Dateinamenkonvertierung von Linux nach Windows

KaGe

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Tag zusammen,

ich stehe vor dem Problem, dass ich eine Datensicherung eines Linuxservers habe, die ich auf einen Win 2k8 R2 Server gezogen habe.
Leider sind hier die Umlaute über den Jordan gegangen.
Ich bekomme nur noch "ü" statt "ü", usw. angezeigt.

Ich habe mir schon den Wolf gesucht, aber immer nur Lösungen und Tools für die umgekehrte Richtung gefunden.
Leider kann ich den aktuellen Bestand auch nicht mehr an eine Linuxkiste hängen, da die Daten auf einem RAID1-Verbund hängen und ich diesen nicht unter LINUX eingebunden bekomme.

Ich habe auch unter Windoes keine Möglichkeit gefunden, die Partitionen als UTF-8 einzubinden.

Ich hoffe, Ihr könnt mich in die richtige Richtung schubsen bzw. die Bretter vor dem Kopf entfernen.

Gruß und Danke
KaGe
 
Da sollte dir eigentlich Samba Abhilfe verschaffen: Platte unter Linux einhängen und dann via SMB übertragen.
 
Das Problem ist:
Leider kann ich den aktuellen Bestand auch nicht mehr an eine Linuxkiste hängen, da die Daten auf einem RAID1-Verbund hängen und ich diesen nicht unter LINUX eingebunden bekomme.
Somit muss ich den Bestand bearbeiten, und zwar unter WIN :(
 
Momentan faellt mir nicht gerade eine Lösung ein. Ev. könnte man mit iconv etwas basteln - oder einem Massen-Renamer.
 
Sorry, wer Textkenntnis hat ist klar im Vorteil, ich habe bedingt durch Texteditoren auch immer diese Probleme mit meinen Mitarbeitern, da sah ich gleich rot. :)

Wie sieht es denn mit folgendem aus:
a) Platten unter Windows einbinden (natürlich mit defektem Encoding).
b) Die Platten via Samba (CFIS) freigeben.
c) Linux auf eine VM, dort das SMB Volume mounten und mit dem Tool convmv die Dateinamen retten.

-> Das Tool soll genau für diesen Zweck sein. Setzt natürlich voraus, dass Schritte a) und b) möglich sind.

Viele Grüße

Edit: Es gibt sogar ein anderes Tool, was wohl noch besser ist:
fuse-convmvfs - mirrors a whole filesystem tree from one charset to another
 
Zuletzt bearbeitet:
-Erst mal Danke für die Denkanstöße.

Habe die Verzeichnisse jetzt mal als SMB-Freigabe von der WIN-Kiste in einem GRML per "smbmount" eingehängt.
convmv läuft auch ordentlich und brav durch; scheinbar
Code:
convmv -r  -f utf-8 -t iso-8859-1 .
für das aktuelle Verzeichnis inkl. Subdirs.

Leider nimmt es mit der Option "-r" nur die direkt erreichbaren Verzeichnisse OHNE Leerzeichen, Directory MIT Leerzeichen werden von "-r" nicht erfasst :(

Hat noch jemand einen Rat wie ich die Leerzeichenproblematik erschlagen bekomme?

Danke und Gruß
KaGe
 
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