Daten Desktop-PC -> Server synchron halten ?

Pudel17

Ensign
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Hi,

ich hab' bis jetzt unter Windows den Total Commander ("Verzeichnisse vergleichen") benutzt, um meine xx.xxx Fotos vom Desktop-PC (= Quelle) auf einen Linux-Server (= Ziel) übers Netzwerk zu sichern. Nun bin ich drauf gekommen, dass am Linux-Server viel mehr Fotos liegen als am Quell-PC. Dem bin ich nachgegangen - die Gründe sind z.B.:
  • Am Quell-PC wurden nach einiger Zeit diverse Dateien von *.jpeg auf *.jpg umbenannt -> die waren dann am Linux-Zielserver doppelt, also 1x als jpeg und 1x als jpg...
  • Göga kam u.a. nach einer Synchronisation auf die Idee, den Ordner 2022_10 (= Oktober) auf 2022_10&11 (= Oktober + November) umzutaufen -> die Oktoberfotos waren dann am Linux-Server doppelt, weil der Oktober-Ordner nicht gelöscht wurde...
Habe jetzt ein altes Backup-Programm (Backup Elements 2007) versucht so hin zu biegen - nur nach einer Vollsicherung gibt's ein befriedigendes Ergebnis. Mit dem inkrementellen Backup kommt nicht das raus, was nötig ist. D.h. ich suche eine Alternative, die Folgendes kann:
  • Nach einer erstmaligen Vollsicherung sollten beim nächsten mal nur die Daten auf den Server kopiert werden, die dort noch nicht vorhanden sind bzw.
  • Daten, die in Quelle nicht mehr vorhanden sind, sollen in Ziel auch gelöscht werden.
Also im Prinzip suche ich ein Windows-Pendant dazu, wie der rsync-Befehl unter Linux funktioniert.

Habe jetzt gegoogelt und bin über Tools wie PureSync, FreeFileSync etc. gestolpert - die Bewertungen sind aber nicht ganz so toll. Taugen die trotzdem zu dem, was ich benötige bzw. habt Ihr Empfehlungen für mich?

Thx
 
Pudel17 schrieb:
Habe jetzt gegoogelt und bin über Tools wie PureSync, FreeFileSync etc. gestolpert - die Bewertungen sind aber nicht ganz so toll.

Und warum das? Was soll an zB PureSync nicht so toll sein? Es tut, wie es heißt. Es hält Ordner synchron.
 
FreeFileSync habe ich selbst einige Jahre genutzt. Hat immer gut funktioniert. Man kann da auch alles einstellen, was man so braucht.
 
Pudel17 schrieb:
wie der rsync-Befehl unter Linux funktioniert.
robocopy mit
/mirSpiegelt einen Verzeichnisbaum (entspricht /e plus /purge).
sollte das abbilden, was du suchst.
 
Göga musste ich erst einmal googeln, soll wohl Göttergatte (Ehemann) heißen.
 
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Hihi ....

Danke! Wegen FreeFileSync: bei Chip nur etwas mehr als 3 (von 5) Sterne - anscheinend gibt's da Haken und Ösen. Egal - ich hab's jetzt mal herunter geladen und werde testen.

Robocopy sieht auch gut aus - könnte ich eventuell als *.bat meiner Göga (= Göttergattin) auf den Desktrop legen.? Auch syncthing werde ich mir anschauen ... danke, hab' zu tun ;-).

Leider ist mein Backupprogramm trotz Angabe "incremental" wieder auf Vollsicherung gegangen - jetzt heißt's 2,5 Stunden warten (abbrechen möchte ich nicht).
 
Pudel17 schrieb:
Wegen FreeFileSync: bei Chip nur etwas mehr als 3 (von 5) Sterne - anscheinend gibt's da Haken und Ösen.
Solche "schlechten" Bewertungen können auch einfach zustande kommen, weil Leute nicht mit Tools klarkommen, die mehr als 2 Optionen bieten...
 
+ für FreeFileSync, privat bisher niemals Probleme.
Auf der Arbeit verwende ich robocopy, funktioniert ebenfalls sehr gut.
 
Code:
robocopy "quellpfad" "zielpfad" /MIR /FFT /MT /R:0 /W:0 /UNILOG:"c:\backup_fotos.log" /NP
 
Habe jetzt mal FreeFileSync auf einem anderen PC instelliert, bevor ich ihn auf die xx.xxx Fotos los lasse ... einem ersten Test zufolge tut er das, was er soll :). Meckert nur herum, dass der Papierkorb nicht da ist ... vielleicht finde ich das noch, wie man ihm die Warnung abdreht...

-----------

Nachtrag: Papierkorb abdrehen gefunden....
 
Ich nutz seit einer Weile SyncFolder (aus dem MS Store). Recht übersichtlich und trotzdem einige Optionen, gerade in den erweiterten Einstellungen, z.B. in welche Richtung(en) drr Sync laufen soll. Jeder Job kann individuell eingestellt werden. Mir war z.B. wichtig, dass Änderungen im Quellordner automatisch erkannt und nur diese übertragen werden.
Ob Änderungen von jpeg auf jpg ohne erneuten Sync laufen weiß ich nicht. Es gibt die Option für einen papierkorbähnlichen Ordner, in den Daten die gelöscht wurden verschoben werden, ggf mit automatischem Löschen nach x Tagen, also falls versehentlich was geändert wurde.
Die Jobs kann man manuell starten, bei Änderungen, zu einer festen Zeit und ich glaube auch in Zeitintervallen laufen lassen.
 
Sykehouse schrieb:
Solche "schlechten" Bewertungen können auch einfach zustande kommen, weil Leute nicht mit Tools klarkommen, die mehr als 2 Optionen bieten...
Weil Anleitungen miserabel sind?!?

Ich nutze zwar auch FreeFileSync, aber bis ich nach 40 EDV-Jahren gepeilt hatte wie man sich das Syncen, und vor allem eine Automatik, vorstellt, das hat etwas gedauert… Unintuitiv mit Sternchen.

Ich Starte keine GUI «Ordner X in Art und Weise A nach Ziel M, Ordner Y in Art und Weise B nach Ziel N, … …» nebst «Automatik Einschalten» - oh nein. Ich lasse von der Automatik, qua Skript, Quellordner überwachen, mit Verzögerung, und dann wird ein Sync-Skript, das bereit liegen muss, ausgelöst. Das ist quasi komplett rückwärts gedacht.

SyncThing habe ich analog nicht kapaiert und sein gelssen.
Wer immer diese Tools empfielt (»wenn einmal alles eingestellt ist«) und nicht sagt wo und wie eine verständliche Anleitung ist der hilft bei der Problemlösung nicht wirklich.

CN8
 
Habe am Nachmittag FreeFileSync auf meine xxx.xxx Fotodateien los gelassen - es tut, was es soll :) . Ich denke das schafft auch meine Göga, wenn ich ihr den Job herrichte. Danke für Eure Tipps (da waren mehrere brauchbare Möglichkeiten dabei).

Liebe Grüße
 
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