnt, dass man jemanden der zu langsam fährt ohne Rücksicht auf Verluste, also mit dem hier schon mehrfach erwähnten "gefährlichen Überholmannöver" überholen darf.
Ich würde mal kühn behaupten, dass sich einfach viele dazu verleiten lassen entsprechend zu überholen (klingt ja auch hier in einigen Posts so durch), obwohl der §3 Abs. 2 StVO noch nicht gegeben ist. Dafür trägt dann der Übeholende selbst ganz alleine die Verantwortung und nicht der, der zu langsam fährt.

Etwas Ruhe und Gelassenheit würden vielen Verkehrsteilnehmern gut zu Gesicht stehen. Dann kommt man auch viel entspannter am Zielort an. (Ich sollte mir den letzten Satz selbst öfters mehr zu Herzen nehmen, so oft wie ich über andere Verkehrsteilnehmer schimpfe während der Fahrt :D)
 
Staubor schrieb:
Wolkenheim, ich glaube, du hast noch kein einziges Mal mit Aquaplaning erfahrungen gemacht, wenn du behauptest, dass das bei 100km/h nicht gefährlich sein könnte.
Ich habe behauptet, dass bei dieser Geschwindigkeit ein PKW dann noch beherrschbar ist, und zwar bei gutem Fahrbahnbelag. Spurrillen oder demnächst nasses Laub auf der Straße können z.B. die Lage ändern. Von einer gänzlich fehlenden Gefahr schrieb ich nichts. Im Übrigen habe ich in über 30 Jahren (bei so doch knapp 800.000 km) sehr wohl diverse Krisensituationen im Straßenverkehr erlebt, manchmal auch (unfallfreies) Aquaplaning. Klar sollte niemand sich selbst überschätzen, sondern das selbstverständliche Betriebsrisiko beim Führen eines Kfz realistisch einschätzen.
 
wenn irgendwo ein Schild mit "70" steht, dann hat das seinen Grund. Meist ist schon vorher etwas passiert.

Leider kann die Polizei nicht überall und immer stehen.
 

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