Datensicherung mit WinRar auf optische Medien?

MichaelH.

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Ich habe ein paar Daten, die ich auf BluRay brennen möchte.

Macht es Sinn, diese vorher in ein WinRar Archiv zu packen und dort soviel Wiederherstellungsinformation wie möglich einzustellen?

Ich glaub 10% ist das maximale.

Falls ich dann beim Wiederherstellen der Daten ein paar Sektoren der BluRay nicht lesen kann, so könnte das Archiv trotzdem wieder hergestellt werden, oder?
 
Wichtige Sicherungen würde ich persönlich niemals auf einem optischen Datenträger hinterlegen!
 
Es ist eine Sicherung, die wird wohl kaum so lange notwendig sein, dass man die Lebensspanne von optischen Medien überschreitet. Nicht lesbare Sektoren durch Kratzer können aber natürlich immer mal auftreten, das stimmt schon.
Insgesamt wäre es aber viel sinnvoller, wenn man ein Medium benutzt, was man mehrfach beschreiben kann. Zum Beispiel eine Festplatte. Damit lösen sich dann auch direkt die anderen Probleme.
 
Aus Archivierungssicht macht es durchaus Sinn auf optischen Datenträgern zu speichern, die in ihrer Lesbarkeit die meisten Festplatten überdauern. Vor UV-Licht geschützt und trocken, bei moderaten Temperaturen gelagert kann so eine Disc schon locker ein Jahrzehnt überdauern. Noch länger halten übrigens DVD RWs.
 
Also bei mir ist kein Rohling wirklich einwandfrei mehr lesbar und die waren größtenteils alle in einer cd tasche aufbewahrt, licht und staubgeschützt! Ich habe eine alte 40gb platte die wird nur selten betrieben und die funktioniert heute noch.

Die enzigen Rohlinge die "unzerstörbar" sind, sind die alten schwarzen von der Playstation 1.
 
winrar ist nur nicht für backups gedacht. dann doch lieber mit easeus todo backup free und höchster kompression
 
Ich persönlich halte optische Medien auch nicht für Ideal...
Allerdings gibt es Dinge, die ich auch auf CDs oder DVDs zusätzlich gesichert habe - z.B. Fotos. Da macht es auch nichts, wenn mal ein paar Fotos nicht mehr lesbar sind. D.h. je nach Kontext kann das Komprimieren zu Nachteilen führen. Immer dort, wo die Dateien einzeln auch noch wertvoll sind, sehe ich keinen Vorteil im Erstellen eines großen Archivs. Wenn die Dateien nur zusammen was bringen, dann kann man sie auch in ein Archiv stecken..

@schloddabrodda: Und warum eignet sich das von dir genannte Programm besser dafür als WinRAR, ausgenommen der Tatsache, dass "Backup" im Namen steht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Willst du WinRAR wegen der Kompression oder nur wegen der Wiederherstellungsoptionen benutzen? Denn wenn die Bluray nicht mehr gelesen werden kann, hilft dir auch das Archiv inkl. Wiederherstellung nicht weiter.

Ich würde in dem Fall sogar sagen, dass du durch ein zusätzliches Programm (= WinRAR) die Wahrscheinlichkeit der Wiederherstellung verringerst, als wenn du nur die Rohdaten sicherst. Die Widerherstellungsinformationen dienen mMn für die Dekompression der Datei, für mehr nicht. Sonst wäre man ja grundsätzlich besser beraten, alles in RAR-Archive zu packen.

Aber das sind nur Vermutungen, sicher weiß das jemand besser.
 
@Snooty: Geht ein wenig in die Richtung von dem, was ich sagte.

Allerdings:
"Die Widerherstellungsinformationen dienen mMn für die Dekompression der Datei, für mehr nicht."
Für was denn auch sonst? Aber wenn die Wiederherstellung scheitert, weil das RAR-Archiv beschädigt ist, dann führen Wiederherstellungsinformationen dazu, dass die Datei möglicherweise doch noch wiederhergestellt werden kann.

"Sonst wäre man ja grundsätzlich besser beraten, alles in RAR-Archive zu packen."
Ähm... naja... kann man gerne machen. Das Problem ist nur, dass das weder bequem noch sonderlich schnell ist...

Zum Archivieren von großen Dateien verwende ich aber schon mal RAR. Man spart etwas Platz und "schützt" die Datei gleichzeitig gegen einfachere Fehler, die warum auch immer auftreten können und man anders evtl gar nicht bemerken würde...
 
Zuletzt bearbeitet:
Also. Brennen ist für mich nur eine weitere zusätzliche Datensicherung.
Auf HDD sichere ich auch.

Mir gehts darum, jedes halbe Jahr einen abgeschlossenen Stand meiner Daten zu haben.

Um kleine Fehler oder Kratzer an der BluRay dann zu verschmerzen, dachte ich, es sei nicht böld 10% Wiederherstellungsinfos hinzu zu fügen.

Somit können kleine Lesefehler korrigiert werden.

Sehe ich das so richtig?
 
Kleinere Lesefehler auf jeden Fall (die sollte aber eigentlich das Medium selbst schon "korrigieren" können, aber klappt ja oft genug nicht...). Bei schwerwiegenderen "Schäden" wäre ohne Komprimierung womöglich besser, aber wenn das nicht notwendig ist, spricht nichts dagegen.
 
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