CUDA Videoencoder kostenlos (MediaCoder)

  • Ersteller Ersteller emeraldmine
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@Hardkorn

Die Streams müssen erstmal ein Format haben, daß der Fernseher auch kann. Sonst bräuchte man doch gar kein DLNA, weil der Fernseher doch nativ alles abspielen würde.
 
powerfx schrieb:
Es gab einige Tricks z.B. bei MPEG-2, um die Rekodierung zu beschleunigen (auf Kosten der Qualität), aber dann bleibt das Format in jedem Fall gleich.
Jep... das Stichwort dazu lautet "Requantisierung" (DVDShrink nutzte das z.B. oder auch das Tool Requant bzw. Rejig). Zur Erklärung (von hier):
Was ist nun Requantisierung? Ganz einfach: MPEG erreicht seine sehr hohe (verlustbehaftete) Kompression dadurch, dass nach diversen Vorbereitungen (DCT) das Eingangssignal quantisiert wird - auf einen relativ kleinen Bereich von Messwerten, z.B. 128 oder 256. Danach wird das quantisierte Signal entropiecodiert und genau hier gehen die "überflüssigen" Daten über den Jordan. Wenn man einen MPEG-Stream also nachträglich noch stärker komprimieren will, dekodiert man ihn nicht komplett, sondern nur bis hin zu den bereits quantisierten DCT-Koeffizienten und quantisiert diese dann erneut, aber stärker (wenn es 256 Schritte waren, z.B. auf 128). Voila - es gehen nochmals Informationen verloren, die erneute Entropiecodierung verdichtet den Stream also noch etwas mehr und das Resultat ist kleiner. Der wesentliche Vorteil liegt darin begründet, dass die Quantisierung und Entropiecodierung beim MPEG-Encoding vom Zeitaufwand her ein Klacks sind, wenn man sie der Suche nach Motion Vectors gegenüberstellt. Diese muss nicht neu erfolgen, genausowenig wie die DCT - und damit ist eine Requantisierung deutlich performanter als eine komplette Dekodierung mit anschließendem Neuencoding.
 
Link100 schrieb:
also ein paar Sätze, müde, früh am Morgen sind ein wissenschaftlicher Vortrag?

Gerade am frühen Morgen, haben Sätze oft einschlagende Wirkung. :p

Per DLNA zu Fernseher bedeutet meisst, es gibt einen einfach gesagt Dateiserver, und den Fernseher der die Dateien vom Server liest und abspielt. Der Fernseher dekodiert dort zwangsweise die Datei solange er sie beherrscht, dabei (also beim dekodieren) ist unerheblich woher die Datei kommt, und ist nicht beschränkt auf DLNA.
 
DLNA beschreibt einen Standard. Innerhalb dieses Standards sind Medienformate definiert. Somit ist sichergestellt, daß der Fernseher ein gestreamtes Format abspielt. Das der Fernseher diese Formate dekodieren kann ist daher wohl logisch.
Ich habe nicht geschrieben, daß DLNA dekodiert oder streamt oder was auch immer, sondern DLNA als Oberbegriff genannt.
Wenn per Server ein Medienformat gestreamt werden soll, was nicht im Standard enthalten ist, muß es erst neu codiert werden.
Auch eigentlich vom Inhalt her kompatible Dateiformate müssen oft angepaßt werden um decodiert zu werden. Ich kann auch oft nicht nativ (per Netzwerk) darauf zugreifen und sie abspielen, es sei denn der TV hat eine Funktion um Netzlaufwerke zu mounten.
 
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Ich glaub du kannst meine Antwort dem Kommentar schulden, wo du dich gefragt hast ,wenn "die Bilder vor dem Enkodieren erst Dekodiert vorliegen müssen", "wie DLNA dann funktioniert". (Siehe ein paar Posts vorher) Was zusammenhanglos ist.
Nun scheinst du doch selbst DLNA zu kennen.
 
Ich glaub du kannst meine Antwort dem Kommentar schulden, wo du dich gefragt hast ,wenn "die Bilder vor dem Enkodieren erst Dekodiert vorliegen müssen", "wie DLNA dann funktioniert". (Siehe ein paar Posts vorher) Was zusammenhanglos ist.

Ich habe folgendes geschrieben:

Der Kern der Aussage sollte eigentlich werden, daß ein Transcoder nie ein Bild komplett decodiert.

Folgendes wurde daraus abgeleitet:

Damit ein Bild in irgendein anderes Format kodiert werden kann, muss es dekodiert vorliegen.

Ich reg mich jetzt nicht drüber auf, aber wenn ich schreibe, daß ein Transcoder ein Bild niemals "komplett" decodiert, und "komplett" weggelassen wird, wird die Aussage natürlich sinnlos, wie auch alles weitere.
 
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Hmm..., man könnte annehmen, dass wenn man etwas dekodiert, man es auch komplett und nicht irgendwie bis zur Hälfte macht.

Ich verbessere meine Aussage trotzdem mal:
Damit ein Bild in irgendein anderes Format kodiert werden kann, muss es erst komplett dekodiert werden.
 
Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Nach meinem Verständnis:

Transcodierung = von einem verlustbehafteten Kompressionsformat in das selbe bzw. in ein anderes verlustbehaftetes Kompressionsformat konvertieren

Encodierung = von einem unkomprimierten Format in ein verlustloses/verlustbehaftetes, komprimiertes Format konvertieren


Trotzdem hat "powerfx" zumindest teilweise Recht, wenn er schreibt, dass auch bei der Transcodierung erstmal das codierte Bild komplett decodiert werden muss, bevor es erneut (in einem anderen Kompressionsverfahren) codiert werden kann. Das decodierte, umkomprimierte Bild wird dabei nämlich üblicherweise im Arbeitsspeicher "zwischengelagert", bevor es an den Codierungsalgorithmus weitergereicht wird.

ABER es gibt auch Ausnahmen - wie z.B. die oben genannte Requantisierung. Auch Requantisierung ist ein Transcodierungsvorgang (denn es wird von einem verlustbehafteten Format in ein verlustbehaftetes Format gewandelt). Und wie schon beschrieben, muss dafür eben NICHT das komplette Bild decodiert werden.

ABER² mir ist kein frei zugängliches Requantisierungstool für z.B. H.264-Video bekannt (nur theoretische Abhandlungen zu dem Thema).
Wer also mit einem der gängigen Tools eine Transcodierung von H.264 nach H.264 vornimmt, geht IMMER den Weg über eine vollständige Decodierung des Quellmaterials mit anschließender erneuter Codierung - auch wenn man das unkomprimierte Video (welches im Zwischenschritt entsteht) in dem Fall nie zu Gesicht bekommt.


Der Rest ist eine rein semantische Diskussion, die unter anderem der verwässerten Bedeutung des Begriffs "Transcodierung" zu verdanken ist.
 
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Also ich hab hier noch uralt Videomaterial gelichtet und durch den Transcoder gehauen. Stimmt echt, bei manchen Aufnahmen ist der Ton asyncron zum Bild. Ich glaube da werde ich meine Filmesammlung nicht transcodieren können.:freak:

Edit: hab jetzt Freemake Video Converter nochma auf das Material losgelassen und BLU-RAY als Output gewählt. Das selbe Drama, also liegst am Ursprungsmaterial.
 
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Was ist nun das beste Programm um nicht kopiergeschütztes Blu-Ray Material auf "h246 mkv mit HD Audio Format" zu bringen? Ob jetzt mit oder ohne Hardwarebeschleunigung...
 
So, jetzt hab ichs dicke , seit ner halben Stunde will die Software nimmer, einmal transcodieren dann war Schluss: Fehlercode 014 , der H.264 Encoder will nicht mehr unter Windows XP und 7. Was nehme ich jetzt für Software !?

ok, hab mal den FreeMaker gemüht, klappt :)

Als Option hab ich noch X-Media Recode , in PS3 Bluray kompatible encodieret, klappt auch *schwitz*, allerdings ohne Cuda.
 
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