F
Fu Manchu
Gast
Beim Einkaufen gibt es Paybackpunkte, beim fliegen Meilen, Bonuspunkte an der Tanke, Datenerfassung bei der Zahlung mit EC-Karte, Log-Ins im Internet, Onlineshopping, FAcebook und Co, Email Chats, Kameras, Überwachung usw. - und bei vielen steckt die Angst und Befürchtung oder zumindest die Vermutung mit dahinter, das viele unsere Bewegungsdaten und Infos über uns gesammelt, verknüpft und ausgewertet werden, damit man genaue Profile über uns genereriert.
Aber wie sieht eigentlich die Wirklichkeit aus? Können Facebook, Google und Co uns richtig einschätzen und bewerten? Sind die Infos gehaltvoll und korrekt? Sind die Daten plausibel und richtig?
Oder sind die Daten und Infos, welche wirklich relevant sind, nicht eventuell unter einen Berg von Myriaden von Gigabytes von Datenmüll, falschen Infos und Fehlinterpretationen verloren, korrekte Daten nicht mehr von Fehlinformationen zu unterscheiden?
Warum ich das frage: ich sehe bei meiner Arbeit täglich Datenbanken bei Kunden, Firmen die Informationen über ihre eigenen Kunden sammeln, Produkte und Verkäufe, die Buchhaltung und die Kostenrechnung usw. - und ich sehe jedes Mal totales Chaos bei den Kunden:
- da gibt es in drei Systemen drei Listen mit Kunden, und jede Liste ist unterschiedlich und eine Schnittmenge ist auch nicht gültig
- da gibt es die Buchhaltung, wo nicht mal die Bilanz aufgeht (das sieht man häufiger als man glaubt), da sind Konten nicht zugeordnet (zu GuV oder Bilanz) oder stehen an falscher Stelle
- das bekommt man auf Nachfragen nach Produktlisten eine Liste mit uralten, alten und aktuellen Produkten, aber auf Nachfrage kann nicht mal das EDV-System beantworten, welche Produkte aktuell sind oder nicht
- da will man die Kostenrechnung abrufen und erhält nur Datenmüll, weil viele Sachverhalte nicht berücksichtig sind
- da werden Prozesse in der EDV gelebt, die monatlich mehr Geld verbrennen als die Mehrheit hier im Jahr verdient
Solche Missstände in Bezug auf Datenqualität und Plausibilität habe ich in den letzten Jahren in so vielen Unternehmen gesehen, das ich mittlerweile völlig die Angst davor verloren habe das die Firmen mit meinen Daten ein brauchbares Profil erstellen - vielmehr schleicht sich die Angst ein, das ein völlig falsches Profil generiert wird.
Das alles ist nicht der EDV zuzuschreiben, die letztlich das tut, was der Mensch ihr eingegeben hat, aber so wie ich meine Erfahrungen aus der beruflichen Praxis einschätze, wird das in den federführenden Unternehmen, welche unsere Daten sammeln, nicht anders sein.
Wie seht ihr das? Glaubt ihr, das Google ein korrektes Bild von euch hat? Das FAcebook euch kennt und weiß, was ihr wollt, tut und mögt? Das die Banken wissen wohin eure finanziellen Wege euch führen?
Aber wie sieht eigentlich die Wirklichkeit aus? Können Facebook, Google und Co uns richtig einschätzen und bewerten? Sind die Infos gehaltvoll und korrekt? Sind die Daten plausibel und richtig?
Oder sind die Daten und Infos, welche wirklich relevant sind, nicht eventuell unter einen Berg von Myriaden von Gigabytes von Datenmüll, falschen Infos und Fehlinterpretationen verloren, korrekte Daten nicht mehr von Fehlinformationen zu unterscheiden?
Warum ich das frage: ich sehe bei meiner Arbeit täglich Datenbanken bei Kunden, Firmen die Informationen über ihre eigenen Kunden sammeln, Produkte und Verkäufe, die Buchhaltung und die Kostenrechnung usw. - und ich sehe jedes Mal totales Chaos bei den Kunden:
- da gibt es in drei Systemen drei Listen mit Kunden, und jede Liste ist unterschiedlich und eine Schnittmenge ist auch nicht gültig
- da gibt es die Buchhaltung, wo nicht mal die Bilanz aufgeht (das sieht man häufiger als man glaubt), da sind Konten nicht zugeordnet (zu GuV oder Bilanz) oder stehen an falscher Stelle
- das bekommt man auf Nachfragen nach Produktlisten eine Liste mit uralten, alten und aktuellen Produkten, aber auf Nachfrage kann nicht mal das EDV-System beantworten, welche Produkte aktuell sind oder nicht
- da will man die Kostenrechnung abrufen und erhält nur Datenmüll, weil viele Sachverhalte nicht berücksichtig sind
- da werden Prozesse in der EDV gelebt, die monatlich mehr Geld verbrennen als die Mehrheit hier im Jahr verdient
Solche Missstände in Bezug auf Datenqualität und Plausibilität habe ich in den letzten Jahren in so vielen Unternehmen gesehen, das ich mittlerweile völlig die Angst davor verloren habe das die Firmen mit meinen Daten ein brauchbares Profil erstellen - vielmehr schleicht sich die Angst ein, das ein völlig falsches Profil generiert wird.
Das alles ist nicht der EDV zuzuschreiben, die letztlich das tut, was der Mensch ihr eingegeben hat, aber so wie ich meine Erfahrungen aus der beruflichen Praxis einschätze, wird das in den federführenden Unternehmen, welche unsere Daten sammeln, nicht anders sein.
Wie seht ihr das? Glaubt ihr, das Google ein korrektes Bild von euch hat? Das FAcebook euch kennt und weiß, was ihr wollt, tut und mögt? Das die Banken wissen wohin eure finanziellen Wege euch führen?