News Chrome-Browser: Drei kritische Lücken erfordern schnelles Update

AlphaKaninchen schrieb:
Unter MacOS und iOS würde ich einfach bei Safari bleiben.
Safari nutzt Webkit: Darauf basieren auch andere Browser.

Leider habe ich auf die Schnelle keine vernünftige Aufstellung gefunden.
 
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racer3 schrieb:
Ich hätte Interesse an einem extrem unsicheren Browser. Welcher keine Zertifikate überprüft und ohne das ganze SSL Gedöns.
Kleiner Tipp fuer Chrome, den ich auch gelegendlich mal brauche um auf ein nahezu antikes Webinterface zuzugreifen.
Wenn du eine nicht ueberspringbare Zertifikatswarnung bekommst, kannst du blind thisisunsafe gefolgt von Enter tippen. Das ueberspringt die meissten sonst nicht ueberspringbaren Warnungen.
 
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Wie kommt eigentlich der grosse Marktanteil zu Stande. Ich kenne keinen Desktop User der diesen Browser nutzt. Nicht in unserer Firma (und das sind mehr als tausende Mitarbeiter), andere Firmen mit denen wir Beziehungen pflegen, nicht im Bekanntenkreis und auch nicht in der Familie. Auch auf der Uni habe ich keinen getroffen der Chrome nutzte. Von mobilen Androids mal abgesehen.
 
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Floorp schrieb:
Wie kommt eigentlich der grosse Marktanteil zu Stande.
Ein massives Werbebudget. Ich habe damals auch mal ganzseitige Werbeanzeigen fuer Chrome in Zeitungen und Zeitschriften gesehen.
Geschwindigkeit. Der Chrome war vorallem anfangs auch in unabhaengigen Tests teils mit grossem Abstand der schnellste Browser. Firefox war damals ziemlich abgeschlagen.
Fuer einige mag auch das damals neue platzsparende Design relevant gewesen sein. Wenn ich mich richtig erinnere, war Chrome der erste Browser der die Tabs in sonst unbenutze Windows Titelleiste geschoben hat.
Wie relevant die Einbettung anderer Google-Dienste ist weiss ich nicht, weil ich quasi keine nutze, ausser Youtube.
 
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Caramon2 schrieb:
Safari nutzt Webkit: Darauf basieren auch andere Browser.

Blink (Chromiums Engine) war ursprünglich von Fork von WebKit. In den ersten Jahren von Chrome gingen z.T. auch Changes von Blink zurück in WebKit. Allerdings waren ab einem gewissen Punkt die Code-Basen soweit auseinander, dass es nicht mehr sinnvoll möglich war. Man hatte von Anfang an sehr große Änderungen an WebKit vorgenommen, damit überhaupt das Multi-Prozess-Modell von Blink möglich war.

Das stammt ja alles noch aus den finsteren Zeiten, als nicht jeder Tab in einem separaten Prozess gekapselt war. Ist ein Tab abgeschmiert, hat es den ganzen Browser mitgerissen. Kein Sandboxing etc. -- alleine schon aus Sicherheitsgründen mit heutiger Sichtweise absolut gruselig.
 
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SheepShaver schrieb:
Die Sicherheitslücken sind in der V8-Engine. Damit wären auch Edge, Opera, Brave, etc. betroffen.
Und jede Anwendung die das Electron-Framework nutzt, z.B. Discord.
 
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Guru-Meditation schrieb:
Dieser Browser kann eigentlich weg.
Und was dann? Chrome/Chromium ist die Basis aller derzeitigen Browser, bis auf Firefox.
 
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@Floorp Klar, ich installier mir Safari auf Windows weil ich das auf dem Mac schon so gern mochte. /s ;)

Ladybird? Nie gehört.
 
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Floorp schrieb:
coxon schrieb:
Ladybird? Nie gehört.
Ist auch nicht wirklich als Alternative zu irgendwas zu nennen.
Ein Browser der aktuell noch gar nicht frei verfügbar ist und lediglich irgendwas verspricht.
Spenden wollen sie aber natürlich auch schon haben.

Dazu heißt es auch noch:
We are targeting Summer 2026 for a first Alpha version on Linux and macOS. This will be aimed at developers and early adopters.
(...)

We would like to do Windows eventually, but it's not a priority at the moment.
Eine Windows Version wirds auf absehbare Zeit also nicht mal geben.
Genauso wie:
While there is the start of an Android port in the project repository, mobile is not a priority at the moment.
Sie verfolgen zwar lobenswerte Ziele. Aber bevor da auch nur irgendwas veröffentlicht wurde, würde ich das Teil nirgendwo als Alternative listen.
 
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Puh. Ein Glück. 😅
 
Ladybird ist aktuell noch Zukunftsmusik.
Es soll mal ein unabhaengiger Browser auf neuer Codebasis werden.
Ein heeres Ziel, aber auch ein hohes Ziel. Obs erreichbar ist muss sich noch zeigen.
 
Ranayna schrieb:
Ein massives Werbebudget. Ich habe damals auch mal ganzseitige Werbeanzeigen fuer Chrome in Zeitungen und Zeitschriften gesehen.

Dazu kommt noch, dass die Leute einfach zu behäbig/bequem sind. Es wird ja noch immer millionenfach Adblock Plus empfohlen und genutzt, obwohl das Teil einen Skandal nach dem anderen hatte.

Vor allem als Windows-Nutzer hat man eigentlich gar keinen Grund, Chrome zu nutzen. Edge hat einfach so stark aufgeholt. Und wenn das einem zu viel "Datenzeugs" ist, dann halt Firefox.
 
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LuminousVision schrieb:
Vor allem als Windows-Nutzer hat man eigentlich gar keinen Grund, Chrome zu nutzen. Edge hat einfach so stark aufgeholt. Und wenn das einem zu viel "Datenzeugs" ist, dann halt Firefox.

Edge ist ja auch auf Chromium-Basis und AFAIK beschäftigt neben Google auch Microsoft Leute, die nur für die Weiterentwicklung von Chromium zuständig sind.

Im Endeffekt ist das auch eine gute Entscheidung. Blink und V8 bzw. moderne Browser sind inzwischen dermaßen komplexe Software, dass eine gemeinsame Entwicklung sinnvoll ist. Dennoch gut, dass Apple WebKit immer noch weiterentwickelt und Gecko/Quantum eine weitere Alternative existiert.

Ohne Google wäre aber wohl die Mozilla Foundation auch schon lange pleite bzw. müsste man die Weiterentwicklung von Gecko/Quantum bzw. Firefox soweit runterdampfen, dass kaum noch was passieren würde. Allerdings tut das Google auch nicht aus Freundlichkeit, denn ohne Konkurrenz bestünde die Gefahr, dass die Wettbewerbsbehörden deutlich aggressiver gegen Google vorgehen würden.

Hoffentlich wird Ladybird was. Einen modernen Browser komplett neu aufzubauen, ist einige unglaublich große Aufgabe. Ich hätte es begrüßt, wenn man auf 'ne andere Sprache als C++ gesetzt hätte, weil das ja auch oft Teil des Problems hinter den Bugs ist, um die sich diese News eigentlich dreht. Andererseits setzen sie lt. ihrem Contribution Guide auf modernes C++, dass dank Smart Pointers und anderer Features um einiges unproblematischer in dieser Hinsicht ist.
 
LuminousVision schrieb:
Dazu kommt noch, dass die Leute einfach zu behäbig/bequem sind.
Das ist sicherlich ein Faktor warum der Marktanteil gleichbleibend sehr hoch ist.
Aber meine Argumentationsliste kommt aus aelteren Zeiten, als der Chrome sich erst noch etablieren musste.

Das war halt damals auch von einer massiven Werbekampagne begleitet. Etwas das kein anderer Browserhersteller auch nur Ansatzweise haette leisten koennen. Ok, vielleicht Microsoft, aber die hatten mit dem Internet Explorer eher einen Klotz am Bein, den auch die beste Werbung nicht attraktiv machen konnte :P

Werbung war fuer mich aber schon immer eher "Anti-Werbung". Die Geschwindigkeit war damals irrelevant, "dank" ~6Mbit/s Internet, und das Design mit den Tabs in der Windows Titelleiste mochte ich ueberhaupt nicht.
Dazu der "Underdog-Faktor", und privat bin ich ruhigen Gewissens beim Firefox geblieben, zu dem ich bei Version 2.irgendwas gewechselt bin weil ich Browsertabs haben wollte.
 
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