CD verliert grundlos(?) immer mehr und mehr Speicherplatz

Alleine die Tatsache das der Stick automatisch auftaucht wenn du ihn einsteckst impliziert schon eine Automatisierung. Diese kann durch Schadsoftware genutzt werden um Code im Hintergrund auszuführen. Wenn du Details willst ist Google dein Freund, es gibt verschiedene Methoden.
 
wenn du den stick einsteckst sucht windows bspw nach dateien die darauf gespeichert sind und liest schon mal einiges auf dem usb stick aus und wertet aus. wenn man das ausgelesene entsprechend manipuliert wird beim einstecken der schadcode ausgeführt der schwachstellen im system ausnutzt. malware wird selten durch anclicken der datei malware.exe installiert
 
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honky-tonk schrieb:
wenn du den stick einsteckst sucht windows bspw nach dateien die darauf gespeichert sind und liest schon mal einiges auf dem usb stick aus und wertet aus. wenn man das ausgelesene entsprechend manipuliert wird beim einstecken der schadcode ausgeführt der schwachstellen im system ausnutzt. malware wird selten durch anclicken der datei malware.exe installiert
Wenn heißt die Datei "definitelynotmalware.exe":p
 
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pumuck| schrieb:
Sorry aber im Mainstream hatten sich 1988 gerade erst die 3"1/2 Disketten durchgesetzt.
Da hast Du recht. Ich denke er verwechselt das mit Audio-CDs, die kamen Ende der 80'er im Mainstream an ( ich glaube meinen ersten CD-Player hatte ich 88/89 für 600DM erstanden). CD-Rohlinge brennen konnte man im Mainstream erst ca. 1997, da haben wir uns in der Firma einen Ricoh-Brenner (2x ?) für schlappe 1700 DM zugelegt. Ich glaube das war der erste halbwegs bezahlbare auf dem Markt..
Selbst für die 3,5" Disketten war es 1988 wohl noch etwas früh. Als ich meinen ersten Rechner 1989 gekauft habe, hat das optionale 3,5" Diskettenlaufwerk 320 DM Aufpreis gekostet und eine Diskette 10 DM..
 
@Tornhoof
Aber das bezieht sich doch auf Sticks die genau zu diesem Zweck erstellt wurden, bei denen man sämtliche automatisch ausgeführten Prozesse die beim Einstecken passieren bereits bei der Herstellung entsprechend manipulieren kann. Geht denn sowas auch so ohne Weiteres wenn man einen normalen Stick an einem verseuchten Rechner verwendet?

@M-X / @honky-tonk
Im Grunde dieselbe Frage wie oben: Kann diese Automatisierung denn von einem Rechner aus verändert werden durch das bloße Anstecken eines Sticks? Die Stellen die dafür verantwortlich sind, sind doch eigentlich nicht zum Beschreiben gedacht, wieso geht das überhaupt?
 
Serjo schrieb:
Geht denn sowas auch so ohne Weiteres wenn man einen normalen Stick an einem verseuchten Rechner verwendet?
Einfache Antwort?
Ist der Rechner verseucht, sind alle Peripherie Geräte auch betroffen, egal was du anschließt, auch wenn du eine CD brennst oder einen neuen USB Stick nutzt.
Es muss nichts passieren, aber das Risiko ist zu hoch.
 
@Tornhoof
Alle? Ich hab noch nie jemanden sagen hören, man soll sich direkt Maus/Tastatur/Monitor/Headset etc. neu kaufen wenn der Rechner mal verseucht war, würde mich auch sehr wundern wenn das irgendwer macht. Das müsste man doch ständig irgendwo hören wenn es tatsächlich so wäre, aber der einzige Standard-Tipp den man überall bekommt, ist neu aufsetzen.
 
Mit Peripherie meint er nur Wechselmedien (USB, CD, externe HDD s), nicht Eingabegeräte wie Tastatur etc
 
Serjo schrieb:
Alle? Ich hab noch nie jemanden sagen hören, man soll sich direkt Maus/Tastatur/Monitor/Headset etc. neu kaufen wenn der Rechner mal verseucht war
Die Antwort ist nicht so einfach, eher eine Frage der Zielgruppe des Virus. Wenn der Rechner nur das Einfalltor war um z.b. irgendwelche Cisco Router zu infizieren.
Diverse Bluetooth geräte werden gerne mal infiziert (https://www.headphonefactory.net/article/be-cautious-of-bluetooth-viruses.html oder auch https://www.extremetech.com/mobile/...-affects-billions-devices-requires-no-pairing, die Frage ist hierbei immer ob ab Werk oder erst beim Kunden, die Antwort darauf ist nicht eindeutig). HP Drucker waren früher mal gerne Ziel von Viren, denn wo könnte man einen Virus besser verstecken als auf einem Netzwerkgerät was in der ganzen Firma genutzt wird?

Für den Wald&Wiesen Benutzer dürfte es egal sein, insb. wenn du weißt welcher Virus es war. Die für die obigen Fälle interessanten Viren findet dein Scanner wahrscheinlich eh nicht und/oder erst Monate später.
Ich würde mir da keine größeren Gedanken um deinen Monitor, Tastatur, Maus usw machen. Technisch möglich, dass du das Ziel davon wirst, ist unwahrscheinlich, das sind eher gerichtete Attacken.

Grundsätzlich musst du bedenken, das praktisch alle Geräte die du per USB anschließt einen sehr ähnlichen Aufbau haben, mit ähnlichen Chipsätzen und häufig die Möglichkeit die Firmware zu updaten, die kann man alle angreifen. Nannte sich früher BadUSB (https://opensource.srlabs.de/projects/badusb). Was du aus der ganzen Story mitnehmen solltest ist eher dass du keine Unbekannten USB Geräte an einen Rechner anschließt, kein Stick, keine Maus usw.

Ggf. noch als Ergänzung, das gleiche gilt natürlich auch für deine Geräte an unbekannte USB Anschlüssen. Gibt ja zb gerne mal im Bus oder so USB Anschlüsse zum Laden vom Handy? Keine gute Idee aus Sicherheitsperspektive, wenn man es ernst meint, sollte man sowas meiden und/oder Adapter mitnehmen die nur die Stromverbindung weiterleiten.
 
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@Tornhoof
Wenn es bei anderer Peripherie so unwahrscheinlich ist, dann ist das wohl ein recht schwieriger und komplexer Prozess, sonst wäre es ja weit verbreitet. Wieso ist es dann bei USB-Sticks oder sonstigen externen Speichern so leicht machbar für Malware? Die sind doch im Grunde auch nur dazu da mit Dateien gefüllt zu werden, nicht um deren automatisierte Prozesse zu manipulieren, wieso ist das dann überhaupt technisch möglich?

@Deinen Edit: Fremde Geräte würde ich eh nie anstecken, mir gehts nur darum, ob ich sichere Geräte an fremden Rechnern anstecken und dann bedenkenlos wieder an meinem verwenden kann.
 
Die Leute die damals vor 20-30 Jahren die entsprechenden Protokolle und Systeme entwickelt haben, haben es halt gut gemeint mit den Benutzern und wollten es so "einfach" wir möglich machen um die Adoptionsrate zu erhöhen. Das dann halt ein paar Leute das missbrauchen ist eher eine spätere Entwicklung.
Ergänzung ()

Serjo schrieb:
@Deinen Edit: Fremde Geräte würde ich eh nie anstecken, mir gehts nur darum, ob ich sichere Geräte an fremden Rechnern anstecken und dann bedenkenlos wieder an meinem verwenden kann.
Darauf ist die Antwort Nein, wie dir an Hand meines Edits bewusst geworden sein dürfte, zumindest für USB Sticks ist die Antwort klar Nein.
 
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Auf Youtube findet man ebenso genug Material über "Gefährliche USB- Gedöns" .
Es wird schon seinen Grund haben, wieso, vor allem große erfolgreiche Firmen, die USB-Buchsen der Laptops der Mitarbeiter teils sogar verkleben/verfüllen/abdichten und somit unbrauchbar machen, da "USB" ein offenes Schleusentor ist.

USB Gimmicks, Werbeartikel, wie Ventilatoren oder sonst ein scheiß, die gerne verteilt werden, waren oder sind verseucht.. Manchmal um Schaden anzurichten, manchmal um Kontrolle und Zugriff zu erlangen oder beides.

Und auch wenn es absurd klingt, es passiert täglich, auf der ganzen Welt. Das Risiko ist nicht zu unterschätzen, für niemanden. US kann eine echte große Gefahr darstellen.

Ich zumindest stecke keine fremden USB Sticks in meinen Rechner und meine Sticks auch nirgendwo woanders rein.
 
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Ganz verkehrt war das mit 1988 nicht. Da wurde die CDr vorgestellt. Aber erst Mitte, Ende der 90er hat sich das ganze (bezahlbar) durchgesetzt. Erinnere mich an Myth oder Wing Commander III, VI, wohl dem der schon ein 4x CD Rom Laufwerk hatte. Beschreibbare waren dann erst ne Ecke später erschwinglich. 😁. Bis dahin waren die Titel die auf cdrom erschienen, quasi durch die Größe der Datenträger Kopier geschützt....
 
Serjo schrieb:
nicht um deren automatisierte Prozesse zu manipulieren, wieso ist das dann überhaupt technisch möglich?
oft auch wegen schwachstellen in der software. es soll ja laute geben die keine updates einspielen oder Win7 oder gar XP nutzen.
 
Es gibt einige USB-Sticks mit Hardware Schreibschutz, die können dann nicht einfach infiziert werden wenn du diese an ein infiziertes System anschließt.
 
Mein erster Brenner war ein SCSI Laufwerk, auch von Ricoh. Der hat nichtmal ein Jahr gehalten und mir ständig die Rohlinge verbrannt. Der Brennvorgang verlief eigentlich hervorragend, keine Buffer-Underruns. Aber beim Finalisieren gab es dann Probleme, ergo war die CD dann Schrott. Ich habe damals versucht das Gerät durch Ricoh ersetzen zu lassen, was die mir aber aus irgendwelchen Gründen verweigert haben.
Danach habe ich nie wieder Ricoh gekauft und wurde mit Teac glücklich. Muss so 1997/98 gewesen sein...
 
Muss wirklich ein Defekt gewesen sein. Ich habe mir den SCSI-Ricoh dann 2 Jahre später (1999) auch noch privat als internes Laufwerk gekauft. Da konnte ich zusammen mit meinem TEAC SCSI-CD-ROM CDs 1x zu 1x brennen (also ohne großartigen Lesepuffermöglichkeit) , während ich Tomb-Raider (schon mit 3D-Beschleunigung) gespielt habe und es gab keine Buffer-Underruns und keinerlei Probleme beim Finalisieren. Und damals hatten die Brenner noch nicht diesen Bufferunderrun-Schutz wie die späteren Geräte..
 
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