CPU-Z Voltage stimmt nicht mit realer Voltage überein

thompson004

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Ich habe eine Frage:
Ich habe hier 1,5 GB DDR1-400 Kingston Ram und 0.5 GB noname-Ram, die problemlos zusammenarbeiten.
Im Bios sind die auf 2.65v eingestellt, schon vor dem einbau des noname rams, und auf den kingstons steht auch 2.6v drauf.
in cpu-z im spd reiter steht jedoch bei 200 und 166mhz dass die voltage 2.5v beträgt, bei allen 4 modulen.
wem soll ich jetzt eher glauben? soll ich die rams auf 2.5v laufen lassen oder auf das beschriftete des DIMMs achten und bei 2.65v bleiben?
Lg!
 
Würde sagen im Zweifel mit der niedrigeren Spannung und dann halt gucken ob alles stabil läuft.

Edit: Andererseits wenn das Bios die per Default so eingestellt hat und alles reibungslos läuft, würde ichs vielleicht einfach lassen wie es ist.
 
Meist erlaubt der Hersteller bei schärferen Timings etwas mehr Spannung. Versuch mal, ob sie bei 2,5 V auch stabil laufen. Wenn ja, einfach auf 2,5 V lassen.
 
der spd reiter zeigt dir nur was auf den modulen gespeichert ist.
es zeigt also das die module bei 166 un 200 Mhz mit 2.5V arbeiten können... darauf hat sie der hersteller spezifiziert
aber eben nicht müssen
das motherboard kann auch mehr einstellen (2.65V) um einen stabilen betrieb zu gewährleisten

solange alles läuft würde ich es so lassen

du kannst auch versuchen die spannung auf die 2.5V im bios abzusenken
die module sollten eigentlich weiterhin funktionieren und die module würden so etwas sparsamer und kühler laufen

allerdings sind die ersparnisse kaum messbar
 
nicoc schrieb:
Meist erlaubt der Hersteller bei schärferen Timings etwas mehr Spannung. Versuch mal, ob sie bei 2,5 V auch stabil laufen. Wenn ja, einfach auf 2,5 V lassen.

hi, ok ich teste es jetzt, und vertraue dem spd.
ich sehe auch keinen grund warum ich den ram mit (möglicherweise) überflüssigen 0.15v laufen lassen sollte :D
 
Und ich seh keinen Grund, warum man ein System anfassen sollte, welches fehlerfrei läuft. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist richtig und 0,15V beim Prozessor würde sogar ganz ordentlich Energie sparen
aber beim RAM ist das zu vernachlässigen.
Nunja, wenns trozdem klappt, glückwunsch. =)
 
Mika911 schrieb:
Das ist richtig und 0,15V beim Prozessor würde sogar ganz ordentlich Energie sparen
aber beim RAM ist das zu vernachlässigen.
Nunja, wenns trozdem klappt, glückwunsch. =)

es geht mir aber nicht nur ums energie sparen, sondern die lebensdauer aller meiner pc-komponenten so gut wie möglich zu erhöhen
 
2,65V sind absolut OK. Laut JEDEC darf DDR-Ram bis DDR333 eine Standardspannung von 2,5V +/- 0,1V haben. DDR400 sogar 2,6V +/- 0,1 V. Ergo kann jedes DDR400 Modul 2,7V auf dauer vertragen. Daher mach dir keine sorgen. Bevor bei 2,65V die Riegel sterben werden deine Kondensatoren auf dem betagten Board schlapp machen oder irgendetwas anderes. Selbst 2,8V sind für wirklich jeden Speicher kein Problem.

Wenn aber das SPD aller Module auf 2,5V programmiert ist, kannst du aber auch 2,5V einstellen. Allerdings war es fürher oft so, dass bei voller Rambestückung oft eine leichte Spannungszugabe nötig war, damit sie stabil laufen. Muss aber nicht sein.
 
Irrlicht_01 schrieb:
Selbst 2,8V sind für wirklich jeden Speicher kein Problem.

Wenn aber das SPD aller Module auf 2,5V programmiert ist, kannst du aber auch 2,5V einstellen. Allerdings war es fürher oft so, dass bei voller Rambestückung oft eine leichte Spannungszugabe nötig war, damit sie stabil laufen. Muss aber nicht sein.

du meinst schon nur für DDR-1, oder?
daran habe ich auch schon gedacht, ich hab wegen der vollbestückung +0,05v auf die NB gegeben (man hat mir gesagt das kann man alternativ zur ram voltage erhöhung machen)
 
@thompson004
Das mit der Chipsatzspannung ist korrekt ja. Das kann auch helfen.

Ja, beziehe mich eigentlich nur auf DDR1 - aber indirekt. Später zu DDR2-Zeiten konnten die Chipsätze schon viel besser mit Vollbestückung umgehen, da war das in der Regel nicht mehr wirklich nötig - zumindest bei Intel. Bei AMD ist ja schon seit dem Sockel 754 der IMC in der CPU. Da kam es dann eher auf diese an und was die so mochte/konnte oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irrlicht_01 schrieb:
Das mit der Chipsatzspannung ist korrekt ja. Das kann auch helfen.

ich hatte grade in gta san andreas (multiplayer) mit 2.5v einen freeze, wahrscheinlich haben die kingston module gestreikt, also werden 2.6v ok sein denk ich :D
 
Ja, dann lass mal lieber auf 2,6V. Mit welchen Timings laufen denn die Module?
 
nicoc schrieb:
Ja, dann lass mal lieber auf 2,6V. Mit welchen Timings laufen denn die Module?

ich frage mich nur ob es sein kann, dass die kingston module auch bei (untertakteten) 166mhz statt 200mhz die 2.6v brauchen, die auf den Riegeln stehen..
Timings: 2.5-3-3-8 (SPD sagt 2.5-3-3-7 bei 166mhz aber ich lass es so)
 
Kann sein, muss aber nicht, evtl. liefert aber auch das Board nicht die gewünschten 2,5V bei eben 2,5 sondern hat sie erst bei eingestllten 2,6. Auf meinem Gigabyte Board mit DDR2 ist bei eingestellten 1,8V auch nur 1,72V.
 
Waldheinz schrieb:
Kann sein, muss aber nicht, evtl. liefert aber auch das Board nicht die gewünschten 2,5V bei eben 2,5 sondern hat sie erst bei eingestllten 2,6. Auf meinem Gigabyte Board mit DDR2 ist bei eingestellten 1,8V auch nur 1,72V.

ok, wie überprüfst du die tatsächliche spannung die für den ram zugeteilt wird?
 
Waldheinz schrieb:
Ich seh das in AIDA64 z.B. im OSD.

ich kann leider auch nicht mit everest ultimate meine current dram voltage auslesen, das liegt wohl an meinem mainboard; die sensoren spinnen weiters in letzter zeit (mainboard batterie dauerhaft auf 1,7v, real aber auf 2,8v)..
naja was solls dieser eine riegel den ich dazugegeben hab läuft mit 2.5v (steht auch drauf, ist von twinmos) und die kingston module mit 2.6v also bin ich zuversichtlich dass 2.6v eine akzeptable lösung für alle 4 module ist
 
Everest ist auch total veraltet, dafür gibt es ja jetzt AIDA64 so als quasi Nachfolger.
Aber selbst wenn es 2,6V sind ist das kein Thema, kann meine DDR2 auch mit 2,0V stabil laufen lassen und mit über 900MHz anstatt 800.
0,1V tun da nich wirklcih ein Abbruch zumal das eh schwankt.
 
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