Bootmanager Win7/Vista/Linux

Boonanza

Lt. Junior Grade
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Juni 2009
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Hallo,

steige gerade von Notebook wieder auf Desktop (dieses system) um und heute sind die ersten Komponenten gekommmen, der Rest kommt wohl morgen... habe einige fragen, am anfang steht die:

würde gerne 3 OS nutzen:

1x Windows Vista - mal ausprobieren, vielleicht drauf umsteigen
1x Windows 7 (RC) - spiele, diverse anwendungen
1x Linux - diverse anwendungen

hab natürlich schon google bemüht und auch viele mögliche bootmanager oder boot-loader inkl. beschreibung gefunden, hätte aber gerne noch n paar erfahrungs-(problem?!)-berichte. würde wahrscheinlich 4 partitionen machen (auf die 4te daten und programme). wie finde ich raus, ob ich eine software auf eine einzelne partition machen kann um von verschiedenen betriebssystemen drauf zugreifen zu können oder ob ich sie für jedes betiebssystem installieren muss?
hab mein altes system ewig lang mit winxp, avira antivir/spybot/hijack-this betrieben. ansonsten games (warcraft 3, battlefield 2, call of duty 4 und demnächst wohl n paar aktuellere), icq, winamp, mozilla, teamspeak, office, videoplayer (vlc). hier und da mal videoediting und musik-geschichten (ableton u.ä.) und möglicherweise auch wieder software für statistik und optimierungsberechnung. wieviel platz ist für die jeweiligen partitionen sinnvoll, hab 640gb zur verfügung.

bin für alle hinweise dankbar. gibt es da (gerne auch in diesem forum) nützliche links, die man mal anschauen sollte?

danke schonmal
 
Ich versteh den Sinn dahinter nicht Vista und Windows 7 im Parallelbetrieb zu haben... XP/7 macht Sinn, Vista/XP macht Sinn, aber Vista/7?
7 spielt Vista in allen Bereichen aus und ist als RC bereits "besser" (stabiler, bugfreier und kompatibler) als Vista mit allen Updates. Der Sinn von Vista als "2t-OS" leuchtet mir also nicht wirklich ein.

Also Bootmanager würd ich einfach das nehmen, was das Linux mitliefert. Also zuerst 7 und dann Linux installieren. So sollts am einfachsten gehen, weil Linux im Bereich auf Dualboot mit Windows idR sehr schnell angepasst wird und einen passenden Bootmanager mitliefert.

Nachdem Du noch nix installiert hast würd ichs ganz einfach ausprobieren! Learning by Doing! ;) Falsch machen kannst eh nix, bestenfalls Zeit verschwenden -wobei ich das nicht als "verschwenden" sondern "Erfahrung sammeln" verbuchen würde...

MFG, Thomas
 
na ja,

vista ist halt da, würde prinzipiell auch xp nehmen, mir ziemlich egal - mir geht es um folgendes: nachdem ich andere threads gelesen hab befürchte ich, dass bestimmte spiele vorerst unter windows 7 nicht laufen. bei battlefield 2 etwa soll es probleme mit dem punkbuster geben. werde es auch unter 7 probieren und wenn alles funktioniert, dann wird vista nicht mehr benötigt und ich kann die partition noch anderweitig nutzen. ich will halt vermeiden, dass ich gleich beim partionieren irgendwas vergesse oder falsch mache und dann alles wieder von vorne losgeht. um ehrlich zu sein: seit heute stehen die ersten komponenten neben mir und ich bin grad einfach zu heiß drauf auch mal auf nem geilen rechner zu zocken, als dass ich hier 3 tage mit trial-und-error verbringen möchte. ich bin da einfach zu schnell frustriert, wenn es nicht will wie es soll.

das linux also zuletzt? auch wenn ich meine variante mit den zwei windows nehme?
 
EasyBCD.... lol kannte ich noch gar nicht.

Multiboot das geht so:
Man besorge sich xfdisk oder boot-us
-für xfdisk: Boot von bis zu 4 Betriebssystemen aber nur von der ersten Festplatte
-für boot-us: mehr als 4 und auch von der zweiten oder dritten Festplatte.
-beide arbeiten nach den Prinzip das alle primären Festplatten automatisch vor der aktiven primären versteckt werden
-am besten wenn auf der ersten Platte nur die Betriebssysteme mit den primären Partitionen sind
-alle anderen Partitionen wo kein Betriebssystem drauf ist sollten Logische Partitionen sein.

Beispiel xfdisk
-die erste Festplatte in primäre Partitionen einteilen. max4 ca 32GB pro System ist ausreichend
-xfdisk installieren und Einstellungen vornehmen die erste Partition als Standard wählen
Betriebssystem installieren.
-ist alles fertig will man nun das zweite System installieren
dazu muss xfdisk wieder installiert werden weil uns Windows den Bootssektor überschrieben hat
-ist xfdisk wieder da
-start und die Partition auswählen wo das zweite System hin soll
-es kommt natürlich Fehler Meldung (ntldr nicht gefunden oder so)
hat aber nur den sinn das nun diese Partition sichtbar ist und die anderen versteckt.
wenn die Fehlermeldung gekommen ist Windows CD rein und neustart .. CD auswählen
-Windows 2 installieren
-ist die Windows Installation fertig wieder xfdisk drauf damit man wählen kann was gestartet werden soll
und mit weiteren Systemen immer so weiter

Eigene Dateien kommt auf eine 2 Festplatte und alle Systeme können darauf zugreifen.
einige Programme laufen nach der Installation auch wenn man den Installierten Ordner sich wo anders hin verschiebt und die exe neu verknüpft (testen geht aber nur bei wenigen)

Wie verschiebe ich "Eigene dateien" rechtklick eigenschaften ziel (neuen Pfad zu einen Ordner einstellen der schon vorhanden ist und der Inhalt wird dort rein verschoben)

Download so abspeichern das jedes System zugriff darauf hat.
Die Auslagerungsdatei kann man auch auf die erste partition der zweiten Platte legen. Macht man das einmal bei allen Systemen gibt es die Datei nur einmal

Hab ich schon seid Jahren so ungefähr in Benutzung.
 
Zuletzt bearbeitet:
hm, ok. hab jetzt schomal windows7 drauf und installiere treiber, hab mal 100gig genommen und nun noch 500 übrig, wenn ich für die anderen jeweils auch so die menge veranschlage bleibt immernoch einiges übrig. für daten habe ich zwei weitere separate festplatten. nun meine frage: wenn ich den rest nicht als partition erstelle (also nicht formatiere und keinen laufwerkbuchstabe zuweise) wird mir das auch nicht im arbeitsplatz angezeigt. macht es sinn, den nicht zugeordneten speicherplatz "für später aufzuheben" - dazu 2 überlegungen:

- wenn ich programme jeweils in den partitionen der betriebsystemen installiere, kann es sein, dass ich die 100gig knacke (mein bf2-ordner war mit mods schon mal um die 20gig) und könnte die partitionen dann im nachhinein erweitern
- wenn ich nur einen teil der festplatte "nutze", müsste die doch eigentlich im zugriff schneller sein, da ein geringeres volumen zu durchsuchen ist

oder ist beides quatsch und ich sollte den speicherplatz gleich komplett partitionieren?
 
Keine Ahnung was man sich alles für Müll Installieren muss um 100 Gb auf der Installationspartition knacken zu müssen. Sicher muss ja auch nicht alles auf jeden PC unbedingt drauf sein.

Vielleicht sollte man sich auch nur die Betriebssysteme installieren die man auch wirklich Nutzen möchte. Und man sollte sich auch Themen für die PCs`überlegen. z.b. Spiele PC oder Video PC. Und was dann da drauf kommt ist doch klar.
Und natürlich macht es Sinn Platz den man zur Zeit nicht nutzt frei zu lassen. Ist doch gar kein Problem. Es kann immer mal was geben was man testen möchte. Ich habe jetzt z.b. schon seid einiger zeit Windows 7 RC im Test. Nicht weil ich es haben möchte sonden wirklich nur mal so um zu schauen was es neues gibt und ob mir das gefallen könnte. Aber kann jetzt schon sagen muss ich nicht haben. Aber sicher siehst du jetzt was ich mein. Was frei zu haben ist nicht schlecht weil irgendwann brauch man es vielleicht mal. Ob das freie jetzt partitioniert ist oder nicht spielt doch gar keine rolle. Ist nur wichtig wenn da der Platz für ein Betriebssystem frei gehalten werden soll so muss es als Primär partitioniert sein wenn es den schon partitioniert sein soll warum auch immer. Oder eben gar nicht ist egal wie ich schon sagte.

Und übrigens Spiele die Installation selber kann man auch umlegen auf eine andere Partition.
Standard ist ja "C:\Programme" und wenn man nun ein paar partitionen hat und auf "G" ist jede menge platz so wählt man benutzerdefiniert Installieren und tauscht den ersten Buchstaben halt aus. ["G:\Programme"]

Und mal was anderes nur um mal schnell was zu testen geht auch eine VM ich benutze hier Microsoft Virtual PC 2007 SP1 Warum das? Weil es auf Deutsch ist und einfach zu konfigurieren. Ist übrigens das gleiche wie in Windows 7 halt nur separat und als zweiter PC zu verstehen. Das in Windows 7 fand ich blöd weil ich wusste gar nicht mehr ob ich in der VM bin oder nicht. So wollte ich das nicht haben. Virtual PC nutze ich schon seid vielen Jahren als ich es das erste mal nutze war der Hersteller noch connectix. Also zum testen von Programmen oder sonstwas auf die schnelle bestens geeignet.
 

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