Der Weg weg vom Öl

Paddy84

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Ich hab mich mal im Eigenmonolog befragt wie man vom Öl 90% weg kommt.
Nun wir wollen weg vom Öl,den Öl macht und abhängig Öl bestimmt fasst alle Preise unserer Konsumgesellschaft.


1.Aus öl wird Plastik und Gummi,wir brauchen also die Ölförderländer.........falsch.

Die Antwort lautet: Biokunststoff
Als Biokunststoff oder auch Bioplastik (engl. bioplastics) werden Kunststoffe bezeichnet, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden.
Zum Beispiel:PLA/Milchsäure,Mais oder Zucker.

Hier ein Link zu Wikipedia und Youtube:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bioplastik#Polymilchs.C3.A4ure_.28PLA.29
http://www.youtube.com/watch?v=kei9...y.de/themen/it53827-1&feature=player_embedded

2.Ja aber wird Brauchen auch das öl zum Heitzen und Energieerzeugung..........falsch.
Wenn sich Biokunstoffe zersetzen setzen sie wie Kompost Methan frei diese werden wiederum in Biogasanlagen zu Wärme die Turbinen antreiben oder Häuser wärmen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Biogasanlage
Das zusätzliche Material also würde genutzt werden wie jetzt Plastik nur am Ende nicht den Boden Vergiften über die Jahrhunderte, sondern mit in die Kompostierung wandern.
Die Materialen die wir normalerweise hauptsächlich essen die im mom mit in der Kompostierung landen würden so billiger werden (Mais und Sojaproduckte) somit auch Biosprit.

3.ok ok aber du übersiehst dabei das der ganzen mist Transportiert werden muss,wir brauchen also den Sprit den wir aus dem Öl gewinnen....... nope wieder falsch.
Schon heute gibt es Gasmotoren die mit Biogas fahren,Motoren die mit altem fett fahren oder Elektroautos mit sehr hohen Leistungswerten (Telsa Motors)
Bei letzteren werden auflade Module angeboten die mit Hilfe der Sonne das auto innerhalb von 3 Stunden wieder aufladen.

4.Toll aber ich will nicht 3 Stunden in der Wochen für den Stadtverkehr mein Auto aufladen müssen,und falls du es noch nicht weißt Silizium Solarzellen werden im Moment genauso umweltschädlich hergestellt wie die Öl Erzeugnisse.
Richtig und genau darum haben wir etwas erfunden das nennt sich OPV (organischen Photovoltaik).Umweltfreundlich aber leider noch in der Anfangsphase.

5.Ok aber wo bekommen wir so viel Organisches Material überhaupt her?
Alles was oben beschrieben wurde hat ein Abfallprodukt......Bio Dünger ^^ .Dieser wird eingesetzt um Mais und Soja Felder zu Düngen oder Grasfelder für Nutztiere.
Und sollte der Platz mal nicht ausreichen gibt es immernoch Algenfarmen auf dem Land.Mann kann sie essen:
http://www.youtube.com/watch?v=lqWDzcW0mfE

will man sie nicht Essen macht man halt mit ihrer Hilfe Wasserstoff:
http://www.welt.de/wissenschaft/article88356/Algen_produzieren_Wasserstoff.html

Verfüttert sie an Fischfarmen auf dem Land gegen die Überfischung im Meer,der Fisch wird dadurch billiger und mehr Leute essen wieder gesunden Fisch.
Algen können sogar Wasser entgiften.
http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=3657
http://www.youtube.com/watch?v=vRYcEPVsKhg&feature=related
das tolle ist das sie 6 mal weniger Platz brauchen um aber die gleich Menge an Biofutter oder Material wie ein Maisfeld zu liefern.

Aso was lösen wir ?

Plastik,Gummi,Verpackungen,Tüten etc ---> werden ersetzt durch Bioplastik
Dünger für das Herstellungsmaterial von Bioplastik ist der Bioplastik selbst und unsere Tiergülle.
Öl und Gas zum heizen werden für Biogas aus Biogasanlagen ersetzt.
Benzin und Transport durch Biogasmotoren und Elektrofahrzeuge
Hergestellt oder aufgeladen werden diese mit der Energie aus Biogasanlagen oder Solaranlagen aus Organischen Solarflächen.
Algenfarmen die 6 mal mehr herstellen können als Maisfelder der Größe ,ergänzen alles mit der Herstellung von Nahrungsprodukten,Wasserstoffherstellung,Futter für Nutztiere und Fische und zur Filterung von Abwässern.

Viele Arbeitsplätze würden entstehen,die menschen würden sich gesünder ernähren und weniger Schadstoffen ausgesetzt sein.das wiederum würde zu weniger Krankheiten und Ausfällen führen.was wiederum zu mehr Produktivität führt die uns in Sachen Bioindustrie auf den Weltmarkt nach oben befördert.

Alsofördert:
Bioplastik Produkte und deren Industrie
Biogasanlagen
Organischen Solarzellenflächen
Algenfarmen
Fischfarmen
Gastankstellen Infrastruktur
Elektrofahrzeug Industrie
 
Tja jetzt brauchen wir ja nur noch eine Finanzstärkere Lobby als die des Öles die das ganze auch ein wenig fördert.


Aktuell gibts da ja wieder vor irgendeiner Uni so ein Ding das Autos dazu bringt mit mit zu 25% mit Wasser
gepanschtem Disel zu fahren aber das nette Umweltministerium hatte bis jetzt nichtmal Zeit sich das Schreiben
der Uni durchzulesen.

Vom Zulassungsprozess mal ganz abgesehen, bis der ins Rollen kommt gibts wahrscheinlich kein Öl mehr
und der Tester kommt nicht zum Test weil ihm der Sprit ausgegangen ist :freak:
 
Klingt alles sehr klasse, aber die Politik wird (wie immer) erst reagieren, wenn die Natur zurückschlägt oder es sich wirtschaftlich lohnt.
 
2.Ja aber wird Brauchen auch das öl zum Heitzen und Energieerzeugung..........falsch.

Allerdings längst nicht genug um damit alle Öl-Heizungen zu ersetzen. Rießige Tanks werden dazu bereits in einigen Siedlungen eingesetzt, diese versorgen allerdings meistens nur 5 Häuser.

3.ok ok aber du übersiehst dabei das der ganzen mist Transportiert werden muss,wir brauchen also den Sprit den wir aus dem Öl gewinnen....... nope wieder falsch.
Schon heute gibt es Gasmotoren die mit Biogas fahren,Motoren die mit altem fett fahren oder Elektroautos mit sehr hohen Leistungswerten (Telsa Motors)
Bei letzteren werden auflade Module angeboten die mit Hilfe der Sonne das auto innerhalb von 3 Stunden wieder aufladen.

Biogas bedeutet auch nur ein Gemisch aus Erdgas und echtem "Biogas", 100%iges Biogas gibt es nur im privaten Sektor.

Wo willst du so viel Fett herbekommen, um Hundertmillionen Autos damit zu versorgen? So lange Akne nicht zum Trend wird, wird das nicht funktionieren.

Zu den Solarbetriebenen Autos: Das funktioniert nicht! Es gibt nicht genügend Baumaterialien um ausreichend Solarzellen für die Massenfertigung herzustellen. Die logischere Alternative wären einfache Elektroautos die auf Ladestationen geladen werden.

Richtig und genau darum haben wir etwas erfunden das nennt sich OPV (organischen Photovoltaik).Umweltfreundlich aber leider noch in der Anfangsphase.
OPV ist äußerst teuer in der Herstellung und wie du schreibst noch im Erforschungsstadium.

5.Ok aber wo bekommen wir so viel Organisches Material überhaupt her?
Alles was oben beschrieben wurde hat ein Abfallprodukt......Bio Dünger ^^ .Dieser wird eingesetzt um Mais und Soja Felder zu Düngen oder Grasfelder für Nutztiere.
Letztens gabs es eine schöne Doku darüber, wenn man Deutschland komplett mit Feldern bebauen würde, kann man mit dem daraus gewonnenen Bio-Treibstoff nicht einmal jedes Zehnte Auto versorgen (nur in DE wohlgemerkt).

will man sie nicht Essen macht man halt mit ihrer Hilfe Wasserstoff:
Mit Wasserstoff zu fahren ist äußerst umstritten, einerseits ist es sehr gefährlich, andererseits sehr teuer in der Herstellung - dazu kommt, dass man circa alle 150km nachtanken müsste.

Verfüttert sie an Fischfarmen auf dem Land gegen die Überfischung im Meer,der Fisch wird dadurch billiger und mehr Leute essen wieder gesunden Fisch.
Algen können sogar Wasser entgiften.
Lassen wir einmal außen vor, was die Seuchenkontrolle dazu sagen würde ...
Wenn man allerdings eine Biomasse ausarbeitet und diese regelmäßig kontrolliert, sollte es funktionieren. Es werden ja schön seit längerem künstliche Korallenfelder angelegt, wieso sollte man nicht die Fischpopulation fördern, richtig.



Ich hätte eine Reihe schöne Ansätze zu dem Thema, aber wem bringt das etwas? Umgesetzt wird es so oder so nicht, nicht einmal die nette Frau Merkel hätte die Macht dazu und die Parteien beflecken ihre Pechschwarzen Westen lieber weiterhin mit Lügen und falschen Versprechungen.

Wir könnten alle schon sehr lange mit Strom fahren, allerdings muss die Voraussetzung dafür erst einmal erfüllt werden, d.h. runter mit dem Strompreis und die Erhöhung der Strom-Steuern (muss sein, sonst würde Deutschland schwupps total pleite sein wenn die Mineralölsteuer wegfallen würde).

Im Anschluss daran muss es alle 20km eine Aufladestation geben, die durch Mehrfachspulen ein simultanes Aufladen ermöglicht, was die Ladezeit enorm senken würde (10-15min). Diese Spulen o. auch Aktive Verbindungen könnte es auch auf jedem regulären Parkplatz geben, dieses Prinzip anzuwenden klingt dramatischer als es ist. Autos würden sich selbstständig aufladen. Natürlich würde der Fahrer akkustisch gewarnt werden, wenn der "Tank" leer ist.

Das Problem ist : Es gibt kein Problem. Es sollte bekannt sein, dass die Energiekonzerne unmengen an Strom verschwinden lassen, um die Preise zu steigern. Ein paar neue Stauseen, vielleicht flächenweite Solarenergie u. Windenergie, dazu experimentelles Abfangen c. Meeresströmungen an der Küstennähe (erste Konzepte gibt es bereits) - zuzüglich die entfgültige Umstellung bei den Autos (Leichtbau, maximal 600kg o. Fahrer), dann - ja dann könnten wir alle mit 140km/h rumdüsen in einem 55PS Elektromotor.

Falls sich jemand erinnert, einige schweizer Privatfirmen konnten bereits Leichtbauautos mit einem verbrauch von 1,6l auf 100km vorzeugen (4-Sitzer wohlgemerkt - 130km/h max.).

Und wer meuchelt nun die Ölindustrie, damit wir das einleiten können?

mfg,
Markus
 
markus1234 schrieb:
Es sollte bekannt sein, dass die Energiekonzerne unmengen an Strom verschwinden lassen, um die Preise zu steigern.

Ah, also mir ist das neu. Kannst du mir mal bitte erklären, wie man Energie oder wie du sagst Strom verschwinden lassen kann? Das würde mich mal stark interessieren. Es ist so, dass Strom der jetzt erzeugt wird auch jetzt verbraucht werden muss. Man kann nicht einfach alle Kraftwerke auf Volllast laufen lassen ohne das es genug Verbraucher gibt. Dadurch würde das Stromnetz überlastet. Das ist kompletter Unsinn. Also kann man auf diese Weise auch nicht den Strompreis künstlich erhöhen!

markus1234 schrieb:
Ein paar neue Stauseen, vielleicht flächenweite Solarenergie u. Windenergie

Neue Stauseen? In Deutschland? Wo sollen die deiner Meinung nach hin? Und sollen diese Stauseen als Pumpspeicherkraftwerke dienen oder als Kraftwerke?
Eigentlich ist das egal, denn es wird in Deutschland so gut wie nirgendwo mehr Platz für einen Stausee geben. Zumal man diese durch extrem harte Umweltauflagen und Bürgerproteste wohl gar nicht genehmigt bekommenwürde. Wasserkraft ist in Deutschland zumindest mit dem derzeitgen technischen Möglichkeiten so gut wie ausgeschöpft. Zumal ca. 4% der in Deutschland erzeugten Energie bereits aus Wasserkraft stammt.

Bei Windkraft ist es so, dass auf dem Festland ebenfalls die meisten wirtschaftlich sinnvollen Flächen bereits mit Windkraftanlagen bebeaut sind. Warum werden wohl die Offshore-Anlagen geplant? Weil es kaum noch geeignete Flächen auf dem Festland gibt. Außerdem sollte man auch hier die "Verschandelung" der Landschaft beachten. Besonders die Anwohner in der nähe solcher Anlagen werden sich freuen.

Zu Solarenergie kann ich nicht viel sagen, da ich mich hier nicht so gut auskenne. Aber insbesondere die Solar und Windenergie haben 2 große Nachteile. Sie sind einfach nicht immer verfügbar! Man benötigt also weiterhin konventionelle Kraftwerkstechnik, es sei denn wir gewöhnen uns an Stromausfälle. Prinzipiell ist die Wasserkraft ebenfalls nicht immer verfügbar, zumindest nicht immer die volle Leistung, aber ich denke da ist das Problem eher gering.


markus1234 schrieb:
Und wer meuchelt nun die Ölindustrie, damit wir das einleiten können?
Ich nicht. Denn so gerne ich auch was anderes sagen würde, aber in den nächsten mindestens 30-50 Jahren sehe ich nicht, dass wir auf fossile Brennstoffe (und dazu gehört auch das Öl) verzichten können. Zumindest nicht ohne erhebliche Lebensqualitätseinschnitte, die wohl keiner hier wirklich möchte.
 
nett, aber einige der o.g. "ideen" sind heute einfach nicht durchführbar, egal wieviel geld darein gepumpt werden würde. allein der flächenbedarf der pflanzen wäre so groß, dass ganze wälder gerodet werden müssten, sollen die darauf wachsenden pflanzen öl und ölprodukte vollständig ersetzen. und ob das so ökologisch ist... ;)

die beispiele und projekte sind wohl eher machbarkeitsstudien auf entwurfbasis, aber leider keineswegs praktikabel. ich bezweifle, dass die heute 20jährigen eine vom öl unabhängige gesellschaft überhaupt erleben wird.

aber träumen und sich gedanken machen darf man ja immer. und vielleicht kommt man ja durch sowas auf die entscheidenden ideen, welche dann auch durchführbar sind :)
 
vergesst es hier in deutschland wird es so laufen wie immer...oben hats ja schon einer gesagt

es wird erst gewechselt wenn es zu spät ist oder der wirtschaftliche gewinn sich lohnt!

die konzerne zocken so viel kohle ab mit gas,strom,öl das ist nicht mehr feierlich
ich beobachte schon seit jahren den ölpreis (börsentechnisch) und da wird es einem schwindlig was die abziehen...nur es traut sich keiner dagegn was zu unternehmen!

die werden uns noch jahrzehnte abzocken wie es ihne gefällt 10cent hoch dann wieder 2 cent runter usw...das öl geht noch laaaaange nicht aus!glaubt diese 50 jahre lügnerei nicht
alles nur blablabla

demletzt kam ein bereicht über israel..dieser staat bereitet sich gerade darauf vor elektroauto großflächig einzuführen ink allem zubehör und das ist kein scifi!

die werden alle über uns lachen...oder was glaubt ihr warum die da unten daimler anteile eingekauft haben?nicht weil sie uns mögen!

mfg
 
Ich denke nicht, dass sich in nächster Zeit Biodiesel etc durchsetzen wird, da es zu aufwendig in der Herstellung ist.
Wenn das Öl wirklich in den nächsten ~100 Jahren zu neige geht, wird man vermutlich ersteinmal auf Kohleverflüssigung (also das Verfahren welche Kohle durch zuführen von Wasserstoff in Alkane verwandelt) zurückgreifen, da das immer noch die am leichtesten machbare Alternative ist. Wenn ich mich recht erinnere sollen die Kohlevorräte je nach Quelle noch 400 - 1000 Jahre reichen.
 
Heretic Novalis schrieb:
sollen die darauf wachsenden pflanzen öl und ölprodukte vollständig ersetzen. und ob das so ökologisch ist... ;)

ist kein argument, da derzeit ganze wälder gerodet werden, um den übertriebenen fleischbedarf unserer gesellschaft zu decken.
mich ko... es so an, dass es immer heißt, böser biodiesel, wälder roden usw. aber dass dies im verhältnis zur wälderrodung für fleischproduktion ne lappalie ist, wird bewußt ignoriert.
 
Ich sehe es nicht so, dass die Wälderrohdung bei der Fleischproduktion ignoriert wird. Aber es ist doch total unsinnig zu sagen wir setzen auf Biokraftstoffe, weil du Umweltschonender sind! Das stimmt doch durch die Vernichtung von natürlichem Wald und Lebensraum für Millionen von Tieren und Insekten nicht! Im Gegenteil, dadurch wird die Zerstörung der Natur nur beschleunigt.
 
echt, die wird nicht ignoriert?

warum gab es erst vor kurzem nen großen aufschrei, dass biodiesel wälder vernichtet, bauern in die armut treibt usw. aber es wurde nie erwähnt, dass dies nur so gut geht, weil die gesamte infrastruktur für diese art des anbaues des bio-diesel es nur deshalb gab, weil sie dank der fleischprodutkion schon perfekt vorhanden ist.

nie wurde erwähnt, dass der anbau des raps und soja des biodiesel mit der nahrungsproduktion für die tierhaltung konkurriert. es ging immer nur um die vernichtung der urwälder.

ein verringerung der vernichtung der regenwälder führt zwangsläufig zu weniger und damit teurerem fleisch. eine vermeidung des biodieselanbaus in diesen gebieten trift keinen direkt, da es noch genügend öl gibt. und somit kann man sich als gutmensch darstellen, gegen den anbau des biodiesels zu wettern, mit den hinweis, den regenwald zu schützen und gleichzeitig ins steak von aldi beißen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ganz vom öl wech wird kaum gehen. die einenschaften von kunstoffen sind ganz andere. zudem wird da noch ganz anderes zeug draus gemacht. chemie, Lacke usw.


zum spaaren:
es gibt bereits die möglichkeit mit einem spez. zusatz Diesel mit wasser zu verbinden und bei einer mischung von 70% diesel und 30% wasser enstehen durch die andere verbrennung keine ruspartikel mehr und das alles mit einem normalen dieselmotor. wenn jetzt die haushalte ein kleines kraftwerk nutzen würden, würde dies schon einiges bringen. wärme aus der brennung+stromerzeugung + 30% einspaarung an diesel.

als der Preis letztes jahr so hoch war, hatten viele interesse. jetzt ist es wieder still geworden und die entwickler kommen sich verarscht vor.

thema strom:
es finden im moment riesige sprünge im bereich der speichertechnik für elk. energie statt. vor kurzem wurde ein neuer kondensator entwickelt der 100mal mehr energie speichern kann als heute üblich. allderdings steckt die vorschung noch in den grundlagen. damit sollten das problem von elektroautos gelöst werden können (Reichweite, gewicht der batterien, dauer der aufladung).

man kann mit einem sehr hohem strom laden. damit dauert das aufladen für eine rechweite von ca 500km nur noch 5 min. und dies geht deutlich schneller wie bei normale "batterien" die zwar auch eine hohe speicherdichte haben, jedoch nur mit einem geringen strom geladen werden können.

auf vielen entwicklungen wird warscheinlich auch noch der daumen drauf gehalten um die menschen so weit wie möglich zu melken. eine schlagartige umstellung wird auch kaum verträglich sein wenn man betrachtet was alles dahinter hängt. Es muss schon in einem kontrollieren übergang passieren sonst wird es zu vielen arbeitlosen, unruhen usw. kommen. ist meine meinung
 
So stimmt es nun auch nicht wirklich. Denn es wurde sehr wohl darauf hingewiesen, dass der Biokraftstoff dafür sorgt, dass die Nahrungsmittelproduktion nun in direkter Konkurrenz mit der Treibstoffproduktion steht. Was natürlich zutrifft ist, dass nicht explizit gesagt wird, dass die Fleischproduktion auch Wald vernichtet. Aber es wurde allgemein darauf hingewiesen, dass Biosprit- und Nahrungsmittelproduktion in direkter Konkurrenz stehen. Das impliziert natürlich, dass beide Wald vernichten und beide Dinge zusammen die Vernichtung beschleunigen.
Aber ehrlich gesagt wenn schon Wald vernichtet wird (was eigentlich überhaupt nicht nötig wäre), dann doch lieber für Lebensmittel als für angeblichen "Biosprit".

@Elektroauto:

Ehrlich gesagt sehe ich hohe Ladezeiten nicht als ein Problem an. Selbst wenn man es nicht schaffen sollte Autos in weniger als 3 Std. voll zu tanken. Dann wird es an Tankstellen halt keinen Stromanschluß geben, sondern es werden einfach die leeren Akkus durch volle ausgetauscht. Die leeren Akkus werden dann an der Tanke geladen und wenn sie voll sind, dann bekomt sie der nächste in sein Auto.
Man müsste dafür natürlich eine gescheite Technik entwickeln, die es einem extrem leicht macht die Akkus einfach auszutauschen. Aber ich denke, dies sollte technisch realisierbar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Bericht über Israel und dern Planung, Elektroautos zu unterstützen habe ich auch gesehen.
Dort ist man allerdings auch auf die Problematik eingegangen.

Es gibt noch nicht genügend vertretbare Ressourcen für Akkus. Wenn allerdings Alternativen kommen, so werden in Israel bald die meisten Autos mit Strom fahren.

Und spätestens dann wird es nicht lange dauern, bis die ersten Ladestationen und auch die zugehörigen Autos in Europa verfügbar sind. Selbstnatürlich werden einige Leute dieses Unterfangen zurückhalten, aber auf Dauer wird das nicht funktionieren.

Ich persönlich rechne damit, dass wir in 30 Jahren alle mit Elektroautos fahren. In Israel evtl. schon viel früher.

Nur schade, dass ja in 10-15 Jahren globale Überflutungen ect. andere Katastrophen zutage bringen werden, was die Menschheit auch vor humanitären Katastrophen stellen wird. Und da werden Elektroautos ect. natürlich wieder in den Hintergrund gerückt.

Stromgewinn aus Meeresströmungen ist eine recht interessante Alternative zu Kernenergie und Stauseen, wie geschrieben gibt es bereits erste Konzepte und Prototypen.

Der Mensch ist ein Forscher, so bin ich auch zuversichtlich, dass neue Erkenntnisse und Erungenschaften bald noch weitere Alternativen zur Energiegewinnung aufzeigen werden.

mfg,
Markus
 

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