News ChatGPT-Superapp und Agenten: Wie sich OpenAI aus der (öffentlichen) Misere befreien will

Andy

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Und hoffentlich 853 Mrd. in den Sand gesetzt/gewettet.

Die einzige Art und Weise, wie eine so umfassende, umwälzende technologische Revolution der Menschheit zur Verfügung gestellt werden sollte (und dürfte), wäre als 100% open-source Variante. Nur so kann sichergestellt werden, dass sie sich nicht gegen uns Menschen stellt, aus Profitinteresse zu unseren Ungunsten uns und unsere Daten missbraucht und letztlich zum Wohlwollen und Fortschritt aller da ist.

Aber stand jetzt möchte man eben lieber das todgerittene Pferd namens Kapitalismus weiter reiten.
Wir liegen also noch absolut im Zeitplan was das Star Trek Drehbuch angeht. Bevor man sich dort völlig sorgenfrei mit dem Bordcomputer unterhalten konnte, musste die Menschheit im 21. Jahrhundert erst mal durch das Tal der Tränen, den III. Weltkrieg überleben und den Kapitalismus überwinden.
 
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Na, beginnt da jemand bei OpenAI nach Luft zu schnappen.
Let the show begin.

Ciero
 
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Werbung ist das Zauberwort.
Wenn GPT-4o Menschen in eine Psychose bringen kanm, dann kann es auch problemlos jegliche Sachen andrehen.
Natürlich nicht sofort, aber die Enshittification wird mit der Zeit voranschreiten.
Das ist aktuell der letzte Strohhalm für OpenAI wie sie sich bis 2030 vor dem Bankrott retten wollen.

Aber der Konsument wirds wie immer schluckem 🤷‍♂️
 
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Irgendwann wird Sam Altman noch lernen das die ständigen Paradigmenwechsel die Kundschaft (und Investoren) nervös macht. Vom Aufteilen der Geschäfte in einzelne Bereiche/Apps gehts jetzt wieder auf zur nächsten Super App. Kannst jetzt als Österreicher Stolz auf Peter Steinberger sein?
Ich glaub zwar auch das die Börsennotierungen von OpenAI und Anthropic extreme Kapitalmengen einbringen werden; Nüchtern formuliert, was bleibt dem Markt auch noch übrig? Ohne KI "Bubble" stecken wir schon über Jahre in einer tiefen Rezession, der Ausfall des Szenarios würde die Märkte wahrscheinlich 10 Jahre zurück werfen und keinen Stein auf dem anderen lassen.
Meta, Google, Microsoft & Amazon zeigen ja das KI ein Ertragreiches Geschäft mit sich bringen kann, jetzt müsst ma nur noch Lösungen für die restliche Wirtschaft finden. Wobei, braucht man die Menschen dafür überhaupt noch, kann Big-Tech nicht Self-Serving werden und wir schauen nur noch zu? ;)
 
Wow, gleich ein paar Aluhutreden am Anfang des Threads, gewürzt mit Kapitalismuskritik oder -todgesang. Wohin eine nicht kapitalistische Technologieentwickung führt, kann man einfach am Realversuch DDR nachlesen, Trabi vs. VW, Computertechnik vor und hinter dem eisernen Vorhang. Gibt es zig Bücher zu.

Abgesehen davon, dass eine Wette auch schiefgehen kann, gehört zum System. Jedoch hätten wir mit einem KI-Ministerium anstelle Wirtschaftsunternehmen wahrscheinlich noch nicht ein einziges anwenderfähiges Skript.
Politik soll sich richtigerweise um Rahmenbedingungen und Schranken kümmern, aber ansonsten funktioniert es ganz gut, unsere Wirtschaftsform, deckt Nachfrage, adaptiert schnell. Ob OpenAI oder andere oder noch andere letztlich übrig bleiben, ist doch egal. Das grundlegende Prinzip funktioniert, wird gekauft, wird weiterentwickelt. Weiter so. :)
 
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OpenAI wird der erste sein der Fällt, sie müssen endlos Fremdkapital beschaffen, genau wie Anthropic.
Google hat mit seinem Alphabet Imperium genug Geld um weiter mit "KI" zu experimentieren, wenn Anthropic und OpenAI fallen, gibt es ein paar Rechenzentren günstig. Dann kann Google schauen ob es für die LLMs eine Nische gibt, die die Kosten wieder einspielt. Aber alles auf einem Niveau von vielleicht 1-5% des Umsatzes von Alphabet.
"KI" (LLMs) wird nicht the nex big thing werden und schon garnicht Agenten, weil niemand freidrehende Programme auf seinem PC haben will.
 
MelbarKasom schrieb:
Aber stand jetzt möchte man eben lieber das todgerittene Pferd namens Kapitalismus weiter reiten.
Das todgerittene Pferd, was diese Innovation erst möglich gemacht hat? Was wäre denn die Alternative?
 
steirerblut schrieb:
Irgendwann wird Sam Altman noch lernen das die ständigen Paradigmenwechsel die Kundschaft (und Investoren) nervös macht. Vom Aufteilen der Geschäfte in einzelne Bereiche/Apps gehts jetzt wieder auf zur nächsten Super App.
Das ist dahingehend bewusst so gewählt, weil kläglich versucht wird AI auch nur Ansatzweise zu etablieren. Es wird auf alles geschossen was irgendwie Umsatz generieren könnte.

the_IT_Guy schrieb:
OpenAI wird der erste sein der Fällt, sie müssen endlos Fremdkapital beschaffen, genau wie Anthropic.
Ich denke, dass es Oracle oder CoreWeave früher erwischen wird.


Ciero
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Wow, gleich ein paar Aluhutreden am Anfang des Threads, gewürzt mit Kapitalismuskritik oder -todgesang. Wohin eine nicht kapitalistische Technologieentwickung führt, kann man einfach am Realversuch DDR nachlesen, Trabi vs. VW, Computertechnik vor und hinter dem eisernen Vorhang. Gibt es zig Bücher zu.
Wenn der eigene Tellerrand bei Kapitalismuskritik nur das hervorbringt was du da niedergeschrieben hast, dann rate ich anstatt der "zig Bücher" einfach noch ein paar mehr zu lesen. Denn, oh wunder, da gibt es sehr viel mehr als nur schwarz und weiß, auch wenn viele uns glauben lassen mögen, dass dies eine schwarz/weiß Thematik sei. Und wers glaubt erfüllt halt nur seinen fremdbestimmten Zweck.
Am witzigsten sind dann noch die, die dabei auch noch glauben "frei" zu sein :lol:
 
@SIR_Thomas_TMC Also ich glaube, irgendwo zwischen der DDR und The Outer Worlds wird die Wahrheit liegen. KI polarisiert eben. Aber wenn die Investitionssumme in ein KI-Unternehmen das BIP eines Staates erreicht, darf man sich wohl schon fragen, ob das gut gehen wird. Die aktuelle Deepfake-Debatte tut dem Image von KI auch nicht gut und ich glaube auch nicht, dass OpenAI noch als gutes Vorbild in dem Bereich etwas taugt.
 
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MelbarKasom schrieb:
Und hoffentlich 853 Mrd. in den Sand gesetzt/gewettet.

Die einzige Art und Weise, wie eine so umfassende, umwälzende technologische Revolution der Menschheit zur Verfügung gestellt werden sollte (und dürfte), wäre als 100% open-source Variante. Nur so kann sichergestellt werden, dass sie sich nicht gegen uns Menschen stellt, aus Profitinteresse zu unseren Ungunsten uns und unsere Daten missbraucht und letztlich zum Wohlwollen und Fortschritt aller da ist.

Aber stand jetzt möchte man eben lieber das todgerittene Pferd namens Kapitalismus weiter reiten.
Wir liegen also noch absolut im Zeitplan was das Star Trek Drehbuch angeht. Bevor man sich dort völlig sorgenfrei mit dem Bordcomputer unterhalten konnte, musste die Menschheit im 21. Jahrhundert erst mal durch das Tal der Tränen, den III. Weltkrieg überleben und den Kapitalismus überwinden.
ich verstehe diese emotional aufgeladene Debatte rund um KI überhaupt nicht. Ich begrüße den technologischen Fortschritt und weine den zu ersetzenden Bullshitjobs keine einzige Träne nach, Kapitalismus hin oder her.

Viele die hier auf den Kapitalismus schimpfen haben sich nicht oder nur wenig mit den Alternativen befasst.

Und zum Thema Datenschutz, das Wort triggert bei mir extrem boomereske Gefühle.
Ergänzung ()

MelbarKasom schrieb:
Wenn der eigene Tellerrand bei Kapitalismuskritik nur das hervorbringt was du da niedergeschrieben hast, dann rate ich anstatt der "zig Bücher" einfach noch ein paar mehr zu lesen. Denn, oh wunder, da gibt es sehr viel mehr als nur schwarz und weiß, auch wenn viele uns glauben lassen mögen, dass dies eine schwarz/weiß Thematik sei. Und wers glaubt erfüllt halt nur seinen fremdbestimmten Zweck.
Am witzigsten sind dann noch die, die dabei auch noch glauben "frei" zu sein :lol:
Ja, bitte weihe uns Ahnungslose doch mal ein. Von wem werden wir fremdbestimmt? Welchen Telegramm Kanal sollen wir abonnieren?
 
Zuletzt bearbeitet:
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Abgesehen davon, dass eine Wette auch schiefgehen kann, gehört zum System.
Wow hast du dir das vereinfacht.

Es ist eine Wette von nie dagewesenem Ausmaß. Wenn diese Wette , wie du sagst, schief geht, weil es so zum System gehört, was denkst werden die Konsequenzen sein und wo wird man sie zu spüren bekommen?

derMutant schrieb:
ich verstehe diese emotional aufgeladene Debatte rund um KI überhaupt nicht. Ich begrüße den technologischen Fortschritt und weine den zu ersetzenden Bullshitjobs keine einzige Träne nach, Kapitalismus hin oder her.

Viele die hier auf den Kapitalismus schimpfen haben sich nicht oder nur wenig mit den Alternativen befasst und können nur schimpfen.
Es geht nicht um die Technologie an sich sondern um die darum aufgebaute finanzielle Struktur. Die ist als solches zwar gepuffert birgt aber unfassbare Risiken.

Ciero
 
derMutant schrieb:
ich verstehe diese emotional aufgeladene Debatte rund um KI überhaupt nicht.
Und zum Thema Datenschutz, das Wort triggert bei mir extrem boomereske Gefühle.
Es liegt in der Natur der Sache, dass man als junger Mensch vieles nicht versteht.
Und zum Thema Datenschutz: " Sorry if I did hurt your feelings kiddo... you'll understand, maybe, eventually... hopefully..."

Btw. wie wäre es mit einem GenZesken Avatar? Deins gibt mir so komische "mir ist alles egal" Gen-X vibes...
 
SIR_Thomas_TMC schrieb:
Wow, gleich ein paar Aluhutreden am Anfang des Threads, gewürzt mit Kapitalismuskritik oder -todgesang. Wohin eine nicht kapitalistische Technologieentwickung führt, kann man einfach am Realversuch DDR nachlesen, Trabi vs. VW, Computertechnik vor und hinter dem eisernen Vorhang. Gibt es zig Bücher zu.

Abgesehen davon, dass eine Wette auch schiefgehen kann, gehört zum System. Jedoch hätten wir mit einem KI-Ministerium anstelle Wirtschaftsunternehmen wahrscheinlich noch nicht ein einziges anwenderfähiges Skript.
Politik soll sich richtigerweise um Rahmenbedingungen und Schranken kümmern, aber ansonsten funktioniert es ganz gut, unsere Wirtschaftsform, deckt Nachfrage, adaptiert schnell. Ob OpenAI oder andere oder noch andere letztlich übrig bleiben, ist doch egal. Das grundlegende Prinzip funktioniert, wird gekauft, wird weiterentwickelt. Weiter so. :)
Der Vergleich hinkt in einem Punkt. Im Gegensatz zum VW Golf, den sich jeder Arbeiter leisten konnte, ist die heutige KI-Infrastruktur so teuer, dass sie fast schon wieder monopolistische Züge annimmt – also eine Art "Big Tech Planwirtschaft" entsteht, in der nur noch ein paar Firmen entscheiden könnten was entwickelt wird und was nicht.
Ich für meinen Teil begrüße unsere neuen Herrscher mit offenen Armen. ;)
 
Wäre ich in so einem Schlamassel, würde ich ChatGPT fragen, wie man da am besten wieder rauskommt!!
 
Der ganze AI-Krams ist ja aus unternehmerischer Sicht Kapitalismus in Reinkultur. Völlig unabhängig davon, was KI am Ende für eine selbst oder die gesamte Gesellschaft bringt (oder es schon tut).
Es werden Abermilliarden an Kapital angehäuft, um bereits laufende Vorhaben massiv zu skalieren oder Neues zu schaffen. Aber vieles davon ist auch noch ein mehr oder weniger vages Versprechen auf die Zukunft. Und das muss sich ja am Ende auch rechnen. Ich will als Investor am Ende auch mein Stück vom Kuchen abhaben und nicht nur zusehen, wie sich der Laden, in den ich mein Kapital gebuttert habe, sich geradeso selbst finanzieren kann, Versprechungen revidiert werden oder das Unternehmen gar untergeht.

Kapitalismus schafft ohne Zweifel Möglichkeiten. Aber wenn man nur die äußeren Ränder von zwei Wirschaftssystemen (wie Raubtierkapitalismus und Planwirtschaft) nebeneinander stellt und mit Halbwissen emotional aufgeladen diskutiert, kann das ja nicht sonderlich gut gehen. :)

Die meisten hier sind keine Wirtschaftswissenschaftler (behaupte ich jetzt mal, bin ich auch nicht). Daher kann ein deep dive in ein solches Thema hier auch irgendwie nichts werden. 😅
Sorry, meine ich nicht böse oder irgendwie persönlich.
 
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