Datenplatte für Multiboot

davidbaumann

Commodore
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Aug. 2004
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Hallo zusammen,

habe nen alten AMD Quadcore Rechner.
Auf diesem läuft Windows 7 und Kubuntu (aktuellste Version).
Ausserdem starte ich auch manchmal Acronis True Image (von CD).

Das System benutze ich oft, um Daten von Platten (per USB angebunden) zu sichern. Das heisst ich muss große Datenmengen auf diese Platte schreiben und lesen.

Die Dateisysteme die ich zur Auswahl habe, haben aber allesamt Nachteile:

NTFS: Bei meinen letzten Beobachtungen war immer ein Kern voll ausgelastet unter Linux beim Schreiben. Ist aber schon eine Weile her. Und schnell war es leider auch nicht...
Unter Windows und Acronis natürlich top!


FAT32: Äh ja. Alt, eventuell lassen sich nichteinmal alle Dateien sichern (zu groß?)
Kann das eine 1.5TB Platte?

EXt4 oder ähnlich: Unter Windows ein Basteltreiber ;)


Oder was soll ich tun? Aufteilen kann ich die Platte nicht, will eventuell unter Linux sichern und unter Windows die Dateien brennen...

Kann auch mal ein 1TB DD Image drauf müssen.
Könnte doch gut sein, dass ich auf ein Linux Dateisystem gehen muss, würde das aber gerne vermeiden.

Gruß.
 
Ext4 klappt unter Windows gar nicht, die Treiber für Ext2 und Ext3 funktionieren hingegen ziemlich gut. Hatte ich nie Probleme damit. DAs wäre meine weapon of choice.
Mich irritiert eher, dass du solche Probleme mit NTFS hast. Ich hatte nie solche Sorgen. Müssts mal genauer testen.... aber hab grad keine entsprechend großen Dateien rumfliegen, die ich mal eben rumkopieren kann.
 
Mit FAT32 kommen sowohl Windows als auch Linux am besten zurecht. Es hat natürlich das Limit, dass eine Datei max. 4GB groß sein darf, wobei das bei Acronis True Image kein Problem ist, weil man dort einstellen kann, dass die Imagedatei automatisch geteilt wird. Dann würden eben viele Teile mit 4GB Größe angelegt werden. Partitionen mit mehr als 32GB Größe kann man ja mit Linux anlegen.
 
exFAT ist doch von den Lizenzen her noch schlimmer als NTFS. NTFS ist "nur" proprietär, exFAT untersagt sogar eigentlich Reverse Engineering.
Da kannste auch direkt bei NTFS bleiben, wenn du am Ende doch mit FUSE rumbasteln musst.
 
Daaron schrieb:
Ext4 klappt unter Windows gar nicht, die Treiber für Ext2 und Ext3 funktionieren hingegen ziemlich gut. Hatte ich nie Probleme damit. DAs wäre meine weapon of choice.
ext4 funktioniert mit Ext2Fsd unter Windows XP/Vista problemlos (einmal mit Administrationsrechten eingerichtet), ebenso ntfs unter Linux-Betriebssystemen. Allerdings habe ich mir bisher grundsätzlich den Schreibzugriff verkniffen und nutze doch lieber eine kleine Fat32-Partition für den Datenaustausch.
 
Also lesen von der NTFS (Windows Server 2008 R2 x64) und schreiben auf die Systemplatte lastet mein System bei 50 MByte/s zu 75% aus...
Das bei einem 2.6GhZ Quadcore...

Naja, da ich jetzt noch einen Rechner und ein paar Platten über habe, hat sich das Problem vielleicht schon gelöst. Daten kommen auf mein neues 8TByte Nas.

Gruß.
 
derblöde schrieb:
ext4 funktioniert mit Ext2Fsd unter Windows XP/Vista problemlos (einmal mit Administrationsrechten eingerichtet), ebenso ntfs unter Linux-Betriebssystemen. Allerdings habe ich mir bisher grundsätzlich den Schreibzugriff verkniffen und nutze doch lieber eine kleine Fat32-Partition für den Datenaustausch.

Meine letzte Info zu Ext4 war, dass die alten Ext2/3-Treiber zwar auf Ext4 zugreifen können, aber nur, wenn auf dem Laufwerk keine Ext4-Features genutzt werden.

NTFS unter Linux ist hingegen grob genauso stabil wie unter Windows. Tatsächlich kann NTFS-3g Dinge anlegen, die WIndows so nicht anlegen oder lesen kann.... NTFS kann mehr, als Windows weiß.
 
Theoretische Frage:
Vielleicht etwas abgespaced, aber schonmal geguckt, wie flott es waere, das Windows in KVM oder Xen zu packen? Dann haettest Du quasi das *echte* ;) NTFS von Windows halt auf ner Pseudoplatte im LVM unter Linux liegen und Zugriff auf beide Systeme gleichzeitig (dann halt den Brenner durchmappen usw...)
 
Nicht abgespaced :)
Mit Virtualisierung arbeite ich sehr viel.
Allerdings brauch tman manchmal einfach das System Nativ laufen, sei es aus Performancegründen oder was auch immer.

Dadurch dass ich jetzt aber nen Rechner über habe, einige Platten und ein neues NAS, hat sich das Problem erübrigt.
Daten von Linux kommen auf eine 1.5TB Platte, die von Windows auf das NAS. Notfalls kann ich die Platte immernoch jederzeit umformatieren (da sind nur temporäre Daten drauf, z.B. dd Images.

Meine Beobachtung beim letzten Kopieren von NTFS auf Linux (EXT4?) war auch wieder eine enorme CPU Last bei NTFS.

Gruß.
 
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