Der "Walking Dead" Gedanke

K

Klonky

Gast
Da ich relativ spät scheinbar dran bin, diese Serie zu Spielen / Schauen, wollte ich mal ein paar Gedankengänge von mir aufschreiben und euch über diese mal befragen, wie ihr das seht.


Für die Leute, die vielleicht noch nichts damit zu tun gehabt haben, bzw. noch nicht mit diesem Thema konfrontiert wurden, kann ich das schnell mal erläutern:
Die Welt wurde von einem Virus infiziert, das Menschen tötet und sie dann wieder aufstehen lässt als eine Art „Zombie“, der nur von primitiven Instinkten geleitet wird. Diese Untoten haben Hunger und essen Frischfleisch. Infiziert wird man durch Blutkontakt (offene Wunde) und anderes (Möchte nicht die Serie spoilern).

Nun habe ich mir mal vorgestellt, das würde wirklich so Ausbrechen: Wie überlebt man so etwas? Ich meine man kann natürlich von Ort zu Ort leben, Rastlos und eben einfach Überleben, aber in dem heutigen Technologischen Stand, ist es doch kaum noch möglich, dort hinzukommen, bzw. die Welt wieder aufzubauen…

Wenn man darüber Nachdenkt, ist es derzeit so in diesem Gedanken: Man hat eine Infizierte Wunde von etwas (kein Zombie!), also nimmt man dafür Antibiotika. So das findet man, bzw. Plündert es aus der zerstören Welt. Aber irgendwann ist doch nichts mehr da? Also muss man auf Alternativen zurückgehen. Essen, Trinken bekommt man als Überlebenskünstler noch, das ist ja alles kein Problem, aber „irgendwann“ muss man auf Autos verzichten, weil kein Benzin mehr vorhanden ist. Strom sollte es auch nicht ewig geben, da auch das Benzin fehlt.

Der Lebensstil aus der Serie ist noch recht Pasabel an manchen Stellen, aber der funktioniert auch nicht ewig. Ich denke nur an diese Farm. Dort hatten sie Medizinische Versorgung (geplündert), Autos (der Sprit hält auch nicht ewig) und andere Dinge.

Also irgendwann muss man umsteigen bzw. immer weiter weg reisen um die Dinge zu finden, die man braucht. Oder man verzichtet darauf. Aber ich muss mich als Fragen, auch wenn die Zombies verschwinden, wird die Welt irgendwann wieder auf dem Stand sein, wo sie derzeit ist? Weil durch plündern etc. kommt man auch nicht wirklich weiter.
 
Die Serie ist wie fast alle Zombie-Apokalypse-Szenarien voller logischer Fehler. In den meisten dieser Filme und Serien geht aus auch nur um die ersten Tage oder Wochen. Darüber hinaus würde es wohl in der Realität auch nicht gehen, da dann die Atomkraftwerke nach und nach hoch gingen und die ganze Erde verstrahlt wäre. Es käme als neben Walking Dead noch Fallout dazu. Ich schätze mal in so einem Fall, gäbe es in der Realität nach einem Jahr keine Menschen mehr, spätestens wenn die Vorräte in irgendwelchen Bunkern zuneige gingen.

Ist jetzt wenig wissenschaftlich, nur mal so zu den ersten größeren Probleme, die mir einfallen würden.
 
Ein Atomwerk fährt sich normalerweise selbst herunter, es explodiert nicht wenn keiner mehr da ist. Also die meisten stehen irgendwann still, nur sehr wenige platzen, aber auch das ist kein Weltuntergang, man schaue sich die Umgebung von Tschernobil an, alles grün, wenn auch nicht gesund, aber man stirbt nicht so schnell wie gedacht.
Mit Alkohol kann man auch Autos jahrelang fahren lassen, techn. Knowhow vorausgesetzt. Antibiotika kann ein Mediziner/Chemiker auch selbst herstellen, zumindest einfache (das erste Antibiotikum wurde aus verschimmeltem Brot und dessen Schimmelpilz hergestellt, modernere natürlich nicht). Aber wirklich gebraucht wird es ja auch nicht, die Menschheit kennt es erst seit kurzer Zeit (verglichen mit ihrem Dasein) und hat es überlebt.

Die übrigen Menschen können durch das Wissen die Gesellschaft schnell wieder aufbauen, sagen wir in 50-100 Jahren. Es wird nicht gleich wieder Internet oder Flugverbindungen geben, aber ein normales Leben wir wir es kenn ohne High Tech ist möglich.
 
Schau dir mal die Serie Preppers an auf Discovery Channel, da sind Menschen, die bereiten sich auf solche Szenarien vor und auch auf andere.

Ansonsten, schau dir "Zukunft ohne Menschen" an oder lies das Buch dazu. Es müssen nichtmal alle Menschen verschwinden, es müssen nur wenig genug leben oder überleben, dann würden solche Szenarien auch eintretten.

Denke das sind zwei Serien, die deine Frage und auch die unlogische Seite beleuchten.
 
Zukunft ohne Menschen habe ich schon geschaut. Fande ich klasse aber das ist eher der Extremfall. Ich meine eher, wie die Gedanken wären, wenn man nicht mehr so einfach überleben kann, weil man sich nicht mehr überall "bedienen" kann.

Mich würde es interessieren, was dann so passieren könnte? Menschen würden sich zu Stämmen zusammenfügen, etc. Aber was besonders interessant wäre, ist der Gedanke, ob die Welt Politisch Gesehen sich so wieder aufbauen würde... Nach Jahrzenten, ob es wieder Regierung geben würde, Menschen an der "wirklichen" Macht ganz oben, oder ob eher eine Art Clan Bildung existieren würde, und jeder für sich Leben würde.
 
Was passiert mit Internet? Ich meine es verschwindet nicht so einfach aber z.B die ganzen Domains die sollen ja monatlich bezahlt werden und wenn es nicht bezahlt gehen alle nach und nach aus, vielleicht nicht alle aber wenn der Mensch irgendwann mal wieder Computer baut und Internet entdeckt dann haben die was zu lesen =)

Dann kommen die hier rein ins Forum und lesen diese Nachrichten und denken dabei "Was fürn Schwachsinn" :)
 
@Fu Manchu:
Ich hätte nicht gedacht, dass die jetzt nach 3 Tagen explodieren, wenn keiner danach schaut, aber dass nach Monaten oder Jahren ohne Wartung keine Strahlung austritt, wage ich zu bezweifeln. Das dürfte bei deutschen AKWs noch am längsten dauern, aber wenn man die Brennstäbe so einfach in einen Sarkophag packen und oberirdisch hinter ein bisschen Beton lagern könnte, gäbe es doch die Endlager-Debatte nicht, oder?
 
TnTDynamite schrieb:
...Ich hätte nicht gedacht, dass die jetzt nach 3 Tagen explodieren, wenn keiner danach schaut, aber dass nach Monaten oder Jahren ohne Wartung keine Strahlung austritt,

Nach Jahrzehnten, das stimmt. Die Frage ist in welcher intensität, evtl kann nach ca. 100 Jahren die Hülle so kaputt sein, das die Strahlung doch massiv wird, aber lokal begrenzt, solange das strahlende Material nicht großflächig verteilt wird. Das Material das strahlt bleibt ja lokal liegen. Auf der anderen Seite - Wasser das durch den Boden dringt ....



TnTDynamite schrieb:
..., gäbe es doch die Endlager-Debatte nicht, oder?

In der Walking Dead Zukunft? Ich glaube nicht, eher gäbe es eine Diskussion um den richtigen Wohnort um der Strahlung (falls das bekannt ist und gemessen werden kann).
 
Aus der Endlagerdebatte habe ich lediglich abgeleitet, dass man in nicht allzu ferner Zukunft ein Problem mit der Lagerung bekäme.

Ich würde mir während einer Zombie-Apokalypse doch auch eher Gedanken über die Zombies und die Apokalypse machen. Und mich fragen wer zur Hölle den Rasen mäht.
Anhang anzeigen 314888
 
Und wer die lustigen Topfplanzen setzt. ;)

plants-vs-zombies.jpg

Mal so aufgegriffen würde ich sagen, erstmal zusehen das man aus den Urbanen Systemen rauskommt, sprich, eindecken im Baumarkt, Outdoorladen, Nachbarn, wo auch immer und weg von den Städten, den dort konzentriert sich erstmal der Befall der Zombieapokalypse. Gut wer sich auskennt mit Camping und Survival, der rest kann nur beten und hoffen das ers irgendwie schafft. Ich selber hab mehrere Survivalhandbücher hier, fragt mich net warum, kam aus unseren Campingabenteuern bei Festivals zustande. Richtige Bücher, keine eBooks.

Ich denke es wird sich wieder eine Gesellschaft bilden, die dann a) das Überleben organisiert und b) wieder eine Kultur/Zivilisation aufbaut, wie diese aber aussehen wird, hängt von den Anführern ab.

Wer schonmal Stephen Kings The Stand - Das letzte Gefecht gelesen hat, wird sich denken können was ich meine, alle anderen: Buch lesen, sehr interessant, auch wenns etwas paranormal wird. ;) Blos net die verkorkste Filmfassung geben.
 
Anders als die meisten hier würde ich in den Städten bleiben, zwar würde es dort viel mehr Zombies geben, allerdings wären auch viel mehr Vorräte etc dort und genau so viel mehr Möglichkeiten sich zu verstecken/verbarrikadieren. Man verbarrikadiert einfach die ersten 1~2 Stockwerke eines Haus und baut oben Hängebrücken zu den Nachbarhäusern, fertig ist die Burg und solange die Zombies nicht wie in World War Z sind, könnte man da Jahrzehnte leben.

In offenem Gelände muss kann man nachts doch nicht ruhig schlafen, man wäre immer auf andere angewiesen die Wache halten und müsste immer Fluchtbereit sein, denn auch vor Plünderern wäre ich in meiner "'Burg" viel sicherer als auf freiem Gelände.


Wie sich die Gesellschaft entwickelt und in welcher Form und Zeitspanne sich wieder eine richtige Zivilisation bildet, hängt dann aber extrem davon ab, wie viele Menschen letztendlich überleben und wie viel von dem Wissen unserer Zeit dann noch da ist. Wenn niemand mehr weiß wie z.b. Benzin raffiniert oder Medikamente hergestellt werden, wird es sicher länger dauern bis wir diese wieder Herstellen können etc...
Das sich die Menschen wieder zusammenschließen ist auch klar, in welche Form das sein wird hängt dann aber wieder von der Anzahl und der "Art" dieser ab. Ein Haufen Hinterwäldler mit einem IQ wie ein Knäckebrot werden sich wohl kaum demokratisch organisieren, etwas gebildetere Menschen hingegen schon eher usw... Und je mehr Menschen sich zusammenschließen je schneller und je mehr können sie auch wiederherstellen, 5 können wahrscheinlich gerade genug Nahrung für sich produzieren, mit 20 hast du schon welche die sich noch um Kleidung und Unterkünfte kümmern können und mit 100 und mehr wohl auch wieder welche die sich um Medizin, Bildung, Forschung etc kümmern.
 
Also diese Zombies von denen du sprichst...sowas in der Art gibt es ja schon:

Die Leute polieren sich die Fresse und riskieren wegen nem 2$ Waffeleisen in den Knast zu kommen und zertrampelt zu werden (3:10). Ich meine hier gehts um total trivialie und überflüssige Dinge.

Ich will nicht wissen wie die durchdrehen wenn der Dollar bei denen gecrasht ist, die Hyperinflation da ist und die Läden komplett leergeräumt sind... Gott steh den Preppers bei ;)

http://www.youtube.com/watch?v=zkQVAb1DbjA

Und diese Leute gibts nicht nur in Amerika. Ich weiß noch wie eine Masse von Menschen 2 Tage vor dem Release des iPhone 5 bei uns vor nem Laden gecampt haben, damit sie die ersten waren, die 700€ zahlen "durften" für diesen Plastikschrott. Die Leute wurden dann auch von RTL und co wie Helden gefeiert :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man darüber Nachdenkt, ist es derzeit so in diesem Gedanken:

Mann sollte die gefühle, eindrücke, empfindungen, Gedanken, nicht vergessen, die psyche, die gefühle, das leid, die grausamkeit, errinerungen und vor allem die eigene Angst. familie, freunde, fremde, wem will man da "vertrauen" stress chaos... hass wut trauer... alles das wirkt sich bei jedem anders aus.

Dazu die körperliche verfassung, man bricht ein auf dauer, vitamin mangel tötet dich, hunger essen? was kochen? warme speisen? der eckel, okay 4 wochen kaum was gegessen, dann findet man nen braten und man frisst, dann musst du kotzen, der magen dreht sich ob du willst oder nicht, es kommt raus. Kaum essen wenig kraft, wenig kraft = müde, müde = erschöpft, schlaflosikeit, die augen brennen, etc.. ein kreislauf... ist das wetter kalt? ist es warm? bin ich wo? etc... manch einer kann den pickel nicht ausdrücken auf seine wangen und wenn er blut sieht läuft er grün an. Überall leichen, der gestank der toten, oder halbtoten, manche leben, du weinst, machst dir in die hose etc..

wie schon erwähnt wurde voller logischer Fehler
Wie überlebt man so etwas?

Man könnte eventuell mit Bundewehr soldaten darüber reden was sie dachten fühlten und so weiter, als sie in ihren einsätzen waren, in diversen kriegsgebieten, wo die welt eventuell doch anders ist als hier in dieser welt.
um eventuell einen kleinen gedankenanstoss zu erhalten was denke ich, fühle ich wirklich und wie könnte es ...weitergehen.

http://www.welt.de/politik/article3137383/Afghanistan-Soldaten-werden-Horror-oft-nicht-los.html

Waffen, kleidung, feuer, lebensmittel und davon wenig (und sehr vitamin reich sollte/muss es sein) ist besser als zuviel, den mit vollem magen und vollem enddarm lässt es isch ncith gut flüchten bzw kämpfen und als biologische waffe, sehr wirksam ja. Und ist man allein? schliesst man sich anderen an? ist man mit frau und kindern oder alten menschen? Und wachsamkeit aber alles das kann man nur dann, naja man sollte sowas erleben dann weiss man etwas mehr und doch ist es ein chaos.

Man verliert den verstand ob man es will oder nicht.
Hass, neid, gier.

vor jahren gab es doch den fall ein schiff ging unter und die menschen die ins wasser sprangen, hatten schwimwesten an und ein mann hatte keine, da griff er nach einem kind um sein leben zu retten. Und nahm seinen rettungs ring, wer kann in augenblick der angst des überlebens von sich behaupten, er würde sowas nicht machen!?

Du gehst spazieren, bist mit deinem kind und dem kind deiner besten freundin/freund unterwegs
Ein Löwe, stehst vor euch welches kind opferst du? deins oder das deiner besten freundin/freund ?!
Du opferst dich? du opferst dein kind? Du spuckst dem Löwen in sauge und brüllst den an?
abfucker situation oder? und es kommt noch schlimmer, der Löwe hat wirklcih hunger.


lg

2006
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst dir ja "Preppers - Bereit für den Weltuntergang" anschauen.
Da geht es über Amis (naja, zum größten Teil eher white Trash ;) ) welche ihr ganzes Leben die Vorbereitung auf die bald kommenden Niedergang der zivilisierten Welt vorbereiten :lol:
 
"WENN" eine Zombieapokalypse kommt und ich das Ganze überleben sollte wäre mein erster Gang zum Supermarkt, Konserven horten, anschließend zum Baumarkt für Notstromer, Werkzeug etc. und zu guter Letzt ab in die nächste Gärtnerei.

Dort kann man dann zumindest in Grundzügen Lebensmittel anbauen und viele der angeschlossenen Wohnhäuser haben eine Feststofffeuerung (Holz- / Kohlekessel), was im Winter und für das Abkochen von Wasser wichtig ist.
 
Vergiss den von mir erwähnten Büchervorrat nicht, gibt ne Menge Buchläden mit Sachbüchern zum Thema Do-It-Yourself, und die wirst du dann wirklich brauchen, auch Kochbücher und Naturheilkunde Bücher sind dann Gold wert. Überlebenshandbücher sowie so nette Sachen wie die Militärhandbücher so oder so, ich hab diverse Amerikanische US Army Handbücher als PDF hier, dazu das Pionierhandbuch der Bundeswehr.

Im Zweifelsfall ist sich übrigens jeder selbst der Nächste. Das ist in unserer DNA verankert. Der Überlebensdrang/wille.
 
Präferierte Zufluchtsorte: Schiff, Insel, Bunker, dünn besiedeltes Gebiet. Ne Ölbohrinsel hätte auch was.

Leider nichts davon in meiner Nähe :(
 
ihr habt sorgen.

das Läuft doch ganz anders ab:
da bekommt jeder nen G36 in die Hand gedrückt und dazu ne Munitionskiste und ab gehts.
3 Tage Später wars das mit den Zombies.
 
florian. schrieb:
ihr habt sorgen.

das Läuft doch ganz anders ab:
da bekommt jeder nen G36 in die Hand gedrückt und dazu ne Munitionskiste und ab gehts.
3 Tage Später wars das mit den Zombies.

für die Zombies wärst du dann ein Amokläufer:utminigun: bzw. ist das dann ok für die gesellschaft:rolleyes:


lg

2006
 
Zwar keine Zombies aber den Roman "Lucifer's Hammer" von Larry Niven und Jerry Pournelle kann ich nur empfehlen. Dieser zeichnet ein wissenschaftlich recht fundiertes Bild der Auswirkungen eines Kometeneinschlags von hoher Größe. Allerdings ist der Roman von 1977, technische Entwicklungen wie das Internet oder Mobiltelefone sind entsprechend nicht berücksichtigt. Trotzdem hochinteressanter Lesestoff und es wird auch herausgestellt wie wichtig Wissen in einem solchen apokalyptischen Szenario ist. Sei es das Können eines Menschen selbst oder einfach eine Sammlung von Büchern jedweder Art.
 
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