Bringen Linux-OS Standardschriftarten von MS wie Arial, Verdana, Georgia mit?

Ja, da steht es nochmal explizit mit dem "Selbsthosting".

Wobei es vorstellbar und wichtiger wäre, wenn es Urteile von deutschen Gerichten dazu gäbe, wenn diese etwas anderes entschieden haben sollten, vielleicht auch mit Unterschieden gegenüber MS einerseits und Abmahnanwälten andererseits.
Grundsätzlich hat MS als Lizenzinhaber aber das Recht, die Nutzung auf Lizenzinhaber einzuschränken und die Lizenzen zu verkaufen, auch bei Jahrzehnte alten Schriftarten.
 
Noch mal:
Du hängst Dich zu sehr am kleinen Microsoft-Universum auf.

Erstelle Deine Webseite generisch, dass sie nicht an proprietären Limitierungen (in diesem Falls die MS-Corefonts) hängt.

Alternativ nutz freie Schriftarten.

Und eigentlich hatttest du dasselbe Problem auch schon hier diskutiert.
 
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Setze die Fonts per CSS (Font und Font-Familie) als Renderwunsch und teste das Ergebnis doch erst mal.
 
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Martinus33 schrieb:
verwende ich Verdana, Arial und Georgia als Schriftarten
Wie wäre es mit freien kostenlos und kommerziell nutzbaren Schriften, wie z.B. Google Fonts, diese kannst dort downloaden, auf deinen Webserver packen und über dein Stylesheet nutzen.
Da du die Fonts selbst hostest, muss auch keine Angaben gemacht werden, dass die Fonts von Googles Server nachgeladen werden.

Damit hast du das Problem über alle Browser, Betriebssysteme und beim User vorhanden Schriftarten aus dem Weg geschafft.

Und verabschiede dich bitte von diesen uralten Windows Schriftarten.
Außer du bist Hardcore, dann nimm gleich die gute alte Times New Roman 🤮
 
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mblaster4711 schrieb:
Wie wäre es mit freien kostenlos und kommerziell nutzbaren Schriften, wie z.B. Google Fonts, diese kannst dort downloaden, auf deinen Webserver packen und über dein Stylesheet nutzen.
Da du die Fonts selbst hostest, muss auch keine Angaben gemacht werden, dass die Fonts von Googles Server nachgeladen werden.

Damit hast du das Problem über alle Browser, Betriebssysteme und beim User vorhanden Schriftarten aus dem Weg geschafft.
Schon klar.
Ist halt viel Aufwand für mich, da ich Schriftarten free erst mal finden muss, die den bestehenden drei sehr ähnlich sind, da ich fast fertig bin mit den textreichen, komplexen Seiten und mit den bestehenden alles schön passt und gut aussieht, z.B. unterschiedliche Schriftgrößen sowie Länge der Zeilen und Anzahl der Zeilen pro Absatz in den mobilen Viewports .
Aber wenn es erledigt ist, dann hat man seine Ruhe...
mblaster4711 schrieb:
Und verabschiede dich bitte von diesen uralten Windows Schriftarten.
Außer du bist Hardcore, dann nimm gleich die gute alte Times New Roman
Hardcore? Du meinst aber jetzt nicht die Pornobranche, bei der ist das Lesen eher nicht so wichtig... :)
 
Martinus33 schrieb:
Du meinst aber jetzt nicht die Pornobranche,
Nein nicht Hardcore XXX, sondern Hardcore Word für Windows 2.0 Nostalgiger ....

Martinus33 schrieb:
Ist halt viel Aufwand für mich
Ich habe immer nur eine (1) style.css für alle Seiten (eines Projektes).
Da sind die Schriftarten definiert, muss man dann nur dort anpassen.
Mit der KI findest du sicherlich schnell die Looka likes von Verdana, Arial und Georgia.

Das Kombinieren von Schriften hängt oft davon ab, ob Sie einen ähnlichen oder einen kontrastierenden Stil erzielen möchten. Hier sind einige Google Fonts, die gut zu Verdana, Arial und Georgia passen, basierend auf Ähnlichkeiten und beliebten Kombinationen:
🅰️ Zu Verdana (Serifenlos, große x-Höhe, gut lesbar auf dem Bildschirm)
Verdana ist eine sehr lesbare, serifenlose Schriftart mit breiten Proportionen und einer großen x-Höhe.
* Ähnliche Google Fonts (Serifenlos):
* Open Sans: Sehr vielseitig, hat eine hohe Lesbarkeit und ein freundliches, neutrales Erscheinungsbild. Eine beliebte Wahl für Fließtext und Überschriften.
* Roboto: Googles eigene Standard-Schriftart für Android. Sauber, modern und mechanisch im Skelett, aber mit abgerundeten, natürlichen Elementen. Sehr gut lesbar auf Bildschirmen.
* Arimo: Wurde als metrisch kompatible (ähnliche Breite und Höhe) Alternative zu Arial entwickelt, ist aber auch Verdana optisch ähnlich, insbesondere durch die gute Lesbarkeit.
* Kontrastierende Google Fonts (Serifenschrift für Überschriften):
* Lora: Eine klassisch elegante Schriftart mit leicht kalligraphischem Touch. Passt gut als Überschrift zu einem serifenlosen Fließtext wie Verdana.
* Merriweather: Entworfen, um sehr gut am Bildschirm gelesen zu werden, mit klaren Linien und ausgewogenen Proportionen. Gut als Serifenschrift neben Verdana.
🅱️ Zu Arial (Serifenlos, neutral, weit verbreitet)
Arial ist eine Standardschriftart, bekannt für ihre Neutralität und breite Verfügbarkeit.
* Ähnliche Google Fonts (Serifenlos):
* Roboto: Wie oben erwähnt, sehr neutral und funktional.
* Open Sans: Eine weitere sehr neutrale, vielseitige Wahl.
* Source Sans Pro: Eine serifenlose Schrift, entworfen für die Benutzerfreundlichkeit in Benutzeroberflächen. Sehr klar und sachlich.
* Kontrastierende Google Fonts (Serifenschrift für Überschriften oder Akzent):
* Merriweather: Sorgt für einen eleganten Kontrast, ohne überladen zu wirken.
* Abril Fatface: Eine auffällige, fette Serifen-Schrift (Display Font), die hervorragend für markante Überschriften in Kombination mit einem klaren Fließtext wie Arial funktioniert.
🔠 Zu Georgia (Serifenschrift, gut lesbar auf dem Bildschirm, großerer Versalhöhe)
Georgia ist eine Serifenschrift, die speziell für die Bildschirmlesbarkeit entwickelt wurde, ähnlich wie Verdana, aber mit Serifen.
* Ähnliche Google Fonts (Serifenschrift):
* Tinos: Wurde als metrisch kompatible Alternative zur Times New Roman entwickelt, aber wird auch oft als eine der ähnlichsten Google Fonts zu Georgia genannt, insbesondere in den Kleinbuchstaben.
* Merriweather: Sehr lesbare Serifenschrift für das Web, mit ausgewogenen Proportionen, die gut zu Georgia's Fokus auf Bildschirmlesbarkeit passen.
* Lora: Mit ihrem eleganten, leicht kalligraphischen Charakter ist sie eine schöne und lesbare Serifenschrift.
* Kontrastierende Google Fonts (Serifenlos für Fließtext oder Akzent):
* Open Sans / Roboto / Lato: Diese klaren, serifenlosen Schriften bieten einen modernen und lesbaren Kontrast, wenn Georgia für Überschriften oder Zitate verwendet wird. Lato ist besonders vielseitig und beliebt.
💡 Tipp:
Der beste Weg ist oft, eine Serifenschrift für die Überschriften (z.B. Georgia-ähnlich: Lora oder Merriweather) und eine Serifenlose Schrift für den Fließtext (z.B. Arial/Verdana-ähnlich: Open Sans oder Roboto) zu kombinieren.
Möchten Sie sich eine bestimmte Kombination auf Google Fonts ansehen oder benötigen Sie Empfehlungen für einen bestimmten Verwendungszwec
k (z.B. Website, Print, App)?
 
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mblaster4711 schrieb:
Mit der KI findest du sicherlich schnell die Looka likes von Verdana, Arial und Georgia.
Die KI-Ergebnisse scheinen einfach verschiedene Quellen zu summieren, weil dass Open Sans für alle meine drei eine ähnliche Alternative sein soll und speziell Arial eine ähnliche Alternative für die um Welten breitere und größere Verdana...

Hier habe ich was gefunden, wobei Verdana fehlt, aber ich werde schon metric-compatible freie Schriften finden:
https://wiki.archlinux.org/title/Metric-compatible_fonts
 
Martinus33 schrieb:
bei Google Fonts drei identische Schriftarten mit anderem Namen finden, runterladen und selbst hosten im WOFF2-Format
Hab ich letztens so bei einer Hugo-Website eingebunden:
CSS:
/* FONT SETTINGS */
@font-face {
  font-family: "Ubuntu-R";
  src: url("/fonts/Ubuntu-R.woff2") format("woff2");
  font-weight: normal;
  font-style: normal;
}
@font-face {
  font-family: "Ubuntu-B";
  src: url("/fonts/Ubuntu-B.woff2") format("woff2");
  font-weight: bold;
  font-style: normal;
}
Fonts müssen na klar vorher zu woff2 konvertiert werden. Ansonsten gilt na klar, was Viele schon erwähnt haben: Lass die Finger von proprietären Fonts, die dich nur einschränken und Problempotential mitbringen.
 
Noch ein letzter Gedanke, der mir bei der Suche nach "sehr ähnlichen" bis "metrisch kompatiblen" free fonts eingefallen ist.

Wenn es für meine drei MS fonts Verdana, Georgia, Arial auf jedem verbreiteten OS (Mac OS, iOS, Linux, Android) jeweils einen solchen "sehr ähnlichen bis metrisch kompatiblen" font gäbe, warum dann nicht einfach eine längere Aufzählung von eben diesen Schriftarten im Stylesheet beim font-family-stack notieren: Verdana, Dejavu Sans (Linux) ....... (für alle OS mit jeweils seinem Vertreter)... ?
Dann bräuchte man noch nicht mal ein Selbsthosting.

Also so ähnlich wie der hier schon geäußerte Gedanke, einfach nur sans-serif bzw. serif in der font-family-Deklaration anzugeben, aber eben die Möglichkeiten der Systemschriften überall präzise ansprechen, auf das, was man dort jeweils will und im eigenen Sinne maximal ausschöpfen.

Speziell bei Verdana wird das wohl an Android scheitern, weil die keinen fast gleichen Verteter für Verdana in ihren recht wenigen Systemfonts haben, aber grundsätzlich wäre das doch das Allereinfachste. Null Aufwand, null Lizenzhassle, null Geschwindigkeitseinbußen, kein Datenschutzhassle, keine Kosten, nichts extra angeben im Impressum oder Datenschutzerklärung.

Oder übersehe ich da etwas?
 
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Martinus33 schrieb:
Wenn es für meine drei MS fonts Verdana, Georgia, Arial auf jedem verbreiteten OS (Mac OS, iOS, Linux, Android) jeweils einen solchen "sehr ähnlichen bis metrisch kompatiblen" font gäbe, warum dann nicht einfach eine längere Aufzählung von eben diesen Schriftarten im Stylesheet beim font-family-stack notieren: Verdana, Dejavu Sans (Linux) ....... (für alle OS mit jeweils seinem Vertreter)... ?
Das ist im Prinzip gar nicht notwendig, da gängige Browser sowieso die "ähnlichste" verfügbare Schriftart auswählen, also wie schon geschrieben etwa Liberation Sans anstelle von Arial. Nur wenn du in dem Fall stattdessen tatsächlich das oft breitere DejaVu Sans haben möchtest, kannst du das natürlich so angeben.
 
@Amaoto Da möchte ich mich nicht darauf verlassen, dass der Browser da immer die in meinem Sinne "ähnlichste" Schriftart wählt. Meine Interpretation und die des Browsers könnten sich da durchaus unterscheiden. Und wenn nicht jetzt, dann vielleicht irgendwann später mal. Und wer weiß, was Exoten-Browser/OS machen.

Das Aussehen der Buchstaben ist ja nicht alles, sondern vor allem auch die Breite und Höhe der Schrift insgesamt. Wenn Arial/Helvetica und Verdana immer wieder als gegenseitiger Ersatz genannt werden, dann sicherlich nicht wegen der Ähnlichkeit bei Breite und Höhe. Verdana ist deutlich höher und breiter, in manchen Viewports wäre die Schrift dann unangenehm klein, wenn statt Verdana eine Arial/Helvetiva oder ähnlicher Ersatz gewählt wird.
Mit anderen Worten, ob "metrisch kompatibel" das entscheidende Kriterium bei der Auswahl der Ersatzschrift durch den Browser ist, ist fraglich (habe solche Beispiele jedenfalls beim Googeln gefunden). Gibt ja durchaus mehrere Kriterien bei der Beurteilung einer Schrift.

Mal schauen, was es gibt bei Android. Wenn es da keinen akzeptablen Ersatz gibt, kann ich immer noch freie, echte Äquivalenzen selbst hosten. Geben tut es die ja zum Glück, nur halt wahrscheinlich nicht auf allen OS.

Momentan scheint es so, als ob Android auf alles, was nach einer Schrift aussieht und nicht bei drei auf einem Baum ist, Roboto draufzuklatschen. Wobei ich Roboto gut finde, aber als äquivalenter Ersatz für Verdana und Arial im sans-serif...
 
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@AK_CCM
Auf die Seite bin ich auch gestoßen, dort sind Beispiele für font-family-stacks, die versch. OS abdecken sollen.

Leider spielt Android mit seiner Universalwaffe Roboto so gar nicht mit und daran wird mein langer font-family-stack wohl scheitern, weil Roboto sieht so ähnlich wie Verdana aus ist aber kleiner. Allenfalls Arial könnte ich evtl. damit ersetzen, metrisch kompatibel ist das aber auch nicht.
 
Martinus33 schrieb:
metrisch kompatibel ist das aber auch nicht
Eine Seite auf bestimmte Schriften hin zu optimieren, ist IMHO ohnehin der falsche Ansatz. Arbeitest du mit absoluten Werten? Dann würde ich dort ansetzen. Dann klappt es auch mit unterschiedlichen Systemschriften.
 
@Rossie
Die font-sizes sind in "em" im Stylesheet angegeben und der Browserstandard von 16px = 1em bleibt erhalten. Der User kann zoomen und die Schriftgröße im Browser und OS ändern.

Die Seiten haben langen, strukturierten Text, z.B. auch um Bilder umfließenden Text, mehrere Überschriftebenen, ein TOC usw. Das ist in mehreren Viewportgrößen mit media queries mit unterschiedlichen Schriftgrößen für Verdana, Arial und Georgia angepasst.

Da es ein Nachbau ist, gibt es gewisse Grenzen bei der responsiven Flexibilität, aber im Großen und Ganzen ist es eine normale, responsive Site mit mehreren media queries. Die Site ist durchgehend, also auch innerhalb jedes media queries, "fluide" responsive.

Wenn aber jetzt z.B. bei einem kleinen mobilen Viewport der Fließtext mit der naturbedingt "großen" Verdana in einer best. Größe noch gut lesbar ist und Android nimmt dann die kleinere Roboto in derselben Schriftgröße, dann wird es grenzwertig. Zeilenlänge und Anzahl der Zeilen pro Absatz ändern sich ebenfalls und auch dort kann es dann zu viel oder zu wenig werden.
Wobei zu viel/zu wenig nicht unlesbar und furchtbar bedeutet, aber z.B.
  • Zeilen mit über 100 Zeichen,
  • viele Absätze mit 11 Zeilen oder mehr,
  • Bildtext rechts neben einem Bild mit max. nur noch 23-25 Zeichen,
  • linksbündige, in zweite Zeile umbrechende h3s im Text
  • lange h1s, die im unteren Viewportbereich der Smartphone- media queries auf drei Zeilen umbrechen
  • generell kleine Schrift
wäre dann halt alles nicht mehr so gut zu lesen.

Im Moment passt das alles, für alle Viewports (media queries), alle Überschriften und deren (Nicht-)Umbrechen sowie table of content und floating Bildtexte. Mein Primäransatz ist daher ein Ersatz durch größenmäßig (nahezu) gleiche Schriftarten.

Wer etwas ändern will, kann das eh immer tun, wobei meine Klientel das eher nicht macht und das Standardangebot sollte daher möglichst gut passen.
 
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