Bootstick zur Hardwareidentifizierung

cumulonimbus8

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Hallo!

Die Hardware auf die ich abziele sind ThinClients. Das heißt, ich sollte ein Linux booten, das sich mit 64MB RAM zufrieden gibt zu laufen.

DSL ist zwar DS, aber ich finde da nicht mal eine Übersicht welche Hardware erkannt wurde um die mit Treibern zu bedienen. Das vorgegebene WinCE war da auch nicht hilfreicher, aber den Augen nach hat DSL ordentliche Grafiktreiber und auch einen Netzwerktreiber installiert.

→ Wenns machbar wäre würde ich den bootfähigen Stick auch gerne mit Deutscher Tastatur starten.

Was wäre mir zu empfehlen? Und wenn es auf CD passte (der greifbare Stick zum Testen hat nur 2GB) wäre das ebenfalls nett.

CN8
 
lspci -n
lsusb

Und schon hast praktisch du alle Hardware erkannt. Diese 2 Befehle sind auf jeder Linux Live CD. 64MB RAM, da kannst du leicht eine LXDE basierte Distro nehmen.
 
DSL liefert mir einen Haufen IDs - aber was mache ich mit denen?
HW weist sich sich ja meist mit Klarnamen aus, wenn man fragt. Die bräuchte ich da ich Treiber für ein anderes Betriebssystem (Win98SE) suche - und ohne Netz laden die sich nicht runter, und 98 erkennt den Netzchip nicht…

CN8
 
Zuletzt bearbeitet:
Aaaalso… Ich habe 98(*) installiert(**) - woher wüsste ich wohl, dass es die Geräte nicht erkennt? :D
98 weil ME nicht zur Verfügung steht. USB ist, zum Glück, vollkommen ohne Bedeutung.

Oder Damn Small Linux
Nun denn, was schrieb ich Eingangs? ;)


Ich suche a priori kein schmales Linux um seiner selbst Willen sondern einen Weg wie ich die Hardware mit Namen (!) identifizieren kann. Da ein »fettes« WIN auf Stick nicht taugt also Linux als Untersatz.
Welches Derivat kann mir (speziell und dringend LAN, und Grafik wenns ginge) offenbaren?

Denn ich kann mich nicht durch alles durchtesten; und die Derivateliste hatte ich schon beäugt -›zu viele Jäger sind der Hasen Tod‹…

CN8


(*) Theoretisch reicht DOS - nur installiere mal ohne Floppy die auch erkannt werden müsste (DOS-bootföhigen Stick habe ich sogar, aber Install sucht die 3,5"er… Um mit dem Novell-Server einfacher hinzukommen (es wird eine DOS-Anwendung ausgeführt..!) und zur Bequemlichkeit der Anwender dürfte 98 die bessere Maßnahme sein.
(**) USB, ich weiß… Die Hardware bedient USB-Sticks als HDDs, aber in der Tat scheitert Setup an USB. Mit nur einem Stick… Mit zweien, ein Bootstick und einer wo WIN installiert, wird kann man nach mehreren Resets Setup durchdrücken und WIN läuft. Nur eben ohne Netz…
 
ultimatbootCD - tschö, boote mal ohne CD-LW. ;) Und ich habe da auch mit den 64MB meine Zweifel.
Kann man die auf Stick machen, nur um zu fragen?

Googeln. :) Oder hier suchen:
«This is a public repository of all known ID's used in USB devices»

Vielleicht habe ich mich mistverständlich ausgedrückt - ich will die normale HW identifizieren; und mit 64MB zu surfen ist auch keine Freude. Deswegen die Suche nach einem Stick der die HW identifizieren kann. USB wäre meine allergeringste Sorge.

CN8
 
cumulonimbus8 schrieb:
ultimatbootCD - tschö, boote mal ohne CD-LW. ;) Und ich habe da auch mit den 64MB meine Zweifel.
Kann man die auf Stick machen, nur um zu fragen?

Ironie an

Nein Windows 10 DVD´s kann man nicht auf einem USB Stick starten

Windows 7 USB Tool was ISO´s ( CD/DVD - Images ) auf einem Stick bringt gehen nicht ...

Nein man kann nie eine CD auf einem USB Stick bringen ... sorry ähm FAIL

Ironie aus .


Du musst nur einen USB Stick Bootbar machen ...

http://www.hiren.info/pages/bootcd-on-usb-disk
 
PCI Geräte werden mit Namen angegeben, USB nicht immmer.
 
@xxMuahdibxx
Wie das geht weiß ich - aber ob da jede ISO die man findet auch ein laufendes Betriebssystem auf Stick mitmacht wäre zu prüfen. Aber eine UBCD habe ich irgendwo als ISO rumsausen. Mal testen.

@Photon
Was ist denn die "normale" HW?
So ziemlich der ganze Rest der nicht auf USB horcht… →

@HominiLupus
PCI Geräte werden mit Namen angegeben, USB nicht immmer.
Hmtja, aber das wäre doch genau das was ich wollte ;)

@Photon
Wenn man nicht gerade die "-n"-Option benutzt
…also nur lspci ohne alles? Mach ich mal wenn ich die Hardware wieder in die Finger bekomme, steht nämlich nicht hier im Hause.

@bender_
Wenn du mir zeigst wie ich da(mit) alte DOS-Anwendungen auf dem Novell-Server zur Arbeit bekomme biste gut. Kommt dann noch das Problem Datenaustausch dazu…


Bis heute Nachmittag wenn ich zum Testen komme,
CN8
 
cumulonimbus8 schrieb:
@Photon
Wenn man nicht gerade die "-n"-Option benutzt
…also nur lspci ohne alles? Mach ich mal wenn ich die Hardware wieder in die Finger bekomme, steht nämlich nicht hier im Hause.

Ja, genau. Und wenn das nicht genug ist, dann "lspci -v", "lspci -vv" und "lspci -vvv", da wird man von der Ausgabe aber ziemlich erschlagen. Beispiel-Ausgabe: https://en.wikipedia.org/wiki/Lspci#Example_usage
 
Jede ISO geht auch dann über USB ... es kommt nur darauf an den richtigen Bootloader dafür zu haben ..
 
"lshw" bzw. "lshw -short" liefert bei mir die besten Ergebnisse. Was die Linux tools leider alle nicht können ist den RAM zu identifizieren (zumindest die von mir getesteten Programme).
 
"dmidecode --type memory" geht ganz gut, bei mir kommt zum Beispiel folgende Ausgabe:

Code:
$ sudo dmidecode --type memory
# dmidecode 2.12
SMBIOS 2.7 present.

Handle 0x000C, DMI type 16, 23 bytes
Physical Memory Array
	Location: System Board Or Motherboard
	Use: System Memory
	Error Correction Type: None
	Maximum Capacity: 16 GB
	Error Information Handle: Not Provided
	Number Of Devices: 2

Handle 0x000D, DMI type 17, 34 bytes
Memory Device
	Array Handle: 0x000C
	Error Information Handle: Not Provided
	Total Width: 64 bits
	Data Width: 64 bits
	Size: 4096 MB
	Form Factor: DIMM
	Set: None
	Locator: ChannelA-DIMM0
	Bank Locator: BANK 0
	Type: DDR3
	Type Detail: Synchronous
	Speed: 1333 MHz
	Manufacturer: 0215
	Serial Number: 00000000
	Asset Tag: 9876543210
	Part Number: CMX4GX3M1A1600C9  
	Rank: 2
	Configured Clock Speed: 1333 MHz

Handle 0x000F, DMI type 17, 34 bytes
Memory Device
	Array Handle: 0x000C
	Error Information Handle: Not Provided
	Total Width: Unknown
	Data Width: Unknown
	Size: No Module Installed
	Form Factor: DIMM
	Set: None
	Locator: ChannelB-DIMM0
	Bank Locator: BANK 2
	Type: Unknown
	Type Detail: None
	Speed: Unknown
	Manufacturer: [Empty]
	Serial Number: [Empty]
	Asset Tag: 9876543210
	Part Number: [Empty]
	Rank: Unknown
	Configured Clock Speed: Unknown

Also: Maximal möglicher Speicher von 16GB, ein leerer Slot und ein mit einem 4GB-Riegel besetzter, DDR3, 1333MHz. Die Partnumber liefert mit Google auch die genauen Spezifikationen.

edit: Ich merke gerade, der Riegel sollte eigentlich 1600MHz haben, vielleicht ist im Bios was falsch eingestellt. :D
 
tjo bei mir sieht das leider so aus:

Code:
Handle 0x0036, DMI type 17, 27 bytesMemory Device
	Array Handle: 0x0032
	Error Information Handle: Not Provided
	Total Width: 64 bits
	Data Width: 64 bits
	Size: 4096 MB
	Form Factor: DIMM
	Set: None
	Locator: DIMM1
	Bank Locator: BANK1
	Type: Other
	Type Detail: Synchronous
	Speed: 1600 MHz
	Manufacturer: Manufacturer1
	Serial Number: SerNum1
	Asset Tag: AssetTagNum1
	Part Number: PartNum1

...

Die Taktfrequenz stimmt auch nicht. Ich hatte mal gelesen, dass die Datenbank von dmidecode mangels Beteiligung nicht vernünftig gepflegt wird. Vor allem die Angaben vom RAM sind meist leer. Ich vermute, weil die meisten solche tools nur verwenden um zu entscheiden welche kernel module sie kompilieren/laden sollen oder nur sehen wollen welche Festplatte genau in /dev gemapped wurde und da spielt der RAM halt keine Rolle ...
 
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