Der "Crocodile Hunter" ist tot

Nichtsdestotrotz ist es natürlich schlimm, wenn jemand sein Leben verliert. Aber hierbei war das Risiko nunmal deutlich höher, eine bewusste Freiwilligkeit.

Das hatte ich auch nicht bestritten.
Nur geht mir diese angebliche Hellseherei und noch viel schlimmer diese Schlechtmacherei wieder mal super auf die Eier!

Ich kann mir absolut nicht erklären, was das soll...
 
eine schlimme nachricht wie ich finde, habe die sendung immer gerne gesehen und einen enormen respekt vor dem mann gehabt.

er ist zwar immer ein sehr großes risiko eingegangen aber man kann ihn wohl deswegen kaum verrückt nennen. außerdem haben er und seine frau viel für die tiere getan.
für mich kommt es überraschend da er sich doch mit tieren sehr gut auskannte aber letztenendes ist das wohl kein 100%er schutz wie man nun sieht.

einige sollten sich hier für ihre posts schämen, die haben wohl noch nie um einen menschen trauern müssen.

REST IN PEACE STEVE
 
@Justin
Ja es kam vllt. bei manchen posts einiger so rüber, aber sind wir mal ehrlich: Wenn sich jemand derartigen Risiken bewusst aussetzt, dann ist es doch zumindest nicht unwahrscheinlich, dass viel eher was passiert.
Zumahl Mr. Irwin in seinen Shows teils genau mit diesem Effekt auf die Zuschauer gearbeitet hat. Hat Dich dieses Ereignis echt noch total überrascht?

Das ist nicht anders, wie bei einigen Extremsportarten, nur das hier der Unberechenbarkeitsfaktor einer wilden Kreatur obendraufkommt.

@Fu Manchu
Ein Märtyrer ist er für mich trotzdem nicht. Es gibt auch andere Tierreportagen (kommt grad wieder eine auf der ARD), Tierfilmer und Aktionen, die nicht minder aufmerksamkeitserregend und spektakulär sind. Da muss man sich nicht zwangsläufig VOR der Kamera profilieren. Wenn nur noch "Extrem-Entertainment" die Leute hinterm Ofen vorlocken vermag, na dann gute Nacht.
 
@relict

neee...ich seh ja auch ein, dass es irgendwann so kommen musste. trotzdem kein grund dann zu prahlen ''ich habe es gewusst'', wenn es um ein menschenleben geht! :)

und das es ein konzept der sendung war, risiken einzugehen ist mir bewusst. aber genau das hat halt auch den zuschauer interessiert. mit dokus über die russische tundra kannste halt heutzutage kaum noch einen hinter dem ofen locken...
 
Was habt ihr eigentlich für ein Problem? Es hat doch niemand despektierlich über den Mann gesprochen - und dass er manchmal ordentlich Action mit den Tieren veranstaltet hat, weiß auch jeder, der die Sendungen regelmäßig gesehen hat. Das Verhalten kann man problemlos kontrovers betrachten. Was soll also die Anmache? Kommt mal wieder runter... das es traurig ist, ist wohl allen klar.

marxx
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist es schlimm, wenn ein Mensch stirbt.
Aber ich seh es bei dem Crocodile Hunter ebenfalls so, dass er sich, wenn auch selbst
und ausfreien Stücken, in Gefahr begeben hat. Die Natur ist nunmal nicht berechenbar!

Und nur weil er bekannt war braucht man ja nicht alles heilig zusprechen, was er gemacht
hat.

News schrieb:
Einen Bärendienst hatte sich der Fernseh-Tierfreund erwiesen, als er vor
zwei Jahren vor laufender Kamera ein vier Meter langes Krokodil mit der Hand fütterte,
während er seinen erst einen Monat alten Sohn Bob auf dem Arm hielt.

Und durch sone Aktion zeigt sich doch erst, wie ignorant er mit der Gefahr umgegangen ist.
Mann en ein Monat altes Baby!

Justin_Sane schrieb:
und das es ein konzept der sendung war, risiken einzugehen ist mir bewusst. aber genau das hat
halt auch den zuschauer interessiert. mit dokus über die russische tundra kannste halt heutzutage
kaum noch einen hinter dem ofen locken...

Also sind die sensationsgeilen Zuschauer schuld, wenn sich die Menschen vor der Kamera in
Gefahr begeben!?
 
Relict schrieb:
...
Ein Märtyrer ist er für mich trotzdem nicht.....

Sagt doch niemand.

Aber auch die neue ARD-Doku, die in Zusammenarbeit mitder BBC gemacht wurde, zeigt teilweise sehr extreme Aktionen, mit denen sogar geworben wurde. Teure Technik mit modernsten Kameras, die an Helikoptern angebracht spektakuläre Bilder bringen. Wenn man das Gald hat Wie ARD und BBC), dann kann ich Tiere aus 1 km Entfernung filmen. Steve Irwin hatte das Geld nicht, und hat trotzdem tolle Aufnahmen gemacht.

kubajashji schrieb:
...Also sind die sensationsgeilen Zuschauer schuld, wenn sich die Menschen vor der Kamera in Gefahr begeben!?

Wofür sonst? Warum gibt es Hochseilartisten, Löwendompteure, Feuerschlucker, Theaterschauspieler, Stuntmen und Actionreporter? Nur um die Zuschauer zu befriedigen. Das war ja auch das Konzept der Römer und ihrer Spiele - die Zuschauer, das Volk. Für nichts anderes.

The Show must go on - wer übernimmt den Posten von Steve?

RIP
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja das war absehbar. Wenn man sich mal verschiedene Reportagen angeschaut hat, wo er ne Giftschlange in der Hand hielt, die kurz vorm Zubeissen war bzw. diverse Krokodilannäherungen sollte einen sein Tod jetzt nicht wundern.
 
hallo,

selbst schuld kann ich dazu nur sagen!!!!!
Jeder weiss das mann Tiere nicht berechnen kann...
Nur schade das er seine Frau und ein Kind zurücklässt...
Er musste es ja auch übertreiben!

Wie die Spanier mit ihren Stieren..... *könnte KOT*EN*
wenn ich so etwas höre....

tja pech gehabt....

gruss Hermann
 
Zuletzt bearbeitet:
Hermann26 schrieb:
...
Jeder weiss das mann Tiere nicht berechnen kann...
...
Er musste es ja auch übertreiben!
...

Bei dem Rochen war er aber vorsichtig. War da wirklich nur Pech

Auch die Polizei von Queensland hat sich die Videoaufnahmen angeschaut. Demnach habe es keine Anzeichen gegeben, dass Irwin den Rochen bedroht oder eingeschüchtert habe. Experten hatten zuvor spekuliert, dass das Tier Irwin tötete, weil es sich zwischen Kameramann und dem Filmemacher eingesperrt gefühlt haben könnte.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,435167,00.html

Das mit den Stieren ist noch eine Nummer heftiger (IMO), weil es da nur um Spaß und dummen Mutproben geht. Steve Irwin wollte ja auch Aufklärung betreiben und den Tierschutz voranbringen.
 
Hermann26 schrieb:
hallo,

selbst schuld kann ich dazu nur sagen!!!!! :evillol:

Er musste es ja auch übertreiben!


tja pech gehabt....

gruss Hermann
Solche Smilies in dem zusammenhang sind ja wohl mehr als überflüssig! :mad:

Schon erschreckend wie viele gefühllose Menschen hier im Forum sind. :(

Ich verabschiede mich lieber aus dem Thread, bevors mir noch hochkomt...
 
Hermann26 schrieb:
hallo,

selbst schuld kann ich dazu nur sagen!!!!! :evillol:
Jeder weiss das mann Tiere nicht berechnen kann...
Nur schade das er seine Frau und ein Kind zurücklässt...
Er musste es ja auch übertreiben!

Wie die Spanier mit ihren Stieren..... *könnte KOT*EN*
wenn ich so etwas höre....

tja pech gehabt....

gruss Hermann
Was hatte Steve Irvins Sendung mit Stierkämpfen gemein? :rolleyes: Hat er etwa Tiere gequält und getötet um das Volk zu belustigen? Wäre mir neu...
Und Dein einführender Satz + Smilie sind ja wohl selten geschmacklos und unterste Schublade. :rolleyes:
 
Auch wenn sich hier einige den Kopf daran stoßen: Ich hab auch nur noch drauf gewartet, wann das passiert. Und er ist das Risiko selbst eingegangen. Die Frage ist bloß wofür? Der Nervenkitzel? Es gibt genug Leute, die sich in Gefahr bringen, aber die wenigsten aus Spass. Und wenn ich mir so überlege, dass er am Herzen getroffen frage ich mich, ob er mal wieder mit nem Rochen gekuschelt hat. Wie die Kinder, die in die Flinte schauen und am Abzug spielen.
Tja, mir tuts mehr um seine Familie leid.

@SheepShaver: Ich denke mit den Stieren war die Treibjagd gemeint. Und da rennen die auch alle wie die blöden vor den Stieren her. Und jedes mal gibts Verletze und auch mal Tote aber sie wollens halt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke eben auch, ein Wildes Tier, ist und bleibt auch ein Wildes Tier. Das sieht man doch immer wieder. Da gab es ja auch mal einen Mann der immer mit den Bären rumgelaufen ist. Hat sogar lange bei ihnen gelebt und einen Film in die kinos gebracht. Und auch er ist am Schluss von einem Bären getötet worden. Dann auch noch Sigfried und Roy. Auch die beiden ewig lange mit den Tigern rumgespielt und am schluss von einem Angefallen.
Mit diesen Vergleichen will ich nur zeigen, dass das nicht das erste mal ist dass jemand Dinge "leicht" unterschäzt, obwohl er es eigentlich besser hätte wissen müssen.
Und gerade bei Crocodil Hunter fande ich viele Aktionen gingen schon zu weit. Tödliche giftschlangen in der Hand, die kurz vorm zu beissen waren, und vor allem die geschichte mit seinem Kind beim füttern der Aligatoren im Gehege.
Naja schade um den Mann und für seine Familie die er zurück gelassen hat. Aber er hätte vielleicht einfach vorsichtiger sein sollen.
 
Der Mann hat soviel für die Tiere getan, zb, vom aussterben bedrohte Tierarten gezüchtet, und hier wird über sein Tod gesprochen, als ob er ein Vergewaltiger und Mörder war.
 
fireglow305 schrieb:
Find es sehr schade um ihn.Habe seineSendung immer gerne geschaut.Steve Irwin war mit Leib und Seele dabei und Tiere waren sein Leben.Aber was ich am schlimmsten finde ist das er Faru und Kinder hinterlässt.

Du hast mir aus der Seele gesprochen.
 
GiGaKoPi schrieb:
... hier wird über sein Tod gesprochen, als ob er ein Vergewaltiger und Mörder war.
Nun bleib' mal ganz locker! :mad:

Hier äußerten einige, dass sein Tod relativ voraussehbar war, weil er sich fast in jeder Sendung potenziell in Lebensgefahr begeben hat. Manche haben dabei einfach Blödsinn gequatscht - denn ich glaube kaum, dass sich tatsächlich jemand hämisch über den Tod eines Menschen freuen würde. Smilies mit teuflischem Lachen in Kombination mit "Ich hab's gewusst!" kommen ziemlich asozial rüber, vielleicht sollte man hier mal 'ne Smilie-Schulung anbieten. :rolleyes:

Traurig ist das doch definitiv - der Typ war ja schon irgendwie sympathisch und wahrscheinlich ein echter Tierfreund.

Aber es ist eben nicht überraschend - er hat es manchmal böse übertrieben mit dem Risiko. Ein Kollege von ihm hat es doch auch schon angedeutet: An Land war der Typ fix und erfahren. Aber die haben in seinem Team auch gesagt, dass es ihn mit größter Wahrscheinlichkeit irgendwann mal unter Wasser erwischt, wenn er nicht vorsichtiger sein würde. Jetzt ist es - leider Gottes - zu spät. Man schwimmt einfach nicht in nächster Nähe über einen giftigen Stachelrochen, zumindest nicht mit Kameramann im Schlepptau - es sei denn, man kalkuliert die Möglichkeit ein, dass man dabei draufgeht. Ich persönlich glaube, er hat das immer irgendwie einkalkuliert. :(
 
marxx schrieb:
Nun bleib' mal ganz locker! :mad:
Leider finde ich das Verhalten mancher hier halt unpassend..Was soll man auch dazu sagen, wenn manche schreiben: Mir taten die Tiere leid, Tierquäler...
Selber ist denen S******egal was mit Tieren passiert, ob sie aussterben oder nicht, dann ihm unterstellen, er habe Tiere gequält..LOL..
Er hat sich immer für Tiere eingesetzt und sein ganzes Leben bestand darin Tieren zu helfen..Hätte er diese Kommentare hier mitbekommen, würde er sich bestimmt 20x im Grabe umdrehen..
 
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