Das strengste Rauchverbot der Welt

Sollte Rauchen überall verboten werden?


  • Umfrageteilnehmer
    145
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
@Affe:
Natürlich ist das schlimm. Da widerspreche ich dir ja auch nicht.
Der Mist ist, dass man eben innerhalb seiner 4 Wände eigentlich die Freiheit haben sollte, sich selbst zu schädigen, wie man möchte. Die Raucherei färbt aber leider auch auf andere ab, das ist das Problem. Also ich möchte diese Entscheidung nicht treffen müssen. Zum Glück muss ich das auch nicht. Sollte es irgendwann verboten, lebe ich damit und gut ist. Es gibt wahrlich schlimmere Dinge im Leben, als nicht mehr in der eigenen Bude rauchen zu dürfen. Auch wenn ich es als nicht ganz korrekt ansehe, aber das ist eben eine fiese Graustufe.

@100€:
Das glaube ich auch nicht. Quellen bitte.
 
Ich finde die Entscheidung von Belmont gut und bin auch für ein absolutes Rauchverbot.
Normalerweise finde ich, das jeder (innerhalb der Gesetze) die völlige Freiheit haben sollte, Tun oder Lassen zu können, was er will - solange er damit nicht die Freiheit eines anderen beschneidet.

Doch beim Rauchen bin ich nicht so sicher, ob das klug wäre. Der Staat sollte immer dann eingreifen, wenn er das Gemeinwohl steigern kann. Unabhängig von den eigenen Freiheiten verursachen Massenerkrankungen durch Rauchen und Fettleibigkeit Milliardenkosten in unserem Gesundheitssystem, dass wir alle finanzieren müssen. Und das sind nicht unerhebliche Kosten.

Als Nichtraucher habe ich Schwierigkeiten mich in einen Raucher hinein zu versetzen. Rational betrachtet ist eine Zigarette völlig sinnlos. Sie ist teuer, verursacht Krankheiten beim Nutzer und auch bei Menschen in der Umgebung. Nikotinaufnahme kann, wenn man will, auch billiger sein.
Die gesundheitlichen Probleme durch Adipositas sind auch nicht zu verachten, obwohl sie nur indirekt auftauchen. Dagegen weiß ich aber, dass Essen einen klaren Nutzen bietet, der das Lebensgefühl steigert. Ich bin mir beim Rauchen da nicht so sicher.

Wie dem auch sei. Ich bin der Meinung, der Staat sollte immer dann eingreifen, wenn er unseren gesamten Wohlstand damit steigern kann, auch wenn es zu Lasten einer bürgerlichen Freiheit geht. Insofern bin ich für ein absolutes Rauchverbot, egal wo oder wann und egal wer es tut.
Alternativ wäre ich auch damit zufrieden, wenn Krankenkassen über eine Blutanalyse herausfinden, dass jemand zu einer bestimmten Risikoklasse gehört (Kettenraucher, starker Raucher, Raucher, Gelegenheitsraucher, Nichtraucher) und damit höhere oder niedrigere Beiträge zahlen muss. Das wiederum ist wieder ein Eingriff in den persönlichen Datenschutz, der auch mies ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie man es dreht und wendet, es werden immer Nachteile entstehen. Und da rauchen genau wie der Konsum von Alkohol eine ziemlich sinnentleerte Sache ist, die dennoch viele tun, kann man da auch keine logische Lösung bzw. eine von allen akzeptierte finden. Deswegen müssen bei einem entsprechenden Gesetz (sollte es kommen) eben die entsprechenden Betroffenen die Backen halten und runterschlucken. Ich sehe keine sinnvollen Gründe, die gegen so etwas sprechen. Auch wenn ich dagegen bin. ;)
 
Die Suchfunktion kann oftmals weiterhelfen.
Da die bereits allebkannten Argumente und der allzu vorhersehbare Diskussionsverlauf nicht wirklich zu neuen Erkenntissen führen, ist an dieser Stelle Schluß.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben