News Deutsche Telekom verteidigt Drosselungspläne weiterhin

Patrick

Rear Admiral
Registriert
Jan. 2009
Beiträge
5.267
Die Telekom bekommt genug, sie machen nur nichts daraus !
Jahrzehnte das Geld verhökern und Mega Löhne für die Spitze zahlen, aber die Leitungen nicht ausbauen und am Ende heulen wenn man in die Sackgasse rennt. Auch ich muss für meine Rente im Voraus sorgen, das kann man auch von der Tkom erwarten.

Wenn es mit Aufpreis schnell genug ist, dann auch ohne.
Und wenn es doch lahmt, dann ist die einzige Alternative ein Aufnahmestopp neuer Kunden und nicht die Drosselung. Mehr fressen wollen als rein passt kann nur die Tkom.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was mir immernoch nicht in den Kopf will ist deren Definition von "Intensivnutzer"... An sich habe ich nichts besonders viel dagegen wenn tatsächliche Intensivnutzer mehr bezahlen müssten, aber dass ich mit meinem fünf köpfigen Haushalt mit 75gb/Monat als Intensivnutzer agesehen werde ist einfach unter aller Sau.
 
Ich telefoniere mit meinem Anschluss überhaupt nicht.

Bekomme ich deswegen Geld zurück?
 
Man will unbedingt mehr rendite
also dermnach müsste ich 65€ zahlen, klar doch.
dann nennt es doch so Volumentarife bei 20-50€
Darüber flaterate.
 
Habe mich gestern mal bei den ganzen Anbietern umgeschaut, bei 1&1 steht es auch, waren glaub ich jedoch 100GB :lol:

Ich bleibe da lieber bei meinem Anbieter den ich diesen Monat beim anstehendem Umzug auch wählen werde, viel Glück Tkom :p

mfg
 
Das wird sich nicht durchsetzen lassen ohne massiv Kunden zu verlieren!
 
Rob83 schrieb:
Die Telekom bekommt genug, sie machen nur nichts daraus !

Gleich vorweg, mir gefällt die Drossel auch nicht und ich bin absolut dagegen. Was du hier aber ablässt ist totaler Schwachsinn. Bis auf die Kabelunternehmen hat kein einziger Internetprovider (Mobilfunk ausgenommen) eine eigene Infrastruktur! Alle, egal ob sie 1&1, Alice, Vodafone oder sonst wie heißen, nutzen die Infrastruktur der Telekom und zahlen dafür ein Nutzungsentgelt, welches von der Bundesnetzagentur festgelegt ist, um den "freien" Wettbewerb zu ermöglichen und der Telekom ein Ausnutzen ihrer Position zu unterbinden. Ob dieses Entgelt ausreicht um sich gebührend am Ausbau und der Wartung zu beteiligen weiß vermutlich niemand, würde man hier mal genau hinsehen, prüfen und kalkulieren müssten möglicherweise auch die Drittanbieter ihre Preise erhöhen. Denk mal drüber nach. Ohne Telekom auch kein Internet bei anderen Anbietern... Kabel liegt zwar fast überall, das heist aber nicht, dass man dann auch Internet darüber bekommt. Was dann noch bleibt ist UMTS, LTE, hier wird seit jeher gedrosselt.

Und da hier offensichtlich 80-90% aller sich aufregenden bekunden kein Telekomkunde zu sein, verstehe ich auch nicht warum sie sich darüber so empören. Eigentlich sollten nur getroffene Hunde bellen, glaubt man dem Sprichwort.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Neue Kunden"

Der Brüller des Jahres würde ich behaupten ^^.

Wer wechseln kann, der wird hoffentlich wechseln, wer auf Telekom angewiesen ist sollte in kurzen Abständen ebenfalls nach Alternativen Ausschau halten.

Jetzt ist doch die Zeit für andere Anbieter Kunden einzufangen und wenn nur noch 1000 Kunden auf Telekom setzen, wird der Verbrecherbande das Lachen vergehen.
 
Das Ziel sei es, so Obermann, das Internet schneller zu machen.

:D

Die Frage ist, was es nützt, wenn das Internet "schneller" gemacht wird, wenn sie dann aber bei Volumenüberschreitung den Anker rein werfen!

Dafür sei es aber notwendig, das Netz in den kommenden Jahren immer weiter auszubauen, wofür sechs Milliarden Euro notwendig seien.

oh Mist, Ausgaben...

Ich weiß es nicht, aber wenn das Geld wirklich nicht reicht, sollte die Bundesnetzagentur evtl. einschreiten und die Kosten für die ganzen Leitungsmieter erhöhen. Dann sind wohl leichte Erhöhungen im Allgemeinen die Folge. Aber doch bitte keine Drossel.

Dabei wiederholte der Telekom-Chef erneut, dass Intensivnutzer derzeit das gleiche Zahlen würden wie Wenignutzer. Es sei allerdings „fairer, wenn die, die das Netz ganz besonders viel nutzen, auch etwas mehr zahlen.“. Diesen Aufpreis hatte Obermann in der vergangenen Woche mit 10 bis 20 Euro beziffert.

Da -zumindest soweit mir bekannt- anfangs von diesem "Aufpreis für unlimitierte Nutzung" nicht die Rede war, sehe ich das sowieso als erstes Zurückrudern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß ja nicht was der Herr Obermann so verdient, aber lt kurzem googeln dürften es so um die 4 Millionen Euro im Jahr sein. Ich vermute mal mit den 4 Millionen an Einsparung könnte man die Drosselungspläne locker auf Eis legen :rolleyes: ByeBye
 
Es sei allerdings „fairer, wenn die, die das Netz ganz besonders viel nutzen, auch etwas mehr zahlen.“.

wie hier das wort fair missbraucht wird :freak:
fair wäre es, wenn die wenig nutzer auch einfach weniger zahlen.

ich hoffe einfach mal, dass die wenigsten leute sich auf diese neuverträge einlassen werden. einfach nur eine sauerei, diese heuchelei und wortverdreherei.

@tronix:
so sehe ich das auch. solange die ganzen heinis im vorstand zig millionen verdienen, sehe ich nicht, warum ein unternehmen mehr geld braucht. wenn herr obermann bei einem 5000er brutto angelangt ist, kann man über eine preiserhöhung auch diskutieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sollen sie doch...durch die verschiedenen Anbieter, die vermutlich bei der Drosselung ausgenommen sind, ist das ganze Teil für den Kunden sowieso zu verwirrend. Da würde ich selbst dann wechseln, wenn ich nie und nimmer auf die xx GB Maximum kommen würde.
 
Herr Obermann, sie haben es noch immer nicht begriffen, man empört sich nicht darüber das mehr Volumen bei gleicher Leistung mehr Kosten soll, sondern deshalb weil ihre Dienste wie IPTV und sonstiges nicht einbezogen werden!

heise.de schrieb:
Der Verein Digitale Gesellschaft hatte kritisiert, eine solche Drosselung mache "die Verbindung unter heutigen Ansprüchen nicht mehr nutzbar". Die Geschwindigkeit werde damit auf ein Niveau der 90er Jahre reduziert. "De facto ist das eine Sperre", erklärte Markus Beckedahl, Vorstand des Vereins Digitale Gesellschaft. Und ein Bündnis ruft zur Hauptversammlung der Telekom am 16. Mai in Köln zu einer Demonstration unter dem Motto "Lass Dich nicht erdrosseln!" auf. "Wir haben mit Kritik gerechnet", sagte Obermann. "Und dass man mit der Ankündigung einer Preisdifferenzierung innerhalb der Netzgemeinde niemals Sympathiepunkte sammeln kann, war uns auch klar." Höttges und Obermann meinten aber: "Wir lieben unsere Kunden." Die Telekom kämpfe um jeden einzelnen Kunden "heute und in Zukunft."
 
Das vom Konzern in den USA verbrannte Geld muss jetzt offenbar woanders wieder hereingeholt werden. Da bietet sich die Ausnutzung des Quasi-Monopols im heimischen Markt ja auch an. Wenn man dabei in einem Streich auch noch den Internet-Zugang in kleine, einzeln vermarktbare Teilchen zerlegt, ist das aus Sicht des Unternehmens ein extrem cleverer Schachzug. Bleibt zu hoffen, dass Politik und Kunden das nicht mitmachen.
 
Zurück
Oben